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#21: 20 Folgen KI | Was wir wirklich gelernt haben
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0:00 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück
0:01 Benjamin Wüstenhagen: zur Folge Nummer 21
0:03 Benjamin Wüstenhagen: von Co-Intelligence,
0:04 Benjamin Wüstenhagen: eurem KI Lernpodcast mit Moritz Heininger und mir Benjamin Wüstenhagen.
0:09 Benjamin Wüstenhagen: Wir sind in der einundzwanzigsten Woche.
0:12 Benjamin Wüstenhagen: Wir hätten nie gedacht, dass wir so weit kommen. Jetzt da und wollen einmal ein Recap machen, einmal kurz zurücktreten
0:18 Benjamin Wüstenhagen: und schauen, was hat sich alles verändert, seitdem wir begonnen haben? Was haben wir gelernt?
0:22 Benjamin Wüstenhagen: Haben wir was gelernt?
0:24 Moritz Heininger: Hoffentlich. Auf die Hörer und Hörerinnen haben wir was gelernt.
0:27 Moritz Heininger: Wir haben auch viel gelernt, weil das Lernen in der KI Welt hört nicht auf. Es geht immer weiter. Wir kommen selbst kaum hinterher.
0:34 Moritz Heininger: Und ja, die einzelnen
0:37 Moritz Heininger: Folgen, Episoden schauen wir uns noch mal rückwirkend an und schauen noch mal drauf, was davon noch relevant ist, was sich vielleicht schon verändert hat, was seitdem passiert ist und ich würd sagen, steigen wir direkt ein. Richtig. Wir haben angefangen mit Episode 1, da haben wir gefragt, ist KI ein Hype?
0:54 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ich glaub, ist immer noch ein Hype.
0:56 Benjamin Wüstenhagen: Das Das KI geht nicht mehr weg. Es geht nicht mehr weg. Es wird eher schneller als langsamer.
1:01 Moritz Heininger: Witzigerweise hab ich immer noch teilweise Leute, die unter meinen LinkedIn Posts kommentieren,
1:06 Moritz Heininger: ja, KI gab's ja schon vor 40 Jahren und das ist heute auch nicht anders. Und
1:11 Moritz Heininger: ihr werdet schon noch merken,
1:13 Moritz Heininger: dass die Bubble, die KI Bubble platzt und die KI eigentlich nichts kann, außer das nächste Wort vorherzusagen.
1:20 Moritz Heininger: Und KI kann gar nicht schlau sein, KI kann gar keine großen Probleme lösen. Die Leute gibt's immer noch
1:26 Moritz Heininger: und ich würd sagen,
1:28 Moritz Heininger: man kann die Rolle einnehmen und
1:30 Moritz Heininger: skeptisch sein und hoffen, dass es wieder weggeht oder man kann die proaktive Rolle einnehmen und man kann sich damit auseinandersetzen
1:37 Moritz Heininger: und kann quasi täglich dabei zusehen, wie die Fähigkeiten von KI besser werden. Es gibt bestimmt ein Hype, es gibt bestimmt ein Bubble, es gibt bestimmte Bewertungskorrekturen
1:47 Moritz Heininger: irgendwann mal, weil wenn man sich die Aktienmärkte ansieht, ja, also KI als Investmentthema ist die eine Seite,
1:54 Moritz Heininger: aber KI als Tool für meinen Job, für mein Leben, für mein Unternehmen
1:59 Moritz Heininger: ist einfach Wahnsinn und verrückt, wie schnell sich da alles weiterentwickelt.
2:03 Benjamin Wüstenhagen: Glaubst Du also nicht, dass das Internet wieder weggeht oder Elektroautos auch nicht? Auch die Leute gab's.
2:08 Moritz Heininger: Ich weiß nicht, ob's ein New York Times Artikel war oder irgend eine bekannte Zeitung,
2:11 Moritz Heininger: die auch geschrieben hat, ja, das Internet ist 1
2:15 Moritz Heininger: 1
2:16 Moritz Heininger: 1 Phänomen,
2:18 Moritz Heininger: was auch bald wieder weg sein wird. Und
2:22 Benjamin Wüstenhagen: ja, ist irgendwie auch immer noch da, würd ich sagen. Der deutsche Kaiser wird ja auch damit zitiert, dass er meinte, er glaubt nicht ans Automobil, er setzt auf Pferde
2:30 Benjamin Wüstenhagen: neunzehnhunderteins
2:31 Benjamin Wüstenhagen: oder was. Ich weiß es nicht, aber ja. Ich glaub auch KI bleibt hier.
2:36 Benjamin Wüstenhagen: In Folge 2 haben wir uns generell mit Transformern oder beschäftigt, was ist eigentlich wofür steht GPT,
2:42 Benjamin Wüstenhagen: was ist die technische Basis dahinter?
2:44 Benjamin Wüstenhagen: Die technische Basis ist nach wie vor da. Was wir aber jetzt noch mehr stärker sehen, vermehrt sehen, sind multimodale Modelle. Das heißt Modelle,
2:52 Benjamin Wüstenhagen: die ich eben nicht nur in den Chat Bubble habe, sondern wo ganz normal
2:56 Benjamin Wüstenhagen: Sprache eingebunden wird, sowohl in der Eingabe als auch in der Ausgabe, wo ich Bilder erstellen kann, wo ich Videos erstellen kann, wo alles sozusagen
3:04 Benjamin Wüstenhagen: zusammenkommt.
3:04 Moritz Heininger: Ja, und es ging alles gerade los. Ich hab Anfang 25 mit den modalen Modellen
3:10 Moritz Heininger: Und kurz danach haben wir dann ja den Podcast gestartet
3:13 Moritz Heininger: und ja, die Fähigkeiten und
3:16 Moritz Heininger: die Skills sozusagen der Modelle auch quasi von einem Format aufs andere,
3:20 Moritz Heininger: von quasi Bild zu Video, Video zu Video, Bild zu Sound,
3:24 Moritz Heininger: wird
3:25 Moritz Heininger: immer besser. Und dadurch entstehen einfach
3:28 Moritz Heininger: ganz viele neue Möglichkeiten. Wir haben's, glaub ich, damals auch schon angesprochen. Es war zur Aufnahme des Podcasts gab's das auch schon, aber es wird natürlich immer besser.
3:37 Benjamin Wüstenhagen: Dann haben wir uns über Biases unterhalten, über Datenschutz,
3:41 Benjamin Wüstenhagen: über Ethik.
3:43 Benjamin Wüstenhagen: Da gab's jetzt ganz kürzlich eine große Veränderung.
3:47 Benjamin Wüstenhagen: Präsident Trump
3:49 Benjamin Wüstenhagen: hat neue Executive Orders rausgegeben und gesagt, Amerika muss dieses Rennen unbedingt gewinnen
3:55 Benjamin Wüstenhagen: und hat im Prinzip alles, was die Biden Regierungen seinerzeit an Regulierungen hochgezogen hatte,
4:01 Benjamin Wüstenhagen: wieder rückgängig gemacht.
4:03 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt stehen wir in Europa son bisschen auf allein auf weiter Flur mit starker EU mit starker KI Regulierung.
4:09 Moritz Heininger: Na ja, also ich bin auch kein, also Teile vom EU AI Act sind sicherlich
4:15 Moritz Heininger: sinnvoll,
4:16 Moritz Heininger: aber ich bin der Meinung, dass die EU sich damit keinen Gefallen tut, insbesondere wenn der Rest der Welt, die USA und China einfach so vorsprechen.
4:27 Moritz Heininger: Da
4:28 Moritz Heininger: glaub ich, limitieren wir uns wieder selbst mit Regeln, die uns als
4:34 Moritz Heininger: als Region einfach am Ende zurückwerfen.
4:37 Moritz Heininger: Und wir sehen ja, was die Fortschritte sind, ne. Mistral ist dafür, dass wir hier in Europa sind, eine extrem tolle Company und ein großes Modell. Aber wenn ich jetzt mit den amerikanischen
4:47 Moritz Heininger: Systemmodellen
4:49 Moritz Heininger: vergleiche, den chinesischen,
4:50 Moritz Heininger: da hängen wir jetzt schon hinterher. Und dass Trump quasi sagt, das ist absolut Priorität
4:55 Moritz Heininger: für die USA, dieses Rennen zu gewinnen, ist ja auch eine strategische Ausrichtung. Und dafür,
5:00 Moritz Heininger: man kann Trump nicht mögen und trotzdem die strategische,
5:04 Moritz Heininger: ja, den Ausmaß der strategischen Entscheidungen
5:07 Moritz Heininger: eben sehen als potenziell positiv für die USA.
5:11 Moritz Heininger: Aber kleiner
5:12 Moritz Heininger: kleiner, ich sag mal, für uns wieder als liberal eingestellte Person Wermutstropfen,
5:18 Moritz Heininger: dass er auch vorgeben will, was die KI quasi für
5:22 Moritz Heininger: politische Einstellung haben darf, ne. Nicht woke, hab ich woke, ne. Also ich mein, ich auch kein großer Fan von.
5:29 Moritz Heininger: Aber quasi, wenn der
5:31 Moritz Heininger: Regierende,
5:32 Moritz Heininger: das Staatsoberhaupt
5:33 Moritz Heininger: quasi die Meinung der KI Modelle mit beeinflussen möchte,
5:37 Moritz Heininger: sind wir natürlich sehr schnell an'
5:39 Moritz Heininger: ja, an' Schurkenstaat,
5:41 Moritz Heininger: an'
5:42 Moritz Heininger: Despoten,
5:43 Moritz Heininger: der quasi seine Meinung irgendwie
5:45 Moritz Heininger: an die Bevölkerung geben will. Und zwar son bisschen subtil über die Modelle. Und wenn wir über den nächsten,
5:52 Moritz Heininger: die nächste Person da sprechen, haben wir
5:55 Moritz Heininger: unseren Freund Elon Musk, der jetzt
5:58 Moritz Heininger: grade, ich glaub, letzte Woche gesagt hat, er möchte gerne eine kinderfreundliche KI
6:02 Moritz Heininger: entwickeln. Was ja grundsätzlich erst mal eine gute Idee ist, ne, da ich Kinder schützen muss. Und natürlich sollen die nicht irgendwie
6:08 Moritz Heininger: das gleiche Internet und gleichen Dinge sehen müssen teilweise wie wir.
6:14 Moritz Heininger: Aber wenn eben eine Person mit so 1 Welteinstellung,
6:19 Moritz Heininger: ich mein, die brauchen wir hier nicht im Detail diskutieren,
6:21 Moritz Heininger: dann auf einmal die
6:23 Moritz Heininger: quasi unsere mit unseren Kindern direkt spricht und unseren Kinder beeinflusst,
6:28 Moritz Heininger: ist natürlich da auch wieder die Frage, wo das hinführt. Also dieses ganze Thema Ethik,
6:32 Moritz Heininger: Bias und so weiter, was wir besprochen haben, bleibt relevant und wird immer relevanter. Also eben dieses Verständnis davon,
6:40 Moritz Heininger: wie sind diese Aussagen denn beeinflusst, ne, von den Daten, mit denen sie gelernt haben, aber am Ende auch von den Personen, die dann irgendwie mit den System prompts den Output irgendwie beeinflussen wollen in irgend eine Richtung. Das dürfen wir natürlich nicht vergessen. Weil Du hast grade Musk angesprochen.
