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Co-Intelligence

// Transkript

#41: KI-Transformation: Kultur schlägt Technik

Vollständiges Transkript dieser Episode des Co-Intelligence Podcasts. 3.556 Wörter. · Auf YouTube ansehen ↗

0:00 Intro: HR, KI & der ROI in 2026

0:00 Moritz Heininger: Unternehmen,

0:01 Moritz Heininger: die KI nicht nur als Effizienztechnologie

0:03 Moritz Heininger: sehen, sondern die es als Opportunity

0:06 Moritz Heininger: oder

0:07 Moritz Heininger: Möglichkeiten

0:08 Moritz Heininger: Technologie sehen, die werden am Ende gewinnen.

0:14 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück zu Co-Intelligence,

0:16 Benjamin Wüstenhagen: eurem KI Lernpodcast

0:18 Benjamin Wüstenhagen: in Folge 41

0:21 Benjamin Wüstenhagen: mit Moritz Heininger und mir, Benjamin Wüstenhagen und dem Kamerahund Nano. Rouenfo. Herr Ende.

0:28 Benjamin Wüstenhagen: Heute geht's

0:29 Benjamin Wüstenhagen: HR, Human Resources, Personalmanagement

0:32 KI-Agenten im Unternehmen: Keine Geheimagenten, sondern Helfer

0:32 Benjamin Wüstenhagen: und Personalwesen, wie auch immer ihr es nennen wollt.

0:35 Benjamin Wüstenhagen: Aber wie wir schon in den Predictions gesagt haben,

0:38 Benjamin Wüstenhagen: wird das Thema Return on Invest wird das Thema

0:41 Benjamin Wüstenhagen: Wirtschaftlichkeit

0:42 Benjamin Wüstenhagen: von Investitionen in KI in 26 immer. Wichtiger.

0:46 Benjamin Wüstenhagen: Wir werden in Unternehmen mehr Agenten einsetzen,

0:50 Benjamin Wüstenhagen: keine Geheimagenten, sondern

0:52 Benjamin Wüstenhagen: KI Agenten

0:53 Benjamin Wüstenhagen: und Menschen werden sich noch stärker in KI weiterbilden.

0:57 Benjamin Wüstenhagen: Und das hat Implikationen

0:59 Benjamin Wüstenhagen: auf die Art und Weise, wie wir

1:01 Benjamin Wüstenhagen: selber mit KI umgehen

1:03 Benjamin Wüstenhagen: und wie Führung im Unternehmen sein muss.

1:04 Leadership: Warum der Wandel von oben vorgelebt werden muss

1:07 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt seid ihr schon eine AI First Company,

1:10 Benjamin Wüstenhagen: ein bisschen verschiedenen AI First Companies.

1:13 Benjamin Wüstenhagen: Wie machst Du das heute? Was können andere davon lernen?

1:18 Moritz Heininger: Es gibt viele Elemente. Ich glaub, das Wichtigste ist zunächst, das ist auch immer die 1. Frage, die wir neuen potenziellen Kunden stellen,

1:26 Moritz Heininger: wie denkt Leadership darüber nach? Also das Ganze muss

1:30 Moritz Heininger: von oben

1:33 Moritz Heininger: gewollt

1:33 Moritz Heininger: und getrieben und akzeptiert und vorgelebt werden.

1:38 Moritz Heininger: Das Vorgelebt,

1:39 Moritz Heininger: das muss natürlich Leadership auch erst mal lernen, ja. Die müssen ja auch irgendwie befähigt werden und die Sachen lernen.

1:45 Moritz Heininger: Wenn aber von oben da nicht keine klaren Signale kommen, dass es eben diese Veränderung geben muss im Unternehmen

1:52 Moritz Heininger: und den Mitarbeitenden das auch ermöglicht gemacht wird, ne. Es bringt ja nichts einfach nur von oben mitm Stock drauf zu hauen und sagen, ihr müsst jetzt alle irgendwie KI nutzen,

2:00 Moritz Heininger: sondern ja, den Leuten muss auch irgendwas an die Hand gegeben werden, aber das ist ich sag immer so, der 1. Schritt und das 1., ja, was passieren muss bei Unternehmen. Und wenn wir merken in sonem Discovery Call,

2:11 Moritz Heininger: dass wir hier ein sehr motivierenden

2:13 Moritz Heininger: Mitarbeiter haben oder Abteilungsleiter

2:15 Moritz Heininger: oder

2:16 Moritz Heininger: ja, jemand,

2:18 Moritz Heininger: der aber selbst intern gegen Widerstände kämpft,

2:21 Moritz Heininger: dann sagen

2:22 Moritz Heininger: wir den Unternehmen oder der Person meistens,

2:24 Moritz Heininger: dass sie

2:26 Moritz Heininger: gerne wieder mit uns reden kann, aber

2:28 Moritz Heininger: hier nicht die Aufgabe, also wir sprechen mit so viel motivierten

2:32 Moritz Heininger: Führungskräften und auch Leuten,

2:35 Moritz Heininger: dem Kampf können wir gar nicht kämpfen. Also diese kulturelle Schrift ist irgendwie das 1..

