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#61: Claude vs ChatGPT – und warum die Antwort bald egal ist
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0:00 Intro: Claude oder ChatGPT?
0:05 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück zu Co-Intelligence,
0:07 Benjamin Wüstenhagen: eurem KI Lernpodcast heute in Folge 60 mit Moritz Heininger und mir Benjamin Wüstenhagen.
0:13 Benjamin Wüstenhagen: Und wir bekommen von euch viele Fragen,
0:16 Benjamin Wüstenhagen: ist das besser oder ist jenes besser? Und wir haben jeweils starke Meinungen,
0:20 Benjamin Wüstenhagen: die sich auch ab und zu mal ändern.
0:22 Benjamin Wüstenhagen: Darum geht's heute.
0:26 Moritz Heininger: Wenn man das ganz schön sagt.
0:28 Moritz Heininger: Ja, würd ich dir sagen. Ist son bisschen Rapid Feier heute. Ja. Wir gehen so verschiedene
0:33 Moritz Heininger: Thesen oder Fragen nach und nach durch, geben eine Antwort,
0:37 Moritz Heininger: teilweise mit bisschen Erklärung mit dazu.
0:40 Moritz Heininger: Versuchen
0:41 Moritz Heininger: nicht zu oft,
0:43 Moritz Heininger: es
0:44 Moritz Heininger: kommt darauf an zu sagen, aber manchmal werden wir nicht drum rumkommen, zumindest in der Erklärung der Antwort. Und ich würd sagen, wir fangen wie gesagt direkt an. Benny, Claude oder ChatGPT?
0:56 Benjamin Wüstenhagen: Zurzeit Claude.
0:58 Benjamin Wüstenhagen: Ja, würde ich unterschreiben
1:00 Moritz Heininger: für einfach
1:01 Moritz Heininger: alles. Stand jetzt, wir sind im
1:05 Moritz Heininger: Juni 20 26
1:07 Moritz Heininger: und
1:09 Moritz Heininger: das kann sich auch alles in ein paar Wochen schon wieder ändern. Eine Einschränkung,
1:13 Moritz Heininger: Stimmt, da hab ich's Claude nicht sucht. Ja.
1:18 Benjamin Wüstenhagen: Terminal- oder Desktop App?
1:20 Moritz Heininger: Desktop App
1:22 Moritz Heininger: für alle Nicht Software Entwickler.
1:24 Moritz Heininger: Also
1:25 Moritz Heininger: jeder
1:26 Moritz Heininger: normale BWLer in Anführungsstrichen oder Nicht Softwareentwickler
1:30 Moritz Heininger: kommt sehr, sehr weit beispielsweise mit der Cloud Code Desktop App und muss nicht ins Terminal.
1:37 Moritz Heininger: Ich nutze es trotzdem gerne. Ja, Du bist ja auch unser advanced Nutzer, aber ich hab den Einstieg für die meisten Leute, also ich glaub, die meisten Hörer und Hörerinnen
1:46 Moritz Heininger: sind jetzt keine
1:48 Moritz Heininger: advanced KI Coder, sondern die können einfach mit der Desktop App, glaub ich, ganz gut anfangen. Das stimmt. Dann oder
1:55 Moritz Heininger: Claude Code?
1:57 Benjamin Wüstenhagen: Hättest Du mich vor' halben Jahr gefragt, hätt ich gesagt,
1:58 Perplexity oder Google: Die Zukunft der Suche
2:00 Benjamin Wüstenhagen: Mittlerweile Claude Code. Ich sehe keinen Sinn mehr, zu nutzen.
2:04 Moritz Heininger: Ich würd sagen, eine Einschränkung, wenn ich eine
2:08 Moritz Heininger: App mit' sehr schönen
2:10 Moritz Heininger: bauen möchte, da ist gefühlt immer
2:14 Moritz Heininger: noch
2:15 Moritz Heininger: besser.
2:16 Moritz Heininger: Alles, was ein bisschen komplexere Backend Themen angeht und so weiter, würd ich einhundert Prozent mehr schreiben. Ich nutz auch nur noch Code Code.
2:24 Benjamin Wüstenhagen: Oder
2:25 Benjamin Wüstenhagen: Google?
2:27 Moritz Heininger: Sehr gute Frage.
2:29 Moritz Heininger: Mittlerweile
2:30 Moritz Heininger: würd ich sagen, vor allem Google. Wir hatten ein Enterprise Account von Perplexity geschenkt bekommen.
2:36 Moritz Heininger: Zu dem Zeitpunkt hab ich meine Suchleiste
2:38 Moritz Heininger: ausgetauscht gehabt in Perplexity,
2:41 Moritz Heininger: weil eben die Enterprise Suche
2:43 Moritz Heininger: sehr, sehr gut war. Mittlerweile grade jetzt nach der Google IO,
2:48 Moritz Heininger: wo Google ja wieder auch
2:50 Moritz Heininger: gesagt hat, dass sie sehr stark den Fokus auf agentische Suche legen. Die
2:54 Moritz Heininger: Die ganze Suche wird sich noch mal verändern.
2:56 Moritz Heininger: Von daher würde ich sagen, auf jeden Fall Google, auch wenn das noch nicht alles in Deutschland ausgerollt ist.
3:02 Moritz Heininger: Alternativ zu Perplexity mittlerweile auch sehr gut, wenn ich einfach Sachen mit dort suche oder selbst ChatGPT wird immer besser. Aber gefühlt
3:10 Moritz Heininger: geht
3:11 Moritz Heininger: die Daseinsberechtigung
3:12 Moritz Heininger: von Perplexity
3:13 Moritz Heininger: meiner Meinung nach immer weiter zurück und
3:17 Moritz Heininger: verlieren
3:18 Moritz Heininger: sozusagen Forschung, den sie machen.
3:21 Moritz Heininger: Dann
3:22 Moritz Heininger: ein Modell oder Multi Model Routing?
3:27 Benjamin Wüstenhagen: Na ja, wenn ich's mir aussuchen könnte und eine KI das sehr gut hinbekommt, dann gerne Multi Model Routing,
3:32 Benjamin Wüstenhagen: damit ich nicht so viele Tokens an Schwachsinns verbrenne.
3:36 Benjamin Wüstenhagen: Ich nutz meistens tatsächlich ein Modell, bin Claude, ich bin zu faul, es umzustellen.
3:42 Benjamin Wüstenhagen: Aber wenn ich dann andere Sachen mache, dann nutz ich auch gezielt andere Modelle.
3:46 Benjamin Wüstenhagen: Idealerweise wär natürlich dieses Multimodal Routing und ich vermute aber, dass das auch mehr und mehr kommen wird.
3:53 Moritz Heininger: Ja, also die Frage impliziert ja, dass ich als Normalnutzer
3:54 Modell-Auswahl: Wann reicht ein kleines Modell?
3:59 Moritz Heininger: entweder
4:00 Moritz Heininger: einstelle, such das Modell aus, was am besten passt oder ich wähle proaktiv ein Modell aus.
4:06 Moritz Heininger: Ich glaube, wenn man ein bisschen mehr advancet ist und die verschiedenen Modelle kennt,
4:11 Moritz Heininger: dann kann man jeweils für den relevanten Use Case auch das richtige Modell wählen. Zum Beispiel verbessere mir eine E-Mail, da brauch ich jetzt keinen Opus 4 7, ne, weil dann dauert's a superlang und ein Sonnet oder selbst ein Heiko ist gut genug
4:24 Moritz Heininger: dafür.
4:26 Moritz Heininger: Die Gefahr von sonem Multi Model Routing ist halt,
4:30 Moritz Heininger: dass ich halt im Zweifel ein tolles, starkes Modell brauche, die KI's nicht versteht und mir ein schlechtes Modell gebe, ne. Das war das ganze Problem bei ChatGPT damals mit' Fünfermodell.
4:58 Moritz Heininger: Und
4:59 Moritz Heininger: ja, schwer zu beantworten, glaub ich. Ich würde sagen, beides kann seine Relevanz haben.
5:04 Benjamin Wüstenhagen: Bin ich dran? Glaube.
5:06 Benjamin Wüstenhagen: Agentica AI oder Mensch am Steuer?
5:11 Moritz Heininger: Auch
5:12 Moritz Heininger: eine sehr schwierige Frage. Ich glaub, es kommt auch immer wieder auf die Themen an.
