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Co-Intelligence

// Transkript

#59: Vibe Coding: Wie 5 Laien in 7 Tagen Software bauten

Vollständiges Transkript dieser Episode des Co-Intelligence Podcasts. 4.857 Wörter. · Auf YouTube ansehen ↗

0:00 Intro: Hackweek statt Hackathon

0:00 Benjamin Wüstenhagen: 5 Menschen ohne Coderfahrung,

0:02 Benjamin Wüstenhagen: 2 Cola, eine Woche lang am Mittelmeer,

0:05 Benjamin Wüstenhagen: das kam bei raus.

0:10 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück zu Co-Intelligence,

0:13 Benjamin Wüstenhagen: KI Lernpodcast,

0:14 Benjamin Wüstenhagen: heute in Episode 59

0:16 Benjamin Wüstenhagen: mit Moritz Heininger und mir, Benjamin Wüstenhagen.

0:20 Benjamin Wüstenhagen: Beim letzten Mal ging's ein Hackathon, heute geht's eine Hack Week.

0:24 Benjamin Wüstenhagen: Wir sind ja ein KI Lernpodcast und wollen von unseren Erfahrungen für euch berichten. Vielleicht könnt ihr was davon mitnehmen.

0:31 Benjamin Wüstenhagen: Hack Week.

0:33 Moritz Heininger: Du guckst mich an. Du hast die Hack Week gemacht. Was

0:36 Moritz Heininger: was ist der Unterschied von einer Hack Week zu einem Hackathon Willen?

0:42 Benjamin Wüstenhagen: Die die Week war eine ganze Woche. Der Ton war nur anderthalb Tage.

0:47 Moritz Heininger: Okay, gut,

0:48 Moritz Heininger: dann sind wir jetzt hier mit dem Ende dieser Folge. Ihr habt jetzt gelernt, was der Unterschied von der Hackweek zu einem Hackathon ist. In der nächsten Folge machen wir dann...

0:56 Moritz Heininger: Nein.

0:58 Moritz Heininger: Wir steigen dann vielleicht noch mal ein bisschen tiefer ein. Was was sind die Unterschiede

1:03 Moritz Heininger: neben der Zeit? Ja. Format, Größe, keine Ahnung, Zielgruppe,

1:08 Moritz Heininger: Zielsetzung?

1:10 Benjamin Wüstenhagen: Ja, genau. Also wir beim letzten Mal haben wir drüber gesprochen, wie wir über die ganze Gruppe über verschiedene Unternehmen uns überlegt haben, wie können wir mit KI besser werden? Jetzt bei der Hackweek ging's nur bei uns thekey Academy und wir bauen ja eine Lern App

1:24 Benjamin Wüstenhagen: sowohl für die verschiedenen

1:26 Benjamin Wüstenhagen: ja mobilen

1:28 Benjamin Wüstenhagen: Devices,

1:28 Benjamin Wüstenhagen: iOS, Android, aber auch im Web.

1:31 Benjamin Wüstenhagen: Und das war bisher so, dass wir 2 Ideen hatten, die dann irgendwie das Produktmanagement gegen das Produktmanagement, das

1:37 Benjamin Wüstenhagen: übersetzt hat für die Entwickler, die Entwickler das gebaut haben. Und es war einfach ein längerer Prozess, bis dann ein Feature fertig war. Aber viele Menschen hatten Ideen und wollten irgendwie mitwirken.

1:46 Benjamin Wüstenhagen: Und jetzt wollten wir mal ausprobieren, können wir nicht selber nicht nur Prototypen bauen,

1:51 Benjamin Wüstenhagen: sondern können wir tatsächlich in der App Features bauen mit Menschen, die normalerweise keinen Code schreiben?

1:58 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Und das war ein bisschen wild. Wir hatten erst überlegt, das mit Loverable zu machen, Prototypen zu bauen, aber haben kurz davor entschlossen, nee, Cloud Code ist so weit, dass wir es mal ausprobieren können.

2:09 Benjamin Wüstenhagen: Ich hatte damit mit so Hackweek Formaten schon Erfahrungen gemacht in Firmen, wo ich vorher war.

2:14 Benjamin Wüstenhagen: Da war ich dann oft irgendwie für Produkt verantwortlich und wir haben das nur mit dem Produktteam gemacht, tatsächlich neue Dinge auszuprobieren.

2:21 Benjamin Wüstenhagen: Schon öfter mal gemacht, weil wir vor allen Dingen auch damals

2:24 Benjamin Wüstenhagen: ja, verteilte Entwicklerteams hatten in verschiedenen Ländern, verteilte Menschen, die dann ab und zu mal zusammenkamen, an solchen Themen zu arbeiten.

2:30 Benjamin Wüstenhagen: Das haben wir jetzt im Kleinen

2:33 Benjamin Wüstenhagen: aufgegriffen und sind mit 5 Personen, irgendwie so wie mir,

2:37 Benjamin Wüstenhagen: nach Tunesien aufgebrochen,

2:38 Benjamin Wüstenhagen: dort diese Hack Week zu machen. Und warum Tunesien?

2:41 Benjamin Wüstenhagen: Da sitzen Entwickler von uns, mit denen wir eng zusammenarbeiten,

2:44 Benjamin Wüstenhagen: die aber nicht so einfach nach Deutschland kommen können aufgrund von Visa Thematiken.

2:48 Benjamin Wüstenhagen: Und außerdem ist es da wärmer und wir waren direkt am Mittelmeer.

2:52 Warum Tunesien? Das Team und das Setting

2:52 Moritz Heininger: Okay, also eigentlich wolltest Du ein bisschen Urlaub machen und wolltest, also die Company ist bezahlt und wolltest irgendeinen Grund finden,

2:59 Moritz Heininger: nach Tunesien zu gehen.

3:01 Benjamin Wüstenhagen: Das werd ich jetzt so nicht sagen, aber wenn Du mir jetzt so unterstellst, ja, dann ist das Robo Bösartigkeit.