2:41 Moritz Heininger: Dann müssen die Mitarbeitenden enabled werden. Das ist eine Kombination aus aus Wissensvermittlung

2:46 Moritz Heininger: erst mal. Also ich muss erst mal verstehen, was da alles passiert, wie das alles was das alles für mich bedeutet.

2:47 Angst vs. Motivation: Kulturelle Hürden überwinden

2:52 Moritz Heininger: Dann den Leuten das auch wirklich hands on

2:55 Moritz Heininger: zu vermitteln. Also ein großes ein großer Punkt ist Kultur und Change.

3:00 Moritz Heininger: Also fast der Größte, na klar, irgendwie technisch

3:04 Moritz Heininger: Dateninfrastruktur,

3:05 Moritz Heininger: meine Systeme und so weiter. Also bisschen die Grundvoraussetzung,

3:07 Moritz Heininger: insbesondere wenn ich Core Prozesse

3:09 Moritz Heininger: KI

3:10 Moritz Heininger: enablen will oder anpassen möchte.

3:12 Moritz Heininger: Aber die Leute mitzunehmen, diesen Change Management Prozess, diesen Kulturwandel

3:16 Moritz Heininger: hinzukommen,

3:18 Moritz Heininger: das ist eigentlich der Punkt, da sehen wir, da scheitern viele dran, weil es einfach nicht vermittelt zu bekommen,

3:26 Moritz Heininger: an die Leute den Leuten beizubringen, was sie eben für Fähigkeiten haben, was sie für Superpowers haben, wie sich ihr Job zum Positiven ändern kann durch KI. Total. Und dort noch diese Angst zu nehmen, ne. Also ganz viele Leute haben Angst, KI ist böse, nimmt einen Job weg und diesen Mindset Shift hinzubekommen,

3:43 Benjamin Wüstenhagen: das ist wichtig. Wir hatten kürzlich auch unser unser son Teammeeting,

3:47 Benjamin Wüstenhagen: Jahresendmeeting,

3:48 Benjamin Wüstenhagen: auch immer man das nennen will. Und da ging's auch sehr stark drum, dass wir sagen, 20 26 soll sozusagen unser

3:54 Benjamin Wüstenhagen: AI First Jahr werden. Also nicht sagen, wir nehmen Prozesse und verbessern die mit KI, sondern wir denken noch mal neu.

4:01 Benjamin Wüstenhagen: Und da war auch eine Kollegin, die hat dann son bisschen ihre Reise dargestellt und sagte, hey, ich habe in 24 eigentlich noch nur E-Mails beantwortet und hab Kundenanfragen per E-Mail geklärt.

4:12 Benjamin Wüstenhagen: Und dann haben wir halt 25 son son Chatbot eingeführt

4:15 Benjamin Wüstenhagen: und haben da immer weiter natürlich eine KI eingebracht. Und die sagt, am Anfang hat mir das Angst gemacht, welche, was passiert eigentlich mit mir? Und dann hat sie sozusagen ihre Reihe von ihrer Reise berichtet und hat berichtet, hey, mittlerweile bin ich diejenige, die sozusagen diese Bots steuert, die die immer besser macht, die jede Woche draufschaut, dass die Ergebnisse für die Kundinnen und Kunden genauso gut sind, als wenn jetzt Menschen das beantworten.

4:23 Case Study: Vom "Job-Killer" zum geliebten Chatbot

4:36 Benjamin Wüstenhagen: Und jetzt kann sie so Stück für Stück neue Aufgaben übernehmen, ob diese eigentlich viel mehr Lust hat, als die ganze Zeit E-Mails zu beantworten von Kunden. Ja. Und das hat für viele in dem Meeting auch noch mal die Augen geöffnet, gezeigt, hey, ihr müsst gar keine Angst haben.

4:49 Benjamin Wüstenhagen: Aber dennoch hilft es schon, sich dem zu öffnen

4:51 Benjamin Wüstenhagen: und das selber mitzugestalten,

4:53 Benjamin Wüstenhagen: ja. Und sie ist also jetzt eine, die das Thema superstark vorantreibt.

