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#65: KI-Automatisierung: 4 Dinge, die du nie wieder manuell tust
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0:00 Schluss mit ChatGPT-Spielereien: Echte Automatisierung
0:00 Benjamin Wüstenhagen: Die Frage ist nicht mehr, was kann ich ChatGPT fragen, sondern die Frage ist, welche Teile meines Arbeitstages dürfen gar nicht mehr manuell passieren?
0:14 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück zu Co,
0:16 Benjamin Wüstenhagen: eurem KI Lernpodcast.
0:18 Benjamin Wüstenhagen: Wieder mit Moritz Heininger und mir, Wüstenhagen. Episode 65.
0:22 Benjamin Wüstenhagen: Das ist die Fortsetzung
0:24 Benjamin Wüstenhagen: der letzten Episode. Wir haben beim letzten Mal uns einen Tag angeschaut, einen hypothetischen Tag
0:29 Benjamin Wüstenhagen: von einem Wissensarbeiter,
0:30 Benjamin Wüstenhagen: 1 Wissensarbeiterin, die wahnsinnig viel mit KI arbeitet. Wir sind nicht durchgekommen.
0:34 Moritz Heininger: Jetzt der 2. Teil des Tages, wenn ihr zum ersten Mal dabei seid, schaut euch Folge 64 direkt danach an. Genau, fangen ja nicht mitten am Tag an, von daher ganz wichtig, wenn ihr die letzte Folge noch nicht gehört habt,
0:47 Moritz Heininger: ergibt's wahrscheinlich Sinn, da noch mal reinzuhören
0:50 Moritz Heininger: und ich glaub, es war schon ein sehr spannender Tagesverlauf.
0:53 Moritz Heininger: Wir haben viele tolle Sachen mit KI gelöst. Mal schauen, was wir den Rest des Tages noch alles so mit KI anstellen.
1:00 Moritz Heininger: Gut,
1:01 Moritz Heininger: dann 11 Uhr 15. Der Tag schreitet voran. Aus 1 Idee wird etwas, das man anschauen will. Statt einem zwölfseitigen Word Dokument baust Du eine schön gestaltete Website deines Konzepts in Minuten
1:14 Moritz Heininger: und die Kollegen öffnen sie wirklich.
1:17 Moritz Heininger: Das ist son bisschen der der Move und ich mein, auch dass wir uns was wir uns hier grade anschauen,
1:22 Moritz Heininger: ist die Idee unseres Konzepts für diese Folge
1:26 Moritz Heininger: visualisiert in der HTML Webseite.
1:29 Moritz Heininger: Das ist ein one click one shot. Wir sind kleinerer Bugs drin. Wir hatten ja natürlich noch ein bisschen nacharbeiten können,
1:35 Moritz Heininger: aber
1:36 Moritz Heininger: haben einfach
1:37 Moritz Heininger: unsere unser Konzept erarbeitet sozusagen. Wie wollen wir die Folge gestalten? Wie könnte son Tag aussehen? Was sind die ganzen Automatisierungen?
1:44 Moritz Heininger: Und haben dann in unserem Design gesagt, okay, erstelle es jetzt.
1:47 Moritz Heininger: Früher hätten wir wahrscheinlich ganz mühsam und per Hand irgend ein Word Doc geschrieben, das irgendwie als Grundlage zu nehmen und zu besprechen.
1:54 Moritz Heininger: Heute kannst Du das einfach direkt visuell
1:57 Moritz Heininger: in' HTML
1:58 Moritz Heininger: Seite in deinem
2:01 Moritz Heininger: Design darstellen und so intern viel besser und auch extern
2:05 Moritz Heininger: viel besser kommunizieren
2:06 Moritz Heininger: eigentlich, ne. Weil diese Strukturierung von Ideen, von Konzepten und Gedanken
2:11 Moritz Heininger: relativ,
2:12 Moritz Heininger: also es ist ja ein Key Skill, den man damals in der Beratung immer haben müsste, ist, wie kriegt man das denn jetzt den Leuten
2:20 Moritz Heininger: auf Slides irgendwie sinnvoll dargestellt, dass sie eine Storyline haben und so weiter und so fort? Was relativ schwierig und komplex ist und dann noch diese Kackslights schön zu machen bis 4 Uhr morgens, ja.
