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#56: KI-Strategie ohne Bullshit - Der Plan für echte KI-Transformation
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0:00 Willkommen zur Episode 56
0:00 Moritz Heininger: Sehen wir auch manchmal, sind die Unternehmen, wo eben die CEOs schreien, ah, wir müssen alle KI first werden, alle müssen KI nutzen und es setzt Pflicht bei uns und so weiter.
0:07 Moritz Heininger: Aber dann weder einen Plan zu haben, wie das genau passiert, noch die Leute an die Hand zu nehmen und zu enablen,
0:08 Einstieg in die KI-Strategie
0:13 Moritz Heininger: führt genauso zum Scheitern.
0:19 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zu Co-Intelligence,
0:21 Benjamin Wüstenhagen: eurem KI Lern Podcast in der Schnapszahl Episode 55
0:25 Benjamin Wüstenhagen: mit Moritz Heininger und mir Benjamin Wüstenhagen.
0:29 Benjamin Wüstenhagen: Beim letzten Mal haben wir euch eine große Studie vorgestellt
0:33 Benjamin Wüstenhagen: und da ging's darum, dass viele Unternehmen über KI sprechen.
0:36 Benjamin Wüstenhagen: Heute werden wir darüber sprechen, warum KI Projekte scheitern
0:40 Benjamin Wüstenhagen: und wir verhindern können, dass das passiert.
0:43 Moritz Heininger: Es wird ein bisschen strategischer,
0:45 Moritz Heininger: glaub ich, in den nächsten Wochen. Wir
0:47 Moritz Heininger: führen heut mal so ein bisschen ein in das ganze Thema KI Strategie. Was heißt das eigentlich? Welche Sachen muss ich mir da anschauen?
0:54 Moritz Heininger: Und werden dann in den nächsten Wochen immer mal wieder eine Folge bringen zu den einzelnen Themen, wo wir dann quasi einen Deep Dive draus machen. Das heißt, heute eher so eine übergreifende
1:04 Moritz Heininger: einführende Folge und dann wird's ab, ja, nächste Woche oder ein der nächsten Wochen dann wirklich wie geh ich denn das ganze Thema KI Strategie an? Aber wie Du gesagt hast,
1:16 Moritz Heininger: warum braucht man das überhaupt?
1:18 Moritz Heininger: Und das liegt einfach daran, dass viele Unternehmen scheitern bei dem ganzen Thema KI KI Projekte, KI Einführung, KI Transformation. Wir haben's ja diese viel zitierte Studie vor einiger Zeit, die das Ja. Vorgestellt
1:30 Moritz Heininger: hat. 95 Prozent. Die auch ein bisschen übertrieben war ehrlicherweise. Die Studie ist kompletter
1:35 Moritz Heininger: Bullshit, weil die Studie, also die hat natürlich massiv Schlagzeilen
1:40 Moritz Heininger: gemacht, ne? Weil grade die ganzen KI Gegner sagen, ja, guck mal, 95 Prozent aller KI Projekte scheitern.
1:45 Moritz Heininger: Wenn man sich aber mal die Methodik dieser Studie anschaut, dann wird man sehen, also warum am MIT überhaupt so eine Studie durchgegangen ist, frage ich mich echt. Sie haben einfach nur analysiert,
1:56 Moritz Heininger: welche, also
1:58 Moritz Heininger: eine Kriterium für nicht gescheitert oder erfolgreich war, dass oft es eine öffentliche
2:04 Moritz Heininger: Aussage des Unternehmens
2:06 Moritz Heininger: gab
2:08 Moritz Heininger: zu einer Initiative,
2:10 Moritz Heininger: die einen positiven messbaren Effekt hatte und der irgendwie auch genannt wurde. Also umgedreht, wenn ein Unternehmen
2:17 Moritz Heininger: nicht
2:18 Moritz Heininger: offiziell
2:19 Moritz Heininger: gesagt hat, dass es einen erfolgreichen Use Case hatte oder Pilot oder wer auch immer, hat die Studie gesagt, es war ein gescheiteter
2:29 Moritz Heininger: Case oder Test oder Pilot, ne? Okay. Na klar, ne, weil wir haben ja Woche zwar gesehen, kleine Unternehmen kommunizieren vielleicht weniger als große und so weiter, ne? Aber jetzt zu sagen, dass 95 Prozent aller Projekte scheitern,
2:39 Die Wahrheit über scheiternde KI-Projekte (MIT-Studie im Check)
2:43 Moritz Heininger: weil ich für 95 Prozent der Unternehmen keinen
2:46 Moritz Heininger: belegbaren Nachweis
2:48 Moritz Heininger: finde, der öffentlich vom Unternehmen kommuniziert wurde, wie erfolgreich ein Pilot war, ist halt kompletter Bullshit. Ja. Ne, muss man einfach sagen. Aber das heißt nicht, dass Projekte nicht scheitern können und sie tun es sehr oft, ne. Und wenn sie scheitern, dann liegt es vor allem darum, dass ein klarer Plan fehlt, dass Fokus fehlt, dass Orientierung fehlt,
3:07 Benjamin Wüstenhagen: dass das Wissen oberflächlich
3:09 Benjamin Wüstenhagen: und fragmentiert bleibt,
3:12 Benjamin Wüstenhagen: dass es nach wie vor Unsicherheiten bei der Nutzung gibt.
3:14 Moritz Heininger: Ja. Also viele Enablement Themen, ne. Also das ist 1 das 1., was Du angesprochen hast, ist einfach der Plan. Also ich sag mal, der, na ja, die Captains oben, die halt entscheiden, in welche Richtung sozusagen der Tanker gedreht wird und wie,
3:27 Moritz Heininger: ne.
3:28 Moritz Heininger: Dann aber das ganze Thema Enablement, wie ich denn jetzt mein mein Team, meine Mannschaft darin ausgebildet, auch
3:34 Moritz Heininger: auch die Sachen sozusagen umzusetzen?
3:36 Moritz Heininger: Daran scheitert's extrem oft und im Endeffekt bleibt's oft irgendwie Spielerei, ne. Leute probieren hier mal ein bisschen was mit ChatGPT,
3:44 Moritz Heininger: hier mal was damit und es gibt keine irgendwie
3:47 Moritz Heininger: zentralen
3:48 Moritz Heininger: Gedanken
3:49 Moritz Heininger: und eine zentrale Vorgaben, wie
3:51 Moritz Heininger: wie man das Thema denn eigentlich richtig angehen
3:53 Moritz Heininger: angehen möchte. Und dadurch bleibt's halt Stückwerk.