4:58 Benjamin Wüstenhagen: Ja, und das ist Stück weit auch dann die Führungsaufgabe,

5:02 Benjamin Wüstenhagen: solche aus meiner Sicht solche Beispiele voranzutreiben,

5:04 Benjamin Wüstenhagen: zu zeigen und das weiter voranzutreiben. Aber das war das war für uns auch wichtig, so was zu haben. Ich glaub, wenn man solche Cases identifizieren kann, wo Mitarbeitende

5:14 Benjamin Wüstenhagen: schon mit KI arbeiten, wo sie zeigen können, dass es ihren Job nicht

5:19 Benjamin Wüstenhagen: wegfrisst,

5:20 Moritz Heininger: sondern die sich andere Dinge kümmern, dann hilft es auch. Ja. Also ich muss, ich glaub, man muss vollkommen klar

5:26 Moritz Heininger: sagen, jedem Mitarbeitenden in

5:28 Moritz Heininger: fast allen Jobs, Ja. Euer Job wird sich ändern. Ja. Und wird sich teilweise auch sehr stark ändern. 100 Prozent. Aber das muss nichts Negatives sein und im Prinzip muss man als Unternehmen, glaube ich, wenn man wirklich vom Scratch

5:44 Moritz Heininger: anfängt, ja, also einmal neu, wirklich neu mappt. Man muss eigentlich son Taskmapping machen, also keine in dem Sinne kein Jobmapping.

5:52 Moritz Heininger: Das ist die Person, die hat den Job, sondern die Jobs an Aufgaben unterbrechen.

5:56 Moritz Heininger: Ja. Und muss dann eigentlich schauen, wie diese ganzen Aufgaben und Prozesse in' Unternehmen heute zusammenhängen,

6:02 Moritz Heininger: dann zu überlegen, welche von diesen Aufgaben eigentlich heute sinnvoll

6:06 Moritz Heininger: noch ein Mensch machen sollte oder

6:09 Autonome Agenten & die Notwendigkeit von Daten-Infrastruktur

6:09 Moritz Heininger: ob nicht irgendwie eine KI und es müssen ja nicht mehr nur... Es sind alle sagen immer nur Agents und Agenten und so und das ist ein irgendwie schönes Buzzword. Ganz viele Sachen sind auch einfach nur, ich sag mal, deterministische

6:20 Moritz Heininger: Automatisierung

6:21 Moritz Heininger: mit teilweise KI Elementen. Ja. Ja. Es ist jetzt nicht so, dass auf einmal irgendwie vollautonomen Agents

6:26 Moritz Heininger: irgendwie alles übernehmen. Die autonomen Agents brauchen ja auch erst mal eine richtige Dateninfrastruktur

6:31 Moritz Heininger: und ja, sone Art

6:34 Moritz Heininger: zweites Gehirn. Und das ist das, was wir jetzt grade aufbauen

6:37 Moritz Heininger: bei SnipKI, son sone Art SnipKI Second Brain. Also wir haben jetzt schon die die Grundstruktur

6:42 Moritz Heininger: dafür stehen. Das kann man sich son bisschen vorstellen wie son Baum. Mhm. Und der Baum,

6:48 Moritz Heininger: also der

6:49 Moritz Heininger: Stamm ist sozusagen das Grundwissen, was für alle relevant ist. Die Äste sind dann eben die verschiedenen Abteilungen, Projekte und so weiter und aktuell ist es noch statisch. Wir haben jetzt quasi so als Fauna das komplette Wissen da reingegeben

7:02 Moritz Heininger: aus allen Quellen, was wir so haben und haben das eben sehr sauber vom KI strukturieren lassen und

7:07 Wissensmanagement: SharePoint vs. KI als "Second Brain"

7:07 Moritz Heininger: haben jetzt neue Mitarbeitende eingestellt und deren Job ist quasi nur mit diesem Brain

7:12 Moritz Heininger: sich selbst zu onboarden. Und alle Fragen, die dieses nicht beantworten kann, müssen die Mitarbeiter jetzt dokumentieren, die gehen dann weiterhin ins Brain. So haben wir eine gute

7:21 Benjamin Wüstenhagen: Wissensmanagement,

7:22 Benjamin Wüstenhagen: aber jetzt nicht so, hier ist die SharePoint Seite, hab Spaß.

7:26 Moritz Heininger: Dann dann irgendwie. Ja. Und das ist halt...