5:18 Moritz Heininger: Ich glaub, ich brauch so eine Art Bewertungslogik
5:20 Moritz Heininger: und Matrix, je nach Anwendungsfall,
5:22 Moritz Heininger: ob ich hier noch mal ein Mensch brauche, ja? Und in ganz vielen Fällen ist das so.
5:27 Moritz Heininger: Es gibt natürlich andere Themen, wo's relativ egal ist, ne? Allein irgendwie so Klassifizierungsthemen,
5:33 Moritz Heininger: ne? Ist das eine Spam-E-Mail oder nicht? Da wird ja schon lange KI verwendet, ja? Und keiner guckt noch mal außer im Trainingsprozess.
5:41 Moritz Heininger: Also von daher, Agentic AI auf jeden Fall und immer mehr und vor allem seit dem Jahr mit den neuen Fähigkeiten. Aber ich muss eben genau definieren,
5:50 Moritz Heininger: Themen,
5:51 Moritz Heininger: wo muss der Mensch noch mal drüberschauen, wo ist es kritisch und wo eben nicht?
5:56 Mensch mit Bremspedal: Wie wir Agenten steuern
5:56 Benjamin Wüstenhagen: Ich kann mal nachfragen, nicht Mensch am Steuer, sondern Mensch mit Bremspedal.
6:00 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ich fänd schon gut, irgendwie Ja. Identische KI zu nutzen, weil ich dann nicht proaktiv hingehen will, aber möchte ich die Möglichkeit haben, reinzugehen. Genau. Ich muss nicht alles selbst machen, aber im Zweifel auch noch mal draufschauen. Ja.
6:11 Moritz Heininger: Dann MCP
6:13 Moritz Heininger: oder klassische API?
6:16 Benjamin Wüstenhagen: MCP ist ja das Protokoll, mit dem
6:19 Benjamin Wüstenhagen: Programme,
6:20 Benjamin Wüstenhagen: mit LLMs
6:21 Benjamin Wüstenhagen: sich austauschen können.
6:23 Benjamin Wüstenhagen: Ich würd sagen, ich nutz beides. Ich find MCP super, wenn ich einfach ein Connector habe und
6:28 Benjamin Wüstenhagen: meiner KI sagen kann, mach mal dies oder jenes und ich jetzt nicht genau weiß, welchen API Endpunkt
6:34 Benjamin Wüstenhagen: ich habe. API ist die Schnittstelle.
6:36 Benjamin Wüstenhagen: Wenn ich das aber genau weiß und ganz genau weiß, ich muss immer bei dieser App Folgendes nachschauen,
6:42 Benjamin Wüstenhagen: dann ist eine klassische API für mich den Weg, den ich nicht gehe, weil sie viele Tokens spart. Denn im MCP
6:49 Benjamin Wüstenhagen: wird immer alles reingeladen und dann kriegt die KI alle Möglichkeiten und bei der klassischen API kann ich sagen, gib mir das, gib mir das Wetter für Berlin.
6:59 Moritz Heininger: Die Frage ist immer,
7:01 Moritz Heininger: was kann die API und was kann die der MCP Connector? Ja. Und ich hab grade jetzt den Case, wir
7:08 Moritz Heininger: lesen immer unsere Transkripte aus, insbesondere aus den Sales Calls,
7:12 Moritz Heininger: dann auch Hubspot zu aktualisieren und alles Mögliche anderes zu machen.
7:16 Moritz Heininger: Und wir nutzen ein Tool, das nennt sich Demodesk. Bisher hab ich die API genutzt, jetzt kommt der MCP kommt der MCP Connector raus. Stimmt, damals Der kann was, was die API nicht kann, was für uns relevant ist. Und aus dem Grund hab ich jetzt quasi unsere Agents umgestellt. Die nutzen jetzt halt erst ein MCP und dann im Zweifel als Fallback noch mal die API. Aha. Also kommt immer so ein bisschen drauf an, was die ja, was sie jeweils können. Aber klar, das Token Thema, was Du angesprochen hast, ist da auch sehr, sehr relevant. Vielleicht fehlt da noch 1, CLI. Ich nutz jetzt auch öfter mal die CLI.
7:48 Moritz Heininger: Gut, dann ja, nutzt Du die, ist halt also ist halt die Frage, ist das eine Automatisierung, die irgendwie im Hintergrund läuft? Nee. Nee, nee, nee, Dann machst Du irgendwie Produktiv, ja.
7:58 Benjamin Wüstenhagen: Genau. Fehler selbst lösen oder in der KI geben?
7:59 Fehlerbehebung: KI als Sparringspartner nutzen
8:02 Moritz Heininger: Ich glaub, die Frage ist, was es hier genau geht bei der Frage. Wenn's so Coding Fehler irgendwie geht oder ich find irgendwas nicht auf irgend' Seite oder whatever, dann mach ich den Screenshot oder gib den Code in die KI und sag mir, sie soll mir sagen, was falsch ist. Also ich glaub, es hängt auch immer so ein bisschen mit deinem Skill- und Erfahrungsset zusammen. Ich bin kein Softwareentwickler, ich kann die Softwarefehler gar nicht selbst lösen, ohne Input von der KI zu bekommen.
8:27 Moritz Heininger: Und
8:28 Moritz Heininger: ja, von daher für mich ganz klar KI heben.
8:32 Benjamin Wüstenhagen: Hey Schatz, ich verspäte mich. Spinnst Du? Hab ein ChatGPT.
8:36 Benjamin Wüstenhagen: Bitte formuliere deine Antwort.
8:39 Moritz Heininger: So, dann kommen wir zum nächsten Punkt. KI als Sparringspartner
8:43 Moritz Heininger: oder als Ausführer?
8:45 Benjamin Wüstenhagen: Ja, auch sehr gut. Ich glaub auch
8:48 Benjamin Wüstenhagen: Independence.
8:49 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
8:50 Benjamin Wüstenhagen: Ich würd sagen, für mich ist das KI oft ein Sparring Partner,
8:53 Benjamin Wüstenhagen: weil ich ja auch irgendwie Pushback haben möchte. Ich möchte auf neue Ideen kommen.
8:58 Benjamin Wüstenhagen: Ich möchte Dinge vertesten.
9:00 Benjamin Wüstenhagen: Aber wenn's dann Code geht, geht's natürlich dann auch stark Ausführen. Bitte macht das für mich. Oder wenn's organische KI geht, ist es ja auch eher, okay, ich hab definiert, was ich brauche, jetzt mach es bitte. Mhm.
9:11 Benjamin Wüstenhagen: Klassisches sowohl als auch.
9:13 Benjamin Wüstenhagen: Prompt speichern, Skills nutzen oder neu schreiben?
9:18 Benjamin Wüstenhagen: Ich find,
9:20 Benjamin Wüstenhagen: Skills nutzen auf jeden Fall.
9:23 Moritz Heininger: Das ganze Thema Prompt speichern, Promptbibliotheken
9:26 Moritz Heininger: ist, glaub ich, so in gewisser Weise ein Ding der Vergangenheit. Das geht eher, ja, viel mehr Kontext und das zielgenau vorzugeben.
9:34 Moritz Heininger: Und
9:35 Moritz Heininger: je
9:36 Moritz Heininger: nach System, was Du hast, halt den relevanten Kontext idealerweise automatisch zu hinterlegen.
9:42 Moritz Heininger: Aber Skills
9:43 Moritz Heininger: ist, glaub ich, die Zukunft, auch was das Thema GPTs angeht für wiederkehrende Tasks, macht's heutzutage einfach mehr Sinn, Skills zu verwenden oder noch ein Plug in, was eben mehrere Skills inkludiert und
9:55 Moritz Heininger: ja, von daher würde ich sagen, Skills
9:58 Moritz Heininger: nutzen.
10:00 Moritz Heininger: Dann
10:01 Moritz Heininger: kommen wir zur nächsten Frage. Einen Systemprompt
10:03 Moritz Heininger: schreiben oder Freestyle?
10:06 Systemprompts vs. Freestyle: Brauchen wir sie noch?
10:06 Benjamin Wüstenhagen: Was ist ein Systemprompt, ganz kurz? Systemprompt ist sozusagen den Prompt, den ihr eingeben könnt, den euer KI Modell immer nutzt.
10:16 Benjamin Wüstenhagen: Sehr gute Frage. Ich bin, glaub ich, bin eher Freestyle. Ich hab mein System prompt nicht mehr angefasst. Ich weiß gar nicht genau, was da drinsteht. Ich glaub auch.
