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#14: KI-Tool ersetzt den Datenanalysten?!
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0:00 Intro & Thema
0:00 Moritz Heininger: Ein klassisches Beispiel dafür, KI
0:02 Moritz Heininger: nicht alle Jobs wegnehmen wird.
0:06 Benjamin Wüstenhagen: Ich kann fast schon Automatismus draus machen.
0:09 Benjamin Wüstenhagen: Da finde ich dann solche Tools wie Julius oder auch wie Google Colab besser als ChatGPT.
0:13 Moritz Heininger: Nichts ist kostenlos im Leben, dass Google ganz klar sagt, wir lernen auf diesen Daten. Das heißt, ich muss mir auch überlegen, welche Daten ich da reingebe und welche nicht. Denn es wird eben auch immer besser. Das heißt also, es ist wieder die schlechteste Version dieses Tools, die sie geben wird ab heute.
0:30 Moritz Heininger: Schon ein wildes wildes Tool, wilde, würd
0:34 Moritz Heininger: ich sagen.
0:40 Keine Datenexperten? KI hilft!
0:43 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen
0:44 Benjamin Wüstenhagen: zu Episode 14
0:46 Benjamin Wüstenhagen: vom Co-Intelligence
0:48 Benjamin Wüstenhagen: Podcast, eurem KI Lernpodcast
0:50 Benjamin Wüstenhagen: mit
0:51 Benjamin Wüstenhagen: Moritz Heininger und mir Benjamin Wüstenhagen.
0:54 Benjamin Wüstenhagen: Und heute geht's
0:56 Benjamin Wüstenhagen: Data Analytics.
0:58 Moritz Heininger: Genau, Data Analytics mit KI ist wirklich 1 meiner absoluten Lieblingsthemen,
1:02 Moritz Heininger: weil Du auf einmal Sachen machen kannst, die Du vorher nie machen konntest, Daten analysieren kannst, die Du vorher nie analysieren konntest.
1:08 Moritz Heininger: Und das Ganze ist quasi wie so ein kleiner Dataanalyst,
1:12 Moritz Heininger: Junior Dataanalyst, den
1:13 Moritz Heininger: den man in seiner eigenen Tasche hat. Und was alles geht, ist schon echt cool. Gibt's schon Menschen, die so was können? Nur vielleicht nicht. Es gibt son paar paar schlau Leute, die mit Python umgehen können, aus
1:23 Moritz Heininger: vielen Daten, unstrukturierten
1:25 Moritz Heininger: Daten Sachen machen können.
1:27 Moritz Heininger: Ja, wir sind leider dafür nicht smart genug, aber egal, weil wir haben jetzt Offengleichheit und
1:33 Moritz Heininger: die KI unterstützen uns dabei.
1:36 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ich hatte das erst vor wenigen Tagen unsere
1:38 Benjamin Wüstenhagen: Daten Queen Katja
1:40 Benjamin Wüstenhagen: im Urlaub.
1:41 Benjamin Wüstenhagen: Ich musste dabei Daten analysieren und konnte mich daran pirschen.
1:46 Benjamin Wüstenhagen: Erst mal konnte ich die Datenbank überhaupt verstehen.
1:49 Benjamin Wüstenhagen: Wir nutzen so eine NoSQL
1:51 Benjamin Wüstenhagen: Mongo DB heißt das Ganze.
1:54 Benjamin Wüstenhagen: Ich find's noch komplizierter als eine normale Datenbank,
1:57 Benjamin Wüstenhagen: weil Du nicht so schöne Tabellen hast, sondern alles liegt irgendwo wild rum.
2:01 Benjamin Wüstenhagen: Da hat mir ChatGPT geholfen, das zu verstehen.
2:03 Benjamin Wüstenhagen: Und dann konnte ich mir die Rohdaten ziehen,
2:06 Benjamin Wüstenhagen: in CSV Format exportieren
2:08 Benjamin Wüstenhagen: und dann auch mit KI analysieren.