7:29 Moritz Heininger: Das ist natürlich für ein kleineres Unternehmen viel einfacher als jetzt für ein großen Konzern ist. Wenn Du das halt aufgebaut hast und dann so strukturiert hast, dass ein KI Agent

7:39 Moritz Heininger: alle Tasks und Aufgaben versteht und vor allem den Kontext hat und Du diesen Kontext noch dynamisch gestaltest. Theoretisch kannst Du ja sagen, alles, in Slack beschrieben wird oder ein Teams Kanal oder jedes

7:49 Moritz Heininger: Meeting, was Du hast, wird jetzt transkribiert. Die KI entscheidet, was ist ihr neues Wissen und fügt das sozusagen in dieses 2. Gehirn dazu.

7:57 Moritz Heininger: So werden die die die

7:59 Moritz Heininger: Agenten immer autonomer und haben immer Möglichkeiten,

8:02 Moritz Heininger: relevanten Kontext und das

8:04 Moritz Heininger: ist dann quasi wirklich KI first. Das können natürlich, wie gesagt, kleinere Unternehmen

8:09 Moritz Heininger: einfacher umsetzen, als es jetzt große können. Aber ich glaub, so weit musst Du gar nicht gehen, auch als großes Unternehmen. Wenn Du jetzt sagst, okay, das ist vollkommen nur möglich, dass wir bei uns was umsetzen,

8:20 Moritz Heininger: kannst Du eben schon ganz viel mit Mitarbeiter,

8:23 Moritz Heininger: Weiterbildung

8:24 Moritz Heininger: machen.

8:25 Benjamin Wüstenhagen: Du bist selbstständig und willst mit KI und digitalen Tools nicht den Abschluss verlieren? Dann schau mal bei thekey Academy vorbei. Unsere Onlinelehrgänge mit IHK Zertifikat

8:35 Benjamin Wüstenhagen: sind verständlich, flexibel

8:37 Benjamin Wüstenhagen: und bringen dich wirklich weiter, auch ohne Vorwissen. KI Punkt Academy, lernen, das zu deinem Alltag passt. Für mich auch noch mal ein wichtiger Aspekt ist, ist dieses Thema Vibe Coding, also gar nicht so sehr das Coden, sondern da geht's eher darum, hey, wenn ihr Ideen habt, könnt ihr die mittlerweile umsetzen. Ja. Ja, ich hab jetzt bin selber in den letzten Monaten in son sonen Vibe Coding Tunnel gefallen und hab einfach viel ausprobiert und

8:44 Praxis-Beispiel: Newsletter-Check & Coding Skills für alle

8:59 Benjamin Wüstenhagen: probier's jetzt auch ins Unternehmen reinzutragen. Und hatte gestern witzigerweise gestern Abend

9:04 Benjamin Wüstenhagen: eine 1. Session mit' Kollegin,

9:07 Benjamin Wüstenhagen: wo wir gesagt haben, hey, ich hatte eine Idee, meinte, kannst Du das bauen? Hast doch da so viel gebaut. Dann pass auf, ich mach mal den den einen Teil, ja, mit der mit der Schnittstelle und so weiter und wenn ich fertig bin, ruf ich dich an. Hatten wir irgendwie nachts

9:19 Benjamin Wüstenhagen: 10 oder 11 hatten wir son son Hangout.

9:22 Benjamin Wüstenhagen: Und dann hat sie sozusagen ihre ersten Prompts in geschickt

9:25 Benjamin Wüstenhagen: und hat dann gesehen, oh, die magic funktioniert. Ich kann die Idee, die ich hatte, selber umsetzen. Ja. In dem Fall war's ganz witzig. Ich meinte, hey, wie müssen wir dieses 4 Augen Prinzip bei unseren Mails besser hinbekommen?

9:36 Benjamin Wüstenhagen: Ich möchte eigentlich, dass ich eine Mail oder Newsletter, den ich rausschicke,

9:40 Benjamin Wüstenhagen: dass ich die entgegen checke gegen die letzten 10 Newsletter.

9:45 Benjamin Wüstenhagen: Welche Redewendungen haben sich wiederholt,

9:49 Benjamin Wüstenhagen: kommunizieren wir die richtigen Emotionen et cetera p p. Also die die eine Kollegin, die das schon macht, die nutzt natürlich schon son GPT. Mhm. Ja? Aber dieses GPT vergleicht nicht gegen andere Newsletter.

9:59 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt meinte ich sie, ich möchte gerne sozusagen aus unserem CRM System

10:03 Benjamin Wüstenhagen: die alten Newsletter rausziehen,

10:05 Benjamin Wüstenhagen: die irgendwo hinpacken und wenn ich dann was Neues formuliert habe, dagegen checken.