3:07 Benjamin Wüstenhagen: Okay, cool. Ich wollt das natürlich für meine Mitarbeiter haben. Okay.

3:11 Moritz Heininger: Du hast gesagt, 5 Leute waren dabei. Ja. Was also 5 Leute plus die Entwickler vor Ort, Ja.

3:18 Moritz Heininger: Du warst einer davon, aber die anderen 4? Was haben die für Rollen und

3:23 Moritz Heininger: was machen die so den ganzen Tag normalerweise?

3:25 Benjamin Wüstenhagen: Ja, also es war eine Produktentwicklerin

3:27 Benjamin Wüstenhagen: dabei, Pauline, die normalerweise den ganzen Tag Content entwickelt.

3:31 Moritz Heininger: Mhm.

3:32 Benjamin Wüstenhagen: Und mit der App selber nicht so viel zu tun hat, also außer, dass sie halt Ideen hat, wie sie den Content gerne anders darstellen würde. Mhm.

3:39 Benjamin Wüstenhagen: Dann war Jona dabei, das ist die, die am nächsten am Code noch dran ist. Das ist unsere Produktmanagerin,

3:45 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Die das ganze die ganze Produktentwicklung verantwortet. Dann war Max Heilinger dabei, kennt ihr vielleicht aus früheren Episoden,

3:51 Benjamin Wüstenhagen: kümmert sich bei uns das ganze Thema Go to Market.

3:54 Benjamin Wüstenhagen: Ist also auch relativ

3:55 Benjamin Wüstenhagen: Code fern, ja. Max, Max, Max, Max, So. Gut. Wir brauchen uns zu. Und wir hatten auch Natalie dabei, die uns vor allen Dingen zurzeit unterstützt bei dem ganzen Thema Discovery,

4:05 Benjamin Wüstenhagen: die also mit vielen Nutzern spricht, mit vielen Kunden spricht, viele Interviews macht, das Ganze aufbereitet und dann in Opportunity Solution Trees übersetzt. Also so In was? Möglichkeitenbäume.

4:16 Benjamin Wüstenhagen: Opportunity Solution Trees. O-S-T,

4:18 Benjamin Wüstenhagen: ja. Da werden sich alle Produktmanager freuen, sicherlich schon mal gehört. Das ist einfach eine Möglichkeit,

4:23 Benjamin Wüstenhagen: viel Feedback zu verarbeiten und dann zu gucken, was sind die Opportunities und was sind mögliche Lösungen und wie könnte das aussehen? Mhm.

4:30 Benjamin Wüstenhagen: Cool. Die, also die 4 Damen und ich waren dabei und dann 2 Entwickler.

4:36 Moritz Heininger: Hört sich wie eine schöne Reise an, Benjamin. Ja.

4:37 Harness Engineering: Die neue Rolle der Entwickler

4:40 Moritz Heininger: So, gehen wir noch mal ein paar Schritte zurück. Ja.

4:43 Moritz Heininger: Wie seid ihr das ganze Thema angegangen? Also das ist, wenn man wirklich Produkt entwickeln will, also wirklich Software schreiben will für das eigentliche Produkt,

4:51 Moritz Heininger: kann ich mir vorstellen, dass man da sich jetzt nicht einfach hinsetzt, den Laptop aufmacht und sagt, let's go, sondern dass da son bisschen Vorbereitung noch dahintersteckt. Was habt ihr quasi in der Vorbereitung alles gemacht? Und wie seid ihr überhaupt das Thema angegangen? Wie habt ihr's besprochen? Ja.

5:06 Benjamin Wüstenhagen: Also ich hatte die Idee mal reingebracht aus aus der

5:10 Benjamin Wüstenhagen: Erfahrung heraus der früheren Firmen, wo so was immer irgendwie sinnvoll war.

5:14 Benjamin Wüstenhagen: Eigentlich mit der Idee, lasst uns mal Prototypen probieren. Mhm. Und hab dann aber in den letzten Monaten mich mit einem der Entwickler, mit dem ich schon über Jahre zusammenarbeite,

5:23 Benjamin Wüstenhagen: in dieses ganze Thema Harness Engineering eingegraben. Was ist Harness Engineering? Da geht's darum, dass eigentlich die Rolle von Entwicklern sich verändert

5:30 Benjamin Wüstenhagen: von den Personen, die Code von Hand schreiben, Mhm. Hin zu den Personen, die im Prinzip das

5:37 Benjamin Wüstenhagen: das Gerüst bauen,

5:38 Benjamin Wüstenhagen: in dem Agenten Code schreiben können. Und zwar so, dass es für dich funktioniert. Also dass es von der Security funktioniert, dass es vom File funktioniert, dass es von der vom Testing funktioniert,

5:47 Benjamin Wüstenhagen: von der Dokumentation.

5:49 Benjamin Wüstenhagen: All das, dass Du dem dass Du den KI Agenten im Prinzip die Guardrails gibst, in denen in denen sie sich bewegen können.

5:55 Benjamin Wüstenhagen: Und

5:56 Benjamin Wüstenhagen: dann wurde es immer mehr zu in meinem Kopf hinzu,

6:00 Benjamin Wüstenhagen: hey, warum müssen wir eigentlich Prototypen bauen, die man vielleicht früher in Figma gebaut hätte oder dann in Lovable?

6:06 Benjamin Wüstenhagen: Warum können wir das nicht direkt im Code machen? Das ist doch eine, das wär doch mal cool.

6:10 Benjamin Wüstenhagen: Das hab ich aber erst eigentlich 2 Wochen davor

6:13 Benjamin Wüstenhagen: meinen Kolleginnen

6:15 Benjamin Wüstenhagen: so eröffnet und auch den Entwicklern so eröffnet. Die waren erst mal so, als willst Du machen?

6:21 Benjamin Wüstenhagen: Ist ja völlig bescheuert.

6:23 Moritz Heininger: Benny, Benny, Benny Phase schon wieder irgendwas mal so bisschen...