3:56 Moritz Heininger: bei den Leuten findet nicht so Mindset Change statt, ne, weil irgendwie 20 bis 40 Prozent der Leute sagen irgendwie KI ist böse, nehmen wir ein Jobwerk. Das sehen wir tatsächlich von allen neuen Kunden. Wir sehen massive Unterschiede in den Wissensständen, aber auch egal, wie fortschrittlich das Unternehmen ist, 20 bis 40 Prozent der Leute sind sehr skeptisch und sagen irgendwie, KI ist böse, ne. Und ich sag mal, kann diese Gründe vielleicht eigentlich in 2, ich sag mal, Kategorien aufteilen und
4:21 Moritz Heininger: ich würd sagen, unter 50 Prozent
4:25 Moritz Heininger: ist es so was wie Infrastruktur,
4:27 Moritz Heininger: ist es so was wie Daten,
4:29 Moritz Heininger: ist es so was wie irgendwie Tooling und so weiter.
4:31 Moritz Heininger: Mehr als 50 Prozent ist halt eigentlich Kultur und Mindset
4:36 Moritz Heininger: der Leute.
4:37 Moritz Heininger: Und beides brauchst Du irgendwo, aber oft wird halt auch
4:42 Moritz Heininger: der Vorwand genommen, ja, wir haben ja gar keine guten Daten, wir können ja gar nix machen, Mhm. Dann sozusagen nichts zu tun. Und das ist halt absolute
4:50 Moritz Heininger: absoluter Bullshit ehrlicherweise, weil Du so viele Cases in der Arbeit machen kannst, wo Du irgendwie besser wirst, effizienter wirst, wo Du Sachen umsetzen
4:58 Moritz Heininger: musst, die jetzt gar nichts mit extrem strukturierten Unternehmensdaten zu tun haben, ne? Ja. Aber ja, also es gibt unendlich viele Gründe. Die Gründe sind bei jedem Unternehmen ein bisschen unterschiedlich, aber oft ist halt auch wirklich, dass es nicht zentralisiert
5:11 Moritz Heininger: mit' guten Plan angegangen wird. Und das ist so bisschen der Fokus dieser Folge, wie man so was macht und dann eben der nächsten Folge, wo wir dann die einzelnen Stufen auch mal ein bisschen
5:21 Benjamin Wüstenhagen: weiter beleuchten. Vielleicht noch ein wichtiger Punkt, den ich da finde, also dieser Mindshift Change, der nicht stattfindet.
5:26 Benjamin Wüstenhagen: Ja, also muss ja, wenn Du KI einsetzt im Unternehmen und das auch nachhaltig machen möchtest, muss sich schon dein Mindset ein Stück weit verändern, deine deine Sicht auf die Arbeit, wie Du Arbeit gestaltest.
5:36 Benjamin Wüstenhagen: Und es darf eben nicht Spielerei sein. Das ist irgendwie das einzige
5:40 Benjamin Wüstenhagen: einzige
5:41 Benjamin Wüstenhagen: Thema, was Du mit KI angehst, dass Du wieder ein paar Bilder veränderst.
5:44 Moritz Heininger: Ja. Das kann's nicht sein. Genau. Aber es ist deine Verantwortung
5:48 Moritz Heininger: als irgendwie C-Level Leadership Person,
5:52 Moritz Heininger: dass dieser Mindset Shift stattfindet,
5:54 Moritz Heininger: Ja. Dass dieses Enablement stattfindet. Ja. Weil die andere Seite, sehen wir auch manchmal, sind die Unternehmen, wo eben die CEO schreien, ah, wir müssen alle KI first werden, alle müssen KI nutzen und es ist Pflicht bei uns und so weiter.
6:05 Moritz Heininger: Aber dann weder ein Plan zu haben, wie das genau passiert, noch die Leute an die Hand zu nehmen und zu enablen,
6:11 Moritz Heininger: führt zwangsweise genauso zum Scheitern, ne. Da gibt's auch genug Beispiele von den visionären CEOs, die viel viel schreien und kommunizieren, aber am Ende halt einfach dann nichts tun, dafür, dass sie halt die Leute im Unternehmen das auch am Ende machen können, weil Oder noch schlimmer, dann Leute entlassen und dann feststellen, ups,
6:29 Benjamin Wüstenhagen: ich brauchte dir doch und dann den Schritt zurückgehen, wie es bei Klarna der Fall war, ne. Beispiel. Ja, ja, das ist noch mal ganz anderes Beispiel. Ich mein, das Entlassungsthema
6:37 Moritz Heininger: ist ja
6:39 Moritz Heininger: zurzeit oft, dass Unternehmen... Also Unternehmen sind halt zu
6:43 Moritz Heininger: groß aufgestellt, was Mitarbeitende angeht, gemessen am Umsatz und Gewinn von' Unternehmen und dann wird KI genutzt als Grund, ja? Dass wir jetzt sagen, wir machen jetzt alles mit KI und deswegen brauchen wir weniger Leute. Einfach nur vorgeschoben. Genau, das Scapecode für die So wie. Die Misswirtschaft, die man selbst zu verantworten hat. So wie in Deutschland Datenschutz vorgeschrieben...
6:50 Standortbestimmung & AI Readiness: Wo steht ihr wirklich?
7:02 Benjamin Wüstenhagen: Vorgeschoben wird, also als Grund nichts zu tun, das ist da eben mit KI. Ja. Aber ja, wie kommen wir zur Strategie? Wo fangen wir an, ne? Ohne
7:11 Benjamin Wüstenhagen: zu wissen, wo man ist, kann man auch nicht feststellen, wo man hinwill. Ich glaub, das Erste Ist die Standortbestimmung.
7:16 Moritz Heininger: Genau, das Erste Ist die Standortbestimmung.
7:19 Moritz Heininger: Also wo, genau, wie Du sagst, wo wo bin ich heute?
7:23 Moritz Heininger: Was einfach mal ein Assessment zu machen von meiner aktuellen Situation, auch die Industrie zu verstehen, wo steht die Industrie? Was macht der Wettbewerb?
7:32 Moritz Heininger: Also das ist so die der erste Schritt, den ich machen muss, der dann direkt gefolgt
7:38 Moritz Heininger: wird von sonem AI Readiness Assessment.
7:41 Moritz Heininger: Und was heißt das? Wir haben eine eigene Folge noch mal zu machen zu dem AI Readiness Assessment, aber im Wesentlichen
7:47 Moritz Heininger: kannst Du deine AI Readiness ja auf verschiedene Faktoren unterbrechen
7:51 Moritz Heininger: und
7:52 Moritz Heininger: die in' gewissen Art und Weise gewichten und dann eben analysieren, wo stehst Du denn eigentlich bei dem jeweiligen Faktor?