10:23 Moritz Heininger: Es ist auch son bisschen eine Frage der Vergangenheit fast, ne, weil die Systeme ja immer mehr lernen. Ich hab immer diese Memory Funktionen,
10:32 Moritz Heininger: grade wenn ich irgendwie da in Richtung Company Second Brain geh,
10:36 Moritz Heininger: was wir jetzt noch manuell bauen, dass wahrscheinlich bald die ganzen Systeme irgendwie selbst über die Integration
10:43 Moritz Heininger: managen,
10:43 Moritz Heininger: dann dann wirst Du immer weniger diesen System prompt brauchen. Klar, bei der Softwareentwicklung ist noch mal ein anderes Thema, ne, was dann je nachdem, was Du für eine Software hast im Hintergrund,
10:52 Moritz Heininger: die KI basiert ist. Da muss natürlich immer konstant das Gleiche rein, den gleichen Output irgendwie zu zu erzielen.
11:00 Moritz Heininger: Aber ja, ich glaub, die Frage ist einfach vor' nem Jahr noch superrelevant,
11:03 Moritz Heininger: heute vielleicht gar nicht mehr so.
11:07 Benjamin Wüstenhagen: KI Output direkt nutzen oder immer überarbeiten? Ich würd sagen, immer kontrollieren.
11:12 Moritz Heininger: Und am
11:14 Moritz Heininger: besten, bevor ich der KI eine Aufgabe gebe, auch mein Hirn anschalten und
11:19 Moritz Heininger: mir selbst Gedanken zu machen, dann eben das, was bei rauskommt, zu kontrollieren. Weil es hört sich immer toll an, Aber wer weiß, ob die KI an alles gedacht hat. Und wenn ich mir nicht vorher Gedanken mach, dann ist halt die Gefahr, dass ich einfach das Ergebnis so nehme und dann halt ein, ich sag mal, okayes Ergebnis habe. Von daher
11:38 Moritz Heininger: immer
11:39 Moritz Heininger: überprüfen,
11:40 Moritz Heininger: nicht zwangsweise überarbeiten, weil wenn ich einen guten Kontext gegeben habe, kann auch sein, dass das erste Ergebnis perfekt ist. Aber ich sollte es immer überprüfen und immer mein Hirn anschalten.
11:53 Moritz Heininger: Ein Tool tief kennen oder viel oberflächlich?
11:57 Benjamin Wüstenhagen: Ich gehe mal davon aus, dass Du hier KI Tool meinst.
11:58 Grundlagenwissen vs. Tool-Spezialisierung
12:01 Benjamin Wüstenhagen: Ich glaub, ich hab son T. Ich glaub, ich kenn viele oberflächlich, weil ich auch immer mich informieren will, was geht jetzt neu? Und wenn jetzt irgendwie Google was Neues rausbringt, dann will ich das ausprobieren.
12:11 Benjamin Wüstenhagen: Werde aber nicht tief einsteigen. Und wenn ich dann aber 1 hab, mit dem ich viel arbeite, beispielsweise zur Zeit Claude,
12:16 Benjamin Wüstenhagen: dann geh ich da vielleicht in dem T auch ein bisschen tiefer. Aber ich kann grade noch, wo sich so viel ständig verändert, dazu raten,
12:23 Benjamin Wüstenhagen: auch mit ein bisschen Oberflächlichkeit zu leben.
12:26 Moritz Heininger: Ich würd's ich würd die Frage vielleicht auch noch mal umbenennen oder umformulieren,
12:30 Moritz Heininger: weil im Endeffekt
12:32 Moritz Heininger: Tools
12:33 Moritz Heininger: sind eigentlich
12:34 Moritz Heininger: secondary,
12:35 Moritz Heininger: also sind zweitrangig. Viel wichtiger ist doch eigentlich zu verstehen,
12:39 Moritz Heininger: wie ich grundsätzlich diese Tools verwende, weil die Tools sich ständig ändern. Das heißt, ne, deswegen bringen wir Leuten auch bei, wie geht der Copilot, weil der Copilot jede Woche irgendwo was anderes hinsetzt, genauso wie ChatGPT und Claude. Also ich muss grundsätzlich verstehen, wie diese Systeme funktionieren, was der damit alles machen kann. Und von daher ist, glaub ich, das Grundlagenwissen
12:59 Moritz Heininger: viel wichtiger als ein Toolwissen, weil wenn ich Cloud Code bedienen kann, dann kann ich mit wahrscheinlich 2, 3 Stunden, vielleicht noch weniger,
13:06 Moritz Heininger: Aneignung
13:08 Moritz Heininger: neuer Inhalte, auch Codecs verwenden.
13:11 Moritz Heininger: Und genauso ist das, wenn ich als Unternehmen von irgendwie
13:16 Moritz Heininger: Microsoft auf Claude wechsel,
13:18 Moritz Heininger: dann sollten das die Leute mit minimaler Anleitung auch hin Nein. Kommen. Braucht eine Schulung? Ja. Es braucht eben nur eine kurze Schulung. Aber Moritz, der 3. Menüpunkt ist immer das. Ja. Genau, weil das ist ja genau das Problem, weil halt Software heute häufig so beigebracht wird. Da musst Du hier klicken und dann klickst Du da und dann ist der Button morgen
13:35 Moritz Heininger: blau statt grün, weil schon wieder keiner mehr funktioniert, ne. Also von daher, das
13:40 Moritz Heininger: das Grundwissen
13:42 Moritz Heininger: ist viel wichtiger.
13:44 AI Zombies und automatische Dokumentation
13:44 Benjamin Wüstenhagen: Früh schlafen oder noch einen letzten Prompt?
13:48 Moritz Heininger: Also
13:49 Moritz Heininger: eine meiner Superpowers ist ja Schlaf. Ich schlafe jeden Tag ungefähr 8 Stunden
13:54 Moritz Heininger: und versuche auch halbwegs früh schlafen zu gehen,
13:58 Moritz Heininger: fairerweise,
13:59 Moritz Heininger: seit es eben diese ganzen
14:01 Moritz Heininger: Agents gibt und Claude Code gibt, dann ist es schon oft so, dass a der Laptop anbleibt, der im Nachbarzimmer ist und ich, bevor ich schlafen gehe, noch mal eine Sache reingebe und dann ins Bett gehe.
14:12 Benjamin Wüstenhagen: Ja, es ist... Marc Hant Riesen hat das vor Kurzem schön schön geäußert in' Podcast. Er sagte, es gibt jetzt die AI Zombies,
14:19 Benjamin Wüstenhagen: ja, die genau das System. Kommt diese eine prompt noch, und hier noch, der der der Agent will noch irgendwas zu haben und ich muss noch mal 1 klicken oder 2 und dann wird's spät. KI kommt nicht irgendwann. Sie ist schon da. Bist Du bereit? Mit thekey Academy machst Du dich fit für die Zukunft. Onlinekurse
14:35 Benjamin Wüstenhagen: zu KI, digitaler Zusammenarbeit,
14:38 Benjamin Wüstenhagen: Leadership. Praxisnah, flexibel,
14:40 Benjamin Wüstenhagen: IHK zertifiziert.
14:41 Benjamin Wüstenhagen: Thekey Punkt Academy
14:43 Moritz Heininger: für alle, die mitgestalten wollen. So kommen wir zur nächsten großen Frage. Dokumentieren oder einfach shippen?
14:51 Benjamin Wüstenhagen: Mhm.
14:52 Benjamin Wüstenhagen: Ich
14:54 Benjamin Wüstenhagen: würde unterscheiden zwischen man sollte und ich mache... Ich glaub, ich bin eher so einfach shippen und dokumentiere nicht, aber ich sollte mehr dokumentieren.
15:01 Moritz Heininger: Ich würd sagen, beides, weil einfach shippen, wie Du sagst, ist viel wichtiger. Wir dokumentieren mittlerweile auch mit KI. Wir haben ja jeden Tag neue quasi Features, die entwickelt werden bei der unserer Führerschein App und unser Entwickler
15:15 Moritz Heininger: schickt dann automatisch
15:17 Moritz Heininger: alles, was verändert wurde, was neu ist, als Slack Nachricht bei uns in den Channel und
15:23 Moritz Heininger: dokumentiert dann auch mit KI, die ja logischerweise die Code Base kennt, die Veränderungen kennt.
15:28 Moritz Heininger: Und ich find, Du kannst es mittlerweile...