2:10 Moritz Heininger: Ja, und selbst wenn sie da gewesen wär, ist das ja irgendwie immer ein großes Thema. Also entweder ich arbeite in' kleinen Unternehmen und hab überhaupt keinen Dataanalyst, mit dem ich zusammenarbeiten kann
2:20 Moritz Heininger: Oder ich arbeite in' größeren Unternehmen
2:22 Moritz Heininger: und dann ist es natürlich eine sehr, sehr knappe Ressource
2:25 Moritz Heininger: und viele Dinge, die ich eigentlich analysieren könnte,
2:28 Moritz Heininger: werden nicht analysiert, weil einfach die Person oder die Personen, die dafür zuständig sind, eben keine Kapazität haben. Und jetzt haben wir eben die Möglichkeit,
2:30 Demo: KI analysiert YouTube-Daten
2:37 Moritz Heininger: zumindest bis zu einer gewissen Grenze
2:39 Moritz Heininger: auf einmal Daten zu analysieren und auch Ergebnisse daraus abzuleiten.
2:43 Moritz Heininger: Und da unterstützt uns die KI auch. Die kann nämlich nicht nur die die Daten verstehen und dann mit Python Code sozusagen verarbeiten,
2:50 Moritz Heininger: sondern die versteht auch, was bei rauskommt.
2:52 Moritz Heininger: Und wenn man eben den richtigen Kontext gibt, dann gibt man die KI sogar Handlungsempfehlungen
2:56 Moritz Heininger: auf Basis der Analysen, die durchgeführt werden. Und das ist schon relativ
3:00 Benjamin Wüstenhagen: cool. Ich auch cool finde, dass ich das Gefühl habe, ich kann mich mit meiner Datenbank unterhalten. Das hört sich jetzt so ein bisschen schräg an. Ich kann natürlich mit normaler Sprache,
3:09 Benjamin Wüstenhagen: die ich entweder tippe oder da reinspreche,
3:11 Benjamin Wüstenhagen: sagen, hey, such mir mal das und das raus und wenn dann irgendwas rauskam,
3:15 Benjamin Wüstenhagen: kann ich mal nachfragen und sagen, wie sieht's denn aus nur im Januar oder wie sieht's denn aus nur letztes Jahr oder nur für diese Kundengruppe oder nur für dieses Segment?
3:23 Benjamin Wüstenhagen: Das hat mir auch mal geholfen.
3:25 Benjamin Wüstenhagen: Wenn ich das mit' mit' Mitarbeiter machen würde, Data Analytics oder Data Analyst,
3:30 Benjamin Wüstenhagen: hätte ich halt immer diese, ich bekomm eine Analyse zurück,
3:33 Benjamin Wüstenhagen: stell eine Nachfrage,
3:35 Benjamin Wüstenhagen: dauert ein Tag,
3:36 Benjamin Wüstenhagen: na ja, es ist nicht ganz klar. Ich hab einfach immer wieder Verzögerungen drin und so bin ich viel schneller. Genau, vielleicht wollen wir uns das einmal anschauen, wie das Ganze funktioniert anhand von
3:46 Benjamin Wüstenhagen: einem Beispiel und einem Tool. Es gibt nämlich ganz viele Beispiele und viele Tools. Ja. Ich schlag vor, wir nehmen Google Co Lab. Das ist so eine Art Python Umgebung
3:56 Benjamin Wüstenhagen: kostenlos
3:57 Benjamin Wüstenhagen: im Netz
3:59 Benjamin Wüstenhagen: mit wo auch sozusagen Google Gemini integriert ist.
4:02 Benjamin Wüstenhagen: Und ich hab einfach mal unsere Podcastdaten als CSV runtergeladen, die wir von YouTube bekommen. Cool. Und da können wir jetzt ein paar Fragen stellen. Dann lass uns doch mal hier reinschauen.
4:12 Benjamin Wüstenhagen: Dann lass uns doch mal auf Google Co Lab schauen, was wir so alles machen können. Google Co Lab ist ein kostenloses Tool von Google,
4:18 Benjamin Wüstenhagen: das eine
4:20 Moritz Heininger: Umgebung, in der ich Python laufen lassen kann und wo auch Gemini integriert ist. Für alle, die nicht wissen, was Python ist, weil es auch nicht jedem ein Begriff ist. Python ist einfach eine Programmiersprache
4:30 Moritz Heininger: für Datenanalyse.