2:31 Moritz Heininger: Tolles Leben damals. Und heute machst Du das halt einfach mit KI und eigentlich problemlos und kriegst sofort eine 80, 90 Prozent Version.
2:40 Moritz Heininger: Bei uns ist das so, mittlerweile hat unser CDO hat jetzt, weil wir jetzt nur noch HTML Files erstellen
2:45 Moritz Heininger: und das ist halt irgendwie doof, wir schickst ein HTML File und dann hast Du halt in Slack irgendwie die HTML Vorschau. Du kannst ja, ich weiß nicht, warum Slack da noch kein Plugin hat. Eigentlich müssten wir so was auch mal fürs Slack wahrscheinlich bauen. Hat da jetzt quasi son son Viewer gebaut,
3:00 Moritz Heininger: wo wir dann halt einfach über diesen Viewer
3:02 Moritz Heininger: einfach die die reingeben und dann den Link stellen, dass nicht jede einzelne Seite immer irgendwie publishen muss sozusagen, dass es ein bisschen leichter ist einfach
3:11 Moritz Heininger: für die Kommunikation.
3:12 Benjamin Wüstenhagen: Aber ja. Ich mach das ganz gerne, dass ich dir direkt ein Drive reinlege, dass ich dann ein HTML File auch mir bauen lasse und dann sage, okay, leg den End Drive ab und gib diesen Menschen Zugang. Mhm. Und dann teile ich den Link ins Slack, sodass ich dann auch immer nur diese eine Datei updaten kann. Also wenn wir jetzt große Epics haben oder größere Sachen neu bauen und das ganze Konzept da ist, dann hab ich da gerne das als HTML
3:34 Benjamin Wüstenhagen: schön dargestellt
3:36 Benjamin Wüstenhagen: und kann das immer weiter pflegen. Wir
3:39 Benjamin Wüstenhagen: haben auch...
3:40 Benjamin Wüstenhagen: Also die die Anzahl von Slides ist wahnsinnig in Keller gegangen und
3:44 Moritz Heininger: selbst wenn ich jetzt im Reporting bin oder wenn wir jetzt so die All Hands haben, hab ich mittlerweile eher HTML Files als irgendwelche Slides. Und Du kannst immer noch und manchmal, wenn wir's erstellen und will quasi mit mehreren Leuten editieren, dann ist sone HTML File natürlich erst mal doof. Ja, weil Du erstellst dir halt ein Editor mit mehreren Logins und so weiter. Oder Du sagst dann halt im Zweifel, wenn Du jetzt eine HTML quasi Slide Deck hast, dann stell ich mir das in Google Doc, ja, dann schießt Du's vielleicht manchmal ein bisschen das Format auseinander, aber dann kannst Du dann oder Google Google Slides, dann kannst Du irgendwie darin weiterleiten, ne. Oder Du machst Powerpoint Slides, die, weiß ich nicht, schon mehr readitierbar sind. Die Möglichkeit hat man schon immer. Man muss halt immer überlegen, welches Medium ist eigentlich grade für die Kommunikation das Richtige? Aber es wird immer mehr bei uns HTML,
4:24 HTML statt PowerPoint: Konzepte visuell pitchen
4:24 Benjamin Wüstenhagen: sagen 60, 70 Prozent aller Kommunikation von neuen Konzepten und Ideen und so weiter, bei uns mittlerweile HTML. Ist eigentlich witzig, ne, dass man jetzt mit der ganzen KI wieder so auf Formate zurückkommt, die total alt sind, also auch Markdown.
4:36 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Oder auch HTML, ich mein jetzt,
4:39 Benjamin Wüstenhagen: was heißt wann gibt's das? 94, 93, irgendwie so was, ne? Und das finde ich halt HTML,
4:44 Moritz Heininger: für uns Menschen ist HTML halt viel angenehmer als Markdown. Markdown Files zu lesen mit den ganzen Rauten und Sternchen und sonst irgendwas, dann sind es Textwüsten.