10:09 Benjamin Wüstenhagen: Ist kein Hexenwerk, ist auch nicht so supereigentisch,

10:12 Benjamin Wüstenhagen: ja? Aber dennoch hat's geklappt und das war schon cool.

10:16 Moritz Heininger: Beispiel dafür, wie sich jetzt Rollen auch immer ändern. Ich find, das sind Aufgaben, die gab's vorher nicht. Jetzt fallen Aufgaben weg, aber es kommen neue spannende Aufgaben dazu.

10:24 Moritz Heininger: Auch bei den Führerschein, wir haben schon 3 Führerscheine, die verantwortliche Person, die das organisiert hat, natürlich auch die Person ist, die am engagiertesten ist, die dann am meisten auf dieses Vibe Coding Thema angesprungen

10:34 Moritz Heininger: ist und die jetzt sozusagen verantwortlich sind im Unternehmen, obwohl es ja jeder eigentlich könnte, diese

10:40 Moritz Heininger: Anwendungen

10:41 Moritz Heininger: sozusagen entwickeln. Das waren vorher beides keine oder alle 3 keine Softwareentwickler.

10:46 Benjamin Wüstenhagen: Die bei euch dann den durchgemacht haben. Genau, die diesen Pay Forschern durchgemacht

10:50 Moritz Heininger: haben. Dann gab es dann auf einmal Leute, die jetzt in ihrem Unternehmen als Aufgabe das Vibe Coding jetzt zu bekommen haben und die Kollegen, die sich das noch nicht ganz zutrauen, jetzt zu

10:52 Herausforderungen: Kleine Unternehmen vs. Konzerne

11:00 Moritz Heininger: hinkommen, keine Softwareentwickler oder - Entwicklerin sagen, hier kannst du mir das bauen? Und die verbringen jetzt einen halben Tag damit irgendwelche

11:07 Benjamin Wüstenhagen: internen Anwendungen zu basteln und sind da super happy mit. Ja, das war auch so 1 meiner Thesen bei diesem Team Meeting, wir müssen auch zu soner in Anführungszeichen

11:17 Benjamin Wüstenhagen: Bilderkultur

11:18 Benjamin Wüstenhagen: kommen, dass eigentlich jeder jedem Unternehmen sagt, hey, ich... Die Ideen, die ich habe, kann ich selber umsetzen. Ja. Auch da klar, kleines Unternehmen ist alles viel einfacher, hast Du keinen großen Einkauf und hast nicht irgendwie eine große IT Abteilung und Rechtsabteilung und whatever, kannst einfach mal losrennen.

11:32 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Aber auch das kannst Du ja in großen Unternehmen, in kleinen Teams umsetzen. Ja.

11:37 Moritz Heininger: Können wir mal einmal rauszoomen, was ist, noch mal zu gucken, was ist wichtig? Wir haben ja gesagt, das Wichtigste ist von oben

11:43 Moritz Heininger: Leadership und das ist in unserem Unternehmen getragen wird. Das

11:47 Moritz Heininger: 2. Ist das Thema Change Management und Mindsets und KI First Mindset erst mal hinzubekommen, ganz losgelöst von KI First Systemen und Datenstrukturen,

11:56 Moritz Heininger: was halt eben über ein Enablement Programm läuft, was Inhalte vermittelt, was den Leuten zeigt, wie sie ihre wirklichen Probleme, die sie haben bei der Arbeit mit KI besser und schneller lösen können und vor allem die Aufgaben, auf die sie sowieso keine Lust haben, also diese kleinen Erfolgserlebnisse.

12:11 Moritz Heininger: Dann das Teilen dieser Erfolgserlebnisse

12:13 Moritz Heininger: im Team, also im eigenen Team und dann auch über die Departmentgrenzen

12:18 Moritz Heininger: hinaus im Unternehmen, dass man halt sieht, okay, die anderen machen auch alle was und die lösen alle was Cooles, was auch immer mehr zu diesem positiven Mindset führt und diese Ängste nimmt der Leute

12:29 Moritz Heininger: und

12:30 Moritz Heininger: dann eben so Multiplikatoren

12:32 Moritz Heininger: idealerweise

12:33 Moritz Heininger: in jeder in jeder Abteilung sozusagen haben, die dann auch den Kollegen und Kolleginnen, die vielleicht bei dem ganzen

12:38 Moritz Heininger: bei dem ganzen Thema Digitalisierung

12:40 Moritz Heininger: noch ein bisschen weiter hinten stehen, die auch mit an die Hand nehmen und denen auch zeigen, was alles möglich ist und

12:46 Moritz Heininger: so eine gewisse Dynamik hinzubekommen. Natürlich eben begleitet auch von Systemen, auch von Dateninfrastruktur

12:51 Die "Google 20% Zeit"-Regel & Hackathons als Innovationstreiber

12:52 Moritz Heininger: auch. Das ist Tool Landschaft und so weiter ist natürlich auch wichtig, aber

12:59 Moritz Heininger: oft scheitert es an den Menschen und nicht irgendwie an Tools.