4:32 Moritz Heininger: Kann man, glaub ich, so vereinfacht
4:34 Moritz Heininger: sagen. Also man muss, wenn man Python bedient,
4:37 Moritz Heininger: bis vor Kurzem Python Code schreiben können.
4:40 Moritz Heininger: Ist auch nicht ultrakomplex, kann man alles lernen, muss man aber heutzutage nicht mehr. Genau.
4:45 Benjamin Wüstenhagen: Und ich kann hier hingehen, kann einfach meine Daten, ich hab mir hier 3 CSV
4:50 Benjamin Wüstenhagen: Dateien schon runtergeladen von YouTube,
4:52 Moritz Heininger: bei Gemini hochladen. Das sind quasi Exports aus unserem YouTube Account. Genau.
4:57 Moritz Heininger: Anschaustatistiken
4:59 Moritz Heininger: und so weiter und so fort. Statistiken zu den einzelnen Videos.
5:02 Benjamin Wüstenhagen: Genau, okay. Und jetzt wird's einfach hier reingeladen. Lad die einfach rein und mach nix, sag nur, lad hoch, dann denkt Gemini nach. Du hast ihm eigentlich nichts gesagt, außer die 3 Dateien gegeben. Richtig, hab da Nicht nicht mal irgendwie, analysier mal. Gar nix. Cool. Was sagt er jetzt? Er sagt dann happy to help und hier sind verschiedene Tasks, die er ausführen kann. Data loading, Data exploration,
5:15 KI-Analyse: Ergebnisse & Wow-Effekt
5:22 Benjamin Wüstenhagen: Data analysis
5:23 Moritz Heininger: und finish und dann sagen wir mal, mach das jetzt mal bitte. Also im Prinzip, was ein Datenanalyzer auch machen würde, der wird sich erst mal die Daten reinladen,
5:32 Moritz Heininger: dann würde er sie anschauen und dann wird er irgendwie seinen Task
5:37 Moritz Heininger: durchführen.
5:38 Moritz Heininger: Und jetzt sehen wir auf der rechten Seite, er macht seinen Plan.
5:41 Benjamin Wüstenhagen: Er reitet erst mal vor und holt sich eine Weile rum.
5:44 Moritz Heininger: Und dann lädt er die Daten, dann analysiert er sie oder Exploration
5:48 Moritz Heininger: und Analysis. Okay, Exploration ist, glaube ich, was man immer macht, wenn man Daten erst mal anschaut, das zu verstehen. Was ist da überhaupt alles drin? Wie viele Zeilen und so weiter und so fort, von wann? Und dann entscheidet er quasi, welche Analysen er fährt. Das haben wir ihm ja in dem Fall noch überhaupt gar nicht gesagt und
6:04 Moritz Heininger: macht am Ende wahrscheinlich eine Zusammenfassung. Also wir sehen hier, hier passiert
6:08 Moritz Heininger: einiges und ich würd sagen, wir schauen jetzt hier einfach mal in Ruhe
6:11 Moritz Heininger: zu, was er hier alles ohne unser Beisehen
6:15 Moritz Heininger: tut.
6:16 Moritz Heininger: Jetzt sehen wir hier irgendwie Standardabweichungen,
6:18 Moritz Heininger: Durchschnitte werden berechnet,
6:20 Moritz Heininger: die einzigen
6:21 Moritz Heininger: und
6:22 Moritz Heininger: so weiter und so fort. Das ist ein sehr komplexer Datensatz.
6:25 Moritz Heininger: Und ja, lassen wir ihn einfach mal laufen und gucken mal, was er so macht. Und dann schauen wir uns gleich mal das Ergebnis an, würd ich sagen.
6:32 Benjamin Wüstenhagen: So machen wir's.
6:52 Moritz Heininger: Was er da alles für Charts baut, für Korrelationen
6:56 Moritz Heininger: ausrechnet
6:57 Moritz Heininger: und so weiter und so fort. Also hoch, ohne dass wir irgendwas gesagt haben, ne. Wir haben einfach nur die Files reingedroppt und nicht mehr mit genauen Angaben, was wir natürlich, wenn wir jetzt in den nächsten Schritten weitergehen,
7:07 Moritz Heininger: machen würden. Aber allein hier schon mal, wir haben,
7:12 Moritz Heininger: die ihr uns erklärt,
7:14 Moritz Heininger: was wir daraus ableiten könnten.