15:31 Moritz Heininger: Das ist ja eine Sache, was die was, glaub ich, alle Softwareentwickler, auch
15:35 Moritz Heininger: auch die, die kritisch gegenüber KI waren,
15:37 Moritz Heininger: freut, weil Dokumentation hat nie jemand Spaß gemacht. Ja. Und das ist jetzt auf einmal möglich. Von daher, shippen, shippen, shippen und KI nutzen zum Dokumentieren. Neue KI Tools ausprobieren oder bewährtes behalten?
15:47 Neue Tools testen oder bei Bewährtem bleiben?
15:52 Moritz Heininger: Wir hatten ja schon mal gesagt, Tools sind eigentlich secondary.
15:55 Moritz Heininger: Natürlich
15:57 Moritz Heininger: mit, ich sag mal, den zunehmenden Fähigkeiten der Modelle gibt's auf einmal Möglichkeiten, die vorher nicht da waren. Und man braucht nicht ständig immer das neueste und letzte KI Tool. Das ist, glaub ich, auch da auch klar. Ich hab in unserem Job,
16:11 Moritz Heininger: 1 unserer Aufgaben, der Filter zu sein und uns alles anzuschauen und dann zu bewerten, ist es relevant oder ist es nicht relevant? Für uns, ja, alles irgendwie ausprobieren
16:21 Moritz Heininger: und den Filter zu geben. Für die allermeisten Unternehmen,
16:26 Moritz Heininger: wenn es ein neues Tool, ein Feature hat, was wirklich extrem, ja,
16:32 Moritz Heininger: stark
16:33 Moritz Heininger: ist, dann wird's auch nicht so lang dauern, bis mein Tool das irgendwo nachzieht, weil die Entwicklung so schnell geht.
16:39 Moritz Heininger: Von daher,
16:41 Moritz Heininger: ne, ich sag immer allen, ich schätze 70 Prozent unserer
16:45 Moritz Heininger: Partner laufen auf den Co Piloten.
16:47 Moritz Heininger: Der Copilot ist immer gefühlt hinten dran, aber muss ich irgendwie als Big Corporate immer State of the Art sofort haben oder kann ich im Zweifel 2, 3 Monate warten, bis es irgendwie sicher eingebettet in meiner
17:01 Moritz Heininger: Infrastruktur ist und auch im Co Piloten verfügbar ist als Beispiel?
17:05 Moritz Heininger: Wahrscheinlich schon.
17:07 Moritz Heininger: Von daher, jetzt hab ich son bisschen die Frage, wer bin ich? Was mache ich? Bin ich irgendwie
17:11 Moritz Heininger: selbstständig
17:12 Moritz Heininger: an' Thema? Will State of the Art sein und so weiter? Und da kann ich auch ein bisschen mehr experimentieren.
17:17 Moritz Heininger: Für die allermeisten Leute ist es aber wahrscheinlich okay,
17:20 Moritz Heininger: einfach zu warten, auf das bewährte Tool zu setzen und nur
17:25 Moritz Heininger: potenziell,
17:26 Moritz Heininger: ja,
17:27 Benjamin Wüstenhagen: zu entscheiden, ob was relevant ist, das dann auch auszuprobieren. Ich würd hier gern widersprechen, weil ich ungern Bewährtes behalte und viel neu ausprobiere, aber
17:28 Vibe Coding: Ersetzt künstliche Intelligenz Entwickler?
17:36 Benjamin Wüstenhagen: ja, wahrscheinlich hast Du recht.
17:39 Moritz Heininger: Dann
17:41 Moritz Heininger: Vibe
17:42 Moritz Heininger: Coding,
17:43 Moritz Heininger: Zukunft oder Hype?
17:46 Benjamin Wüstenhagen: Zukunft.
17:47 Benjamin Wüstenhagen: Weiß jetzt nicht, ob man's Vibe Coding nennt, aber ich würd eher sagen,
17:50 Benjamin Wüstenhagen: argentisches
17:51 Benjamin Wüstenhagen: Coden
17:52 Benjamin Wüstenhagen: mit
17:53 Benjamin Wüstenhagen: natürlicher Sprache als
17:55 Benjamin Wüstenhagen: als das, was reingeht, als Input. Mhm. Das ist auf jeden Fall die Zukunft. Vibe Coding hat son bisschen schon son negativen
18:02 Moritz Heininger: Beigeschmack, ne? Irgendwie Ja. Weil Vibe Coding
18:05 Moritz Heininger: wird, glaub ich, bei den meisten Leuten so, ja, das ist halt irgendwie So hingerotzt. Unsichere,
18:10 Moritz Heininger: Ja. hingerotzte Software,
18:11 Moritz Heininger: die Du irgendwie fürn Prototyp verwenden kannst und danach nicht mehr. Ja. Und so war's ja am Anfang, als der Term quasi
18:18 Moritz Heininger: erfunden wurde. Mittlerweile, wie Du sagst, ist es halt eher organisches Coding. Ich glaub, unsere unsere Entwickler, weißte, ob die überhaupt noch irgendwas mit Hand schreiben, ist einfach ein ganz anderes Entwickeln geworden. Und von daher auf jeden Fall organisches Coden,
18:31 Moritz Heininger: die Zukunft und manuelles Oldschool Coden wird aussteigen müssen.
18:36 Benjamin Wüstenhagen: Passend dazu, KI setzt Entwickler, ja oder nein?
18:40 Moritz Heininger: Nein, mit 100.000 Ausrufezeichen.
18:43 Moritz Heininger: Also es wird immer mehr Entwickler geben, es wird immer mehr Codes
18:48 Moritz Heininger: entwickelt, es wird immer mehr
18:50 Moritz Heininger: gebaut
18:52 Moritz Heininger: und
18:53 Moritz Heininger: es werden immer mehr normale Menschen zu Entwicklern sozusagen.
18:57 Moritz Heininger: Und je nachdem, was es für eine Software ist, ob das ein Enterprise Thema ist, wie auch immer, brauchst Du auch dann die ausgebildeten Softwareentwickler,
19:04 Moritz Heininger: die quasi das dann sicher machen Ja. Und
19:08 Moritz Heininger: Enterprise oder B2B Great entwickeln.
19:11 Moritz Heininger: Also es wird immer mehr Entwickler geben und brauchen. Von daher glaub ich, ja, riesengroßes
19:18 Moritz Heininger: KI Ersatzentwickler nein aus der Oberseite.
19:21 Moritz Heininger: Dann
19:22 Moritz Heininger: sind wir beim nächsten Punkt. KI macht dich besser
19:26 Moritz Heininger: oder abhängiger?
19:28 Abhängigkeit und das Chaos mit KI-Agenten
19:28 Benjamin Wüstenhagen: Hervorragende Frage. Ich glaub, beides. Warum abhängiger? Ich hatte vor einiger Zeit mal das, da war Claude einen Tag lang down in' halben Tag und ich dachte so...
19:36 Benjamin Wüstenhagen: Das mach ich den jetzt.
19:40 Benjamin Wüstenhagen: Also ist eine gewisse Abhängigkeit da, aber es macht mich natürlich auch persönlich besser und einfach schneller und ich kann an mehr Themen arbeiten. Vielleicht ein bisschen wie Onlinewerbung, ja. Wenn jetzt Google morgen oder Facebook morgen zumacht bei Meta,
19:52 Benjamin Wüstenhagen: dann haben viele, die Onlinewerbung machen, ein Problem,
19:55 Benjamin Wüstenhagen: weil sie halt daran abhängig sind.
19:57 Benjamin Wüstenhagen: Trotzdem ermöglicht es natürlich, an Kunden da anzukommen, die man dort nicht erreichen würde. Ich kann jedem empfehlen, eine Social Media Abhängigkeit
20:05 Moritz Heininger: zu bekämpfen, indem man einfach die Meta Apps löscht.
20:08 Benjamin Wüstenhagen: Da weiß ich Instagram nicht besser.
20:10 Moritz Heininger: Nee, ich hab da kein Instagram mehr. Also ich hab noch ein Account, aber App gelöscht.
20:16 Moritz Heininger: Cool.
20:17 Moritz Heininger: Wo sind wir jetzt?
20:18 Moritz Heininger: KI Agenten, Zeitersparnis
20:21 Moritz Heininger: oder neues Chaos?