6:26 Vom Prototyp zum echten Code: Die Vorbereitung

6:28 Moritz Heininger: Mit verrückten Ideen Und

6:32 Benjamin Wüstenhagen: dann hatten wir, also die verschiedenen Menschen hatten verschiedenste Ideen, wie sie die App eigentlich weiterentwickeln wollen.

6:39 Benjamin Wüstenhagen: Ausgehend von User Interviews, ausgehend von eigenen Ideen. Wir hatten eigentlich immer den Blocker im Kopf, boah, alles dauert ewig. Ja, und wenn Du irgendwo ein neues Feature entwickeln willst, dann dauert es ein halbes Jahr und dann ist das erst da.

6:52 Benjamin Wüstenhagen: Und das hat uns ein Stück weit auch gehindert zu überlegen,

6:55 Benjamin Wüstenhagen: wie können wir eigentlich die ganze Lernerfahrung völlig anders denken

6:59 Benjamin Wüstenhagen: in im Zeitalter von KI? Mhm. Weil ich kann mir es schwer vorstellen, dass Du in 3 Jahren noch irgendwelche

7:07 Benjamin Wüstenhagen: Lernapps hast, die dir Lernen aus der Dose geben und irgendwie vorgefertigte

7:11 Benjamin Wüstenhagen: Videos oder vorgefertigte Skripte und dann alle lernen das Gleiche, glaub ich, nicht ran. Ich glaub eher, dass es sozusagen on the fly

7:17 Benjamin Wüstenhagen: passieren wird. Mhm. Aber da ist natürlich ein Weg dahin. Mhm. Und dem musst Du auch als Produktteam erst mal gehen. Mhm.

7:24 Benjamin Wüstenhagen: So kam das das Ganze zusammen und dann war irgendwann die Entscheidung, okay, wenn wir das nicht irgendwo in Deutschland machen können, dann fliegen wir halt rüber. Mhm.

7:33 Benjamin Wüstenhagen: Und

7:34 Benjamin Wüstenhagen: die 4, die mitgekommen sind, waren, ich glaube, unterschiedlich

7:38 Benjamin Wüstenhagen: begeistert,

7:39 Benjamin Wüstenhagen: aber alle offen genug zu sagen, okay, fuck it, wir probieren's halt. Mhm. Und vor allen Dingen

7:45 Benjamin Wüstenhagen: Kollegin Jona und auch Kollegin

7:48 Benjamin Wüstenhagen: Magdalena hatten schon Erfahrungen, relativ viel Erfahrung mit Claude und haben da schon eigene Dinge geschrieben und gebaut.

7:54 Benjamin Wüstenhagen: Die anderen beiden nicht so sehr. Mhm.

7:56 Benjamin Wüstenhagen: Du bist selbstständig und willst mit KI und digitalen Tools nicht den Anschluss verlieren? Dann schau mal bei thekey Academy vorbei. Unsere Onlinelehrgänge

8:04 Benjamin Wüstenhagen: mit IHK Zertifikat

8:06 Benjamin Wüstenhagen: sind verständlich, flexibel

8:08 Benjamin Wüstenhagen: und bringen dich wirklich weiter, auch ohne Vorwissen. Key Punkt Academy, lernen, das zu deinem Alltag passt. Okay, verstanden. Also von wir bauen Prototypen

8:17 Moritz Heininger: zu, wir nehmen irgendwie unsere richtige Software als Grundlage und verändern die. Genau. Das war so ein bisschen das Richtig.

8:18 Das Setup: Lokale Entwicklungsumgebung und Git-Crashkurs

8:24 Moritz Heininger: Wie habt ihr das dann gemacht? Hat dann jeder sozusagen eine Kopie

8:29 Moritz Heininger: Kopie der kompletten Code Base gehabt Ja.

8:32 Moritz Heininger: Und hat dann

8:34 Benjamin Wüstenhagen: quasi das angepasst, was er oder sie gerne hätte? Also zuerst haben wir mal die Repos geklont. Mhm. Wir haben also nicht auf unseren echten Repos gearbeitet, sondern haben die mal geklont, haben die in eigene kleine Organisation in GitHub gebracht. Mhm. Und hatten dann die Herausforderung, dass alle ja die App lokal zum Laufen bringen mussten. Mhm. Also das, was Entwickler sonst noch mal machen, die haben halt irgendwie ihre Dev Server. Mhm. Das mussten wir hinbekommen. Mhm.

8:58 Benjamin Wüstenhagen: Und

8:58 Benjamin Wüstenhagen: das hat dann auch länger gedauert. Das hat ein ganzen Tag gedauert. Mhm. Weil ich natürlich viele Packages runterladen musste, viele Kram installieren musste, das den Entwickler immer haben, aber jetzt Mhm. Eine Person, die normalerweise im Marketing arbeitet, vielleicht nicht. Das. Gute war, wir hatten alle eine ähnliche Hardware. Wir sind alle mit Max hingefahren. Das hat's einfacher gemacht. Mhm. Wir hatten natürlich den Entwicklern, die helfen konnten, Mhm. Das Ganze einzurichten.

9:21 Benjamin Wüstenhagen: Und nach so am Abend des ersten Tages hatten dann alle die App komplett lokal

9:26 Benjamin Wüstenhagen: laufen mit allem Drum und Dran. Mhm.

9:29 Benjamin Wüstenhagen: Das hat natürlich auch Claude geholfen, dann da noch generieren zu können. Mhm. Dann hatten wir schon dieses. Was ist das? Harness Das Harness ist eine Reihe von Mark down Files, die beschreiben,

9:40 Benjamin Wüstenhagen: so und so machen wir Code, so und so sind die Tests, so und so funktioniert's.