7:59 Moritz Heininger: Und diese Readiness solltest Du eigentlich auch, ist auch, was Du sehr gut über die Zeit tracken kannst, zu gucken, ja,
8:05 Moritz Heininger: jährlich wahrscheinlich, wie war's letztes Jahr, wie ist es dieses Jahr, ja? Und dann erkennst Du ja sozusagen Gaps in den verschiedenen Kategorien und kannst dann Initiativen in den verschiedenen Kategorien
8:15 Moritz Heininger: ergreifen. Und was Wichtige ist sozusagen, erst mal Status quo,
8:20 Moritz Heininger: wo stehen wir,
8:22 Moritz Heininger: dann
8:23 Moritz Heininger: ja, sozusagen im nächsten Schritt sich zu überlegen, wo wollen wir hin und wie kommen wir dahin, ne? Du natürlich
8:29 Benjamin Wüstenhagen: sehr wissenschaftlich aufziehen und große Assessments machen.
8:33 Benjamin Wüstenhagen: Aber natürlich, wenn Du ein kleineres Unternehmen bist, hast Du das irgendwo, glaub ich,
8:38 Moritz Heininger: irgendwo zwischen Bauch und Hirn. Überfordert vom KI Dschungel und täglich neuen Tools? SnipKI macht Schluss damit. Als Deutschland größte KI Lernplattform zeigen wir dir in kurzen Video Tutorials,
8:49 Moritz Heininger: wie Du KI wirklich anwendest, Schritt für Schritt zum Nachbauen. Für Anfänger und Profis, entdecke Lernpfade,
8:55 Moritz Heininger: hol dir deine Zertifikate,
8:57 Moritz Heininger: tausch dich in unserer Community aus und starte jetzt auf SnipKI d e und mache KI zu deinem Vorteil. Nicht den Anschluss verlieren, gibt's
9:04 Moritz Heininger: übrigens auch für ganze Teams und Unternehmen. Mit ABC und am Ende kriegst Du halt irgendwie ein ganz guten Score raus.
9:10 Moritz Heininger: Kannst dann auch ganz interessant analysieren.
9:14 Moritz Heininger: Oft hast Du ja unterschiedliche Ansichten. Ne. Da kann jetzt vielleicht IT sagen, ja, wir sind schon superweit, wir machen irgendwie alles. Und dann fragst Du den oder die Head of Marketing, die sagt, voll Katastrophe, wir haben keine Strategie, ne. Wir dürfen nix verwenden und so weiter. Ja. Das heißt, Du kannst bei so einer Analyse auch so Gaps zwischen oder unterschiedliche Ansichten sozusagen rausfinden.
9:33 Moritz Heininger: Ein Average Score, aber auch, ja, was hast ein Du für eine 360 Grad. Delta, genau. Und das ist halt auch immer relativ relativ spannend. Was wir mal gemacht haben, wir haben
9:42 Benjamin Wüstenhagen: so eine Readiness Analyse auf individueller Ebene gemacht. Das heißt, ein Kollege von mir hat das hat das angestoßen. Ich hab das gemacht, ein paar andere auch.
9:51 Benjamin Wüstenhagen: AI Cred heißt heißt die Firma und da passt jetzt gar kein Fragebogen, sondern da werden dir offene Fragen gestellt.
9:58 Benjamin Wüstenhagen: Beantwortest Du diese offenen Fragen und dafür gibt's dann wieder Rückfragen. Mhm. Du musst Du zum Beispiel so beschreiben, hey, wie würdest Du son son Du willst das und das rausbekommen, wie willst Du ein Prompt schreiben? Mhm. Und dann, okay, jetzt hast Du diesen Prompt so und so geschrieben.
10:10 Benjamin Wüstenhagen: By the way, ich stelle fest, dass Du das und das verstanden hast, das und das hast verstanden. Mhm. Dauert dann 2 Stunden und am Ende kriegst Du auch so einen kompletten Report,
10:18 Benjamin Wüstenhagen: wie gut Du schon allein als Person mit AI umgehen kannst,
10:22 Benjamin Wüstenhagen: was uns in dem kleinen Team hilft einzuschätzen, wo
10:24 Benjamin Wüstenhagen: wo stehen wir? Mhm. Ohne jetzt zu sagen, dass ich jetzt beispielsweise sagen muss, wir sind so bei dir oder wir sind so bei dir. Aber was wird da abgefragt? Weil beispielsweise ist ja immer die Frage,
10:33 Moritz Heininger: Wissen
10:34 Moritz Heininger: und Doing sind oft irgendwie getrennte Sachen, ne. Wenn ich jetzt... Wird da abgefragt, was meiner Meinung nach irrelevant wär, ob die Leute dir erklären können, was der Unterschied zwischen Deep Learning und Machine Learning ist? Nee. Nee, nee, da wird schon ganz konkret gefragt, wo hast Du das eingesetzt? Okay. Wie hast Du das eingesetzt? Was ist dir dabei aufgefallen?
10:51 Moritz Heininger: Also wirklich kein sonen anwendungsbezogen.
10:54 Moritz Heininger: Ja. Weil das ist genau das, wo wir immer sagen,
10:56 Moritz Heininger: es ist scheißegal, wie so ein Transformermodell funktioniert. Ja. Es muss nicht jeder verstehen. Es muss natürlich Leute im Unternehmen geben, je nach Größe und Rolle und so weiter, die es verstehen. Wenn ihr's verstehen wollt, wir haben dazu eine Folge. Genau. Aber auch da fairerweise,
11:10 Moritz Heininger: wenn ihr's richtig verstehen wollt, lest euch das Paper Attention is Ordinonyed durch 25 17, ja. Und gebt dieses Paper
11:17 Moritz Heininger: in ein
11:19 Moritz Heininger: KI Modell und sagt, es ihr möchtet das Paper verstehen und es soll euch Fragen stellen und Tutoring, bis ihr's verstanden habt. Das ist der beste Weg, weil sonst brecht ihr euch in diesem Paper die Zähne aus. Ja. Aber genau, Long Story Short. Ja.
11:23 Use Case Priorisierung: Effizienz vs. Opportunity
11:31 Moritz Heininger: Genau, es ist halt irgendwie wichtig, dass die Leute verstehen,
11:35 Moritz Heininger: wie die Modelle funktionieren,
11:36 Moritz Heininger: wie diese Tools funktionieren, wo die Fehlerquellen dieser Tools sind, wo sie quasi draufschauen müssen, was sie direkt übernehmen können und so weiter. Was viel wichtiger ist als diese theoretischen Grundlagen für die meisten Leute. 100 Prozent.