20:23 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
20:24 Benjamin Wüstenhagen: Ja, eine sehr gute Frage. Ich glaub, wie vieles braucht es Pflege und
20:30 Benjamin Wüstenhagen: braucht es auch vielleicht ein Ausmisten?
20:33 Benjamin Wüstenhagen: Ich kann mal sagen, ein KI Agent rein, der andere raus. Wir haben son paar paar KI Agenten laufen,
20:39 Benjamin Wüstenhagen: die irgendwann mal eingerichtet wurden und jetzt ja jeden Tag ihr Zeug hin posten.
20:44 Benjamin Wüstenhagen: Glaub, die können wir auch wieder abstellen, weil wenn's jetzt für mich nicht handlungsleitend ist oder wenn sich's nicht verändert, dann brauch ich's eigentlich nicht mehr. Von daher kann es schon ein gewisses Chaos stiften, aber wenn ich's gut pflege,
20:55 Benjamin Wüstenhagen: ist es auf jeden Fall ein Zeitersparnis.
20:57 Moritz Heininger: Ist halt schon ein riesen Governance Thema, ne? Hab auch ich hab ja so einen
21:02 Moritz Heininger: son Run einmal in der Woche, wie Hubspot
21:05 Moritz Heininger: aktualisiert wird. Dann hab ich aber meinen Note-Taker auch noch, der auch noch Hubspot aktualisiert. Und die aktualisieren jetzt teilweise gegenseitig und schieben die Sachen wieder hin und her. Und das sozusagen irgendwie sauberzumachen, voneinander zu trennen,
21:20 Moritz Heininger: das ist, glaub ich, ist ein wichtiges Thema.
21:23 Moritz Heininger: Und vor allem halt auch gehen die auch teilweise kaputt. Dann hast Du irgendwelche bei Claude
21:27 Moritz Heininger: irgendwelche automatischen
21:29 Moritz Heininger: Runs und dann können die auf einmal irgendwelche Sachen nicht mehr, weil sie auf einmal nicht mehr auf irgendwas schreiben konnten, wo sie vorher schreiben konnten. Und dann einfach nur so, why, ja? Ja. Also es gibt gibt auch immer ein bisschen Chaos, muss man natürlich auch dazu sagen. Und das also gut aufzusetzen,
21:45 Moritz Heininger: spielt immer
21:46 Benjamin Wüstenhagen: mehr eine Rolle. Ich hab das letztes gehört, es war ganz witzig, da hat einer gesagt, jeder KI Agent braucht einen Menschen, der sich ihn kümmert.
21:47 EU AI Act und die Rolle offener Modelle
21:53 Moritz Heininger: Ja, das
21:55 Moritz Heininger: stimmt.
21:57 Benjamin Wüstenhagen: Wo sind wir hier? Ah, E, EA ist was spannend. EU
22:01 Benjamin Wüstenhagen: AI Act,
22:02 Benjamin Wüstenhagen: notwendig oder Innovationskiller?
22:06 Moritz Heininger: Beides.
22:07 Moritz Heininger: Also ich glaub, gewisse Grundregeln muss es einfach geben und
22:11 Moritz Heininger: die, ich sag mal, die Intention
22:13 Moritz Heininger: hinter einigen dieser Punkte
22:14 Moritz Heininger: beispielsweise, dass eben bei uns nicht jeder
22:19 Moritz Heininger: face gescannt und geprofiled
22:21 Moritz Heininger: werden kann
22:22 Moritz Heininger: und son bisschen,
22:24 Moritz Heininger: ich sag mal, Überwachungsstaat Themen,
22:26 Moritz Heininger: Themen, die da ja auch alle mit drin sind,
22:29 Moritz Heininger: spielen eine Rolle.
22:30 Moritz Heininger: Wenn's Diskriminierung und sonst was geht, fände ich absolut notwendig,
22:35 Moritz Heininger: aber in der aktuellen Version schon teilweise auch noch ein
22:39 Moritz Heininger: Innovationskiller,
22:40 Moritz Heininger: ne. Also son bisschen der Trade-off wie immer, auch beim Datenschutz. Es ist
22:45 Moritz Heininger: nicht alles die Lösung für alles, der Datenschutz,
22:47 Moritz Heininger: aber
22:49 Moritz Heininger: ja, ich würd sagen, hier mal wieder sowohl als auch.
22:53 Moritz Heininger: Dann
22:55 Moritz Heininger: offene Modelle oder Closed
22:57 Moritz Heininger: Source?
23:00 Benjamin Wüstenhagen: Ja, da muss man immer unterscheiden, was sind offene Modelle? Es gibt offene Modelle, die haben Open Weights und es gibt Open Open Source Modelle.
23:07 Benjamin Wüstenhagen: Was ich sehr interessant finde
23:10 Benjamin Wüstenhagen: für die Zukunft, ist zu wissen, wie wurden die Modelle trainiert? Auf welchen Daten wurden die Modelle trainiert?
23:15 Benjamin Wüstenhagen: Wenn ich dann auch wissen kann, welches Bias gibt es da und oder welche Urheberrechte wurden gewahrt oder auch verletzt?
23:23 Benjamin Wüstenhagen: Was nutze ich persönlich?
23:24 Benjamin Wüstenhagen: Na ja, ich nutze halt schon eher so die Closed Source Themen.
23:28 Benjamin Wüstenhagen: Ab und zu haben wir mal ausprobiert, ein paar offene Modelle aus China zu nutzen,
23:32 Benjamin Wüstenhagen: wo die auch nur so halboffen sind. Aber ich würde mir schon eine Welt gerne vorstellen, wo es
23:37 Benjamin Wüstenhagen: offene Modelle gibt.
23:41 KI-Boom: Blase oder neue Normalität für Jobs?
23:41 Moritz Heininger: Schöne Antwort.
23:44 Benjamin Wüstenhagen: KI Boom,
23:46 Benjamin Wüstenhagen: Blase oder neue Normalität?
23:48 Moritz Heininger: Also ich glaub, die neue Normalität,
23:51 Moritz Heininger: ne? Also klar kann man über Aktienkurse streiten, beispielsweise auch über den SpaceX
23:56 Moritz Heininger: IPO,
23:57 Moritz Heininger: den wir ja schon besprochen haben, ob das irgendwie alles so gerechtfertigt ist. Aber
24:03 Moritz Heininger: dass KI nicht mehr weggeht und unsere neue Normalität ist, ist, glaube ich, vollkommen klar.
24:09 Moritz Heininger: Und von daher würde ich hier sagen, klar, neue Normalität.
24:14 Benjamin Wüstenhagen: Ob jetzt die großen Firmen jedes Jahr 700.000.000.000
24:17 Benjamin Wüstenhagen: in die Infrastruktur investieren, mal gucken.
24:20 Moritz Heininger: Schauen wir mal, ne. Ja.
24:23 Moritz Heininger: Schauen wir ein bisschen voraus in die Zukunft. In 5 Jahren gibt es mehr Jobs oder weniger Jobs?
24:31 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ist ein bisschen pauschal, ne.
24:36 Benjamin Wüstenhagen: Schwierig zu sagen.
24:38 Benjamin Wüstenhagen: Ich würde denken, es gibt andere Jobs. Es werden Jobs sich verändern. Es wird sicherlich Jobs geben, die wegfallen,
24:44 Benjamin Wüstenhagen: so wie's auch weniger
24:45 Benjamin Wüstenhagen: vielleicht
24:46 Benjamin Wüstenhagen: Kutschenbauer gibt als früher oder weniger Menschen, die irgendwie Wäsche von der Hand waschen oder
24:51 Benjamin Wüstenhagen: weiß nicht was.
24:54 Benjamin Wüstenhagen: Wird es insgesamt weniger Arbeit geben?
24:59 Benjamin Wüstenhagen: Zurzeit seh ich's nicht. Wenn wir vielleicht zu zu so was kommen wie
25:03 Benjamin Wüstenhagen: General Artificial Intelligence, dann vielleicht, seh ich aber jetzt auch nicht die Ecke. Also so, ich glaub, diese Doom Szenarien, wie viele Jobs wegfallen,
25:11 Benjamin Wüstenhagen: die sehe ich nicht. Sehe ich, dass neue Jobs entstehen oder dass Jobs shiften, das sehe ich schon. Ja. Das hab ich einfach grundsätzlich schwer Nein. Zu beantworten, die Frage, ne? Es verschiedene
25:22 Moritz Heininger: Faktoren in unterschiedliche Richtungen.