9:44 Benjamin Wüstenhagen: Dass also in dem Fall Claude oder was auch immer man da nutzen möchte, Bescheid weiß, wo was wir eigentlich wollen. Mhm. Das heißt, auch so eine Beschreibung

9:52 Die Arbeitsweise: System Prompts und Git-Logik

9:52 Moritz Heininger: des Codes sozusagen wahrscheinlich auch, der Code Base und wie ihr grundsätzlich arbeitet. Was ihr macht, was ihr nicht macht. Richtig. Was sozusagen die die Vorgaben.

10:00 Benjamin Wüstenhagen: Und dann hatten wir Theorie Sessions. Dann haben wir also eine Einführung zu Git gehabt, warum eigentlich Git, was ist Git?

10:06 Benjamin Wüstenhagen: Was ist Git Hub? Was ist ein Commit? Was ist ein Pull Request?

10:10 Benjamin Wüstenhagen: Was ist eine Review?

10:12 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. All das,

10:13 Benjamin Wüstenhagen: ein bisschen besser zu verstehen, wie arbeiten eigentlich Entwickler jeden Tag? Mhm. Ja, und was ist ein Branch und so. Mhm.

10:20 Benjamin Wüstenhagen: Also Software Development one on one innerhalb von einem Tag. Okay. Das war am zweiten Tag. Nee, das war auch noch am ersten Tag. Am ersten Tag. War ein einrichten. Da weiß ich ja viel Mhm. Sachen runterladen, Sachen installieren.

10:33 Benjamin Wüstenhagen: Und dann hab ich einfach ein paar Präsentationen vorbereitet.

10:35 Moritz Heininger: Okay. Das heißt, nach einem Tag standen die Laptops. Ja. Wir haben

10:40 Moritz Heininger: gewisses Grundverständnis für Softwareentwicklung gehabt. Ja, genau. Und dann ging's in den nächsten 4 Tagen weiter. Richtig. Wie

10:48 Moritz Heininger: ging es weiter? Hat dann jeder von euch 5 1 Idee gehabt, was er oder sie gerne umsetzen möchte? Und dann habt ihr das quasi unabhängig voneinander auf euren Rechnern

10:59 Benjamin Wüstenhagen: versucht zu entwickeln oder wie seid ihr Genau. Wir hatten im Vorfeld haben wir also viele Ideen aufgemerkt, haben uns darüber unterhalten, was wir gut fänden,

11:08 Benjamin Wüstenhagen: realistisch ist, was auch ambitioniert ist. Und dann haben sich haben sich also Maggie und Nathalie in dem Fall haben sich zusammengetan und gesagt, das ist ein Riesenfeature, aber wir haben Bock, das zu bauen. Mhm. Und dann gab's einzelne, die dann auch einzelne Features gebaut haben. Mhm.

11:22 Benjamin Wüstenhagen: Aber wir haben das sozusagen aus einer großen Liste von Möglichkeiten ausgewählt

11:26 Benjamin Wüstenhagen: und haben dann wirklich,

11:28 Benjamin Wüstenhagen: ja,

11:29 Moritz Heininger: bei 0 angefangen. Mhm. Aber wie vielleicht noch mal einschränkend zurück, wie seid ihr da vorgegangen?

11:31 Ideenfindung und Feature-Auswahl per Miro

11:34 Moritz Heininger: Habt ihr oder wo kamen die ursprünglichen Ideen her, was man alles bauen

11:38 Moritz Heininger: könnte?

11:39 Benjamin Wüstenhagen: Nur aus diesem Zirkel der 5 oder Kreis der 5 Leute und dann habt ihr untereinander bewertet oder habt ihr irgendwo Ideen eingesammelt oder? Genau, also die kamen aus aus User Interviews zustande, die kamen aus' längeren Backlog zustande, was wir schon hatten. Die kamen auch aus aus ganz konkreten

11:54 Benjamin Wüstenhagen: Needs zustande, damit zu sagen, hey, wir brauchen hier eine Lösung. Mhm. Wir müssen haben die noch nie gebaut, müssen die aber jetzt bauen. Also es war so eine Mischung aus allem. Und seid ihr dann auf 5 Themen gekommen am Ende oder teilweise auch mehrere, weil ihr gesagt habt, geht vielleicht schneller oder Ja, wir wir hatten deutlich mehr Themen und haben dann aber gesagt, hey, das sind die, wo wir das größte Potenzial sehen.

12:13 Moritz Heininger: Und wie habt ihr das bewertet? Habt ihr irgendwie sone Bewertungslogik,

12:16 Moritz Heininger: eine Eis oder so was verwendet oder habt ihr das ein bisschen Freestyle gemacht? Wie seid ihr da vorgegangen, dass gesagt habt, so ist es sortiert? Wir haben's uns aufgemappt

12:24 Benjamin Wüstenhagen: in Miro, ne, son Kollaborationstool.

12:28 Benjamin Wüstenhagen: Und dann war's ein Stück weit

12:30 Benjamin Wüstenhagen: bisschen Freestyle. Wir haben so Punkt Dot Voting gegeben. Mhm. Und haben gesagt, jeder hat so und so viele Votes. Und dann haben wir uns angeschaut, wo sind die meisten Votes? Wenn dann, keine Ahnung, die Idee 5 hatte und die andere Idee 5 Mhm. Haben wir ein bisschen diskutiert. Dann haben wir entschieden, okay, dann gehen wir mit der Idee. Mhm.

12:44 Benjamin Wüstenhagen: Aber es gab jetzt kein irgendwie 10.3

12:47 Benjamin Wüstenhagen: versus 10.4.