7:16 Moritz Heininger: Schon
7:17 Moritz Heininger: ein wildes wildes Tool, wilde, würd
7:20 Moritz Heininger: ich sagen.
7:21 Benjamin Wüstenhagen: Das war vielleicht vor einem Jahr noch nicht möglich. Jetzt ist es möglich und es wird eben auch immer besser. Das heißt also, es ist wieder die schlechteste Version dieses Tools
7:29 Moritz Heininger: Die ich's dir geben werde. Je geben wird ab heute. Genau, ab heute. Aber auch wenn das vielleicht alles jetzt ein bisschen komplex aussah und vielleicht so diese Co-Lab-Umgebung
7:39 Moritz Heininger: ein bisschen abschrecken
7:40 Moritz Heininger: kann,
7:42 Moritz Heininger: kann man selbst
7:43 Moritz Heininger: mit ChatGPT oder beispielsweise wenn man ein Claude nutzt, die meisten nutzen ChatGPT,
7:48 Moritz Heininger: sehr gut Daten analysieren.
7:50 Moritz Heininger: Gibt gewisse Grenzen bei ChatGPT,
7:52 Moritz Heininger: insbesondere was die Datenmenge angeht. Wenn ich ein riesengroßes Datenset
7:57 Moritz Heininger: habe, dann ist ChatGPT,
7:59 Moritz Heininger: ja, läuft in Probleme. Das merkt man dann aber auch sehr schnell. Für einfache Datensätze, kleinere Datensätze
8:05 Moritz Heininger: ist ChatGPT auch super. Dann sieht man quasi auch, wie wie der Python Code sozusagen im Fenster
8:11 Moritz Heininger: läuft, wenn ich dieses kleine Häkchen anmache
8:14 Moritz Heininger: und dieses
8:16 Benjamin Wüstenhagen: Denken anzuzeigen. Welches Häkchen?
8:18 Moritz Heininger: Das ist im Fenster. Also wenn Du einfach die Daten rein rein pastest, dann
8:21 Moritz Heininger: dann hast Du immer so ein kleines Dropdown Häkchen.
8:24 Moritz Heininger: Da steht dann, auf Englisch steht da, glaube ich, Show Thinking. Dann sehe ich einfach, welcher Code läuft und
8:29 Moritz Heininger: ja, welchen Weg auch die KI geht,
8:33 Moritz Heininger: zum Ergebnis zu kommen, auch in was für Fehler sie vielleicht reinläuft. Das haben wir ganz kurz eben auch bei Google Colab gesehen, dass
8:40 Moritz Heininger: die KI macht Fehler oder erkennt Fehler und merkt, hm, hier komme ich nicht weiter. Ich brauch ein anderen Ansatz. Jetzt geh ich noch mal zurück und probier's noch mal mit dem neuen Ansatz, bis sie irgendwie zum Ziel kommt. Und das ist auch schon irgendwie relativ cool, würd ich sagen. Ich hab bei ChatGPT ja die Erfahrung gemacht, dass es super ist, wenn ich mal eine erste Kleine Analyse machen will. Mhm. Wenn ich das aber mehrmals machen möchte, was weiß ich, jede Woche,
8:50 KI-Tools: Colab vs. Julius
9:02 Benjamin Wüstenhagen: dann ist es nicht so gut reproduzierbar.
9:04 Benjamin Wüstenhagen: Da finde ich's dann besser, wenn ich sagen kann, ich hab den Python Code bekommen und ich kann es immer wieder reproduzieren,
9:10 Benjamin Wüstenhagen: ich kann ein passenden Automatismus draus machen. Da finde ich dann solche Tools wie Julius oder auch wie Co-Lab besser als.
9:17 Moritz Heininger: Genau, Co-Lab ist super, haben wir ja grade angeschaut. Co-Lab ist kostenlos. Co-Lab hat so ein bisschen das Thema zumindest jetzt noch und deswegen ist es auch kostenlos, eine nichts ist kostenlos im Leben,
9:27 Moritz Heininger: dass Google ganz klar sagt, wir lernen auf diesen Daten. Ich muss mir genau überlegen, welche Daten ich da reingebe und welche nicht. Unsere YouTube Daten hat Google schon? Stimmt, a hat Google die schon und b wär's mir jetzt auch relativ egal, wenn Google
9:41 Moritz Heininger: unsere Viewing Data hätte.