25:25 Moritz Heininger: Es kann auch sein, dass es erst mal schmerzhafte Anpassungsprozesse
25:27 Moritz Heininger: gibt für gewisse, ich sag mal, Aufgabenbereiche
25:30 Moritz Heininger: oder Jobs, die viele, ich sag mal, automatisierbare Aufgaben haben
25:36 Moritz Heininger: und das in 10 Jahren dann wieder anders aussieht. Aber ja, die große Frage ist, gibt's AGI, gibt es nicht?
25:41 Moritz Heininger: Und von daher, schwierig zu sagen. Aber was wir letztes Mal auch schon gesagt hatten, ist, dass vor allem Jobeinsteiger,
25:49 Moritz Heininger: die wirklich sich mit dem Thema auseinandersetzen, die KI verstehen, können anwenden,
25:54 Moritz Heininger: werden
25:54 Moritz Heininger: unserer Meinung nach sicherlich keine Probleme haben am Arbeitsmarkt, sondern das sind eher die Leute, die sich damit nicht
26:02 Moritz Heininger: oder nicht auseinandersetzen wollen oder auch sagen, damit werde ich mich nicht mehr auseinandersetzen,
26:07 Moritz Heininger: weil sie vielleicht in den letzten 5 bis 10 Jahren ihrer Karriere sind. Das ist, glaube ich, ein großer Fehler und das sind im Zweifel
26:14 Moritz Heininger: die Leute, die
26:16 Moritz Heininger: potenziell Probleme bekommen werden.
26:19 KI in der Schule: Hilfsmittel oder Betrug?
26:19 Benjamin Wüstenhagen: KI in der Schule,
26:21 Benjamin Wüstenhagen: Hilfsmittel oder Betrug, wenn wir grade von Weiterbildung sprechen? Man kann ja nie früh genug anfangen, oder? Ich hab tatsächlich am Wochenende mit einer
26:29 Moritz Heininger: Lehrerin darüber und
26:32 Moritz Heininger: Schule steht natürlich bei den gleichen großen Herausforderungen wie Jemand
26:38 Moritz Heininger: KI zu verbieten,
26:40 Moritz Heininger: ist meiner Meinung nach die
26:42 Moritz Heininger: falsche Lösung, weil es ich erlaube
26:45 Moritz Heininger: erlaube Kindern ja auch das Verwenden von Taschenrechnern, ja? Das ist ein technisches Hilfsmittel und ich muss nicht mehr alles im Kopf rechnen.
26:52 Moritz Heininger: Ich glaub eben,
26:53 Moritz Heininger: den Kindern beizubringen,
26:56 Moritz Heininger: wie sie KI nutzen,
26:58 Moritz Heininger: das Ergebnis zu bekommen und reinzuschreiben,
27:01 Moritz Heininger: ne, weil das ist ja natürlich Quatsch. Ja. Wenn der Lernprozess das Ziel ist und das ist jetzt das Ziel in der Schule, dann muss ich quasi mit der KI gemeinsam lernen
27:10 Moritz Heininger: und KI wie ein Tutor verwenden können, muss mir Sachen erklären lassen können, weil es ja auch ein Riesenthema adressiert. Wir haben hier in Deutschland 30 Leute in einer Klasse, also extrem gute Kids und welche, die noch hinten dranhängen Ja. Und die irgendwie mit einem Ansatz
27:24 Moritz Heininger: mit einem Ansatz irgendwie
27:27 Moritz Heininger: abzufrühstücken, ist
27:28 Moritz Heininger: ist halt problematisch heute schon. Und jetzt kannst Du ja theoretisch mit persönlichen Tutoren
27:34 Moritz Heininger: jedem Kind ganz individuell die Sachen noch mal beibringen im eigenen Tempo. Und dann kann KI auch eine Riesenhilfe sein, ne. Wir hatten diese Alpha School ausm USA mal angesprochen, wo Kids quasi den gleichen Lernstoff, Unterrichtsstoff
27:46 Moritz Heininger: Ja. In irgendwie 3 Stunden am Tag lernen und dann Rest der Zeit halt irgendwelche
27:50 Moritz Heininger: Projekte machen, Sport machen,
27:52 Moritz Heininger: Kunst, was auch immer,
27:54 Moritz Heininger: weil sie halt viel zielgerichteter
27:56 Moritz Heininger: mit KI
27:58 Moritz Heininger: umgehen. Also es ist immer die Frage, wie wird KI verwendet? Das kann beides sein. Es kann ein Betrug sein, kann aber auch viel mehr als son Hilfsmittel sein, ne. Es kann eine
28:06 Moritz Heininger: viel bessere Schulbildung theoretisch ermöglichen.
28:09 Moritz Heininger: Von daher beides. Kommt drauf an, wie es angenommen wird und umgesetzt wird.
28:15 Moritz Heininger: Dann
28:16 Moritz Heininger: haben wir als
28:18 Moritz Heininger: nächste
28:20 Moritz Heininger: Aussage
28:20 Moritz Heininger: alle im Team schulen oder nur die Power User?
28:24 Benjamin Wüstenhagen: Alle.
28:25 KI-Enablement: Alle im Team mitnehmen
28:26 Benjamin Wüstenhagen: Also ich weiß auch nicht genau, ob schulen das richtige das richtige Wort dafür ist. Vielleicht würd ich sagen, alle im Team motivieren, alle im Team begeistern,
28:33 Benjamin Wüstenhagen: das Weil zu
28:36 Benjamin Wüstenhagen: wir haben grade gesprochen, so die klassische Schulung, klick da, mach das, mach das, ist vielleicht nicht mehr der richtige Ansatz. Und eher sagen, hey, Du kannst das und das erreichen, wenn Du das nutzt.
28:45 Benjamin Wüstenhagen: Und sicherlich braucht man da auch mal manchmal eine Schulung
28:47 Benjamin Wüstenhagen: oder ein strukturierten strukturiertes
28:49 Benjamin Wüstenhagen: Lernumfeld. Aber ich würd auf jeden Fall
28:52 Benjamin Wüstenhagen: probieren, ein Unternehmen, grad in ein Unternehmen mit Wissensarbeit alle mitzunehmen.
28:56 Benjamin Wüstenhagen: Musst Du meiner Meinung nach. KI Transformation ist ein riesen Transformationsprozess.
29:00 Moritz Heininger: Das ist ein riesen Change Management Prozess.
29:03 Moritz Heininger: Und wenn Du halt irgendwie nur 20 Prozent der Leute darin weiterbildest,
29:07 Moritz Heininger: aber halt
29:08 Moritz Heininger: 20 bis Prozent der Leute denken, hey, ist böse, nimmt dir den Job weg und Ja. Skeptisch sehen und auf der Bremse stehen, dann kriegst Du's nie hin. Das heißt, Du musst die Leute an die Hand nehmen. Du musst den Leuten es in der eigenen Arbeitsrealität
29:19 Moritz Heininger: beibringen, was sie davon haben auch,
29:22 Moritz Heininger: sonst sonst funktioniert's nicht.
29:25 Moritz Heininger: Die neue KI Verordnung ist mehr als eine Pflicht. Sie ist deine Chance. Ja, die Kompetenzschule nach Artikel 4 ist wichtig für deine Rechtssicherheit
29:33 Moritz Heininger: bei der Nutzung von Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten mitentwickelte Schulung auf SnipKI d e zeigt dir aber auch, wie KI zu deiner Superpower wird. Lerne die Grundlagen, agiere sicher und entdecke neue Möglichkeiten. Jetzt starten auf SnipKI Punkt d e.
29:49 Benjamin Wüstenhagen: Wenn wir grad bei Schulen sind,
29:51 Benjamin Wüstenhagen: bei Schulungen,
29:52 Benjamin Wüstenhagen: KI Zertifikat oder Learning by Doing? Also
29:56 Zertifikate vs. Learning by Doing
29:56 Moritz Heininger: ich glaub Zertifikate
29:58 Moritz Heininger: und bei uns gibt's auch irgendwie Zertifikate am Ende, ob das der Führerschein ist, ob das die Kompetenzschulung
30:04 Moritz Heininger: ist.