11:49 Moritz Heininger: Genau.
11:50 Benjamin Wüstenhagen: Wenn man dann weiß, wie valid man ist, dann kann man zumindest mal
11:54 Benjamin Wüstenhagen: sagen, ob man jetzt schon an Use Cases rangehen kann oder nicht. Genau, also ich glaub so also 1. Schritt Standabstimmung,
11:59 Moritz Heininger: 2. Punkt eher Readiness und das 3. Ist eine Use Case Priorisierung, ne, wie dieser Prozess genau funktioniert. Wie gesagt, da gehen wir noch mal auf die Details ein.
12:08 Moritz Heininger: Aber es sind ja, also es teilweise sind das quasi strategische Analysen, teilweise sind das Industrieanalysen,
12:15 Moritz Heininger: Deep Research auf mein Unternehmen, meine Company, die Branche, Industrie. AR Readiness ist ein ist ein Fragebogen Interner,
12:22 Moritz Heininger: der aber auch, wie Du's grade angesprochen hast, offene Fragen hat. Und diese offenen Fragen
12:27 Moritz Heininger: beziehen sich dann eben auf Use Cases, also auf Ideen für Use Cases. Und ich glaub, man kann die unterscheiden in Effizienz Use Cases, ne? Also wie kann ich mit weniger das Gleiche
12:38 Moritz Heininger: das Gleiche machen?
12:39 Moritz Heininger: Und Opportunity Use Cases, was machen wir eigentlich die ganze Zeit nicht, was wir jetzt vielleicht mit KI machen könnten?
12:45 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt kannst Du so rangehen
12:47 Benjamin Wüstenhagen: und das sehr methodisch machen und planen
12:50 Benjamin Wüstenhagen: oder Du kannst auch rangehen und probieren, diese Use Cases bei dir im Unternehmen zu finden von Menschen. Also wir haben jetzt beispielsweise einen Hackathon geplant
12:58 Benjamin Wüstenhagen: und haben da eine Bewerbungsphase aufgemacht und haben gesagt,
13:01 Benjamin Wüstenhagen: hey, wenn ihr Bock habt,
13:03 Benjamin Wüstenhagen: wenn ihr irgendein Problem lösen wollt, was ihr jeden Tag habt, was euch auf die was euch aufn Nerv geht Ja. Dann bewerbt euch damit, beschreibt das Problem, beschreibt, warum ihr das gerne angehen wollt. Ja. Und dann schauen wir in dem Hackhaus, haben wir das lösen können. Mhm. Und da kamen dann Dinge zutage,
13:17 Benjamin Wüstenhagen: die wohl, glaub ich, einige Menschen gar nicht aufm Schirm hatten. Ja. Also da wurden halt dann irgendwie Sachen gemacht, ich muss irgendwie von a nach b irgend eine Excel Tabelle ausfüllen und dann muss ich die wieder transformieren.
13:26 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
13:28 Benjamin Wüstenhagen: Use Case hat sie gar nicht aufm Schirm gehabt, aber der der kommt dann damit hoch und dann kannst Du auch die Prozesse dahinter hinterfragen. Genau, ich hab's gesehen wie 2 Stufen, ne. Also 1. Stufe ist
13:37 Moritz Heininger: quasi bisschen top down sozusagen. Du fragst deine ganzen Leadership Leute, ne, irgendwie C-Level- und Abteilungsleitungen
13:44 Moritz Heininger: für Ideen, die dann vielleicht ein die ein bisschen größeren,
13:48 Moritz Heininger: strategischeren,
13:49 Moritz Heininger: schwieriger umzusetzenden
13:51 Moritz Heininger: Use Cases kennen
13:53 Moritz Heininger: oder sich überlegen können.
13:55 Moritz Heininger: Und das 2. Ist dann quasi in'
13:58 Moritz Heininger: zweiten Schritt Bottoms up, Also wirklich die die Anwender, die Leute im Unternehmen zu fragen, was sie für Ideen haben. Und wenn Du beides zusammenbringst, dann hast Du halt schon mal eine sehr extrem spannende Liste. Ja. Und dann geht's sozusagen in die Priorisierung dieser Use Cases. Ja. Da gibt's verschiedene Frameworks.
14:13 Moritz Heininger: Wir nutzen dafür in der Regel das also das ICE Framework, ja, was das heißt. Kommen wir noch mal zu, hat nichts mit der Einmalungsbehörde in den USA zu tun, hat auch nix mit MICE zu tun.
14:22 Moritz Heininger: Ist aber ein effektives Framework,
14:24 Moritz Heininger: dann zu entscheiden, was mach ich denn wann und wie priorisier ich die Cases?
14:29 Moritz Heininger: Wenn ich quasi die Standortbestimmung habe und eine priorisierte Use Case Liste habe, dann
14:34 Governance & Operating Model: KI in die Organisation tragen
14:35 Moritz Heininger: spielt insbesondere das Unternehmen, ich sag mal, nicht nur 3 Leute hat, das ganze Thema Risk, Compliance
14:41 Moritz Heininger: und so weiter einfach 1 1 1 Risikorolle,
14:44 Moritz Heininger: ne, KI Richtlinien,
14:45 Moritz Heininger: wie wollen wir das angehen? Wir machen da keinen Quatsch und so weiter und das ist einfach auch Teil von so einer KI Strategie.
14:52 Moritz Heininger: Bisschen trockener Teil, aber ein wichtiger und relevanter Teil, dem wir uns auch noch mal widmen werden.
14:58 Moritz Heininger: Und dann das eigentlich Spannende ist ja dann,
15:01 Moritz Heininger: jetzt weiß ich, wo ich steh. Jetzt weiß ich, was ich irgendwie machen will und priorisiert habe. Jetzt hab ich mich, jetzt hab ich meine Guidelines, mich abzusichern.
15:08 Moritz Heininger: Jetzt ist ja die Frage, wie kriege ich das eigentlich in die Org getragen? Wie mache ich das dann, dass jetzt wirklich mein Unternehmen
15:15 Moritz Heininger: KI first wird, ne? Und da gibt's dann verschiedene Governance Modelle, ja? Wir hatten ja jetzt in der letzten Folge schon drüber gesprochen, an welcher Größe hast Du eigentlich was für Rollen und Titel und wie arbeiten die zusammen? Da haben Du irgendwie 20 Leute hast, hast Du kein Head of AI. Wenn Du ein größeres Unternehmen bist wahrscheinlich schon. Was ist da eigentlich unten drunter? Wie arbeitest Du mit so Multiplikatoren?