12:48 Benjamin Wüstenhagen: Okay. Und wenn ihr beispielsweise schneller wärt mit irgendwie' Lösung für 1 dieser Themen, dann hättet ihr quasi noch weitere in der Liste gehabt. Ja. Und Genau. Okay. Dann hast Du gesagt, 2 haben zusammengearbeitet, haben die im gleichen Laptop gearbeitet oder haben die das Problem das gleiche Problem parallel gelöst. Die haben das gleiche Problem parallel gelöst, haben sich ein bisschen aufgeteilt. Eine Person hat Backend gemacht, die andere Front End und dann gab's das Merging. Das hat auch funktioniert. Das war also auch Mhm. Nach 3 Tagen haben sie's zusammengebracht und das es gibt ja im Automobilbau hab ich mal gelernt, gibt's irgendwie die Heirat, wenn der Motorblock

13:19 Benjamin Wüstenhagen: mit der Karosserie gemerged wird. so ein bisschen war das da auch. Mhm. Also es war ein bisschen Spannung im Raum ob, das dann funktionieren würde. Aber es hat funktioniert und die beiden haben auch ein wirklich

13:28 Benjamin Wüstenhagen: fettes Feature gebaut, Mhm. Wo wahnsinnig viele Teile der Software drin liegen. Also Mhm. Ja, Du sollst dann in Zukunft sozusagen sone kleine sone Art Coins bekommen, wenn Du Lernfortschritt

13:40 Benjamin Wüstenhagen: hast. Mhm. Dann sammelst Du Coins.

13:43 Benjamin Wüstenhagen: Wenn Du das' nem Freund empfiehlst und die Person dann auch die Lektion macht, kriegst Du auch Coins und die Person dann auch. Mhm. Wenn Du das irgendwo bewertest, bekommst Du Coins. Also alle möglichen Aktionen in allen möglichen Bereichen innerhalb der App und auch außerhalb der App Mhm. Bringen dir diese Coins, die du dann wiederum in Rabatte für einen Kurs umwandeln kannst. Mhm.

14:01 Die 'Heirat': Frontend und Backend zusammenführen

14:01 Benjamin Wüstenhagen: Ja, kannst Du dir vorstellen,

14:03 Benjamin Wüstenhagen: viel Frontend, wahnsinnig viel Backend und überall hängt's irgendwie drin. Mhm.

14:07 Moritz Heininger: Und wie habt ihr das gemacht bei dem Verheiraten? Weil ich mein, bei dem Motorblock und bei der Karosserie ist klar,

14:14 Moritz Heininger: wie am Ende quasi beides aussieht, ne, zumindest klarer wahrscheinlich.

14:19 Moritz Heininger: Da ist es ja wahrscheinlich noch sehr fluide

14:22 Moritz Heininger: beziehungsweise Du gehst ja erst mal in die Planung. Ja. Wie habt habt ihr parallel synchronisiert,

14:28 Moritz Heininger: dass immer mal wieder ausgetauscht wurde? Guck mal by the way, wir haben jetzt die Entscheidung im Frontend gemacht, die brauch ich im Backend und dann Ja. Immer so ein bisschen...

14:35 Benjamin Wüstenhagen: Genau. Okay. Und wir haben halt mit GitHub gearbeitet. Mhm. Sprich,

14:40 Benjamin Wüstenhagen: die ganze Planung war immer im jeweiligen Repo. Mhm. Und Claude

14:44 Benjamin Wüstenhagen: wusste dann auch, was sind die Pull Requests, was sind die Work

14:47 Benjamin Wüstenhagen: Branches. Und natürlich waren die Entwickler da dran, haben immer geholfen und gesagt, darauf musst Du achten, darauf musst Du achten. Das mergen wir jetzt und das mergen wir dann. Und dann, wenn wir's zusammen mergen, dann müsste es funktionieren. Mhm.

14:58 Die neue KI Verordnung ist mehr als eine Pflicht. Sie ist deine Chance. Ja, die Kompetenz Schulung nach Artikel 4 ist wichtig für deine Rechtssicherheit

15:05 bei der Nutzung von KI Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten

15:09 mitentwickelte Schulung auf SnipKI d e zeigt dir aber auch, wie KI zu deiner Superpower wird. Lerne die Grundlagen, agiere sicher und entdecke neue Möglichkeiten. Jetzt starten auf SnipKI Punkt d e. Was waren so die Dinge, die ihr gebaut habt? Das eine quasi so eine Art ja Coin,

15:26 Die gebauten Features: Gamification und RAG-Lernchat

15:26 Moritz Heininger: ich sag mal Motivation Gamification

15:27 Moritz Heininger: Element. Ja.

15:28 Benjamin Wüstenhagen: Das hab ich dir noch gemacht. Das andere war eine Idee, dass Du dich von verschiedenen Personen aus in deinem Lernen begleiten lassen kannst, ne? Also ich hab was anderes, wenn Du sagst, ich brauche morgen eine Zertifizierung, dass ich die in meinen Lebenslauf schreiben kann, versus ich hab jetzt ein halbes Jahr Zeit, ich bin in Elternzeit, ich möchte an' Thema dranbleiben,

15:46 Benjamin Wüstenhagen: versus oh, ich möchte mich hier vertiefen

15:49 Benjamin Wüstenhagen: und ich möchte meinem Arbeitgeber nachweisen, dass ich folgendes Thema besonders gut kann. Also es gibt verschiedene Lernmotivationen da auch. Ich interessier mich für dieses Thema. Ich hab in der Woche eine Stunde Zeit. Es ist völlig egal, ob ich dafür 2 Jahre brauche, aber ich möchte sozusagen Stück für Stück dranbleiben. Also verschiedene Lernmotivationen,

16:04 Benjamin Wüstenhagen: verschiedene Personas,

16:05 Benjamin Wüstenhagen: die ich da begleiten und die dann perspektivisch natürlich auch ein Stück weit auf das Curriculum Einfluss nehmen.

16:11 Benjamin Wüstenhagen: War ein Thema. Ein weiteres Thema war ein interaktiver

16:15 Benjamin Wüstenhagen: Lernchat,

16:16 Benjamin Wüstenhagen: also dass Du jederzeit Fragen stellen kannst,

16:19 Benjamin Wüstenhagen: worum geht's vertiefen. Das

16:22 Benjamin Wüstenhagen: hört sich jetzt erst mal einfach an, weil wir jetzt viel mit Tour Chats arbeiten. Aber

16:26 Benjamin Wüstenhagen: ist technisch

16:28 Benjamin Wüstenhagen: sehr komplex, weil Du halt das ganze Wissen in so ein RAG System überführen musst. Mhm. Und das war dann für Jona, die auch recht technisch unterwegs oder recht technisch unterwegs war vorher,

16:40 Benjamin Wüstenhagen: Auch ein Learning muss erst mal wahnsinnig viel tun und siehst nichts. Mhm.