9:44 Moritz Heininger: Auf der anderen Seite bei ChatGPT kann ich sie ausschalten, dass ich auf die Daten lernen. Natürlich sind die auch kurz in den USA. In der bezahlten Version. In der bezahlten Version, genau. Also da muss ich dann auch überlegen, möchte ich, das ist okay, wenn die Daten kurz in den USA sind.
9:57 Moritz Heininger: Bei Julius AI ist es so, ich kann und 1 meiner absoluten Lieblingstool kostet
10:03 Moritz Heininger: circa 40 Euro im Monat. Kann ich natürlich auch eben temporär nutzen. Wenn ich jetzt weiß, ich hab in dem Monat ein riesen Datenanalysenthema
10:10 Moritz Heininger: und brauch da Support, Sind die 40 Euro, glaube ich, gut investiertes Geld. Also ein echter Data Analyst
10:17 Moritz Heininger: kostet deutlich mehr. Und Julius ist halt eine... Die ganze Oberfläche ist sehr einfach gestaltet, aber mit' absoluten Fokus auf Datenanalyse.
10:25 Moritz Heininger: Ich kann gewisse Workflows
10:28 Moritz Heininger: angeben, also Schritte nacheinander erstellt werden. Zum Beispiel, ich jede Woche die gleiche Analyse für irgend einen Report mache, eben die Daten zusammenziehe,
10:36 Moritz Heininger: dann Analyse ABCD
10:37 Moritz Heininger: mache, daraus Charts erstelle und die Charts dann ein gewisses Design haben müssen und eine gewisse Einheitlichkeit,
10:43 Moritz Heininger: ist Julius AI ein Tool dafür, was einfach ja sehr cool ist.
10:48 Benjamin Wüstenhagen: Was mir noch geholfen hat, also als ich mich diesen Datenthemen genähert hab, da hatte ich einfach diese Rohdaten noch nicht, sondern ich hatte eine Mongo Daten Datenbank.
10:56 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Die heißt so. Ja.
10:59 Benjamin Wüstenhagen: Ist nicht ganz so intuitiv, wie man sich das vorstellt. Ich hab also keine einzelne Tabelle, sondern im Prinzip ganz viele kleine Dokumente, die wiederum über sogenannte Kollektionen miteinander verbunden sind. Ich hab das Ding nicht verstanden. Mhm. Was ich aber machen konnte, ich konnte mir die Schemata
11:13 Benjamin Wüstenhagen: runterladen,
11:15 Benjamin Wüstenhagen: hab die dann wiederum ChatGPT gegeben, hab ChatGPT gesagt,
11:18 Benjamin Wüstenhagen: was ist denn das? Ja. Und hab dann so langsam verstanden, ah ja, das steht hier und das steht da und dann hab ich damit im Prinzip meine Queries gebaut
11:27 Benjamin Wüstenhagen: und konnte mit diesen Queries zu den Rohdaten kommen, zu solchen CSVs.
11:32 Benjamin Wüstenhagen: Kann ich auch als JSON oder sonst irgendwas exportieren
11:35 Benjamin Wüstenhagen: und konnte dann im Co-Lab damit weiterarbeiten. Könnte ich wahrscheinlich genauso auch in Julius AI machen. Ja, genau. Also muss ein bisschen überlegen,
11:43 Moritz Heininger: wie oft man Daten analysiert und wie groß die Datensätze sind, die man analysiert. Vielleicht langt schon ChatGPT in der Plusversion.
11:52 Moritz Heininger: Vielleicht brauche ich eben ein Julius AI oder eben Google Colab. Oder es gibt noch nix andere Tools, aber das sind so jetzt die Tools, glaube ich, die wir auch am meisten nutzen, die am spannendsten sind.