15:33 Moritz Heininger: Da gibt's zentralisierte
15:35 Moritz Heininger: Modelle, hybride Modelle, die irgendwie so ein bisschen größenabhängig
15:38 Moritz Heininger: sind.
15:39 Moritz Heininger: Mit so Governance Layer oben drüber, da widmen wir uns auch noch mal. Aber da ist halt wirklich die Frage, wie kriege ich's jetzt in die Orke tragen? Wie kriege ich die Leute enabled? Wie setze ich die Sachen denn jetzt Weil schöne Ideen sind halt die halbe Miete. Am Ende willst Du ja das auch in die Org tragen und das ist so dieses ganze
15:55 Moritz Heininger: der ganze Punkt KI Operating Model im weitesten Sinne.
16:00 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
16:01 Benjamin Wüstenhagen: Muss natürlich auch schon so weit sein, dass Du überhaupt schon mal dein Operating Model auch ohne KI definiert hast.
16:06 Benjamin Wüstenhagen: Ja, für viele wird's wahrscheinlich so das erste Mal sein, dass sie sich ein Operating Model überlegen oder
16:11 Benjamin Wüstenhagen: vielleicht haben sie's vor 10 Jahren mal gemacht und jetzt machen sie's noch mal. Gut, das Org Chart werden hoffentlich die meisten haben. Das ist ja ein Teil davon, ne. Das 2. Ist so der Governance Teil. Aber dann gibt's das Org Chart und gibt's das Org... Also es gibt das offizielle Org Chart, wie die Org
16:24 Benjamin Wüstenhagen: laut Meinung einiger funktioniert. Ja. Und dann gibt's diese inoffizielle Org Chart, wie's eigentlich funktioniert. Ja. Und jetzt bei dem bei diesem Hacker zum Beispiel merkst Du halt auch, da kommen Leute mit Ideen die Ecke, die sind irgendwo im Org-Chart, die hast Du gar nicht geschirmt. Mhm. Aber die
16:38 Benjamin Wüstenhagen: die haben irgendwie so eine implizite Rolle,
16:40 Benjamin Wüstenhagen: die in dem Org-Chart bisher gar nicht abgebildet ist. Ja. Und wenn das jetzt nur vom Org-Chart betrachten würdest, würden solche Menschen vielleicht rausfallen. Ja. Ja, und da wieder, also das ist heut nicht das Thema, ne? Das ganze Thema implizit,
16:48 Roadmap-Entwicklung: Auf Sicht fahren statt starrer 5-Jahres-Pläne
16:51 Moritz Heininger: die große Aufgabe,
16:53 Moritz Heininger: die wir als Manager
16:55 Moritz Heininger: haben, ist, ist das ganze Implizite explizit zu kriegen sozusagen,
16:59 Moritz Heininger: weil sonst kannst Du kein, ich sag mal, KI Daten Operating Model bauen, wenn alles irgendwo implizit irgendwo versteckt ist.
17:06 Benjamin Wüstenhagen: Noch mal ein ganz anderes Thema für die Zukunft. Und das, was wir jetzt alles besprochen haben, hat nichts mit Technologie zu tun. Also da geht noch nicht über, haben wir jetzt Copilot oder ChatGPT oder weiß der Kuckuck was, sondern es ist rein,
17:17 Benjamin Wüstenhagen: ja, es ist ein Strategiethema
17:18 Moritz Heininger: und es ist ein Organisations- letztlich auch ein Kulturthema. Ja. Und der letzte Punkt von diesem Strategiethema ist klar, wenn Du das alles durchgearbeitet hast, was wir jetzt besprochen haben, am Ende halt eine Roadmap zu machen, einzuplanen, zu priorisieren, was mach ich wann, was mach ich in den ersten 3 Monaten, was mach ich in ersten 6 Monaten, was mach ich in 6 bis 12 Monaten, ne?
17:36 Moritz Heininger: Und das ist ja dann eben auch irgendwo dann die die Execution, die hier zählt. Auch wieder spannend,
17:42 Benjamin Wüstenhagen: Roadmap versus Roadmap.
17:44 Benjamin Wüstenhagen: Also wenn ich jetzt beispielsweise bei uns in den Development Prozess schaue mit Developern
17:49 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Oder selber in meiner Vergangenheit der letzten 15 Jahre im Bereich Produkt,
17:54 Benjamin Wüstenhagen: war klar, Du hast immer eine Roadmap irgendwie und hattest wolltest Du mal immer priorisieren,
17:58 Benjamin Wüstenhagen: die nächsten Produktvisionen,
18:00 Benjamin Wüstenhagen: whatever. Mittlerweile denke ich mir bei diesen krassen Roadmaps, wenn's IT geht, ich kann gar nicht mehr so weit in die Zukunft schauen,
18:07 Benjamin Wüstenhagen: weil in 3 Monaten kann's irgendwas geben, was sich was alles schon wieder so fundamental verändert, dass ich eigentlich nur auf Sicht fahren kann. Mhm. Und grad auch bei KI Strategie ist, glaub ich, wichtig zu sagen, nicht
18:18 Benjamin Wüstenhagen: wie ich's genau umsetzen will. Also ich also jetzt schon festlege, im September
18:22 Benjamin Wüstenhagen: 20 26 mach ich genau das,
18:25 Benjamin Wüstenhagen: sondern eher, was das Outcome sein soll. Ja. Und dann hab ich ein bisschen mehr Flexibilität,
18:29 Benjamin Wüstenhagen: wie's dann genau umgesetzt werden wird. Ja. Also ich das Zeithorizont
18:33 Moritz Heininger: ist ja da sicherlich ein Thema, ne, weil die Sachen sich so schnell irgendwie auch entwickeln. Deswegen hab ich ja bewusst eben 3, 6, 12 Monate nur gesagt Ja. Und nicht, was machen wir in den nächsten 5 Jahren? Ja, okay. Die Zeiten sind irgendwo, also funktioniert nicht mehr, ne? Also ich kann nicht mehr wie IT früher sagen, ja, wir nehmen jetzt folgendes Tool in schon 5 Jahren noch mal drauf. Richtig. Und Tool ist ja nur ein ganz kleiner Teil von diesem ganzen strategischen Teil.