6:56 Benjamin Wüstenhagen: Ich weiß nicht, ob das schon sozusagen wissenschaftlich bestätigt ist, aber es gibt
7:00 Benjamin Wüstenhagen: die Vermutung,
7:01 Benjamin Wüstenhagen: dass Musk,
7:02 Benjamin Wüstenhagen: also dass Grog, sein Modell von xAI, die Firma, die ihm gehört oder größtenteils gehört,
7:07 Benjamin Wüstenhagen: immer erst schaut, wie er sich denn zu' spezifischen Thema positioniert hat
7:12 Benjamin Wüstenhagen: und dann die KI sich danach ausrichtet. Also wenn Du jetzt fragst,
7:16 Benjamin Wüstenhagen: welche Croissant ist der beste und wenn Musk irgendwann mal gesagt hat, ich mag besonders Schokocroissants,
7:20 Moritz Heininger: dann würde die KI sagen, Schokocroissants sind gar nicht schlecht. Ich glaub, die macht das implizit. Also es gibt wirklich diese Screenshots und Videos, wo Leute quasi zeigen, wie Grog denkt und dann quasi Grog nachschaut, was Elon Musk zu' Thema gesagt hat.
7:34 Moritz Heininger: Im Prinzip macht, also ich glaube, wie es funktioniert, ist so, dass Grog hängt natürlich an xAI,
7:41 Moritz Heininger: sprich jemals X. XAI Daten, genau. Oder hängt, also Grog ist von xAI hängt an x der Social Media Plattform oder hat da direkt ein Zugriff im Vergleich zu anderen Plattformen.
7:51 Moritz Heininger: Und was
7:53 Moritz Heininger: Grog macht, ist, dass sagt, okay, also es ist ja darauf geschult, nicht die bösen Mainstream Medien nachzuplappern,
8:00 Moritz Heininger: also auch quasi maximal
8:02 Moritz Heininger: zu
8:04 Moritz Heininger: sein, also nach der Wahrheit zu streben, ja. Das ist irgendwie das Mantra von Elon Musk. Ich glaub, Wahrheit ist für ihn auch ein dehnbarer Begriff. Aber was dann halt x macht, es geht auf X und oder x und
8:15 Moritz Heininger: also Crock geht auf x oder X.
8:18 Moritz Heininger: Und auf Crock oder X herrscht natürlich schon mal eine generell bestimmte politische Meinung und Einstellung so im Schnitt, würd ich jetzt mal behaupten.
8:26 Moritz Heininger: Und dann nimmt Crock eben die Nachrichten,
8:30 Moritz Heininger: die dort am meisten Zuspruch bekommen und am meisten geteilt werden und so weiter und so fort. Da bei Elon Musk diesen Ex Algorithmus beeinflusst, dass alle seine Posts Ich hab das mal angeguckt. Gesehen werden, führt es dazu, dass implizit quasi dann die seine KI diese Post sieht und sagt, guck mal, die ganzen Leute liken das ja und mögen das. Also muss das stimmen. Ja. Also ja, sag ich jetzt auch, was irgendwie Elon Musk denkt. Ja, okay. Und also ich glaube, es ist nicht direkt rein programmiert in dieses in Grog, checke immer, was Elon Musk sagt, aber checke halt X und glaub den Mainstream Medien nicht so. Und auf X spricht halt nur Elon Musk und daher
9:05 Moritz Heininger: ist es dann am Ende in Rock 4.
9:08 Benjamin Wüstenhagen: Es gibt einen kleinen,
9:09 Benjamin Wüstenhagen: ein bisschen Licht am Ende des Tunnels. Die Schweizer sind grade dabei, ein Modell herauszubringen,
9:15 Benjamin Wüstenhagen: was auf' nem Supercluster in den Alpen trainiert wurde. Nicht vergleichbar mit den großen amerikanischen Supercluster, aber immerhin. Und dieses Modell wird komplett Open Source sein. Also auch die Gewichte sind Open Source, sodass komplett nachvollzogen werden kann, wie das Ding funktioniert.
9:30 Benjamin Wüstenhagen: Und das kann dann eben auch in Europa trainiert, in Europa entwickelt,
9:34 Moritz Heininger: hoffentlich ethisch eingesetzt werden. Mal gucken, wie leistungsfähig es sein wird. Genau, das ist immer meine größten Fragen. Ich find, die Chinesen machen ja entwickeln ja auch gute Open Source Modelle, ne. Jetzt grade
9:44 Moritz Heininger: vor Kurzem hat wieder,
9:47 Moritz Heininger: ich meine,
9:48 Moritz Heininger: Alibaba ein ganz neues Open Source Modell rausgebracht, was besser sein soll als die aktuellen ChatGPT
9:54 Moritz Heininger: oder GPT Modelle,
9:56 Moritz Heininger: OpenAI Modelle
9:57 Moritz Heininger: inklusive den o-Modellen und das Open Source verfügbar. Ich mein, DeepSeek war ja auch schon Open Source verfügbar.
10:03 Moritz Heininger: Sprich, ich kann diese Modelle lokal laufen lassen, ohne dass irgendwie die Chinesen bei mir die Daten bekommen, ne. Es ist
10:09 Moritz Heininger: bei der App anders, bei der DeepSing App, aber wenn ich dieses Open Source Modell verwende, bei mir quasi lokal,
10:15 Moritz Heininger: da kann können mir keine Chinesen
10:17 Moritz Heininger: quasi
10:18 Moritz Heininger: in die Daten schauen. Natürlich haben die auch irgendwie irgend eine Beeinflussung wieder, ne. Dieses implizite
10:24 Moritz Heininger: diese implizite Beeinflussung ist natürlich irgendwie da und muss sich bewusst sein. Aber ja, Open Source Modelle ist halt die Frage, ob dann das Schweizer Modell
10:33 Moritz Heininger: standhalten kann mit dem chinesischen Open Source Modell.
10:36 Moritz Heininger: Und im Endeffekt brauchst Du halt eine Performance,
10:39 Moritz Heininger: ne. Und wenn Du den Datenschutz gewährleisten kannst, ist halt die Frage, welche Open Source Modelle Du am Ende dann verwendest.
10:46 Moritz Heininger: Ich hoffe auf die Schweizer. Sie haben's vielleicht nicht erfunden, aber vielleicht haben sie's aus engineert. Wenn sie's so gut machen wie ihre Uhren und noch ein paar andere Sachen. Die Die Ricolas, den Käse, dann
10:58 Moritz Heininger: ist ja auch ein ähnliches Gänze eigentlich.
11:00 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
11:01 Benjamin Wüstenhagen: Wir sind jetzt schon sind schon bei Stärken und Grenzen von KI.
11:05 Benjamin Wüstenhagen: Das war auch eine Episode.
11:07 Benjamin Wüstenhagen: Damals haben wir noch gesagt, dass, ja, Ideen zu generieren, Texte zu generieren, die LLMs stark sind. Hab gesagt, mehr Mathe vielleicht nicht so stark. Wir sehen jetzt immer mehr, gerade auch Grog 4, das Modell von X AI hat an allen möglichen
11:21 Benjamin Wüstenhagen: Benchmarks
11:22 Benjamin Wüstenhagen: super gut performt.
11:24 Moritz Heininger: Und nicht nur Gorg 4, also jetzt gerade gab's ja diese Matheolympiade
11:27 Moritz Heininger: und
11:29 Moritz Heininger: da kann man gewinnt man in Goldmedaille, wenn man glaub ich 5 von 6 oder 6 von 7 Aufgaben richtig löst.
11:36 Moritz Heininger: Und da haben unabhängig,
11:38 Moritz Heininger: also ein Mensch hat noch gewonnen, mein ich. Also ich glaub, es gab ein Mensch, für mich alle enttäuscht, der
11:44 Moritz Heininger: der am Ende Erster war oder das vielleicht war das noch mal ein anderer Test. Es gab in letzter Zeit son paar Benchmarks, wo AI Modelle extrem gut abgeschlossen haben. Und da hat sowohl OpenAI mit' neuen Modell als auch
11:56 Moritz Heininger: ein Riesening Modell von Google Ja. Ein Goldmedaille bekommen. Ja. Und das hört sich erst mal so normal an. Aber diese Tests, also diese Matheolympiade,
12:04 Moritz Heininger: da hat davor haben davor
12:07 Moritz Heininger: führende
12:08 Moritz Heininger: Kritiker auch gesagt, aber auch Forscher, wenn da mal die Modelle eine Goldmedaille bekommen,
12:14 Moritz Heininger: dann ist KI schon wirklich extrem gut, weil das keine Modelle waren, die auf Mathe fokussiert und unbedingt trainiert waren und irgendwie in diesem Moment Mathe
12:22 Moritz Heininger: ganz normale Modelle.
12:24 Moritz Heininger: Sich das quasi beigebracht haben sozusagen oder iteriert haben und so zu' Ergebnis gekommen sind. Und das ist schon
12:31 Benjamin Wüstenhagen: ein krasser Durchbruch eigentlich. Und die Experten haben das nicht für 20 25 aufm Zettel gehabt. Ja. Also es die meisten dachten, das kommt irgendwann später. Ja. Bin
12:39 Benjamin Wüstenhagen: gespannt. Ich hab am Wochenende ein kleines mit KI erlebt und wollte einfach nur ein paar Tabellen
12:45 Moritz Heininger: in' Text drin haben und na ja. Also in den Tabellen hat KI nicht gut gerechnet. Was sagst Du von Tipp für Tabellen, ich hab das auch oft, also dass ich nicht ganz sehr große CSV Dateien irgendwie habe, in denen viel Text in 1 Ja. Common irgendwie drin ist,
13:00 Moritz Heininger: dass
13:01 Moritz Heininger: das nicht richtig funktioniert.
13:03 Moritz Heininger: Was aber gut funktioniert, ist, wenn Du die CSV Datei in eine JSON Datei ummantelst Mhm. Und dann sozusagen im JSON Format arbeitest im
13:11 Moritz Heininger: im Zweifel am Ende JSON File wieder irgendwie in ein Tabellenformat geben lässt. Das funktioniert tatsächlich
13:16 Moritz Heininger: supergut. Also ist ein kleiner, weil ich genau den gleichen hatte im Deep. Okay. Das ist ein kleiner kleiner KI Hack. JSON Format funktioniert besser als irgendwie große Tabelle. Passt ja auch direkt zum Prompt Engineering. Vielleicht müssen wir dann JSON
13:28 Benjamin Wüstenhagen: Engineering demnächst machen. Ja. Da haben wir über Prompt Engineering gesprochen. Jetzt geht's immer auch Kontext Engineering. Vielleicht kannst Du uns da erhellen.