16:45 Benjamin Wüstenhagen: Dann, wenn das Backend steht, ein bisschen was zu sehen. Mhm. Ja, das war noch ein weiteres Thema. Und habt ihr alles abgeschlossen bis zum Ende der Woche oder gab's dann Themen oder wie weit wart ihr sozusagen mit allem bis zum Ende der Woche? Wir waren so weit, dass man immer was zeigen konnte, also dass die App offen war, dass man was machen konnte und gesehen hat, es verändert sich was. Mhm.

16:58 Der Weg in die Produktion: Security und Lasttests

17:05 Benjamin Wüstenhagen: Und es war auch so weit, dass alles, ja, in Pull Request in GitHub lag.

17:10 Benjamin Wüstenhagen: Und jetzt im Nachgang

17:12 Benjamin Wüstenhagen: müssen wir's natürlich irgendwie in unseren normalen Produktionsprozess

17:15 Benjamin Wüstenhagen: überführen

17:16 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Und müssen aber auch noch mal solche Themen machen wie, ja, Security,

17:20 Benjamin Wüstenhagen: wie ist das unter Last,

17:22 Benjamin Wüstenhagen: alle Edge Cases durchdenken.

17:24 Benjamin Wüstenhagen: Mhm.

17:25 Benjamin Wüstenhagen: Dazu sind wir nicht gekommen. Mhm. Aber unser Anspruch ist es schon, dass wir in den nächsten Wochen die ersten Features live nehmen in die produktive App.

17:33 Moritz Heininger: Was war die... Also das ist ja die Business Seite, euch 5 und was die Entwickler auf der anderen Seite? Du hast gesagt, davor hat's immer ewig gedauert, was zu entwickeln.

17:42 Moritz Heininger: Ja, die Entwickler werden sagen, da gibt's Gründe dafür. Jetzt habt ihr in einer Woche relativ viel entwickelt. Was war da so die Reaktion von den Entwicklern? Eher so,

17:51 Moritz Heininger: oh Gott, demnächst müssen wir irgendwie schneller entwickeln, weil was die jetzt hier in 5 Tagen geschafft haben, hätten wir sonst im halben Jahr geschafft oder eher so, na ja, ihr habt ja jetzt noch mal was hier gevibecodet.

18:01 Benjamin Wüstenhagen: Das kann man ja alles gar nicht verwenden. Wie war so da die die Stimmung? Es war so ein bisschen zweigeteilt. Also der der eine, der auch bei dem Hannes Engineering tief drin war schon, hat schon gesagt, hey, meine Rolle verändert sich. Mhm. Ich bin nicht mehr die Person, die selber Code schreibt. Mhm. Sondern ich möchte eigentlich andere enablen. Mhm. Und der andere war noch ein bisschen zurückhaltend. Der dachte sich, also was soll das jetzt? Mhm. Aber nach 3 Tagen hast Du richtig so gesehen, okay, die Stimmung bewegt sich und der sehr er sagt, ist ja Wahnsinn. Das ist ja richtig cool. Ja, das sind ja auch Features dabei, auf die wär ich jetzt gar nicht gekommen und ist supercool, dass ich das auch mit Leuten sperren kann und

18:36 Benjamin Wüstenhagen: ich

18:37 Benjamin Wüstenhagen: jetzt viel mehr noch schaffen kann als vorher und ein viel größeren Impact habe. Mhm.

18:43 Benjamin Wüstenhagen: Und das war auch interessant zu sehen, dass also auch da ein Mindset Wandel eingesetzt hat und auch eine Rollenverschiebung.

18:49 Mindset-Wandel bei den professionellen Entwicklern

18:49 Moritz Heininger: Mhm. Das heißt, vorher haben die Entwickler gar nicht wirklich viel teilweise

18:53 Benjamin Wüstenhagen: wirklich viel KI verwendet in der Entwicklung, sondern wirklich noch jede Zeile selbst geschrieben? Ja, schon so, hey, ich such ein Problem oder ich oder die haben schon in Cursor gearbeitet, auch mit KI gearbeitet,

19:05 Benjamin Wüstenhagen: aber waren jetzt auch ein Stück weit zurückhaltend. Haben gesagt, na ja, wenn ich dann halt meine Tokens ausgemachst hab, dann wart ich halt ein halben Monat. Mhm. Und wir waren dann so, ja, gib ihm. Ja. Mhm. Das ist ja eine... Lass die Kreditkarte glühen. Ja.

19:18 Moritz Heininger: Cool. Also was würdest Du sagen, war so für euch das Ergebnis? Auf der einen Seite

19:23 Moritz Heininger: zu verstehen, was alles geht, dann wirklich Features

19:26 Moritz Heininger: zu einem gewissen Punkt zu entwickeln? Ja. Also auch Mindset, Shished bei euren Entwicklern zu erzielen oder wie würdest Du das...

19:33 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ich glaub, also der zum einen besseres Verständnis,

19:36 Benjamin Wüstenhagen: warum ist ein Entwicklungsprozess so, wie er ist? Warum dauert es halt manchmal Wochen? Mhm. Man geht nicht einfach so durch und was sind auch an welchen Kleinigkeiten kann's am Ende hängen? Mhm.

19:45 Benjamin Wüstenhagen: Zum Zweiten das Öffnen der Vorstellungskraft,

19:49 Benjamin Wüstenhagen: hey, wenn ich mir etwas vorstellen kann, dann können wir das auch umsetzen. Mhm. Ja, weil wenn Du halt jetzt keinen technischen Hintergrund hast, das find ich manchmal einfach schwierig. Entweder bist supernagiv und sagst, alles geht. Mhm. Oder bist Du, ja, ob das jetzt funktioniert technisch, weiß ich gar nicht.