12:02 Moritz Heininger: Und
12:03 Moritz Heininger: ja, generell musste ich mir, glaube ich, Gedanken machen,
12:06 Moritz Heininger: was hab ich eigentlich alles für Daten? Ne, ich hab, glaub ich, jedes Unternehmen hat so viel Daten, Ja. Auf die ich gar nicht unbedingt komme, was die Analyse angeht. Und eigentlich muss ich mir nur mal überlegen, wo, in welchen Systemen
12:20 Moritz Heininger: ich Daten, die ich über eine CSV Datei herunterladen kann. Und wenn ich drüber nachdenke, das sind meine Google Analytics, vielleicht meine Google Ads, das sind meine Social Media Daten,
12:29 Moritz Heininger: vielleicht hab ich LinkedIn Daten, die ich exportieren kann oder irgend eine Community, Whatsapp Kanäle. CM Daten. CM Daten, genau. Da muss ich dann natürlich wieder ein bisschen vorsichtig sein wegen wegen wegen Nutzerdaten und Personendaten, dass die quasi vorher gecleaned werden. Aber ich hab eigentlich so viele Daten mittlerweile in so vielen verschiedenen Tools, die ich runterladen kann, die ich dann vielleicht noch ein bisschen anonymisiere oder cleane, je nachdem, was es für Daten sind. Und dann aus den Insights zu generieren, was ich eigentlich vorher alles, ja, gar nicht konnte. Und das ist schon ein kleiner Gamechanger.
12:30 Datenanalyse für alle!
13:01 Benjamin Wüstenhagen: Siehst Du bei uns auch im Team? Ja, wir haben, klar, was Du vorhin sagtest, auch die Abhängigkeit von den Data Analysts.
13:07 Benjamin Wüstenhagen: Wenn über uns jetzt Katja im Urlaub ist, hatten wir's gestern witzigerweise.
13:12 Benjamin Wüstenhagen: Wir haben einmal die Woche Report mir in Slack, ne, wie viel neue Kunden und so weiter. Und die Kollegin, die das normalerweise macht,
13:19 Benjamin Wüstenhagen: hat dann selber in der Datenbank geschaut. Das war sozusagen das erste Mal, dass wir das rausgefunden haben, dass sie's selber angetraut hat, selber die Query geschrieben hat mithilfe von AI und selber diese diesen kleinen...
13:29 Benjamin Wüstenhagen: Das Datum gefunden hat, wie viele neue Kunden wir gewonnen haben, was normalerweise über ein Dashboard von der Datenerlösin gekommen wäre. Also man sieht da richtig den Impact und ich glaub, viele, viele Menschen in vielen Positionen werden sich dem nähern und werden dann auch einfach besser werden in der Analyse.
13:45 Moritz Heininger: Und Katja muss nicht mehr ganz so viele Überstunden machen ab sofort. Das auch.
13:49 Benjamin Wüstenhagen: Oder kann sich auf wirklich komplizierte Sachen konzentrieren.
13:52 Moritz Heininger: Ja, man kann dann einfach... Das ist ein klassisches Beispiel dafür,
13:55 Moritz Heininger: dass
13:56 Moritz Heininger: KI
13:57 Moritz Heininger: nicht alle Jobs wegnehmen wird, ne. Weil Du kannst ja theoretisch so viel mehr Sachen analysieren im Unternehmen, wenn Du die Kapazität dazu hättest. Ja. Aber kein Unternehmen hat unendlich viele Datenanalysen
14:08 Moritz Heininger: oder Analysten und kann jetzt eben durch diese Möglichkeit, dass die
14:13 Moritz Heininger: Fähigkeit, Data Analytics zu betreiben, demokratisiert wird, in die Teams gegeben werden kann, zumindest für die einfachen Aufgaben,
14:21 Moritz Heininger: ist natürlich schon superstark. Und genau, Katja kann sich ab sofort auf die richtig Challenging
14:26 Moritz Heininger: Themen, die ganz besonders viel Spaß macht, konzentrieren. Und die einfachen Sachen können dann die Teams, die Marketingteams
14:31 Moritz Heininger: oder wer auch immer dann selbst umsetzen.
14:34 Benjamin Wüstenhagen: So gut KI aber auch ist, auch da ist es wieder angezeigt, genauer hinzuschauen.