13:03 Moritz Heininger: Die Kultur und nicht unbedingt nur die Daten. Beides zusammen ist

13:08 Benjamin Wüstenhagen: notwendig, ja. Und dafür brauchst Du natürlich auch Kommunikationsträume. Also

13:10 Benjamin Wüstenhagen: Also vielleicht machst Du sone Office Hour zum Thema KI einmal die Woche, wo vielleicht auch Führungskräfte ihre Sachen zeigen. Und vielleicht gibt's auch, ich fand immer früher schon gemacht in anderen Unternehmen,

13:21 Benjamin Wüstenhagen: Hackathons.

13:22 Moritz Heininger: Ja, das ganze Unternehmen schließt sich für eine Woche ein, macht ein Hackathon. Ja. Eigentlich natürlich für solche KI Projekte super, dass Du sagen kannst. Aber selbst mal ein halben Tag, ne. Wir hatten auch ein Unternehmen, die haben nach so' Führerschein gesagt, cool und jetzt wollen wir ein halben Tag ein Hackathon entbauen

13:35 Moritz Heininger: oder durchführen. Und dann haben sich da verschiedene Leute aus verschiedenen Teams, also Dreierteams zusammengesetzt

13:41 Moritz Heininger: und haben irgendwie coole Sachen gebaut. Und das war einfach mal spannend zu sehen, diese Freiheit einfach auch zu geben für dieses Neue. Google hat ja früher mal, mittlerweile nicht mehr, aber früher den Mitarbeitenden 20 Prozent der Zeit gegeben für neue Projekte und Themen.

13:56 Moritz Heininger: Und ja, diesen Freiraum muss ja nicht ein Tag in der Woche sein, vielleicht sind's auch 2 Stunden in der Woche, wo man sagt, wir schließen uns das alle ein und wir probieren jetzt was. Das

14:04 Benjamin Wüstenhagen: führt schon zu viel Und wenn Du dann wieder sozusagen zurückträgst und sagst, selbst wenn wir kleine Dinge probieren, finden wir einfache Metriken,

14:11 Benjamin Wüstenhagen: an denen wir zeigen können, dass wir dass das funktioniert, ja, dass wir da vorankommen.

14:16 Benjamin Wüstenhagen: Wenn irgendwas Vibe cool ist, Du hast erst mal mal ein bisschen Zeit, die da investierst,

14:20 Benjamin Wüstenhagen: dann wenn Du das schaffst, direkt sone Art ROI zu zeigen. Bei uns jetzt so, wir haben unser Produktionsmodell

14:26 Benjamin Wüstenhagen: für Content

14:28 Benjamin Wüstenhagen: umgestellt.

14:29 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Und die Mitarbeiter, die früher selber sich Fragen ausgedacht haben, haben jetzt ein System

14:36 Benjamin Wüstenhagen: und kuratieren im Prinzip nur noch Fragen. Und die Fragen werden interessanterweise besser. Also Fragen jetzt für Onlinekurse, die wir machen.

14:43 Benjamin Wüstenhagen: Und sie werden komplexer, weil die Leute auf einmal viel mehr Zeit haben,

14:47 Benjamin Wüstenhagen: die die den ganzen billigen Kram in Anführungszeichen an die KI geben und

14:52 Benjamin Wüstenhagen: dann merken, oh krass, hier kann ich mal tiefer reingehen, hier kann ich mal was anderes machen.

14:57 Benjamin Wüstenhagen: Und dann können wir einfach tracken, hey, wie viele Lektionen 1 neuen Kurses hast Du in dieser Woche geschafft? Ja. Das ist früher.

15:04 Moritz Heininger: Die neue KI Verordnung ist mehr als eine Pflicht. Sie ist deine Chance. Ja, die Kompetenz schon nach Artikel 4 ist wichtig für deine Rechtssicherheit

15:11 Moritz Heininger: bei der Nutzung von KI Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten mitentwickelte Schulung auf SnipKI d e zeigt dir aber auch, wie KI zu deiner Superpower wird. Ernähre die Grundlagen, agiere sicher und entdecke neue Möglichkeiten. Jetzt starten auf Punkt d e.