20:04 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, da sind wir wirklich ein Stück weitergekommen und natürlich auch, klar,

20:08 Benjamin Wüstenhagen: wir arbeiten größtenteils

20:10 Benjamin Wüstenhagen: remote.

20:10 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Wenn Du dann eine Woche aufeinanderhängst

20:13 Benjamin Wüstenhagen: und von morgens 9 bis Mitternacht da irgendwo

20:16 Benjamin Wüstenhagen: zusammensitzt,

20:17 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Entstehen natürlich noch mal andere Verbindungen, ja, und kannst deutlich besser zusammenarbeiten danach als vorher.

20:22 Moritz Heininger: Würdest Du sagen, das fließt irgendwie jetzt auch in die die Arbeit ein von eurem Produktmanager

20:23 Die Zukunft der Produktentwicklung: 80-Prozent-Versionen

20:28 Moritz Heininger: beispielsweise? Weil theoretisch kannst Du ja jetzt sagen, na ja, statt irgendwie in

20:32 Moritz Heininger: ein PRD-Dokument, ein Product Requirement

20:35 Moritz Heininger: Doc sozusagen zu erstellen,

20:38 Moritz Heininger: haben die jetzt halt immer eine aktuelle Kopie vom Code oder auch einmal im Monat lang der auch Ja. Und entwickeln halt einfach erst mal selbst die 80 Prozent Version,

20:47 Moritz Heininger: den Entwicklern dann sagen, guck mal, das hätte ich gerne und so ungefähr kann's auch sein. Definitiv.

20:52 Benjamin Wüstenhagen: Ja, definitiv. Da da wird's hingehen.

20:55 Benjamin Wüstenhagen: Da sind wir heute noch nicht 100 Prozent, aber es hat auf jeden Fall geholfen, da hinzukommen.

21:00 Benjamin Wüstenhagen: Aber ja, das sehe ich

21:02 Benjamin Wüstenhagen: für die nächsten Wochen anstehen. Mhm. Ja, dass wir wirklich mehr Menschen integrieren,

21:08 Benjamin Wüstenhagen: involvieren und eben nicht nur irgendwo sagen, wir halten mal die Ergebnisse von dem Interview irgendwo fest, sondern können dann schon 1, 2, 3 Lösungen anbieten. Mhm. Und das ist auch das Coole, dass Du jetzt... Dass eben diese Ressource Code nicht mehr die teuerste ist. Ja. Was ja lange Zeit so war und dann musst Du so halt im Vorfeld wahnsinnig viel klären und viel, viel Discovery machen, weil dann die 3 Wochen, die Du hattest für dieses Feature, die mussten 100 Prozent sitzen. Und heute kannst Du sagen, baust Du halt mal 3 Versionen Mhm. Und guckst, was am besten funktioniert. Mhm.

21:37 Moritz Heininger: Was würdest Du sagen, waren deine größten größten Learnings aus der Woche? Vielleicht was würdest Du auch noch mal anders organisieren?

21:45 Moritz Heininger: Ich

21:46 Benjamin Wüstenhagen: hab mein größtes Learning war, ich hab dieses ganze Thema Harness Engineering ein bisschen unterschätzt. Also KI macht auch noch viel Scheiß. Mhm.

21:54 Benjamin Wüstenhagen: Auch wenn Deutschland viel kann, aber wenn Du in der bestehenden Code Base bist und halt ich was anderes, als wenn Du jetzt Greenfield komplett neu anfängst.

22:02 Benjamin Wüstenhagen: Und ich glaub, ich würde im Vorfeld stärker noch mal drauf dringen, sich mit

22:07 Benjamin Wüstenhagen: Software Development Prozessen, mit Git,

22:10 Benjamin Wüstenhagen: mit diesen ganzen Logiken zu beschäftigen. Mhm. Weil das brauchst Du schon. Mhm. Und mein Fazit des Ganzen ist, ich glaube,

22:17 Benjamin Wüstenhagen: dass wir

22:18 Benjamin Wüstenhagen: perspektivisch mehr Entwickler brauchen als weniger. Mhm. Ja, weil einfach viel mehr Menschen Code schreiben werden, viel mehr Menschen auf Git committen werden. Ich hatte erst vor Kurzem rausgesucht, hier ein kleinen Link, den Post dazu. GitHub

22:29 Benjamin Wüstenhagen: hatte im letzten Jahr

22:31 Benjamin Wüstenhagen: eine Milliarde Commits. Also was ist ein Commit? Ein Commit ist, wenn sozusagen Code zu GitHub hochgeladen wird. Mhm.

22:39 Benjamin Wüstenhagen: In diesem Jahr

22:41 Benjamin Wüstenhagen: in einer Woche 275.000.000.

22:43 Moritz Heininger: Mhm.

22:44 Benjamin Wüstenhagen: Also eine Ver-X-Fachung.

22:46 Benjamin Wüstenhagen: Ja.

22:47 Benjamin Wüstenhagen: Und wir sehen auch, dass wahnsinnig viele neue GitHub Accounts entstehen, natürlich von Menschen, die sonst nie dran gedacht hätten. Mhm. GitHub ist jetzt nur ein Beispiel, gibt auch gibt auch GitLab, aber ist halt diese Art und Weise, Software umzugehen. Ja, seh ich genauso. Also das ist auch, was wir gesehen

23:02 Keine Jobapokalypse: Warum wir mehr Entwickler brauchen

23:02 Moritz Heininger: vor' halben Jahr, wo er gesagt hat, okay, die ganzen Programmierer werden ihre ihre Jobs verlieren, weil KI selbst programmieren kann. Das ist kompletter