14:39 Benjamin Wüstenhagen: Aufpassen, dass es keine Halluzinationen gibt, aufzupassen,
14:43 Moritz Heininger: dass einfach kein Quatsch ausgewertet wird. Ja, und am Ende gehe ich, glaube ich, auch hier wieder genauso vor, wie wenn ich mit' echten Junior Data Analyst arbeiten würde. Ja. Ich würde mir zuerst immer mal, wenn ich son CSV Datensatz runtergezogen hab, in welchem System auch immer, die Daten anschauen, ein Gefühl für die Daten zu bekommen. Ja. Ne, dass ich erst mal selbst versteh, was ist da eigentlich drin? Was sind die verschiedenen Spalten?
15:06 Moritz Heininger: Weil wenn ich da kein Gefühl für die Daten hab, dann kann ich auch die Ergebnisse nicht verstehen. Ist bei dir. Das ist Nummer 1. Nummer 2, ich guck, ob die Daten sauber sind oder ob ich vielleicht schon irgend ein Cleaning machen kann. Nummer 3 ist, ich guck, ob die Columns, also die einzelnen Spalten klar
15:10 KI-Analyse: Tipps & Risiken
15:20 Moritz Heininger: erklärt sind. Weil wenn ich die dann einfach in die KI reingebe, muss die KI auch verstehen, was in jeder einzelnen Spalte drin ist. Und wenn das nicht der Fall ist, muss ich entweder die Spalten umbenennen oder muss der KI gemeinsam mit dem Datensatz eine Erklärung geben, was ist eigentlich in jeder Spalte drin? Ja. Ne, und aber so so einfach ich es machen kann, also je einfacher ich es machen kann für die KI, desto besser ist das Ergebnis am Ende. Genauso ist es, wie wenn ich mit' Mensch arbeiten würde. Je einfacher ich die Aufgabe vorbereiten kann für die Person,
15:49 Moritz Heininger: desto weniger Fehler wird die Person machen und desto besser ist am Ende mein Endergebnis. Ja.
15:55 Benjamin Wüstenhagen: Ne? Und auch ich als Anwender bekomm da ein besseres Verständnis,
15:59 Benjamin Wüstenhagen: was ich eigentlich für Daten brauche, dass ich vielleicht Identifier benötige, die ich in verschiedenen Datensätzen habe, damit ich die Daten auch miteinander verbinden kann.
16:07 Benjamin Wüstenhagen: Aber was bringt es mir, wenn ich beispielsweise Daten aus dem CRM habe, Daten aus dem anderen System, aber es gibt keinerlei Verbindung zwischen den Daten, weil es einfach
16:15 Benjamin Wüstenhagen: beispielsweise eine User ID nicht gibt, die in beiden Systemen vorhanden wäre. Wie immer, wenn ich KI nutze,
16:21 Moritz Heininger: Hirn einschalten und nicht einfach alles von der KI abgeben und dann das Ergebnis blind verstehen.
16:26 Moritz Heininger: Nur wenn ich die Daten selbst verstehe, verstehe, was es für Outlier gibt, auch die ich eventuell rausnehmen muss, ja so was muss ich ja alles wissen. Ja, klar.
16:34 Moritz Heininger: Nur dann komme ich zu einem guten Ergebnis.
16:36 Moritz Heininger: Also nicht einfach alles direkt blind annehmen, was man da bekommt.
16:41 Moritz Heininger: Hinterfragen,
16:42 Moritz Heininger: auch mal wirklich sagen,
16:44 Moritz Heininger: wenn ein Fehler und es kommen Fehler immer wieder vor, zu sagen, liebe KI, das ist doch falsch, weil hast Du an x y gedacht?
16:51 Moritz Heininger: Und ganz oft
16:53 Moritz Heininger: versteht dann die KI, stimmt, das hab ich falsch gemacht, ich mach's noch mal neu
16:57 Moritz Heininger: und lässt dann wieder den Python Code laufen und passt die Analyse noch mal an und gibt dir dann das Ergebnis raus, was was richtig ist. Also diesen Austausch, diesen Hin und Zurück, bis man an dem richtigen Ergebnis ist, der ist einfach wichtig.