15:27 Moritz Heininger: Sehr spannendes Thema.

15:29 Moritz Heininger: Was willst Du darauf achten?

15:33 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, bei größeren Unternehmen macht's Sinn zu sagen, wir suchen uns die

15:36 Jeder wird zum Manager: Delegieren an KI lernen

15:37 Benjamin Wüstenhagen: Teams aus, die da erst selber eine Offenheit haben, da Piloten zu zeigen.

15:45 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, wir müssen auch drauf achten,

15:47 Benjamin Wüstenhagen: dass wir einfach die Angebote schaffen, dass Menschen verstehen,

15:52 Benjamin Wüstenhagen: dass KI Agenten eine

15:53 Benjamin Wüstenhagen: Agenten eine Art Mitarbeiter sind.

15:56 Benjamin Wüstenhagen: Also dass ich jetzt ein Mitarbeiter habe, mit dem ich ganz normal interagiere, aber dass irgendwie meine 3, 4 KI Agenten

16:02 Benjamin Wüstenhagen: auch sone Art Mitarbeiter sind, die ich steuern muss. Mit dem muss ich keine Mitarbeitergespräche führen, dem muss ich auch keine Lohnerhöhung geben,

16:08 Benjamin Wüstenhagen: sondern

16:09 Moritz Heininger: preiswerb bekomm's hoch. Aber dennoch muss ich irgendwie damit interagieren und führen. Na ja, ich hab mal son KI, also als das WO3 Modell rauskam, hab ich mal son KI generiertes Video erstellt von einem

16:20 Moritz Heininger: Dirigenten,

16:21 Moritz Heininger: der quasi ein Orchester dirigiert hat, Menschen und quasi Routern, die auch Musik gespielt haben. Und ich glaub, so wird sich unsere Rolle einfach ein bisschen verändern. Wir werden alle ein bisschen mehr Manager oder Managerinnen, ob wir vielleicht vorher weniger waren, da wir immer sozusagen Heilaufgaben

16:38 Moritz Heininger: irgendwo delegieren, uns abnehmen lassen und uns dann auf die Sachen fokussieren können, die halt wirklich wichtig sind. Weil ich sag immer immer das Beispiel, was jeder eigentlich nachvollziehen kann, wenn ich einmal in der Woche einen halben Tag damit verbringe, irgendwelche Daten runter laden, dann aus' SQL Datenbank dann irgendwie in Excel zu analysieren, ein Chart draus zu machen, das Chart in eine PowerPoint zu packen, aus der die PowerPoint an eine E-Mail anzuhängen, dann da noch paar Bullets reinzuschreiben, Ergebnis der Analyse war und das immer die gleichen 5 Leute schicke,

17:08 Moritz Heininger: ist das eine Aufgabe, die brauch ich heutzutage eigentlich kein Mensch mehr machen. Die kann ich noch mal kontrollieren, ob die KI den Job da richtig gemacht hat. Aber dann brauch ich am Ende eine halbe Stunde dafür und kann eher mehr Zeit investieren, mir wirklich über die Ergebnisse

17:22 Moritz Heininger: und die ja die Ableitung

17:24 Moritz Heininger: Gedanken zu machen, als in den Prozess beschäftigt sein, das Ganze rauszuarbeiten.

17:29 Benjamin Wüstenhagen: Was ich noch wichtig finde, ich mein, das machen wir beide. Ich hab jetzt sicherlich auch gestern,

17:32 Benjamin Wüstenhagen: vorgestern was bei der Weihnachtsfeier, wo wir gemeinsam waren. Hab mit' gemeinsamen Kumpel gesprochen, mit Björn, ein Softwareunternehmen.

17:39 Benjamin Wüstenhagen: Das haben die 120, 140 Leute.

17:42 Benjamin Wüstenhagen: Doch, glaub ich. Wir haben auch über Vibe Coding gesprochen, weil, ach ja, ich mach das auch, Ich setz mich auch irgendwie am Wochenende dann 2, 3 Stunden hin und bau meine eigenen Dinge und probier's dann in die Organisation reinzutragen. Ich glaub, das müssen wir alle tun, egal ob wir jetzt irgendwie

17:57 Benjamin Wüstenhagen: Praktikanten führen oder ein Team führen und ganz Unternehmen führen,

18:00 Benjamin Wüstenhagen: einfach

18:01 Benjamin Wüstenhagen: Beispiele zeigen und dir Angst nehmen.