13:36 Moritz Heininger: Kontext Engineering ist son bisschen der neue
13:39 Moritz Heininger: der neue Begriff, der
13:41 Moritz Heininger: grad so gehyped
13:43 Moritz Heininger: wurde. Bist also kein fromt enginee mehr, sondern es ist der der neue Beruf Kontext Engineer. Genau, ja. Kontext Engineer, das kommt son bisschen ausm technischen und insbesondere
13:53 Moritz Heininger: so aus dem Umfeld der KI Agenten,
13:56 Moritz Heininger: weil
13:58 Moritz Heininger: quasi immer mehr rauskommt, was irgendwie auch logisch ist, dass KI Agenten einfach ein besseren Job machen, wenn sie deutlich mehr Kontext haben und den Kontext, ein größeres Kontextverständnis
14:08 Moritz Heininger: haben, was es eigentlich geht.
14:10 Moritz Heininger: Und
14:11 Moritz Heininger: das Ganze wurde dann quasi wieder ins normale prompten zurückgeführt. Also
14:15 Moritz Heininger: Also ist nicht nur irgendwas für Techniker, sondern auch für normale Menschen.
14:18 Moritz Heininger: Und heißt im Wesentlichen dadurch, dass jetzt auch die,
14:21 Benjamin Wüstenhagen: also ich mehr Token quasi der KI mitgeben kann, die sie versteht, bevor sie Kontexte heißt also, wie viel Platz hab ich, wie viel kann ich da reinballern?
14:29 Moritz Heininger: Kann ich da einen Satz reinsetzen oder ein ganzes Buch? Genau. Also wie wie viel
14:35 Moritz Heininger: kann ich quasi
14:36 Moritz Heininger: aus meinem Leben, dass Du noch alles behältst und dann noch irgendwie sinnvoll entscheidest, was jetzt da die relevanten Informationen sind son bisschen, ne. Aber Kontextengineering
14:45 Moritz Heininger: an sich, ja, ist ein halber Begriff,
14:48 Moritz Heininger: ist aber auf der anderen Seite auch
14:51 Moritz Heininger: irgendwie wieder dann normales Prompt Engineering auch, ne. Weil wir haben ja auch in der Prompt Engineering Folge drüber gesprochen, wie wichtig es ist, den relevanten Kontext zu geben und den relevanten Kontext sehr gut zu strukturieren.
15:02 Moritz Heininger: Und ich bekomm einfach ein viel besseres Ergebnis, wenn ich eben nicht nur ein Prompt, deine Rolle ist das, und deine Aufgabe ist das und jetzt mache bitte y. Also deine Rolle ist irgendwie, Du bist ein perfekter Social Media irgendwie Schreiber
15:15 Moritz Heininger: Content
15:16 Moritz Heininger: Creator und erstelle mir jetzt irgendwie ein Blogpost und der soll so und so aussehen,
15:20 Moritz Heininger: sondern hat eben auch noch den Kontext, wer bin ich? Wer ist mein Unternehmen? Was haben wir bisher für Sachen gepostet?
15:26 Moritz Heininger: Was haben wir für Ziele? Also einfach sehr strukturiert, sehr viel relevanten Kontext reinzugeben,
15:33 Moritz Heininger: die eben die KI braucht, die Aufgabe sinnvoll auszuführen, das eben auch in der normalen Arbeit einfach sehr wichtig. Und
15:40 Moritz Heininger: was ich letztens neu oder wo ich grade noch dran bin, das zu optimieren, ist
15:45 Moritz Heininger: ein Projekt, das kannst Du aber auch mit mit' GPT machen,
15:49 Moritz Heininger: einfach diese Wissensdatenbank
15:51 Moritz Heininger: einfach extrem sauber und auch extrem groß und relevant zu machen. Also so fast alles Unternehmenswissen,
15:58 Moritz Heininger: was es irgendwie über uns gibt, unsere Geschichte, unsere Mission, unsere Entwicklung,
16:02 Moritz Heininger: unsere Umsätze, unsere Umsatzziele,
16:04 Moritz Heininger: unsere
16:05 Moritz Heininger: Produkte, die Preise der Produkte, das Team, die Aufgaben der Teams und so weiter und so fort. Also alles in relevanten Kontext reinzugeben,
16:13 Moritz Heininger: das dann quasi für ein Brainstorming
16:16 Moritz Heininger: oder
16:17 Moritz Heininger: für neue Projekte,
16:19 Moritz Heininger: für neue Projekte zu planen, Vertriebplanung zu machen und so weiter und so fort zu nutzen. Also alles in relevanten Kontext reingeben, was einfach
16:28 Moritz Heininger: richtig was relevant ist. Und das ist nämlich das große Problem. Ich kann nicht einfach alles reindumpen, weil wenn ich da Informationen reingebe, dann verwirr ich die KI und dann ist mein Ergebnis am Ende wieder schlechter. Ne, also dieses Kontext Engineering,
16:40 Moritz Heininger: war
16:41 Moritz Heininger: davor schon wichtig. Jetzt hat das durch diese quasi technische technischen Themen, insbesondere beim im Bereich der Agents eben noch mal eine Neuwichtigkeit gewonnen und ja.
16:54 Benjamin Wüstenhagen: Folge 6 war die bisher erfolgreichste Folge, wenn es darum geht, Reichweite zu haben, Kommentare,
16:59 Moritz Heininger: Likes. Da ging's ChatGPT, oh Wunder. Aber auch hier bei der Recup Folge bitte liken, kommentieren,
17:05 Moritz Heininger: Glocke läuten.
17:07 Benjamin Wüstenhagen: Ja, damit's noch erfolgreich wird. Ja. Folge 6, wir sind ja jetzt bei 21.
17:11 Benjamin Wüstenhagen: Da ging's ChatGPT als das Schweizer Taschenmesser
17:14 Benjamin Wüstenhagen: Und ich glaube, das wird immer mehr so. Jetzt vor Kurzem hat ChatGPT den neuen
17:19 Benjamin Wüstenhagen: Agent Mode
17:20 Benjamin Wüstenhagen: integriert. Was heißt das? Ich kann sagen, bitte geh zu der Webseite und mach Folgendes oder kann im Prinzip komplexe Aufgaben
17:28 Benjamin Wüstenhagen: stellen und dann geht los
17:30 Moritz Heininger: und erledigt das. Ja, wir haben ja sowohl zu Deep Research gesprochen als
17:35 Moritz Heininger: auch zu dem Operator.
17:37 Moritz Heininger: Und
17:38 Moritz Heininger: der Agent Mode ist sone Kombination
17:41 Moritz Heininger: aus Deep Research, das heißt, der kann alle Textwebseiten
17:44 Moritz Heininger: im Detail scannen, Informationen raussuchen, entscheidend, was noch für Informationen irgendwie fehlen,
17:49 Moritz Heininger: als auch grafisch ein Browser bedienen, also auch visuelle Oberflächen verstehen und bedienen und Informationen rausziehen,
17:56 Moritz Heininger: als auch Tools nutzen.
17:58 Moritz Heininger: nutzen. Also er kann mir am Ende auch eine PowerPoint Präsentation machen. Er kann mir ein Business Plan in Excel erstellen mit funktionierenden Formeln, was alles vorher nicht ging. Also bisschen wie Manus hatten wir ja bei dem Agent Teil auch schon angesprochen.
18:10 Moritz Heininger: Und
18:11 Moritz Heininger: meiner Meinung nach nimmt also in 2 Jahren oder 3 Jahren wird es den Job 1 Executive Assistant
18:19 Moritz Heininger: meiner Meinung nach wahrscheinlich schon noch sehr, sehr selten geben, weil die Aufgaben, die eben ein sonst
18:25 Moritz Heininger: macht, Flüge buchen, immer ein Kalender schauen, irgendwie, wann ich meinen Urlaub buche,
18:31 Moritz Heininger: meine Frau kontaktieren
18:32 Moritz Heininger: für eine Dinnerreservierung
18:34 Moritz Heininger: und sagen, ich bin irgendwie zu spät,
18:37 Moritz Heininger: Wirklich,
18:38 Moritz Heininger: ne, meine Präsentation vorbereiten,
18:39 Moritz Heininger: mir Briefings schreiben, wie meine wichtigsten E-Mails zusammenfassen,
18:43 Moritz Heininger: die E-Mails beantworten und so weiter und so fort.
18:46 Moritz Heininger: Wird keine 2, 3 Jahre mehr dauern, glaub ich, bis man das komplett machen kann, einfach voice kontrolliert
18:52 Moritz Heininger: über son Agent System. Noch ist der Agent nicht da, aber ist auf jeden Fall ein neuer Schritt. Und ich glaube, unsere, ich mache jetzt mal den oder hab jetzt mal hier die Hypothese oder die wilde Aussage, dass wenn unsere Episode 20 rauskommt,
19:05 Moritz Heininger: gibt es schon GPT-5.
19:08 Moritz Heininger: Vermutlich, es soll ja Anfang August eingeführt werden. Ich bin gespannt. Also ich... Meine Hypothese wird sein, es kommt GPT-5.
19:17 Moritz Heininger: Bevor diese Episode live geht, schauen wir mal, ob's stimmt. Und da, wenn es kommt, da werden wir auf jeden Fall dazu auch noch mal wahrscheinlich eine eigene Episode machen, weil dann sehr viel anders wird. Nicht nur wie immer deutlich bessere Modelle,
19:32 Moritz Heininger: auch dieses ganze Auswahl von Modellen. Ist das jetzt ein Modell oder nehm ich hier die Modell
19:38 Moritz Heininger: und ich will deswegen Mac mini.
19:41 Moritz Heininger: Das
19:42 Moritz Heininger: soll wahrscheinlich dann ein Sache der Vergangenheit sein. Aber lasst uns überraschen.
19:49 Benjamin Wüstenhagen: Das passt dann auch gut zu Episode 7. Da hatten wir über KI im Alltag und Job gesprochen. Das, was Du grade gesagt hast, ist ja sowohl Alltag als auch Job, ne. Dieser ersetzen von Executive Assistants oder generell von Assistenten, von Dingen, die einfacher werden.
20:05 Benjamin Wüstenhagen: Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch, wir hatten mal über diesen Use Case Intercom gesprochen für Support.
20:11 Benjamin Wüstenhagen: Die sind grade dabei, englischsprachig das Ganze auch
20:14 Benjamin Wüstenhagen: am Telefon auszurollen, sodass das, was Du heute im Chatbot machst, wo Du Fragen stellst, Antworten bekommst, das dann auch mit deiner Sprache machen kannst. Die deutsche Version kommt wohl in 2, 3 Monaten.
20:24 Benjamin Wüstenhagen: Also auch da Mhm. Wird's dann noch relevanter im Job. Weiß nicht, ob Du noch andere Updates hast, welches Modell die Sprachmodell die nutzen im Hintergrund?
20:33 Moritz Heininger: Ich hab sie nicht gefragt, nee. Okay.
20:35 Moritz Heininger: Puh, ich glaub, wenn wir jetzt durch
20:38 Moritz Heininger: Beispiele ausm Alltag gehen oder im Job, dann sitzen wir noch Ja, ja. Wahrscheinlich 3 Wochen da. Also es werden halt einfach immer mehr. Dadurch, dass die Qualität der Modelle immer besser wird,
20:49 Moritz Heininger: gibt's auch immer mehr Anwendungsfälle.
20:51 Moritz Heininger: Und ich mein, wir bauen die ganze Company KI first. Wir sind ein extrem kleines, liemes Team.