18:55 Benjamin Wüstenhagen: Es ist einfach viel dynamischer, viel kleiner. Und selbst dieses 12 Monate, wir hatten's bei letzten Folge halt mal ganz kurz gesprochen,
19:01 Benjamin Wüstenhagen: so Workflows, NATN versus, was kann Claude Code jetzt? Ja. Und was kann dann vielleicht irgendwie Claude oder wer auch immer in 3 Monaten? Ja. Selbst diese Toolauswahl
19:10 Benjamin Wüstenhagen: kannst Du da nicht reinlegen. Da musst Du eher sagen, ich möchte folgenden Prozess orchestrieren und agentisch machen. Na. Und das Tool gucken wir uns an, wenn wir da sind. Ja, und das Tool ist im Zweifel auch im Ende immer austauschbarer
19:21 Moritz Heininger: sozusagen,
19:22 Moritz Heininger: ne.
19:23 Moritz Heininger: Genau. Aber genau, lass uns doch mal ein bisschen tiefer in das Strategiethema. Wir
19:27 Moritz Heininger: Wir haben jetzt die Schritte
19:29 Moritz Heininger: durchgegangen.
19:30 Moritz Heininger: Die Frage ist ja erst mal, wo stehen die ganzen Unternehmen und ne, wie kommen die überhaupt zu' Strategie? Und gefühlt sind die allermeisten Unternehmen noch an dem Punkt und es gibt nach oben hin und nach unten hin extreme Ausreißer, die
19:44 Moritz Heininger: die sagen, ja, wir wissen, wir sollten was mit KI machen, ne. So kommen die meisten Unternehmen zu uns. Manche ein bisschen weiter, manche ein bisschen weniger. Die experimentieren schon ein bisschen rum, irgendwie mit ChatGPT oder Copilot, haben irgendwie auch hier und da mal vielleicht ein Pilot gemacht, aber keinen richtigen Plan.
20:00 Moritz Heininger: Haben keine richtigen Budgets definiert, keine Verantwortlichkeiten.
20:03 Moritz Heininger: Jeder kocht so ein bisschen sein eigenes Süppchen, aber jeder weiß irgendwie, wir müssen irgendwie was machen, ne. Ne. Und wo Du eigentlich hinwillst, ist, wir haben eine klare KI Strategie. Wir haben definierte, wie Du sagst, definierte Ziele, was wir erreichen wollen. Wir haben eine priorisierte Use Cases, wir haben eine Roadmap mit Verantwortlichkeiten. Das ist halt Und business. Super. Ja. Und wir haben irgendwie Budget dafür, ne. Und einmal Geld, aber halt auch Zeit, ne. Und weil das ist auch oft ein Thema.
20:29 Moritz Heininger: Die Leute sind halt so busy,
20:31 Moritz Heininger: dass sie kaum die Zeit haben, sich damit zu beschäftigen.
20:34 Moritz Heininger: Das ist so das Typische,
20:37 Moritz Heininger: ich weiß nicht genau, von wem das Zitat war.
20:41 Moritz Heininger: Ich
20:42 Moritz Heininger: nutz erst mal irgendwie ein halben Tag oder ein Tag, meine Messer zu schärfen, bevor ich in ein Kampf geh, ja. Und das machen die meisten halt nicht,
20:50 Moritz Heininger: weil die Leute so im Kampf sind, dass sie keine Chance haben, sozusagen wirklich
20:56 Moritz Heininger: rauszugehen und erst mal ihre ihre ihre Waffen zu zu verbessern, ja. Und das ist halt echt irgendwie ein Thema. Es muss nicht nur Geld da sein, es muss vor allem auch die Zeit da sein. Und es ist nicht immer einfach, ja, im Day to Day, aber wirklich von,
21:09 Moritz Heininger: wie komm ich von, wir sollen was mit KI machen zu, wir haben eine klare KI Strategie.
21:15 Moritz Heininger: Diesen Gap
21:16 Moritz Heininger: muss man halt eben überwinden.
21:18 Benjamin Wüstenhagen: KI kommt nicht irgendwann, sie ist schon da. Bist Du bereit? Mit thekey Academy machst Du dich fit für die Zukunft. Onlinekurse zu KI,
21:27 Benjamin Wüstenhagen: digitaler Zusammenarbeit,
21:28 Benjamin Wüstenhagen: Leadership. Praxisnah, flexibel,
21:31 Benjamin Wüstenhagen: IHK zertifiziert. Die
21:32 Benjamin Wüstenhagen: Die KI Punkt Academy für alle, die mitgestalten wollen.
21:35 Benjamin Wüstenhagen: Und vor allen Dingen diese KI Strategie muss ja dann die Ecke schauen. Also Du musst im Prinzip jetzt schon, wenn Du sagst, in 12 Monaten willst Du irgendwas haben,
21:42 Benjamin Wüstenhagen: ein Stück weit antizipieren, was dann möglich sein wird.
21:46 Benjamin Wüstenhagen: Oder wie toll,
21:47 Moritz Heininger: wie geringer die Kosten dann sein werden, ohne 100 Prozent zu wissen, dass es so eintreten wird. Ja, genau. Und ich muss eigentlich ständig am Ball bleiben auch und überprüfen, ist es noch relevant?
21:57 Moritz Heininger: Also die wirklich dieses am Ball bleiben, ja, was wir auch mit der Lernplattform bei uns propagieren,
22:02 Moritz Heininger: ist so wichtig, wie es es schon lange nicht mehr wichtig war. Weil der Use Case, der heut nicht geht, geht vielleicht in 3 Monaten. Und ist auch wichtig für Führungskräfte. Also ich find, das das ist... Seh ich sehr stark in meinem Umfeld und unserer Bubble.
22:14 Benjamin Wüstenhagen: Du kannst es nicht an einen IT delegieren. Kannst es sagen, IT habt ihr's mal aufm Schirm. Nee. Und unterrichtet mich mal alle 3 Monate. Sondern
22:21 Benjamin Wüstenhagen: wenn Du ein Team hast, selbst wenn Du kein Team hast, sondern alleine arbeitest, muss eigentlich jede Person sich damit grade beschäftigen. Absolut. Und wenn das in der Arbeitszeit nicht passt, dann,
22:31 Benjamin Wüstenhagen: ja, werd ich jetzt wahrscheinlich gesteinigt, hör aber dann muss halt deine Freizeit sein. Ist am... Es ist meine Meinung.