17:09 Benjamin Wüstenhagen: Was ich dann noch spannend finde, egal in welchem Moment ich arbeite,
17:12 Benjamin Wüstenhagen: kann auch dann die, wenn ich ein schönen Chart bekomme,
17:16 Benjamin Wüstenhagen: das zurückspielen und sagen, hey, beschreib mir doch mal, was Du da siehst.
17:20 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Was sind die Implikationen?
17:22 Benjamin Wüstenhagen: Was sind vielleicht empfohlene Handlungen?
17:25 Benjamin Wüstenhagen: Und die kann ich wiederum nutzen,
17:27 Benjamin Wüstenhagen: das zurück ins Team zu kommunizieren.
17:28 Moritz Heininger: Und grade bei dem Thema empfohlene Handlungen, wenn die KI,
17:32 Moritz Heininger: je genauer die KI versteht,
17:34 Moritz Heininger: was es fürn Datensatz geht und zusätzlich noch Kontext zu dir und deinem Unternehmen, deiner Aufgabe hat,
17:42 Moritz Heininger: desto besser sind am Ende die Handlungsempfehlungen, die
17:45 Moritz Heininger: die Du bekommst. Ja. Also in unserem Beispiel haben wir eigentlich haben wir keinen Kontext gegeben, nur weil wir kurz zeigen wollten, was es ist.
17:51 Moritz Heininger: Und
18:11 Moritz Heininger: Podcast, was die Inhalte sind und so weiter. Das heißt, es könnte nur wiederum relativ generisches Feedback geben. Hätten wir jetzt mitgegeben, hier sind die Daten, sind unsere YouTube Watch Daten, wir sind der Co-Intelligence Podcast.
18:23 Moritz Heininger: Unser Ziel ist es, Leuten beizubringen, wie KI funktioniert und KI im Leben und im Alltag anzuwenden.
18:29 Moritz Heininger: Das sind die Views. So haben sich die Sachen entwickelt. Was hast Du für Handlungsempfehlungen
18:32 Moritz Heininger: für uns? Dann könnte man quasi den Kontext oder würde die KI den Kontext über uns mit den Daten verbinden und viel bessere Empfehlungen geben am Ende. Das blöde ist, mit den Handlungsempfehlungen müssen wir doch noch was tun. Das müssen wir uns einmal der KI nicht überlassen.
18:45 Ausblick: KI-Agenten & Automatisierung
18:46 Moritz Heininger: Übernächste Folge kommen wir zum Thema KI Agenten und
18:50 Moritz Heininger: vielleicht können dann die eine oder andere Handlungsempfehlung auch von einem KI Agenten umgesetzt werden. Ich muss gar nichts mehr machen. Die sagt nur, was mein Agent machen soll. Genau, aber ich glaube, bis wir zum Thema Agenten kommen, haben wir nächste Woche noch eine spannende Folge. Und Automation.
19:05 Moritz Heininger: Genau, Automation
19:07 Moritz Heininger: oder Automatisierung,
19:08 Moritz Heininger: was ist eigentlich das richtige deutsche Wort? Das ist das Problem, wir reden die ganze Zeit nur Englisch für lernendes Deutsch. Automations.
19:14 Benjamin Wüstenhagen: Schreibt gerne
19:16 Moritz Heininger: in die Kommentare unter, was das richtige deutsche Wort ist, Automations oder Automatisierung.
19:21 Moritz Heininger: Auf jeden Fall wird das das Thema für die nächste Woche sein, weil zwischen Automatisierung
19:25 Moritz Heininger: und KI Agenten,
19:27 Moritz Heininger: die ja auch irgendwie autonom sind, gibt's doch noch mal ein großen Unterschied.
19:30 Moritz Heininger: Und nächste Woche ist der Fokus auf den
19:34 Moritz Heininger: Automations.
19:35 Moritz Heininger: Und
19:36 Moritz Heininger: ja, damit sind wir am Ende der heutigen Folge angekommen.
19:40 Moritz Heininger: Vielen Dank.
19:41 Benjamin Wüstenhagen: Vielen Dank. Vergesst nicht zu kommentieren,
19:44 Benjamin Wüstenhagen: gerne zu liken,
19:45 Benjamin Wüstenhagen: sprecht über uns, empfehlt uns weiter und bleibt dran. Bis bald.