20:57 Moritz Heininger: Und dadurch, dass die Fähigkeiten besser werden, können wir auch immer mehr mit KI machen und testen und probieren. Es funktioniert auch nicht immer alles,
21:04 Moritz Heininger: aber es funktioniert immer mehr, ne. Und das ist, glaub ich, irgendwie das Mindset, was jeder haben sollte.
21:10 Moritz Heininger: Auch wenn heute was noch nicht geht, geht's vielleicht morgen oder übermorgen. Und wir sehen das regelmäßig bei unseren Prozessen Automatisierung.
21:18 Moritz Heininger: Wie ihr KI bei euch im Unternehmen einsetzen könnt, besprechen wir ja in den nächsten Episoden. Wir reden sowohl über Taktik
21:24 Moritz Heininger: als auch über Strategie.
21:25 Moritz Heininger: Kleiner Plag für die Zukunft.
21:28 Moritz Heininger: Wir hatten dann gesprochen über Bild KI.
21:30 Moritz Heininger: Brauchen wir noch Designer?
21:32 Benjamin Wüstenhagen: Ist noch gar nicht so lange her, das war Episode 8, doch schon ein bisschen her.
21:36 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaube, wird immer klarer, dass Bild KI besser, besser, besser wird. Du hattest vorhin von Jason gesprochen.
21:43 Benjamin Wüstenhagen: Ich hab das letztens gesehen, du kannst auch, wenn du Bilder generierst,
21:47 Benjamin Wüstenhagen: das mit Jason machen und dann spezifisch
21:49 Benjamin Wüstenhagen: sagen,
21:50 Benjamin Wüstenhagen: wenn Du das Bild noch mal regenerieren willst, hey, das T-Shirt hätt ich jetzt aber gerne in grün. Ja.
21:55 Moritz Heininger: Vielleicht auch noch mal ein kleiner Hack. Genau, Bild in Jason Format runterbrechen lassen und dann quasi darüber editieren,
22:02 Moritz Heininger: gibt's auch einen Snip?
22:04 Benjamin Wüstenhagen: Ah ja, okay. Gut. Ich hab den nicht gesehen, aber Ja, ich hab schön gedacht, vielleicht hast Du den ja gesehen, auch Snip. Vielleicht kann das auch sein, ja. I don't know. Ja, vielleicht kann's... Ja, doch,
22:13 Benjamin Wüstenhagen: ich glaub schon. Ja, ja.
22:15 Benjamin Wüstenhagen: Kam von euch. Ja. Okay.
22:19 Benjamin Wüstenhagen: Dann hatten wir in Episode 9 Videoformate gesprochen und haben direkt als sie als die Episode rauskam,
22:24 Benjamin Wüstenhagen: 2 Tage später gab's gleich gab's glaub ich, WO 3 von Google. Gab's auch ein Kommentar, ey, warum habt ihr nicht WO 3
22:31 Benjamin Wüstenhagen: besprochen? Gab's halt noch nicht. Jetzt gibt's das.
22:34 Moritz Heininger: Gibt bestimmt ein Kommentar, warum habt ihr nicht GPD 5 besprochen? Gibt's da schon. Genau.
22:38 Benjamin Wüstenhagen: Noch nicht, aber halt. Und vo 3 ist ein Modell von Google, was jetzt auch in Gemini ganz normal verfügbar ist, auch in Europa.
22:46 Benjamin Wüstenhagen: Man kann mit' einfachen Prompt
22:48 Benjamin Wüstenhagen: fotorealistische
22:49 Benjamin Wüstenhagen: oder
22:50 Benjamin Wüstenhagen: kilofilmartige
22:52 Benjamin Wüstenhagen: 8 Sekunden Videos erstellen,
22:54 Moritz Heininger: sowohl von realistischen Dingen als auch von unrealistischen Dingen. Und es gibt mittlerweile chinesische Modelle, die noch besser sind wieder als w o 3 Okay. Und noch ein ganzen Ticken günstiger. Wie heißt das?
23:06 Moritz Heininger: Ich hab Heilu oder so ein Modell. Wie schon? Dann gibt's noch 1.
23:13 Moritz Heininger: Wie ist das 2.? Ist mir grad entgangen. Aber
23:17 Moritz Heininger: die sind auf jeden Fall quasi, dass die wohl, dass die Bildqualität, ich hab sie selbst nicht genutzt,
23:21 Moritz Heininger: besser. Was die nicht können,
23:25 Moritz Heininger: glaube ich, sind ist das ganze Thema Sprache, ne. Weil eine
23:30 Moritz Heininger: große
23:31 Moritz Heininger: quasi
23:32 Moritz Heininger: ja, Erfindung oder ein neues Feature, was quasi Video 3 rausgebracht ist, ist, dass sie quasi lippensynchron auch die Sprache direkt dazu machen, ne. Davor waren Videos ja immer nur Videos. Stimmt, schon. Und das war quasi auch so die neue das neue Ding, dass jetzt auch Sound passend zum Video Ja. Mit dazu generiert wird. Und was auch neu ist, es gibt jetzt, wir haben ja in unserem Kopf ja immer keine Videos in kurz, irgendwie 4 Sekunden, 8 Sekunden. Mhm. Es gibt jetzt schon die ersten Modelle, die machen bis zu eine Minute lange Videos.
23:59 Moritz Heininger: Weil die
24:01 Moritz Heininger: haben das getestet, die gegen Ende, dann wird das schon manchmal irgendwie weirder KI krams, was da herauskommt.
24:07 Moritz Heininger: Aber allein die Entwicklung, ne. Wir sehen, wir waren irgendwie vorher bei Max 8 Sekunden, jetzt sind wir bei Max eine Minute.
24:14 Moritz Heininger: Auch wenn
24:15 Moritz Heininger: so
24:16 Moritz Heininger: 30 Sekunden funktionieren echt gut meistens. Mhm. Also dass da wirklich eine Minute gut klappt, ist selten, aber selten noch, ne. Also
24:24 Moritz Heininger: selbst wie lang ist der? WO 3, 2 Monate oder so. Ja. Und da waren's 8 Sekunden. Jetzt sind wir schon bei fast' Minute. Das wird immer weitergehen und auch da immer besser werden. Also grade in dem Videobereich ist extrem viel passiert, insbesondere wenn man's vergleicht mit unserer ersten Folge. Ja, ist toll. XRR hat jetzt nämlich auch für September ein eigenes Videomodell angekündigt, was dann wahrscheinlich auch besser sein soll als
24:46 Moritz Heininger: WEO. Noch ein Punkt dazu, ich glaub, das ist, ich mein, das war Runway,
24:50 Moritz Heininger: was jetzt auch ein neuen Teaser, das müsste jetzt auch jeden Tag rauskommen,
24:55 Moritz Heininger: ein Teaser gebracht, dass Du quasi Szenen in' Video
24:59 Moritz Heininger: änderst. Also das ist beispielsweise ein Junge, der spielt Fußball und dann sagst Du, der Fußball soll ein Feuerball werden und dann spielt der quasi mit' Feuerball. Oder Du siehst jemand, der fährt irgendwie am Strand mitm Fahrrad. Dann sagst Du so, jetzt irgendwie, ich will ein anderes Wetter, hier soll Schnee liegen. Und dann ändert sich, also ist die gleiche Person und Du hast diese Character Consistency, also das die über die Szene an sich bleibt gleich und auf einmal ist das Wetter anders.
25:20 Moritz Heininger: Und was das natürlich fürn kreative Möglichkeiten gibt, ne, wenn Du irgendwie Video Videos erstellst, ist Wahnsinn.
25:27 Moritz Heininger: Und ich hab bis jetzt nur den den Deezer gesehen, konnt's auch nicht ausprobieren, aber das ist schon auch wild, was da alles geht und gehen wird. Apropos kreative Möglichkeiten,
25:35 Benjamin Wüstenhagen: in WO 3
25:37 Benjamin Wüstenhagen: kannst Du jetzt auch scribbeln und sagen, hier ist ein Ball, da ist der Basketballkorb,
25:43 Benjamin Wüstenhagen: das ist der Pfeil, der muss da reinfliegen
25:46 Benjamin Wüstenhagen: und der fliegt ja da rein. Das Witzige daran ist, es wurde nie wieder drauf trainiert. Okay. Ist also sone Capability.
25:52 Benjamin Wüstenhagen: Wie sagt man auf Deutsch? Fähigkeit. Eine Fähigkeit.
25:56 Benjamin Wüstenhagen: Emergent
25:57 Benjamin Wüstenhagen: Capability.
25:59 Benjamin Wüstenhagen: Emergent Capability, also etwas, was rausgekommen ist, was man gar nicht aufm Plan hatte, gar nicht trainiert hat, aber was irgendwie Modell selber hinbekommen hat. Und noch ein letzten Punkt zu Video,
26:10 Moritz Heininger: weil's son bisschen zeigt, was, glaub ich, unser Mindset ist, nicht KI kommt und
26:16 Moritz Heininger: irgendwie alle Leute sind arbeitslos,
26:18 Moritz Heininger: sondern KI gibt dir Superkräfte,
26:21 Moritz Heininger: Sachen zu machen, die Du vorher nicht tun konntest oder die nicht leisten konntest. Ein Beispiel Netflix hatte das 1. Mal öffentlich gesagt, dass sie bei' lokalen argentinischen
26:32 Moritz Heininger: Serie
26:33 Moritz Heininger: KI verwendet haben und ich meine, irgendwie son Hochhaus einstürzen zu lassen oder explodieren zu lassen.
26:39 Moritz Heininger: Und das wär halt früher nie im Budget gewesen, also, ja, viel zu teuer. Selbst bei nicht. Selbst bei Netflix nicht, ja, bei soner lokalen irgendwie Serien, ne. Da kannst Du ja keine krassen Special Effects machen. Und dadurch hatten sie eben die Möglichkeit, auch selbst für eine lokale Produktion
26:54 Moritz Heininger: irgendwie was Cooles zu machen. So, hat das jetzt irgendwie die
26:58 Moritz Heininger: den Visual Effects
27:00 Moritz Heininger: Designer oder der Company irgendwie den Job weggenommen?
27:04 Moritz Heininger: Nee, sondern es hat das halt seitdem möglich gemacht, in der Serie so was zu zu erstellen und zu zeigen, was halt vorher nicht ging, ja. Und das ist, glaub ich, generell
27:12 Moritz Heininger: klar, es gibt Einflüsse auf Jobmärkte, bestimmte Jobs und so weiter. Aber ich glaub, die Unternehmen, die am Ende sind
27:20 Moritz Heininger: gewinnen, sind die, die jetzt sehen, was sie für Superpowers haben und das halt so nutzen wie Netflix.
27:25 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, Sie hatten auch gesagt, wir wollen nicht 50 Prozent mehr Menschen, weniger Menschen haben, sondern wir wollen 10 Prozent besser werden. Vielleicht was anderes rum. Ja, ja, irgendwie mit besserer Qualität oder ja, genau, was ich hab, 10 oder 50, ja.