30:05 Moritz Heininger: Ein Zertifikat ist halt irgendwie ein immer nur ein Zeichen, dass Du dich mit was beschäftigt hast. Und so, das ist ja eigentlich nur der Anfang von allem. Ja. Du musst dich grade in diesem Feld, was sich so schnell weiterentwickelt,
30:18 Moritz Heininger: einfach am Ball bleiben
30:20 Moritz Heininger: und wirklich,
30:21 Moritz Heininger: ja, on the job Training. Es ist Learning by Doing, ja? Die Modelle werden immer besser. Es gibt immer mehr mögliche Use Cases. Du kannst nicht nur so ein einmaliges
30:30 Moritz Heininger: irgendwie Training machen, ne? Sagen wir auch, ihr kriegt jetzt zwar einen KI Führerschein,
30:34 Moritz Heininger: nachdem ihr hier 8 Wochen intensiv durchgearbeitet habt.
30:37 Moritz Heininger: Aber wenn ihr jetzt aufhört,
30:39 Moritz Heininger: dann ist alles, was ihr heute gelernt habt, in 6 Monaten wahrscheinlich wieder anders und ja, das stimmt. Du musst am Ball bleiben, ne. Und
30:48 Moritz Heininger: Zertifikate,
30:48 Moritz Heininger: klar, Du hast irgendwie die EU AI Act,
30:52 Moritz Heininger: ich sag mal, Kompetenzpflicht,
30:54 Moritz Heininger: ne? Es gibt keine Zertifikatspflicht
30:56 Moritz Heininger: und irgendwo
30:57 Moritz Heininger: als Unternehmen kann man damit so ein bisschen Cover-Your-Ass machen, ja? Hab Leuten die Grundkompetenz beigebracht,
31:03 Moritz Heininger: aber das langt nicht, ne. Also da gehen die Leute am Montag zurück zur Arbeit, machen alles wieder vor. Von daher im Zweifel Learning by Doing
31:12 Moritz Heininger: und kontinuierliches
31:14 Moritz Heininger: Lernen ist viel wichtiger, als irgendwo einmal ein Zertifikat zu bekommen. Dann kommen wir zur nächsten Frage.
31:20 Moritz Heininger: KI Weiterbildung,
31:22 Moritz Heininger: Pflicht oder Eigenverantwortung?
31:24 Benjamin Wüstenhagen: Eigenverantwortliche
31:25 Benjamin Wüstenhagen: Pflicht.
31:26 Benjamin Wüstenhagen: Was heißt das? Es ändert sich grad so viel, dass ich nicht darauf warten sollte zu sagen, mein Arbeitgeber soll sich jetzt mal kümmern, dass ich irgendwie hier weitergebildet werde, sondern jeder Mensch sollte aus meiner Sicht die Eigenmotivation mitbringen und schauen, wie verändert sich das mein mein Arbeitsfeld?
31:42 Benjamin Wüstenhagen: Was kann ich vielleicht Neues machen? Wo kann ich Aufgaben an KI abgeben, die mir keinen Spaß machen, die repetitiv sind? Insofern ist es die Pflicht,
31:50 Benjamin Wüstenhagen: sich in KI weiterzubilden,
31:52 Benjamin Wüstenhagen: egal wer das triggert.
31:55 KI-Weiterbildung als Eigenverantwortung
31:55 Moritz Heininger: Einhundert Prozent.
31:56 Moritz Heininger: Ich find,
31:58 Moritz Heininger: man kann es auf... Also ich hatte letztens sone Diskussion auf auf LinkedIn,
32:02 Moritz Heininger: da ging's im Wesentlichen darum, ist es die Pflicht meines Arbeitgebers
32:06 Moritz Heininger: eigentlich,
32:08 Moritz Heininger: dass ich eine KI Weiterbildung bekomme?
32:10 Moritz Heininger: Oder ist es nicht meine eigene
32:13 Moritz Heininger: Pflicht auch, also meine eigene Motivation,
32:15 Moritz Heininger: mich da hintragen sollte. Und ich glaube, das ist irgendwo beides. Ich muss das als Unternehmen machen. Ich muss den Leuten alles zur Hand geben, ja, Stichwort Enablement, Ja. Dass die Leute das auch umsetzen können. Ich kann nicht sagen, Du musst KI nutzen, aber dann mach ich keine Weiterbildung. Da bring ich ihnen das Leuten den Leuten das nicht im Eigenarbeitskontext
32:34 Moritz Heininger: bei, ne, das funktioniert auch nicht. Umgedreht
32:38 Moritz Heininger: bin ich für mich am Ende selbst verantwortlich.
32:41 Moritz Heininger: Und ich, wenn ich nichts tue, dann werd ich vielleicht irgendwann meinen Job verlieren,
32:46 Moritz Heininger: weil
32:47 Moritz Heininger: ich nicht gesagt habe, das ist ein wichtiges neues Thema, mit dem setz ich mich auseinander.
32:52 Moritz Heininger: Und ich glaub, jeder sollte irgendwie mit dem mit dem Mindset durchs Leben gehen, dass man für sich selbst verantwortlich ist. Und auch wenn der Arbeitgeber einem das nicht ermöglicht,
33:03 Moritz Heininger: dann muss ich vielleicht ein Arbeitgeber wechseln. Ja. Da muss ich mich selbst damit auseinandersetzen, dann muss ich das selbst lernen, dann such ich mir ein Arbeitgeber, der das eben macht, ne. Und spätestens dann werden diese Unternehmen sowieso Riesenprobleme geben. Geil. Also das ist son bisschen beides, ne. Als Arbeitgeber hab ich die Pflicht, aber als Arbeitnehmer
33:19 Moritz Heininger: hab ich irgendwo auch selbst die Eigenverantwortungspflicht
33:21 Benjamin Wüstenhagen: für mich. Man muss es letztlich einfordern, ja? Also wenn ich auf der Baustelle bin und irgendwie keinen Helm bekomme, dann kann ich auch nicht sagen, ja, irgendwo renn ich halt ohne Helm rum, sondern muss ich sozusagen die Mhm. Helme einfordern, so wie ich heute Abend auch Ja. Die Möglichkeit einfordern sollte, mich in KI weiterzubilden. Ja. Ja.
33:36 Lernen mit KI und Kompetenz als Soft Skill
33:36 Moritz Heininger: KI lernen mit KI, sinnvoll oder absurd?
33:39 Benjamin Wüstenhagen: Klingt erst mal witzig, also selbstreferenziell,
33:42 Benjamin Wüstenhagen: aber doch, ja, total sinnvoll.
33:44 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Also ich
33:46 Benjamin Wüstenhagen: meine, das ist für mich ist KI der größte Unlock in Anführungszeichen,
33:51 Benjamin Wüstenhagen: was Lernen angeht. Ich kann mir heute alles Mögliche selber beibringen. Ich kann alles Mögliche nachschauen.
33:57 Benjamin Wüstenhagen: Wenn irgendwas nicht funktioniert, wo ich früher sonst wie Leute gebraucht hätte, kann ich einfach gucken, wie kann ich das hinbekommen? Ja, in 5 Prozent der Fälle ist es Quatsch,
34:06 Benjamin Wüstenhagen: aber in 95 Prozent der Fälle eben nicht. Ja.
34:11 Benjamin Wüstenhagen: KI
34:12 Benjamin Wüstenhagen: Kompetenz, ist das ein Soft Skill oder ein Hard Skill? Auch spannend.
34:18 Moritz Heininger: Sehr gute Frage. Hab ich so noch nie drüber nachgedacht.
34:21 Benjamin Wüstenhagen: Hat beide Elemente aus meiner Sicht. Ja. Es ist insofern ein Hardskiller, als dass ich sage, hey, ich hab damit Erfahrungen gesammelt. Ich Mhm. Kann das machen. Ich weiß, wie ich prompte. Ich weiß, wie ich legst tue. Ich weiß, wie ich ein Agenten aufsetze.
34:31 Benjamin Wüstenhagen: Das ist Stück weit ein Hard-Skill, aber der Softskiller ist aus meiner Sicht viel, viel größer. Denn das heißt, ich muss das hinterfragen, was ich tue. Ich muss offen sein für Ich muss, wenn ich das auf auf' Unternehmensebene
34:42 Benjamin Wüstenhagen: sehe, Menschen mitreißen
34:44 Benjamin Wüstenhagen: können,
34:45 Benjamin Wüstenhagen: Menschen motivieren können, Change Management reinbringen können. Ich muss Prozesse neu denken, ich muss Rollen neu definieren.