18:05 Moritz Heininger: Genau, unser... Ich find's am Beispiel sogar sehr gut. Das ist ja immer so Restauranttechnologie

18:09 Moritz Heininger: Company, son Kassensystem,

18:11 Moritz Heininger: Sites,

18:12 Moritz Heininger: Top Company hier kurz kurz Schleichwerbung

18:15 Moritz Heininger: machen.

18:16 Moritz Heininger: Auf jeden Fall haben die ja das Thema, dass sie die Menüs von Restaurants digitalisieren müssen. Ja. Und bisher haben sie irgendwo bei der Outsourcing Company 2 FDIs sitzen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als irgendwie PDF Dateien irgendwie einzuscannen, zu

18:30 Moritz Heininger: zu digitalisieren,

18:31 Fazit: KI als Opportunity-Technologie sehen

18:31 Moritz Heininger: ins relevante JSON Format zu bringen, dass es dann wieder da ins System eingespielt werden kann. Das hat er in ein paar Stunden übers Wochenende eine Lösung entwickelt, wo man einfach nur die PDFs reindroped, die werden ausgelesen

18:43 Moritz Heininger: und verwandelt dann quasi die digitalisierte Speisekarte genau in dem JSON Format, das er im System eben benötigt.

18:50 Moritz Heininger: Klar.

18:52 Benjamin Wüstenhagen: Ja, das Aber er ist Gründer und CEO. Er ist Gründer und CEO.

18:56 Moritz Heininger: Gegeben, selber gemacht. Genau, selber gemacht. Er ist dann mit gutem Vorbild

19:00 Moritz Heininger: vorausgegangen sozusagen

19:02 Moritz Heininger: und hat auch zeigt dann auch der Mannschaft, Leute, ja, nehmt euch dem an. Ihr habt jetzt Skills, die ihr vorher nicht hattet, ne. Und nicht nur, es ist nicht nur effizient. Und die Unternehmen,

19:12 Moritz Heininger: die KI nicht nur als Effizienztechnologie

19:14 Moritz Heininger: sehen, sondern die es als

19:16 Moritz Heininger: Opportunity

19:17 Moritz Heininger: oder Möglichkeiten

19:19 Moritz Heininger: Technologie sehen, die werden am Ende gewinnen. Und das ist genau son Beispiel.

19:24 Moritz Heininger: Ja.

19:25 Benjamin Wüstenhagen: Also wir lernen,

19:27 Benjamin Wüstenhagen: die Adaption von künstlicher Intelligenz in Unternehmen ist natürlich technisch, aber zu viel größeren Prozentzahlen kulturell

19:34 Benjamin Wüstenhagen: weich.

19:35 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Change Management

19:38 Benjamin Wüstenhagen: und

19:39 Benjamin Wüstenhagen: sie braucht Führung und sie braucht Vorbilder. Von daher hoffen wir, dass ihr alle das tut in euren Unternehmen?

19:45 Moritz Heininger: Ihr braucht Menschen. Ihr braucht die Menschen, die am Ende alles bedienen und verstehen

19:49 Moritz Heininger: und

19:50 Moritz Heininger: umsetzen. Aber diese Menschen müssen in die Hand genommen werden und

19:55 Moritz Heininger: das machen die allerwenigsten Unternehmen.

19:58 Benjamin Wüstenhagen: War eine kurze Episode.

20:00 Benjamin Wüstenhagen: Ich hoffe, hattet trotzdem

20:02 Benjamin Wüstenhagen: Spaß, habt viel rausgezogen. Wir freuen uns über Interaktionen.

20:06 Benjamin Wüstenhagen: Kommentiert's,

20:07 Moritz Heininger: liket uns, sprecht über uns, folgt uns. Sprecht über euch, sagt uns, wie ihr das ganze KI Thema angeht.

20:13 Moritz Heininger: Thema angeht. Was macht ihr? Danke. Was habt ihr mitgenommen? Was macht ihr anders? Was seht ihr anders? Was funktioniert gut bei euch? Andere Leute können davon auch lernen. Also kommentiert gerne drunter.

20:23 Benjamin Wüstenhagen: Ganz genau. Vielen Dank und bis bald.

20:26 Co-Intelligence

20:27 ist eine Produktion von thekey Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI.

20:31 Produziert bei Studio Co in Berlin. Produktion und Regie, Christina Manuel,

20:36 Fuate Watli und Elias Robe.

20:39 Creative Director Lukas Shelter.

20:41 Redaktion und Moderation Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.

20:45 Abonniere uns auf Spotify,

20:47 Apple Podcasts oder YouTube.

20:49 Danke fürs Zuhören.