27:37 Benjamin Wüstenhagen: Dann haben wir über Voice im Unternehmen gesprochen. In Episode 10 hatten wir gerade schon angeschnitten, dass das immer, dass ich jetzt viel einfacher
27:46 Benjamin Wüstenhagen: mit meinen Modellen auch sprechen kann. Ich mach das ganz gerne, dass wenn ich längere Prompts hab, dass ich einfach reinquatsche,
27:51 Benjamin Wüstenhagen: auch direkt in ChatGPT.
27:53 Moritz Heininger: Und im Unternehmen, na klar, ich glaube Voice AI kommt immer stärker. Ja, Ich nutze, glaub ich, 50 Prozent, wenn ich zu Hause im Computer sitze
28:02 Moritz Heininger: und prompte,
28:03 Moritz Heininger: dann nutz ich, glaub ich, 50 Prozent der Zeit, mach ich einfach mal ein Mikroan und sprech rein, was ich möchte. Machst mir halt oft einfach auch dann Prompts schreiben, schreib mir ein Prompt für ein KI Agent, der das und das machen soll, hier ist der.
28:14 Moritz Heininger: Drücke weg, lass mit denen erstellen, arbeite dann damit weiter. Ja. Und
28:19 Moritz Heininger: ja. Oder halt unterwegs, wenn ich mal mit dem Hund weg bin und bisschen brainstorme,
28:25 Moritz Heininger: dann nach wie vor ist da Voice ein großes Thema und wird auch immer besser. Also ich hab das Thema grade so im Austausch mit' KI zu sprechen, das Thema Latenz
28:34 Moritz Heininger: haben wir immer noch ein bisschen, wird aber auch immer ein bisschen besser. Aber was,
28:39 Moritz Heininger: glaub ich, auch nicht so ganz richtig gelöst ist, ist dieses Reinreden, weil die KI halt nie so ganz weiß, darfst Du jetzt reden, darfst Du nicht reden. Deswegen ist mein Hack immer noch, wenn ich quasi erst mal unstrukturiert
28:49 Moritz Heininger: oder so strukturiert wie möglich meine Gedanken
28:52 Moritz Heininger: reingeben möchte, mach ich ja manchmal Denkpausen.
28:55 Moritz Heininger: Und da sag ich quasi der KI vorab, Du darfst erst sprechen, wenn ich dir sage, dass Du sprechen darfst, dass Du nicht einfach irgendwie reinquatscht
29:03 Benjamin Wüstenhagen: und denkt, ich bin fertig, wenn ich eigentlich nur kurz nachdenken muss. Der große Unterschied zum Menschen, ja? Ja. Ich kann sagen, red erst, wenn ich's dir sage.
29:11 Moritz Heininger: Wenn man's zu Hause sagt, dann gibt's gibt's Ärger. In der KI kann man das auch sagen. Aber kann der bitte sagen. Apropos GPT,
29:18 Benjamin Wüstenhagen: ChatGPT, da gibt's jetzt auch seit Kurzem die Möglichkeit, dass ich das einfach mitlaufen lassen kann auf meinem Rechner.
29:26 Benjamin Wüstenhagen: Sollte man natürlich nie machen, ohne es anzukündigen. Aber wenn ich jetzt Meetings hab, kann ich das mitlaufen lassen, bekomm dann am Ende die Zusammenfassung.
29:33 Benjamin Wüstenhagen: Das, was mit anderen Tools auch vorher schon möglich war, aber jetzt kann ich's auch direkt in ChatGPT machen. Ich vermute, es geht auch an anderen
29:39 Moritz Heininger: Apps. Ja, die Frage ist jetzt son bisschen, was der...
29:43 Moritz Heininger: Also da frag ich mich so, was ist der der eigentliche Use Case? Weil wenn ich... Ich sag ja Bescheid, muss dem anderen ja Bescheid sagen, dass ich aufzeichne,
29:52 Moritz Heininger: Kann ich auch direkt den nehmen.
29:55 Moritz Heininger: Ich glaub, das ist eher der Haupt Use Guest ist, Leute heimlich aufzuzeichnen von diesem Recording Tool von ChatGPT.
30:02 Benjamin Wüstenhagen: Wer weiß, ja.
30:04 Benjamin Wüstenhagen: Wir hatten in Episode 11 Custom GPTs und KI Praktikanten
30:08 Benjamin Wüstenhagen: besprochen.
30:09 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, da gibt's noch, gibt's da irgendwelche krassen Neuigkeiten, außer dass es...
30:14 Moritz Heininger: Ich glaub, was neu ist im Vergleich zu der Sendung damals, ist, dass Du bei den Custom GPTs jetzt
30:20 Moritz Heininger: angeben kannst.
30:22 Moritz Heininger: Und die Frage ist, wie lang da das noch der Fall ist, welches Modell verwendet
30:26 Moritz Heininger: werden soll. Also der Autor kann sagen,
30:29 Moritz Heininger: für dieses GPT verwendest Du am besten Modell x y.
30:33 Moritz Heininger: Und ich hatte letztens,
30:35 Moritz Heininger: wir haben über das das
30:37 Moritz Heininger: auch über das Thema Tutor und Lernen mit KI gesprochen. Und ich hab letztens son GPT gebaut,
30:42 Moritz Heininger: einen der SnipKI Tutor, der dir quasi jedes Topic der Welt beibringen kann. Und da hab ich mit den verschiedenen Modellen ausprobiert und hab gemerkt, okay, das ist
30:52 Moritz Heininger: oft manchmal nicht smart genug, ein großes Thema richtig runterzubrechen.
30:56 Moritz Heininger: Das o 3 Modell hat aber denkt halt immer ewig nach und hab dann das for-o-Mini
31:02 Moritz Heininger: Modell
31:03 Moritz Heininger: verwendet.
31:05 Moritz Heininger: O-vier-Mini,
31:06 Moritz Heininger: ja, ich jetzt komm ich auch wieder durcheinander. Aber das kleine Modell,
31:11 Moritz Heininger: was aber sehr schnell ist. Und das war dann quasi in der Interaktion
31:15 Moritz Heininger: einfach sehr gut, weil's wirklich das Problem runtergebrochen hat und halt nicht jedes Mal eine Minute nachgedacht hat, wenn ich dann gesagt hab, erklär mir mal das. Passt gut zu Wissensmanagement,
31:24 Benjamin Wüstenhagen: Episode 12.
31:26 Benjamin Wüstenhagen: Da hatten wir unter anderem NotebookLM thematisiert.
31:29 Benjamin Wüstenhagen: Ich hab gestern auf LinkedIn gesehen, da ging ein Lebenslauf rum von 1 Person, Ich hab gesehen, ja. Die in ihrem Lebenslauf sozusagen den Link, ich vermute es war NotebookLM gemacht hat und gesagt hat, hey, das ist ein kleiner Podcast über mein Leben.
31:43 Benjamin Wüstenhagen: Nimm dir 2, 3 Minuten, dann erfährst du alles, was du sonst lesen müsstest und sie hatte auch
31:49 Benjamin Wüstenhagen: so Chatbot mit drin, wo du sozusagen ihr Fragen stellen konntest zu ihrem Lebenslauf im Werdegang. Das fand ich ziemlich cool. Ich bin relativ sicher, dass sie ein Job findet mit dem Approach. Ich glaub auch, ja. Also das ist noch mal son anderer anderer Zugang zu Wissensmanagement,
32:03 Benjamin Wüstenhagen: aber auch irgendwie sehr smart gemacht. Ja.
32:06 Moritz Heininger: Was jetzt bald kommen soll, vielleicht auch schon, wenn die Folge live ist, sind Video Summaries, also sowas wie den Podcast, nur dass quasi Videos generiert werden.
32:16 Moritz Heininger: Wahrscheinlich eben wegen vo3,
32:18 Moritz Heininger: schätz ich mal son bisschen als Grundlage des Modells, aber ich auch mal gespannt, dass man quasi eine Wissensdatenbank hat und sagt, so, jetzt machen wir hier mal eine Videosumary darüber.
32:28 Moritz Heininger: Kann natürlich auch spannend sein. Und klar, generell das ganze Thema Wissensmanagement und Unternehmen ist auch kein einfaches, ne, weil das ganze Thema Datenschutz, Zugriff auf Dokumente,
32:37 Moritz Heininger: wo liegen die? Ich kann natürlich irgendwie jetzt schon ChatGPT und Claude und so weiter mit Konnektoren an meine Daten lassen, aber dann ziehen die natürlich irgendwo raus. Was dann da genau passiert, ne, weiß Du nicht, zumindest für die, also für die Berechnung ist das in den USA.
32:51 Moritz Heininger: Und
32:52 Moritz Heininger: ja, das ist son bisschen tricky Thema. Es gibt natürlich auch deutsche Anbieter. Eigentlich hat Microsoft, müsste Microsoft da
32:59 Moritz Heininger: haben,
33:01 Moritz Heininger: weil die einfach Zugriff auf alle Unternehmensdaten haben in verschiedenen Systeme und das ja theoretisch in einem
33:07 Moritz Heininger: System laufen lassen könnten.
33:10 Moritz Heininger: Aber da ist auch hat sich leider auch seit Beginn unseres Podcasts nichts verändert. Der Copilot ist leider
33:17 Moritz Heininger: insbesondere in vielen Systemen einfach immer noch eine Katastrophe im Vergleich zu ChatGPT.
33:23 Moritz Heininger: Aber ich hab letztens ein Screenshot gesehen, dass die jetzt wohl auch schon GPT-5 als Smart Modus
33:29 Moritz Heininger: dort mit integrieren und am Testen sind.
33:33 Moritz Heininger: Und das wär natürlich immer ein Gamechanger, ne, weil die besten Grundlagen hat Microsoft, weil einfach viele Unternehmen auf Microsoft laufen, aber
33:41 Moritz Heininger: müssen dann ihre PS mal auf die Straße bekommen und vielleicht schaffen sie's ja jetzt mit DVD. Ich glaub, in Deutschland ist wahrscheinlich Microsoft ziemlich weit vorne.
33:48 Benjamin Wüstenhagen: Viele jüngere Unternehmen,
33:50 Benjamin Wüstenhagen: viele
33:51 Benjamin Wüstenhagen: Unternehmen, die meinen sehr modern, laufen ja auch auf Google. Ich glaub Google hätte auch ganz Der gut
33:56 Benjamin Wüstenhagen: auch. Wir müssen... Wir dürfen, wir sind auch die einzigen in der Gruppe, Ja. Die auf Google laufen. Ich hoffe, das dürfen wir auch nach' Weile.
34:04 Benjamin Wüstenhagen: Super. Ja. Ja. Aber die haben die haben auch ihr ihr Gemini drin, aber Gemini, Du hast halt Gemini dann in deinem Google Mail und Gemini hier und Gemini da. Aber es ist kein einen Gemini. Also es verknüpft man nicht die einzelnen Sachen, sondern es sind immer einzelne Instanzen. Ja, müssen wir auch mal viel machen. Ja. Und es gibt halt immer, es gibt auch viele Third Party
34:21 Moritz Heininger: Tools,
34:22 Moritz Heininger: mir ist grade der Name gegangen. Es gibt ein sehr großes, was extrem viel Funding bekommen hat, was Zugang auch zum zu Slack hat und
34:30 Moritz Heininger: ist es, ne. Ja. Und
34:33 Moritz Heininger: da gibt's ja son gewissen Kampf jetzt auch zwischen den großen Tools, weil die großen Tools lassen immer weniger so externe Tools ran an die Systeme. Das Denk gehört zu Salesforce und Salesforce hat das dichtgemacht.