23:09 Moritz Heininger: Quatsch. Ich glaub, es wird viel mehr Entwickler geben, weil es viel mehr Ideen gibt, Leute viel mehr selbst umsetzen. Am Ende muss es doch dann noch mal richtig gemacht werden, insbesondere wenn's im Punkt Kieferumgebung ist, wenn Meinst ihr ja auch bei euch mit den verschiedenen Lösungen, ne? Genau. Und am Ende,

23:25 Moritz Heininger: glaub ich, sind wir Menschen einfach so, wenn was günstiger ist, werden wir's einfach mehr nutzen, ne? Ja. Es ist nicht so, dass wir dann einfach mit weniger und mit der Hälfte der Ressourcen genauso viel nutzen, wir werden einfach mehr nutzen. Wir werden mehr Content erstellen, wir werden mehr Ja. Mehr Bilder erstellen, Videos erstellen, Code erstellen,

23:40 Moritz Heininger: Lösungen bauen und am Ende

23:44 Moritz Heininger: werden viele Leute, glaub ich, auch sehr viel zu tun haben und von daher auch dieses ganze Job Apokalypse,

23:52 Moritz Heininger: klar, in gewissen Branchen und Aufgabenbereichen sicher den Code

23:56 Benjamin Wüstenhagen: ein oder in der Entwicklung, glaub ich, überhaupt nicht haben. Ja, ich bin auch gespannt. Ich mein, wir hatten ja im Dezember gesagt, dass wir glauben, dass die Arbeitslosenquote nach oben schnellt.

24:05 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Ist für Deutschland noch mal ein anderes Thema, wird sich vielleicht trotzdem.

24:09 Benjamin Wüstenhagen: Aber ja, diese Jobapokalypse

24:11 Benjamin Wüstenhagen: durch KI,

24:12 Benjamin Wüstenhagen: wo ich auch einige Monate dran glaubte,

24:15 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Da hat sich meiner Meinung auch dran krass geändert. Ja, bei mir auch. Also ich glaub,

24:20 Moritz Heininger: also a sind Prozesse langsam,

24:22 Moritz Heininger: nur weil das technologisch schon sehr schnell geht. Ich glaub, bis es wirklich am Arbeitsmarkt

24:26 Moritz Heininger: irgendwelche,

24:28 Moritz Heininger: ja, Effekte zu sehen gibt, das dauert.

24:30 Moritz Heininger: Aber die Frage ist halt auch wirklich, ich glaub, das wird sehr

24:34 Moritz Heininger: speziell sein für ganz bestimmte

24:36 Moritz Heininger: Aufgabenbereiche. Ich

24:37 Moritz Heininger: Ich Ja. Kann nicht mal Branchen sagen, ne, weil's ja da immer in den Aufgaben der Personen liegt.

24:42 Moritz Heininger: Aber auch das Thema

24:44 Moritz Heininger: junge Leute, ne, also ich hab bis vor wahrscheinlich 2, 3 Monaten hab ich auch noch gedacht, dass es jungen Leuten immer schwerer fallen wird,

24:52 Moritz Heininger: Jobs zu finden. Und ich glaub da immer noch dran, wenn die jungen Leute kein KI können. Aber ich glaub, junge Leute, die KI können, die's verstehen, die's anwenden können, die werden händeringend gesucht in großen Unternehmen. Was wahrscheinlich eher die, ich sag mal, älteren Leute, die sagen ja, das ist KI, das schau ich mir nicht mehr an, Ja. Ne, die in den letzten 5 bis 10 Jahren in ihrer Karriere sind. Das sind die Leute, die Probleme bekommen werden, wenn sie nicht offen dem Thema gegenüberstehen.

25:18 Moritz Heininger: Ja. Und von daher, ja, Jugendarbeitslosigkeit

25:22 Moritz Heininger: vielleicht, aber Du hast selbst in der Hand sozusagen, ne, sich damit auseinanderzusetzen.

25:27 Moritz Heininger: Und

25:28 Benjamin Wüstenhagen: ja, von daher ist es muss man, glaub ich, sehr differenziert betrachten, diese ganze Jobsituation am Ende. Hab's auch gesehen, die 3 von den Kolleginnen, die mit waren, die sind alle unter 30 und

25:29 Fazit: Junge Talente als KI-Coaches

25:39 Benjamin Wüstenhagen: haben dann nach dieser Hackweek waren dann selber Coaches auf unserem Hackathon, was wir innerhalb gemacht haben. Ah, okay. Und konnten dann wiederum anderen helfen, ihre Themen voranzutreiben.

25:48 Benjamin Wüstenhagen: Eine Kollegin war dann irgendwie die Coachin für das ganze für den CFO und seine ganzen Mitarbeiter und jemand

25:54 Benjamin Wüstenhagen: vom Investmentteam.

25:56 Benjamin Wüstenhagen: Dachten sich auch, ja krass, wie

25:58 Benjamin Wüstenhagen: viele Jahre hast ein das gelernt? Ja, sind zu viele Jahre.

26:02 Benjamin Wüstenhagen: Cool.

26:03 Moritz Heininger: Ja. Mega, spannend,

26:05 Moritz Heininger: Benjamin. Danke für die Insights.

26:07 Benjamin Wüstenhagen: Sehr gerne, hat Spaß gemacht und wenn ihr euch über diese Themen austauschen wollt, tut es gern. Die Kommentare sind offen, egal ob auf Spotify oder YouTube oder sonst wo.

26:18 Benjamin Wüstenhagen: Wir freuen uns auf Diskussionen und wir freuen uns, wenn ihr uns likt, uns weiterempfehlt.

26:23 Benjamin Wüstenhagen: Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.

26:26 Moritz Heininger: Danke euch. Bis zum nächsten Mal. Tschau.

26:29 Co-Intelligence

26:30 ist eine Produktion von thekey Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI.

26:34 Produziert bei Studio Co in Berlin. Produktion und Regie, Christina Manuel,

26:39 und

26:40 Elias Robe.

26:42 Creative Director Lukas Shelter.

26:44 Redaktion und Moderation Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.

26:48 Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.

26:52 Danke fürs Zuhören.