22:37 Moritz Heininger: Sehe ich genauso. Also
22:39 Moritz Heininger: und es macht auch Spaß, wenn man sich damit auseinanderhält, ne. Also
22:43 Moritz Heininger: ich hab, glaub ich, letztens irgendwann mal erzählt, dass ich, glaub ich, auch mit KI replaced wurde. Einmal hat letztens mal eine Frau zu mir gesagt, am Wochenende soll Bitjour ausm Zimmer gehen, weil sie sich mit KI unterhalten will. Und letzten Sonntag saß sie bis 12 Uhr nachts da und hat
22:56 Moritz Heininger: KI Agenten gebaut, Rahmenverträge
22:58 Moritz Heininger: irgendwie zu erstellen, aber weil sie halt auch irgendwie Bock macht, ne. Und
23:03 Moritz Heininger: klar, man braucht diesen Bock oder man muss diesen Bock irgendwie bekommen und dann kann man mit' guten Enablement, wenn dieses Unternehmen dir halt die Sachen auch beibringt, dich dazu
23:12 Moritz Heininger: befähigt und Du die Berührungsängste verlierst, dann dann machen die Sachen auch wirklich Spaß. Muss auch das Unternehmen nicht sein. Du kannst dir das auch selber beibringen. Ja, stimmt. Also ich mein, ist immer so beides, ne? Auf der einen Seite gibt's
23:24 Moritz Heininger: sehe ich ganz klar, dass es auch eine Verantwortung von' Unternehmen ist, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeitenden alles haben dafür.
23:30 Moritz Heininger: Auf der anderen Seite ist es aber trotzdem
23:33 Moritz Heininger: eine Eigenmotivation, die
23:34 Moritz Heininger: die ich für mich und meine Karriere und mein Leben einfach habe, mich weiterzuentwickeln.
23:39 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ich ich bin da eher so auf der individuellen Schiene unterwegs. Ich sag, es ist die Verantwortung, als jeden Mitarbeiter auch die Ecke zu denken und zu sagen, ja. Aber die meisten Leute sind nicht so. Ja, I know, das ist das
23:48 Moritz Heininger: Ja, und das frag ich auch. Aber die Sache ist halt, Du hast halt keine Ausrede, wenn Du von deinem Arbeitgeber
23:54 Benjamin Wüstenhagen: die Möglichkeiten bekommst und das in dem Moment bekommst und das dann nicht machst, dann bist Du selbst dran schuld. Ja. Ne, da kannst Du dich nicht drauf ausruhen, dass nicht die Möglichkeit hättest und Auf der anderen Seite ist es auch ein Signal, wenn Du deinem Arbeitgeber sagst, hey, ich hätt gern folgendes Tool oder ich würd gern folgendes machen aus folgendem Grund und der sagt, nö, Ja. Dann weißt Du auch, dass die Firma vielleicht nicht deine Firma mehr ist. Einhundert Prozent, ja. Und das führt genau zu diesen Problemen.
24:14 Moritz Heininger: Ja. Und deswegen ist diese zentralisierte, dieses zentrale Vorgehen mit der Strategie so wichtig, weil die motivierten Leute sich halt sonst die ganzen Tools privat holen und alle deine Firmengeheimnisse da reinballern, weil sie halt einfach merken, dass sie x-mal so schnell sind, wenn sie so arbeiten. So, das heißt, wenn Du nicht Infrastruktur, das
24:16 Strategie-Definition: Where to Play & How to Win
24:30 Moritz Heininger: das Enablement, die Ausbildung mitbringst für deine Mitarbeitenden, dann wirst Du genau die Probleme mit KI haben, vor denen Du Angst hast und was wahrscheinlich die Gründe sind, warum Du in the first place überhaupt nicht damit anfängst, ne. Das ganze Datenschutzthema
24:42 Moritz Heininger: und so weiter und so fort. Schatten KI ist ein Riesenproblem, aber
24:45 Moritz Heininger: aber ist vor allem, das sehen wir immer und das zeigen auch Studien, bei Unternehmen ein Riesenproblem,
24:50 Moritz Heininger: die einfach weit hinten dran sind und einfach keine
24:52 Moritz Heininger: Strategie, keinen Plan, kein Enablement haben, ne?
24:56 Moritz Heininger: Ja. Genau. So, jetzt gehen wir wieder zurück von dem kleinen Rant,
25:01 Moritz Heininger: was Unternehmen angeht, die die
25:04 Moritz Heininger: die es nicht richtig angehen.
25:06 Moritz Heininger: Wir reden die ganze Zeit von KI Strategie.
25:08 Moritz Heininger: Aber was ist denn KI Strategie und was ist Strategie und ist das irgendwie das Gleiche oder steht das irgendwie separat nebeneinander?
25:17 Moritz Heininger: Das sind ja alles irgendwie
25:19 Moritz Heininger: wichtige Fragen, die man besprechen muss. Und
25:21 Moritz Heininger: vielleicht fangen wir erst mal damit an mit der Frage, was ist überhaupt Strategie?
25:26 Moritz Heininger: Und fairerweise,
25:27 Moritz Heininger: wie viele Unternehmen haben überhaupt eine Strategie?
25:30 Benjamin Wüstenhagen: Was ist Strategie? Da gibt's natürlich wahrscheinlich so viele
25:34 Moritz Heininger: Definitionen wie Fragen.
25:36 Moritz Heininger: Einhundert Prozent und es gibt auch verschiedene Frameworks und ich hab jetzt mal als Mitarbeiter, ich
25:41 Moritz Heininger: Mitarbeiter, ich weiß gar nicht, ob dieses Framework immer noch verwendet wird, aber das ist, glaub ich, son Framework,
25:48 Moritz Heininger: Das gab's damals immer. Jetzt werden vielleicht ein paar Trainings zuhören und sagen, es ist schon längst irgendwie überlaufen oder vielleicht gibt's das auch noch. Ich kenn ich kenn das noch, weil's halt bei Cornesen hieß immer right to play and right to win, also so ähnlich. Ja, also und im Prinzip, right to play heißt ja eigentlich,
26:04 Moritz Heininger: wo fokussier ich mich drauf? Welche Märkte, Länder, Kundensegmente,
26:07 Moritz Heininger: Produktsegmente?
26:09 Moritz Heininger: Und umgedreht, das ist ja auch immer Strategie, wo konzentrier ich mich nicht drauf? Ja, es ist ja nicht nur, was was mach ich und wo und wie?
26:16 Moritz Heininger: Sondern oder was mach ich und wo, also, sondern auch, was mach ich bewusst Genau,
26:23 Moritz Heininger: Also ja, welche Produkte und Dienstleistungen ist der Fokus? Und so, das ist echt wichtig und was machen wir bewusst nicht? Weil ich kann nicht alles machen, ich brauch aber ein Fokus. Das ist die eine Seite, ein und
26:33 Moritz Heininger: die andere Seite ist, wenn wir uns jetzt entschieden haben, wo wir spielen wollen,
26:37 Moritz Heininger: ist.