34:45 Moritz Heininger: Genau. Und das ist son bisschen,
34:47 Moritz Heininger: na ja, auf der einen Seite deine Nutzer, wenn die die nutzen, zu deinen Unternehmenskunden,
34:51 Moritz Heininger: denen tust Du natürlich damit keinen Gefallen, ne? Aber auf der anderen Seite, quasi deine Daten
34:56 Moritz Heininger: als Unternehmen irgendwie zu schützen und deine eigenen Tools zu pushen,
35:01 Moritz Heininger: ergibt's natürlich Sinn. Und das ist natürlich son bisschen,
35:04 Moritz Heininger: ja, was ist wichtiger irgendwie? Die Interesse meiner Kunden? Will ich meine Kunden richtig happy machen? Oder dürft ich's eigentlich nicht blocken?
35:10 Moritz Heininger: Will ich mich irgendwie strategisch besser positionieren,
35:13 Moritz Heininger: muss ich's eigentlich blocken. Und ich bin mal gespannt, wo das wo das hingeht. Aber für Clean ist das natürlich ein Riesenschlag, wenn die auf einmal kein Access mehr zu Slack bekommen. Spannendes Pendel, ja. Früher war's so oder in den letzten Jahren immer offener, Du hattest immer mehr Schnittstellen, immer mehr APIs.
35:27 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt schlägt das ein bisschen zurück. Kann auch wirklich krass sein für Firmen. Wir haben ja Windserve mitbekommen, diese das das Vibe Coding Unternehmen, was jetzt übernommen wurde,
35:36 Benjamin Wüstenhagen: sowohl von
35:38 Benjamin Wüstenhagen: Google als auch von Cognition.
35:40 Benjamin Wüstenhagen: Die
35:41 Benjamin Wüstenhagen: hatten aber echt ein Problem, weil denen kurz davor der Zugang zu Claude zugemacht wurde. Also Claude ist auch ein Claude Code,
35:48 Benjamin Wüstenhagen: ein großer
35:49 Benjamin Wüstenhagen: Anbieter
35:50 Benjamin Wüstenhagen: LLM.
35:52 Benjamin Wüstenhagen: Die haben das genutzt, ihr Produkt zu bauen, hatten dann keinen Zugang mehr und der Umsatz ist abgerauscht. Kommen
35:59 Benjamin Wüstenhagen: wir zu Research mit KI statt Google.
36:02 Benjamin Wüstenhagen: Haben wir viel darüber gesprochen, auch gesagt, ist das das Ende von Google. Jetzt gibt's ein interessantes
36:08 Benjamin Wüstenhagen: Bild. Auf der einen Seite bei den letzten Quartalszahlen hat Google gezeigt, dass der Umsatz
36:14 Benjamin Wüstenhagen: in Suche noch mal hochgegangen ist. Also man glaubt zwar, okay, Google verliert gerade, aber der der Suchumsatz noch mal 12 Prozent gestiegen.
36:22 Benjamin Wüstenhagen: Andererseits gab's auch eine interessante Auswertung, hab ich gesehen, wurde vorgestellt auf der E-Smeets Best Conference von CO2.
36:29 Benjamin Wüstenhagen: Die haben sich angeschaut,
36:31 Benjamin Wüstenhagen: wie entwickeln sich entwickeln sie eigentlich Suchen bei Menschen, die ChatGPT
36:35 Benjamin Wüstenhagen: installiert beziehungsweise gekauft haben.
36:37 Benjamin Wüstenhagen: Und da hat man irgendwie krass runter. Also es könnte jetzt sein,
36:41 Benjamin Wüstenhagen: es wird spannend. Ich bin sehr gespannt, wie der wie der Google klarkommt.
36:45 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub SEO ist tot. Ja, also Suchmaschinenoptimierung,
36:48 Moritz Heininger: ja. Muss man, glaub ich, einfach sagen.
36:51 Moritz Heininger: Google sagt natürlich und das sagen wir auch, also
36:55 Moritz Heininger: in Zukunft irgendwo in den Suchmaschinen,
36:58 Moritz Heininger: also den KI Suchmaschinen zu erscheinen,
37:00 Moritz Heininger: muss ich im Prinzip die gleichen Sachen weitermachen wie heute. Also an meinem technischen,
37:05 Moritz Heininger: also die technischen Grundlagen von SEO ändern sich nicht. Ich muss weiterhin guten relevanten Content schreiben
37:10 Moritz Heininger: und so weiter und so fort. Aber die Leute klicken halt nicht mehr durch. Ja, also das ist,
37:15 Moritz Heininger: ich glaub, es wird halt einfach immer irrelevanter. Und
37:17 Moritz Heininger: Und das ist wirklich ein Problem für viele Publisher,
37:20 Moritz Heininger: für News Ja, klar. Für ja
37:23 Moritz Heininger: jeder, der irgendwie Content auf' Webseite macht. Weil was hab ich davon, wenn dann mein Content oder die Antwort, die von meinem Content bezogen wird, in' perplexity Antwort oder in' Google KI Antwort steht, wenn die Leute nicht mehr auf meine Seite klicken Ja. Und die Leute klicken nicht. Also ich glaub bei Google, ich hab bei ChatGPT
37:39 Moritz Heininger: oder bei ist
37:41 Moritz Heininger: die Durchklickrate auf Quellen irgendwie zwischen ein und 3 Prozent.
37:45 Moritz Heininger: Ja, und jetzt kann ich mir natürlich irgendwie das
37:48 Moritz Heininger: schönreden, was meine Antwort in der KI Suche ist. Aber wenn Leute da nicht auf meine Seite kommen, hab ich halt auch nicht viel von. Richtig. Und das ist tatsächlich mir, also das wird ein massiven Einfluss aufs
37:57 Benjamin Wüstenhagen: aufs Internet haben, ne. Total. Ja, aber man sieht ja auch schon bei den Google Suchen, also wenn ich jetzt eine Google Suche eintippe, gibt's oben schon diese KI Zusammenfassung.
38:05 Moritz Heininger: Ja. Auch da ist die Klickrate schon deutlich geringer als bei den Links. Ja, ja, genau. Also für Google, also es ist interessant, Google ist ja im interessanten Spannungsverhältnis,
38:13 Moritz Heininger: ne. Auf der einen Seite machen die Hälfte ihres Umsatzes noch mit Search.
38:18 Moritz Heininger: Auf der anderen Seite kannibalisieren
38:20 Moritz Heininger: sie das ja vielleicht irgendwie durch die KI suchen, aber trotzdem wollen sie den Umsatz auch. Also ich glaub, die die Angst,
38:28 Moritz Heininger: also ich bin eher
38:30 Moritz Heininger: bullish, also sehr positiv,
38:33 Moritz Heininger: was Google macht und kann und was sie für Möglichkeiten in Zukunft haben,
38:36 Moritz Heininger: als dass die jetzt irgendwie abschmieren und auf einmal 50 Prozent ihres Umsatzes verlieren, das sehe ich irgendwie nicht. Also von daher, Google wird oder ist 1 der großen KI Gewinner. Dann solltest Du die Aktie kaufen, die es nicht so gut macht. Macht ich auch regelmäßig, jeden Monat, so wie man das macht. Cost Average jeden Monat ein bisschen. Sehr gut.
38:56 Benjamin Wüstenhagen: KI ersetzt den Datenanalysten, haben
38:58 Benjamin Wüstenhagen: haben wir in Folge 14 gesagt.
39:01 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaube, an der Aussage hat sich auch nichts verändert.
39:03 Moritz Heininger: Nee, also der oder die Junior Data Analyst in der Hosentasche, den wir angesprochen haben,
39:09 Moritz Heininger: den gibt es nach wie vor und der wird immer besser.
39:13 Moritz Heininger: Und es ersetzt natürlich jetzt nicht für ganz komplexe Sachen irgendwie das Skillschwert. Natürlich muss es irgendwie 1 auch noch kontrollieren können, wenn's komplexere
39:21 Moritz Heininger: Themen sind.
39:22 Moritz Heininger: Aber dieses
39:23 Moritz Heininger: die Grundanalysen,
39:25 Moritz Heininger: also Sachen aufzusetzen,
39:27 Moritz Heininger: irgendwelche Regressionen zu fahren,
39:30 Moritz Heininger: das ist einfach was, was eine KI immer, immer besser kann und
39:35 Moritz Heininger: auch immer noch in mir am meisten, also 1 der Sachen, die mir immer am meisten Spaß machen, wenn ich ein großes Datensatz hab, zu sagen, so cool,
39:42 Moritz Heininger: Dann seh ich das zusammen mit KI und hinterlass da Diskussionen fahren, die ich sonst
39:47 Moritz Heininger: nur sehr mühsam, glaub ich,
39:49 Moritz Heininger: bekommen könnte. Und
39:52 Moritz Heininger: ja, Datenanalyse,
39:53 Moritz Heininger: 1 der Kernthemen.
39:55 Moritz Heininger: Aber nach wie vor, KI macht Fehler, nicht einfach alles blind kaufen glauben,
40:00 Moritz Heininger: Daten anschauen und so weiter und so fort. Immer noch Ja. Vorsichtig sein dabei. Ja. Also ich mag's mehr, wenn ich tatsächlich den wenn ich die Daten analysiere, aber auch nachvollziehen kann, was analysiert wurde und auch irgendwie Python,
40:13 Benjamin Wüstenhagen: was ausgeführt wurde. Deswegen bin ich nach wie vor ein großer Fan von dem Codap Ding. Ja. Wo ich halt Code sehe. UiOS AI kannst Du auch sehen. Wobei ich mein, Du kannst bei ChatGPT
40:22 Moritz Heininger: auch sehen, ne, wenn Du's aufklickst, aber die können halt nicht so große Datenmengen. Ja.
40:26 Benjamin Wüstenhagen: Dann hatten wir in Folge 15 über Automatisierung.
40:28 Benjamin Wüstenhagen: Wir hatten gestritten, ob's Automatisierung oder Automation
40:31 Benjamin Wüstenhagen: ist. Ging beides, sagte ein Kommentator.
40:34 Benjamin Wüstenhagen: Okay,
40:34 Benjamin Wüstenhagen: sehr schön. Also
40:36 Benjamin Wüstenhagen: 15 Automatisierungen und Workflows.