34:51 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Ich glaub, da ist mehr soft als hart. Ja, ja, das ist
34:56 Moritz Heininger: spannend, auf jeden Fall eine spannende Frage. Und wie Du sagst, das ist beide Seiten spielen da eine große Rolle. Ich glaub, es gibt wenige,
35:03 Moritz Heininger: ich sag mal Kompetenzen,
35:04 Moritz Heininger: wo das sone Rolle spielt. Allein dieses am Ball bleiben, weil sich's halt... Ich sag mal, Mathe ist Mathe, ne. Ist klar, es gibt noch Matheprobleme, die noch nicht gelöst sind, aber gibt's ein Ja oder ein Nein, richtig oder falsch? Das ist unveränderlich.
35:16 Moritz Heininger: Physik ist genauso, ne.
35:18 Moritz Heininger: KI
35:19 Moritz Heininger: ändert sich ständig. Das es geht so schnell voran und quasi da das Mindset mitzubringen,
35:26 Moritz Heininger: kontinuierlich
35:27 Moritz Heininger: mich selbst weiterzuentwickeln, das Unternehmen weiterzuentwickeln, die
35:30 Moritz Heininger: die Ork in dem Sinne weiterzuentwickeln,
35:32 Moritz Heininger: ja, neue Features auszuprobieren, wie auch immer. Ist dann halt eben ein riesen Soft Skill Thema auch, ne.
35:37 Moritz Heininger: Cool, Benny, dein Morgen, erst KI oder Kaffee?
35:41 Benjamin Wüstenhagen: Mhm.
35:43 Benjamin Wüstenhagen: Ja,
35:44 Benjamin Wüstenhagen: ich geb's zu, manchmal ist es tatsächlich erst KI, wenn ich aufstehe und dann gucke, ich hab ja, was Du vorhin meintest, ne, bevor Du schlafen gehst, gibst Du noch mal son kleinen
35:45 Umgang mit dem rasanten KI-Tempo und FOMO
35:52 Benjamin Wüstenhagen: Kommandant. Das passiert bei mir auch hin und wieder. Und dann guck ich mal, wo wo sind wir denn? Und dann muss ich jetzt zusammen meine Kaffeemaschine, brauch mal ein bisschen Zeit zum Hochheizen.
36:00 Benjamin Wüstenhagen: Und brauch da ein bisschen Liebe, weil ich den Kaffee mahlen muss und dann noch, ne, wie's manchmal so ist mit so alten Italienern.
36:06 Benjamin Wüstenhagen: Deswegen erst KI. Wie's bei dir?
36:10 Moritz Heininger: Erst Sport,
36:11 Moritz Heininger: dabei aber KI Podcast auf den Ohren und dann duschen halt Kaffee und dann geht's mit der KI Nutzung weiter.
36:19 Benjamin Wüstenhagen: Dann in die Sonne schauen,
36:21 Benjamin Wüstenhagen: kalt in den Eisbad. Ja, kalt duschen sowieso. Ja, ja. Nur kalt duschen, klar. Jetzt bin ich mit' warmen Duschen an die Schnauze. Cool.
36:32 Moritz Heininger: Was haben wir sonst noch? Begeistert oder erschöpft vom KI Tempo?
36:38 Benjamin Wüstenhagen: Ja, beides,
36:39 Benjamin Wüstenhagen: ne. Ich hab schon manchmal das Gefühl, ich bin nah dran
36:42 Benjamin Wüstenhagen: und dann aber auch das Gefühl, Alter, ich schaff's gar nicht, mir alles reinzuziehen. Wir hatten heute Morgen drüber gesprochen.
36:47 Benjamin Wüstenhagen: Hast Du schon dieses neue Modell von Google ausprobiert? Ja, hätt ich gerne gemacht, aber nee, hab ich nicht geschafft. Ja,
36:52 Moritz Heininger: das ist... Kann ich unterschreiben. Und ich glaub, alle Hörer und Hörerinnen,
36:56 Moritz Heininger: die irgendwie FOMO haben, die denken, sie kommen nicht hinterher und alle anderen sind
37:01 Moritz Heininger: weiter.
37:02 Moritz Heininger: Selbst wir und wir machen nix anderes, als uns damit auseinanderzusetzen
37:06 Moritz Heininger: und Sachen auszuprobieren,
37:07 Moritz Heininger: haben das Gefühl, dass irgendeiner wieder irgendwo weiter ist. Dann kommt irgend ein LinkedIn Post und irgendwas.
37:13 Moritz Heininger: Das haben wir schon alles gemacht und dann denkst Du, ja,
37:16 Moritz Heininger: Du rennst die ganze Zeit hinterher und ich glaub, das ist einfach...
37:20 Moritz Heininger: Es ist so, da müssen wir uns irgendwie
37:23 Moritz Heininger: mit arrangieren und am Ende,
37:26 Moritz Heininger: glaub ich, alle Leute, die sich mit dem Thema auseinandersetzen,
37:30 Moritz Heininger: die
37:31 Moritz Heininger: einmal in der Woche die News lesen, die das täglich anwenden, sind schon weiter als wahrscheinlich 95 Prozent aller anderen Menschen auf dieser Welt.
37:40 Moritz Heininger: Und von daher müssen wir vielleicht versuchen, diesen Druck und dieses diese Erschöpfung auch nicht so ganz so an uns zu lassen, ist, glaub ich, auch wichtig.
37:51 Moritz Heininger: 100 Prozent, so.
37:53 Moritz Heininger: Dann, alte
37:55 Moritz Heininger: Autos oder autonomes Fahren?
37:57 Autonomes Fahren und Outro
37:57 Benjamin Wüstenhagen: Aha.
37:58 Benjamin Wüstenhagen: Ja, sehr gute Frage. Also ich hab, als ich zum ersten Mal in den Waymoore gefahren bin, in San Francisco, ganz begeistert davon berichtet, weil ich's echt cool fand.
38:05 Benjamin Wüstenhagen: Und trotzdem fahr ich noch 1 1 einen Wagen mit T-Kennzeichen,
38:10 Benjamin Wüstenhagen: den ich hoffentlich noch ein paar Jahre fahren werde. Ja, der der dein schöner Benz. Ja. Der ist doch cool. Ich glaub, ich... Also nein. Also insgesamt autonomes Fahren natürlich
38:19 Benjamin Wüstenhagen: wird's ein paar Oldtimer geben. Ja klar, so ein bisschen wie Spotify oder Musik auch von der Platte. Ja, ich hör das meiste an Spotify.
38:27 Benjamin Wüstenhagen: Aber ab und zu
38:28 Benjamin Wüstenhagen: gibt's auch mal so eine Bar, wo ein Plattenspieler steht und dann Musik von der Platte gespielt ist natürlich großartig,
38:34 Moritz Heininger: aber für 2 Prozent der Fälle. Genau, einhundert Prozent würde ich so unterschreiben.
38:40 Moritz Heininger: Nada,
38:41 Moritz Heininger: Roboterhunde
38:42 Moritz Heininger: oder richtige Hunde?
38:44 Moritz Heininger: Was sagst Du dazu?
38:46 Benjamin Wüstenhagen: Das kannst Du mal fragen, ob das KI generiert ist.
38:49 Moritz Heininger: Richtige Hunde, sagt Nada. Und nur Pudel sollten erlaubt sein, hat sie ja auch gesagt. Okay. So.
38:55 Benjamin Wüstenhagen: Der Hundeflüsterer,
38:56 Benjamin Wüstenhagen: vielen Dank für
38:57 Benjamin Wüstenhagen: die vielen Fragen und Antworten. Ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie uns.
39:02 Benjamin Wüstenhagen: Fragt uns gern mehr in den Kommentaren.
39:04 Benjamin Wüstenhagen: Wenn's euch gefallen hat, lasst ein Like da, abonniert uns gerne, sprecht über uns. Empfehlt uns weiter.
39:10 Benjamin Wüstenhagen: Hilft uns sehr.
39:12 Moritz Heininger: Bis zum nächsten Mal. Tschau, tschau. Tschüs.
39:14 Co-Intelligence
39:15 ist eine Produktion von thekey Academy in Zusammenarbeit mit SnipKI.
39:20 Produziert bei Studio Co in Berlin.
39:22 Produktion und Christine
39:24 Manuelle,
39:24 Fuate Wadli und Elias Robe.
39:27 Created Director, Lukas Shelter.
39:30 Redaktion und Moderation
39:31 Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.
39:34 Abonniere uns auf Spotify,
39:35 Apple Podcasts oder YouTube.
39:38 Danke fürs Zuhören.