26:38 Moritz Heininger: Also wie positionieren wir uns jetzt hier? Was machen wir? Wie wollen wir da diese Ziele konkret erreichen? Was ist unser Plan zum gegenüber dem Wettbewerb? Was machen wir besser als die?
26:47 Moritz Heininger: Und wo sind wir oder was brauchen wir für Skills, Fähigkeiten, für Ressourcen,
26:49 Fazit: Vom Ist-Zustand zum KI-Ziel
26:52 Moritz Heininger: dort zu gewinnen? Das ist so bisschen die 2. Seite der Medaille.
26:56 Benjamin Wüstenhagen: Und ähnlich also und die KI Strategie ist eben keine separate Strategie, sondern leitet sich daraus ab, so wie sich auch die IT Strategie daraus ableitet oder die Einkaufsstrategie oder whatever meint die. Ja. Das ist ja sind keine separaten Dinge. Genau, ich hab hier so ein schönes Zitat. KI Strategie ist kein separates Buch im Regal. Es ist ein neues Kapitel im Hauptbuch des Unternehmens,
27:16 Benjamin Wüstenhagen: das die Handlung der gesamten Geschichte beeinflusst. Das ist ja schon mal lustig, dass Du Bücher hier als Zitat bringst mit KI.
27:23 Benjamin Wüstenhagen: Wahrscheinlich ein ChatGPT Zitat, weil das Ganze bei uns herkommt.
27:29 Moritz Heininger: Genau.
27:30 Moritz Heininger: So, jetzt haben wir schon mal Einblick auf, was ist eigentlich Strategie
27:33 Moritz Heininger: und
27:35 Moritz Heininger: was hat KI Strategie damit zu tun?
27:38 Moritz Heininger: Noch mal so eine andere Perspektive drauf ist, wir haben ja schon gesagt, die ersten Schritte sind das aktuelle
27:44 Moritz Heininger: Situation, also unseren Ist Zustand zu bestimmen, inklusive dem AR Readiness.
27:49 Moritz Heininger: Dann die Strategie, dann haben wir das Soll, das Ziel sozusagen definiert, wo will ich eigentlich stehen, ne? Wenn man jetzt vielleicht in 5 Jahren eine Zeitung aufmacht, was will ich denn, dass darüber mein Unternehmen steht? Ja. Und die Strategie ist ja eigentlich in der Mitte, wie komm ich denn jetzt dahin? Ne, so kann man sich das irgendwie auch vorstellen.
28:06 Moritz Heininger: Und dann ist halt die Frage Genau. Wie hilft mir KI dabei,
28:10 Benjamin Wüstenhagen: das zu schaffen? Aber es ist eben dieses, wie komm ich dahin? Die Strategie
28:15 Benjamin Wüstenhagen: ist nicht primär die Tool Liste, also wenn ich jetzt sage, Copilot, das ist keine Nein.
28:19 Benjamin Wüstenhagen: Es ist kein IT Projekt, IT mach mal, machen's mal AI und es ist auch keine Verantwortung einer einzelnen Abteilung oder als einzelnen Personen, keine Ahnung. So wie es vor einiger Zeit den Chief Digital Officer gab, gibt's dann vielleicht den Chief AI Officer, aber das kann nicht sein, dass es diese einzelne Person ist, die das verantwortet.
28:36 Benjamin Wüstenhagen: Genau.
28:37 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, jetzt haben wir sehr gut
28:40 Benjamin Wüstenhagen: den Einstieg gefunden
28:42 Benjamin Wüstenhagen: zum Thema KI Strategie mit der Standortbestimmung,
28:45 Benjamin Wüstenhagen: mit dem AI Readiness Assessment,
28:48 Benjamin Wüstenhagen: mit der Priorisierung
28:49 Benjamin Wüstenhagen: von Use Cases.
28:51 Moritz Heininger: Risk compliance,
28:52 Moritz Heininger: Operating Model Roadmap, also dass man alles mal gehört hat, ein bisschen eingeordnet, was ist überhaupt Strategie? Und was ist KI Strategie? Wie steht es zueinander? Und warum ist es wichtig?
29:01 Moritz Heininger: Und in den nächsten Folgen
29:04 Moritz Heininger: gehen wir dann nach und nach mit' Deep Dive da ein bisschen durch. Werden auch immer wieder mal eine andere Folge
29:10 Moritz Heininger: mit reinbringen, wenn's irgendwie spannende neuen aktuellen Themen Und wir werden's natürlich immer probieren,
29:15 Benjamin Wüstenhagen: mit
29:16 Benjamin Wüstenhagen: realen
29:17 Benjamin Wüstenhagen: Beispielen aus unserer praktischen Arbeit sowohl im eigenen Unternehmen als auch in den Unternehmen,
29:22 Benjamin Wüstenhagen: die begleitet werden, reinzubringen,
29:24 Benjamin Wüstenhagen: auch in Unternehmen, die wir einfach kennenlernen
29:26 Benjamin Wüstenhagen: über die Menschen, mit denen wir sprechen.
29:29 Benjamin Wüstenhagen: Wir wissen, das Thema Strategie ist sicherlich
29:32 Benjamin Wüstenhagen: viel umstritten
29:33 Benjamin Wüstenhagen: und kann diskutiert werden und dazu rufen wir auf.
29:36 Benjamin Wüstenhagen: Wenn ihr so sagt, boah, das stimmt überhaupt nicht, ist meine Erfahrung, ist da eine ganz andere oder das ist zu kurz gegriffen oder das ist zu wissenschaftlich oder whatever it might be.
29:45 Benjamin Wüstenhagen: Kommentiert es bitte, egal ob bei Spotify,
29:47 Benjamin Wüstenhagen: bei Instagram, bei YouTube, wo auch immer, bei TikTok vielleicht auch. Lasst ein Like da, schickt uns Liebe.
29:53 Moritz Heininger: Und damit bis zum nächsten Mal. Bis bald. Tschau.
29:57 Co-Intelligence
29:58 ist eine Produktion von thekey Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI.
30:02 Produziert bei Studio Co in Berlin.
30:05 Produktion und Regie, Christina Manuel, Fuate Zebatli und Elias Frobel.
30:10 Creative Director, Lukas Shelter.
30:13 Redaktion und Moderation,
30:14 Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.
30:17 Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.
30:21 Danke fürs Zuhören.