40:39 Benjamin Wüstenhagen: Ja, auch da sehe ich nicht, dass das stoppt, sondern es es stimmt eher zu. Also mit jedem Tag sehen wir, dass die Automatisierungsmöglichkeiten
40:46 Moritz Heininger: größer werden als kleiner. Immer mehr. Also wir sehen es mittlerweile
40:51 Moritz Heininger: fast täglich, dass unsere Unternehmen fragen, ja, wie machen wir das oder kennt ihr jemand, der dabei helfen kann? Und ich glaub, Unternehmen wachen jetzt immer mehr auf, ne. Das Verrückte ist, klassische Automatisierung
41:02 Moritz Heininger: ohne KI Elemente gibt's ja schon seit keine Ahnung wie viel Jahren. Ja. Weil die meisten Unternehmen
41:07 Moritz Heininger: denken jetzt erst mal darüber nach, weil sie irgendwie denken, das ist alles KI und das würde alles KI machen. Was ja gut ist, sich mal mit dem Thema zu beschäftigen,
41:16 Moritz Heininger: aber da eben den richtigen Weg zu finden zwischen ja Automatisierung und vielleicht KI
41:21 Moritz Heininger: Elementen
41:22 Moritz Heininger: und so agentischen
41:24 Moritz Heininger: Systemen,
41:26 Moritz Heininger: da
41:27 Moritz Heininger: sind, glaub ich, noch viele Unternehmen verwirrt,
41:29 Moritz Heininger: was da immer das Richtige ist.
41:31 Benjamin Wüstenhagen: Erst vor wenigen Wochen haben wir über Vibe Coding gesprochen.
41:35 Benjamin Wüstenhagen: Da gibt's eine Neuerungen,
41:37 Benjamin Wüstenhagen: GitHub Copilot. Also GitHub ist so gehört zu Microsoft.
41:41 Benjamin Wüstenhagen: Da liegt aber wahnsinnig viel Code, ist ein Git System.
41:44 Benjamin Wüstenhagen: Und die hatten schon eine Weile diesen Copilot, professionellen Entwicklerinnen, Entwicklern zu helfen. Die haben jetzt aber auch son Vibe Coding Produkt ausgerollt,
41:51 Benjamin Wüstenhagen: was sehr, sehr stark sein soll. Ich hab's aber noch nicht ausprobiert.
41:54 Moritz Heininger: Bin ich mal gespannt. Es ist schwierig, Leute direkt zu bekommen von' Tool, was sie nutzen, was ihnen gefällt und was das in Spaß macht, ne. Also ich glaub, die Leute, die Cursor nutzen, die wollen weiterhin Cursor nutzen.
42:07 Moritz Heininger: Aber ja,
42:08 Moritz Heininger: ich glaub,
42:09 Moritz Heininger: wie sagt man, konkurrenzbelebtes
42:12 Moritz Heininger: Geschäft. Von daher ist es, glaub ich, eine gute Entwicklung, dass es da immer mehr Tools und Möglichkeiten gibt. Ich mein,
42:18 Moritz Heininger: Google hat ein eigenes Tool.
42:20 Moritz Heininger: Ich glaub, seit dem letzten Mal gab's da überhaupt schon ein Codex OpenAI,
42:25 Moritz Heininger: als wir unsere Folge aufgenommen haben? Das gab es schon,
42:28 Moritz Heininger: aber ich glaub noch nicht weit verfügbar, sondern nur in der in dieser teuren Version. Okay. Also da wird sich immer mehr entwickeln und angeblich
42:36 Moritz Heininger: GPT-5 soll auch noch mal ein extremen
42:39 Moritz Heininger: Sprung machen, was die Coding Qualitäten und Fähigkeiten angeht.
42:42 Moritz Heininger: Also soll eigenständig komplette
42:46 Moritz Heininger: Codebasen
42:48 Moritz Heininger: quasi neu neu schreiben,
42:50 Benjamin Wüstenhagen: aktualisieren können, optimieren können. Die große Hoffnung, dass wir von unseren Co-Volt Codepausen wegkommen. Ja.
42:56 Moritz Heininger: Und da ist halt auch wieder Kontext son Thema, ne.
42:58 Moritz Heininger: Das Kontext Engineering, was wir angesprochen haben, spielt da natürlich auch eine große Rolle.
43:02 Moritz Heininger: Und die Fähigkeiten werden halt immer besser, ne. Dieses, also ich glaub, ich könnt mir wahrscheinlich heute schon Instagram
43:08 Moritz Heininger: einfach
43:09 Moritz Heininger: entwickeln lassen
43:12 Moritz Heininger: und in' gut funktionierenden Version.
43:15 Moritz Heininger: Und das wird immer, immer mehr, immer einfacher.
43:18 Moritz Heininger: Und
43:20 Moritz Heininger: es ist auf jeden Fall, es kommt die Zeit der Ideenmenschen.
43:23 Benjamin Wüstenhagen: Das hatten das haben wir auch besprochen, ja, genau. Genau. Ideenmenschen
43:27 Moritz Heininger: sind die Leute, die immer belächelt wurden, weil sie selbst nichts umsetzen konnten.
43:31 Moritz Heininger: Und jetzt können sie's umsetzen. Und das ist spannend, weil dadurch halt einfach ein ganz großer, kreativer Raum aufgeht an Lösungen und Ideen, die irgendwie
43:39 Moritz Heininger: an den Markt kommen, die umgesetzt werden, die vorher nie,
43:42 Moritz Heininger: ja, in irgendwo an den Markt gebracht werden
43:46 Benjamin Wüstenhagen: worden wären. Und das ist schon spannend, was dabei alles passieren wird, glaub ich. Wir hatten damals auch gesagt, dass Loverable ja eine europäische Company ist und wir stolz drauf sind. Müssen wir leider sagen, Lovable ist zwar
43:56 Benjamin Wüstenhagen: in Stockholm,
43:59 Benjamin Wüstenhagen: aber die Firma ist leider, wie so viele auch in den USA registriert ist, also eine Delaware Company.
44:04 Moritz Heininger: Ja.
44:05 Moritz Heininger: Ich glaub, darüber könnten wir auch noch philosophieren,
44:09 Moritz Heininger: was das für Europa heißt und warum
44:11 Moritz Heininger: Unternehmen wie Lovable
44:13 Moritz Heininger: natürlich nicht gezwungen sind, aber eben ein großen Anreiz haben, sone Delaware Entity zu machen und eben keine europäische
44:21 Moritz Heininger: Gesellschaftsform wählen. Das hat was mit Finanzierung zu tun, das hat was mit Regulierung zu tun.
44:25 Moritz Heininger: Und
44:26 Moritz Heininger: ja, da wieder die Frage, reguliert sich die EU nicht zu Tode? Ja, ich mein jetzt mit den Zollentscheidungen,
44:33 Benjamin Wüstenhagen: den gestrigen Zollentscheidungen haben wir schon gesehen, dass wir einfach
44:36 Benjamin Wüstenhagen: der Bittsteller sind.
44:38 Moritz Heininger: Anderes Thema. Anderes Thema. Folge
44:41 Benjamin Wüstenhagen: 17 KI Agenten,
44:44 Benjamin Wüstenhagen: war es Hype oder Realität? Direkt danach kam dann das agentische Thema von ChatGPT raus, was deutlich besser war als das die Dinger, die wir vorher gesehen haben.
44:54 Benjamin Wüstenhagen: Da waren wir noch ein bisschen skeptisch, aber ich glaub, diese Skepsis
44:57 Moritz Heininger: ist vielleicht etwas gewichen, zumindest bei mir. Ja, also ich glaub so für so einzelne Anwendungen, die Du so als privater User hast oder als Mitarbeiter, so was wie ChatGPT,
45:06 Moritz Heininger: diesen Agent zu nutzen, der mir dann irgendwie eine abgeschossene Aufgabe umsetzt,
45:11 Moritz Heininger: das
45:12 Moritz Heininger: wird immer mehr kommen, ja. Also jetzt irgendwie mir den Tisch, machen wir eine PowerPoint Präsentation,
45:16 Moritz Heininger: erstellen wir irgendwie ein Excel Model.
45:19 Moritz Heininger: Bis sich das richtig durchsetzt im Unternehmen, wird, glaub ich, auch noch dauern.
45:23 Moritz Heininger: Was
45:24 Moritz Heininger: meiner Meinung nach immer noch dauern wird, sind so richtige agentische Systeme im Unternehmen, ne. Also da haben wir uns ja bisschen drüber lustig gemacht, die ganzen
45:34 Moritz Heininger: LinkedIn Posts, wo alle immer so tun, als wenn jetzt es keine menschlichen Mitarbeiter gibt. Und hier ist irgendwie mein Org Chart und das sind irgendwie alles Agenten
45:43 Moritz Heininger: punktuell für gewisse Aufgaben auf jeden Fall.
45:46 Moritz Heininger: Aber bis das richtig bis die wirklich die Fähigkeit haben, ganz komplexe Dinge umzusetzen, wirklich komplette Abteilungen zu ersetzen,
45:54 Moritz Heininger: teilweise von den Fähigkeiten geht's auch, je nachdem nach Aufgabe schon. Aber bis das wirklich dann
46:00 Moritz Heininger: die Energie hat und wirklich in die Unternehmen kommt und da quasi die Veränderung stattfindet,
46:06 Benjamin Wüstenhagen: das wird meiner Meinung nach dauern, weil's einfach auch ein kulturelles Thema ist. Ist ein Mindset Thema. Es ist kein technisches Thema, es ist ein Change Management, Mindset ganz genau, also ist ein Führungsthema.
46:14 Moritz Heininger: Deswegen alle haben gesagt 20 fünfundzwanzigstes Jahr der Agents.
46:17 Moritz Heininger: Was die Capability angeht,
46:19 Moritz Heininger: auf jeden Fall.
46:21 Moritz Heininger: Wenn man realistisch
46:22 Moritz Heininger: schaut
46:23 Moritz Heininger: und selbst die Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten, sind ja die Unternehmen, die vom Mindset her superoffen sind, Ja. Noch so weit davon, irgendwie wirklich agentliche Systeme produktiv im Einsatz zu haben und die wird so viel krams als irgendwie Agenten verkauft, was keine Agenten sind. Also selbst
46:38 Moritz Heininger: selbst GPTs
46:40 Moritz Heininger: werden die als Agenten verkauft und das ja, also muss man, glaub ich, alles ein bisschen realistisch sehen, aber die Fähigkeiten sind da und was es
46:49 Moritz Heininger: kann und können wird und in Zukunft auch eingesetzt wird, ist schon schon wild.
46:54 Benjamin Wüstenhagen: Wir haben jetzt viel über Software gesprochen,
46:57 Benjamin Wüstenhagen: über die Modelle, über die Anbindung,
47:00 Benjamin Wüstenhagen: haben noch nicht drüber gesprochen, was passiert ist eigentlich
47:03 Benjamin Wüstenhagen: in der Infrastruktur.
47:05 Benjamin Wüstenhagen: Was da grade passiert, ist wirklich Wahnsinn. Also a,
47:09 Benjamin Wüstenhagen: was die Investition angeht, aber auch b, was die Umsetzung angeht und was die Rechenzentren angeht. Also in den USA,
47:16 Benjamin Wüstenhagen: China blättern wir ein bisschen aus, da da haben wir gar nicht so viel Informationen, aber gerade in den USA ist es Wahnsinn,
47:21 Benjamin Wüstenhagen: was da an Rechenkapazität
47:23 Benjamin Wüstenhagen: aufgebaut wird, was auch an Geld investiert wird von den großen Techunternehmen.
47:28 Benjamin Wüstenhagen: Hier investieren also Microsoft investiert in diesem Jahr allein 80.000.000.000
47:33 Benjamin Wüstenhagen: nur in neue Rechenkapazitäten.
47:35 Moritz Heininger: Ich glaub Google sogar auch, glaub ich, 85.000.000.000
47:39 Moritz Heininger: oder so kann das sein. Und irgendwie nächstes Jahr wollen sie, glaub ich, 90.000.000.000 investieren. Also muss man sich... 90.000.090.000
47:45 Benjamin Wüstenhagen: Millionen
47:46 Moritz Heininger: Ja. In' Jahr. Ja. Nicht in 10. Und ich glaub, der Mister Zuckerberg
47:52 Moritz Heininger: hat gesagt, dass er 100.000.000.000,
47:54 Moritz Heininger: glaub ich, investieren
47:55 Moritz Heininger: will Wissen Sie, ja. Ich weiß nicht, über welchen Zeitraum.
47:59 Moritz Heininger: Und glaub ich, in Rechenzentren waren wir's größer, ungefähr so groß wie man hattan, glaub ich. Also
48:05 Moritz Heininger: es ist schon Mit' mit' ner Kapazität,
48:08 Moritz Heininger: also oder 1
48:09 Moritz Heininger: Energiestärke von 5 Gigawatt?
48:11 Moritz Heininger: Hast Du Megawatt.
48:12 Benjamin Wüstenhagen: Giga. Giga, ja, sorry. Giga. Ja, Also grad ist es das größte, was Sie jetzt haben, sind so son 300 Megawatt zurzeit, aber 5 Gigawatt wären so 5 Atomkraftwerke,
48:20 Benjamin Wüstenhagen: die 5, die wir dann abgeschaltet haben, wär dann nur dieses Rechenzentrum.
48:23 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Könnte man auch eine Stadt mit 3.000.000 Einwohnern
48:26 Moritz Heininger: Ja, Haushalten sogar, glaub ich, ne? Ja, Haushalten, ja. So, wie viel hast Du im Haushalt? 2 Leute, 6.000.000 Leute. Genau. Wie viel
48:34 Moritz Heininger: leben in Berlin? 3.8.
48:36 Moritz Heininger: Irgendvier oder was? Ja, was. Sone Stadt, die 1 Komma fünfmal so groß ist wie Berlin,
48:42 Moritz Heininger: kannst Du den kompletten Energiebedarf,
48:44 Moritz Heininger: also zumindest für die für die Haushalte, Mhm. In einem Jahr decken mit einem Rechenzentrum. Ja. Von daher,
48:50 Moritz Heininger: ja, es ist schon ist komplett wild, ne. Also
48:54 Moritz Heininger: aber irgendwo muss der Fortschritt herkommen und
48:57 Moritz Heininger: es zeigt einfach dadurch, dass da jetzt so viel mehr gebaut wird, dass der Fortschritt sich auch noch massiv,
49:04 Moritz Heininger: ne, beschleunigen
49:05 Moritz Heininger: wird. Ja, natürlich gibt's diese Scaling Laws,
49:08 Moritz Heininger: wo die genau aufhören oder ab wann es wirklich wie stark abnimmt. Also quasi, wie viel besser kann ich ein Modell machen, wenn ich einfach viel mehr Compute drauf werfe sozusagen,
49:18 Moritz Heininger: ne. Da gab's ja Anfang des Jahres, als der DeepSeek kam mit irgendwie der innovativen
49:23 Moritz Heininger: Ansatz, Modelle smarter zu trainieren, viel weniger Rechenkappler. Dann
49:27 Moritz Heininger: Dann gab's ja kurz irgendwie
49:30 Moritz Heininger: Einbruch an Aktienmärkten und NVIDIA, dass alle gesagt haben, okay, vielleicht brauchen wir das alles gar nicht. Vielleicht kommen dann die ganzen Investitionen nicht. Und
49:37 Moritz Heininger: dann haben wir jetzt McGroc gesehen, die mit ihrem Colossus Megacluster,
49:40 Moritz Heininger: was ja, glaub ich, noch 1 der größten ist. 200.000 Chips. 200.000 Chips,
49:45 Moritz Heininger: ein Topmodell entwickelt haben. Ja. Und von daher, glaub ich, sind wir da noch nicht am Ende der Fahnenstange. Und vor allem brauchen wir auch nicht nur quasi Computer, Modelle zu zu trainieren, neue Modelle, sondern auch quasi für die Inferenz, ne, für die fürs Betreiben. Wenn ich was reinschreibe, kommt das zurück. Das wird ja irgendwie auch gerechnet.
50:02 Moritz Heininger: Und diese Inferenz,
50:04 Moritz Heininger: dafür brauch ich auch Rechenzentren,
50:05 Moritz Heininger: was, glaub ich, auch ein Grund ist, warum grad Google so viel da reinballert, weil diese ganzen KI Suchen Antworten,
50:12 Moritz Heininger: die werden ja,
50:13 Benjamin Wüstenhagen: die müssen ja irgendwo gerechnet werden, ne. Und dafür brauchen Sie natürlich auch die Infrastruktur. Also ich brauch die Infrastruktur, ich brauch die Energie. Es wird vorausgesagt, dass die USA allein 800
50:23 Benjamin Wüstenhagen: mehr Gigabyte Energie brauchen
50:25 Benjamin Wüstenhagen: pro Jahr bis 2035.
50:27 Benjamin Wüstenhagen: Das ist also ein wahnsinniger Aufbau. Ja.
50:30 Benjamin Wüstenhagen: Und dann ist auch spannend, was passiert mit Energiepreisen?
50:33 Benjamin Wüstenhagen: Was passiert mit der ganzen Diskussion, die ja in Deutschland eigentlich vorbei ist? Das ganze Thema Atomkraft.
50:38 Benjamin Wüstenhagen: In vielen anderen Ländern kommt es jetzt dadurch wieder hoch, weil viele sagen, hey, wir brauchen dafür Atomkraftwerke, anders geht's gar nicht. Ja.
50:45 Moritz Heininger: Genau oder ja, ist halt die Frage. Vielleicht gibt's irgendwie dann, die haben ja alle massiven,
50:50 Moritz Heininger: ein massives Incentive
50:51 Moritz Heininger: jetzt in die Forschung zu gehen, was Energie angeht, ne. Auch was Nachhaltigkeit angeht, was irgendwie
50:58 Moritz Heininger: Wind, Solar, wie auch immer ist, weil die Kosten dann da sind, die die Energie brauchen, ja. Und natürlich auch in Atomkraftwerke
51:04 Moritz Heininger: und
51:06 Moritz Heininger: vielleicht führt's einfach dazu, dass es da ganz viele neue Innovationen gibt,
51:09 Moritz Heininger: die Dinger halt irgendwie sicherer zu betreiben,
51:12 Moritz Heininger: auch was das ganze Abfallthema angeht. Ich hab die Chinesen haben letztes Jahr oder dieses Jahr das 1. Atomkraftwerk
51:18 Moritz Heininger: gebaut,
51:19 Moritz Heininger: was nicht
51:20 Moritz Heininger: abrauben kann, was irgendwie
51:23 Moritz Heininger: Weiß
51:24 Moritz Heininger: nicht nie, wie das funktioniert paar Reaktor. Bisschen über meinem
51:27 Moritz Heininger: Horizont, aber wir haben irgend ein Reaktor, bei dem es keinen quasi
51:32 Moritz Heininger: Super GAU. Keinen Schmähzes Super GAU geben kann. Ja. Rein technisch unmöglich sein soll.
51:38 Moritz Heininger: Und das ist ja zumindest schon mal ein sehr, sehr
51:41 Moritz Heininger: großer Schritt in Richtung Sicherheit dieser Systeme. Und
51:45 Moritz Heininger: ja, bin gespannt, wie es da wie es da weitergeht.
51:49 Benjamin Wüstenhagen: All das braucht viel Geld. Wir sehen auch, dass wieder große Finanzierungsrunden
51:54 Benjamin Wüstenhagen: durchgelaufen sind oder noch anstehen. OpenAI hat 40.000.000.000
51:58 Benjamin Wüstenhagen: eingesammelt.
52:00 Moritz Heininger: Okay, kann das sein? Doch, Bewertung dreieinhalb Milliarden, 40.000.000.000. Ja. Also schon... Wobei da, glaub ich, auch die die Kohle drin ist von SoftBank oder die sie nur bekommen, wenn sie in eine fore profit irgendwie wandeln, Ja. Was ja jetzt gar nicht mehr ganz so sicher ist, ne. Aber ich glaub,
52:15 Moritz Heininger: XAI,
52:15 Moritz Heininger: glaub ich, nächstes Jahr 30.000.000.000
52:17 Moritz Heininger: oder so. Da muss XAI 30.000.000.000 aufnehmen, weil die auch die ganzen
52:21 Moritz Heininger: ganzen Cluster halt auch kaufen, ne. Und da OpenAI ja ein bisschen anderen Ansatz nimmt. Die machen das ja mit mit,
52:28 Benjamin Wüstenhagen: oh, wie heißt mit Oracle, ne? Mit Oracle und mit dem anderen Unternehmen, was ja jetzt relativ neu ist. Ich hab den Namen grad vergessen, aber auch son Börsenstar. Ja, ja, ja. Die im Prinzip nur Rechenzentren betreiben. Ja,
52:38 Benjamin Wüstenhagen: mir ist auch grade der Name entgangen dabei. Ja. Ja, Oracle ist ein gutes gutes
52:42 Benjamin Wüstenhagen: Stichwort.
52:43 Benjamin Wüstenhagen: Eine totgesagte
52:44 Benjamin Wüstenhagen: Firma,
52:46 Benjamin Wüstenhagen: die so im Enterprise Cloud unterwegs war, ehemals oder lange Zeit auch Konkurrent von SAP.
52:51 Benjamin Wüstenhagen: Da hat sich der Aktienkurs auch mehr als verdoppelt in diesem Jahr, weil Oracle jetzt zurück ist im KI Game
52:58 Moritz Heininger: mit Rechenzentren.
52:59 Moritz Heininger: Ja, massiv verschuldet,
53:01 Moritz Heininger: die Company, aber ja, die
53:05 Moritz Heininger: spielen auf jeden Fall da auf Sieg mit massiven Investments und Kooperationen wie OpenAI.
53:11 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt haben wir die Welt ganz gut umrundet,
53:13 Benjamin Wüstenhagen: mehr als ein Recap gemacht.
53:16 Benjamin Wüstenhagen: Ich hoffe,
53:17 Benjamin Wüstenhagen: habt gesehen, das Thema bleibt relevant. Ich hoffe, wir machen noch weitere 20 Folgen. Dann machen wir den nächsten Recap. Genau.
53:25 Benjamin Wüstenhagen: Insofern, wenn's euch gefallen hat, lasst ein Like da, kommentiert's,
53:29 Benjamin Wüstenhagen: erzählt von uns.
53:31 Moritz Heininger: Und schreibt nach 20 Folgen mal wirklich,
53:34 Moritz Heininger: was hat euch am besten gefallen?
53:36 Moritz Heininger: Was wollt ihr mehr sehen? Das hilft uns natürlich auch zu wissen, was euch besonders interessiert.
53:41 Moritz Heininger: Also gerne kommentieren und Bescheid geben. Bis zum nächsten Mal. Bis bald. Tschau.