4:52 Moritz Heininger: Dann ist fürn Mensch eigentlich eine Katastrophe. Für die KI super, aber die KI kann auch HTML super lesen, ne. Ja. Und für uns ist das halt einfach
5:01 Moritz Heininger: grafischer und deutlich angenehmer, eine HTML File zu sehen. Ich hasse Marktplatz Files eigentlich, selbst Marktplatz Files zu lesen.
5:09 Benjamin Wüstenhagen: Gut.
5:10 Benjamin Wüstenhagen: Wie geht's weiter? Wir wie spät ist es? So, nach der Mittagspause, Ja, Mittagspause.
5:15 Moritz Heininger: So früh anfängt, dann ist man 12, daher sind wir jetzt 13 Uhr
5:19 Moritz Heininger: nach der Mittagspause.
5:21 Benjamin Wüstenhagen: Prozesse dokumentierst Du beim Reden. Du erklärst den Ablauf einfach laut,
5:26 Benjamin Wüstenhagen: so wie Du ihn im Kopf hast.
5:28 Benjamin Wüstenhagen: KI macht daraus in Sekunden ein sauberes, editierbares Diagramm, stundenlange Prozessdoku
5:33 Benjamin Wüstenhagen: vorbei.
5:34 Benjamin Wüstenhagen: Bei mir sind's nicht Diagramme, sondern ich nutze tatsächlich ganz gerne
5:39 Benjamin Wüstenhagen: die Möglichkeit, in meinen Laptop zu sprechen,
5:42 Benjamin Wüstenhagen: egal in welchem Programm ich bin.
5:45 Benjamin Wüstenhagen: Wenn das Büro voll ist, natürlich nicht so viel, aber wenn ich alleine bin, dann schon sehr gern. Da gibt's ja alle möglichen Software für irgendwie
5:51 Benjamin Wüstenhagen: Granola und direkt kannst Du's reinsprechen in ChatGPT.
5:55 Benjamin Wüstenhagen: Ich hab Monolog.
5:56 Benjamin Wüstenhagen: Okay, ich nutz Whisper Flow, weiß ein Deal, glaub ich. Genau, ich glaub, wir sind halt 2 Punkte eigentlich in einem verbunden. Einmal,
6:04 Prozesse im Vorbeigehen dokumentieren
6:04 Moritz Heininger: wie arbeiten was das Interface zu unserem Computer?
6:07 Moritz Heininger: Man muss ja sagen, warum gibt's überhaupt irgendwelche Interfaces und Oberflächen?
6:11 Moritz Heininger: Die gibt's halt, weil wir
6:14 Moritz Heininger: irgendwie eine Möglichkeit haben mussten, mit dem Computer zu interagieren. Ja. Aber jetzt haben wir halt die Möglichkeit, mit dem Computer zu reden, ne. Das heißt, die Interface ist schon immer weniger relevant. Die Kommunikation
6:24 Moritz Heininger: mit irgendwie immer mehr Voice, sofern ich im Großraumbüro sitze natürlich.
6:28 Moritz Heininger: Und das 2. Hier und der Punkt, der hier noch mit drinsteht mit den mit den Prozessen,
6:33 Moritz Heininger: eine Prozessdoku
6:34 Moritz Heininger: ist halt immer ein und ich will jetzt, wie oft werden Prozesse nicht dokumentiert, weil's halt einfach so ein ist, diese die Schaubilder,
6:42 Moritz Heininger: das irgendwie alles irgendwie sauber zu dokumentieren. Und heute hast Du halt die Möglichkeit, einfach in deinen Cloud zu gehen, in ChatGPT zu gehen, ein Prozess zu erklären, in Kontext zu geben, einfach reinzusprechen und halt sagen, mach die Doku und dann kriegst Du die schönsten Schaubilder, wo alles richtig connected ist,
6:57 Moritz Heininger: die editierbar sind mit der geschriebenen Doku dazu.
7:01 Moritz Heininger: Und das ist ja ein Job auch von Managern quasi Prozesse zu dokumentieren und zu optimieren.
7:08 Moritz Heininger: Und das ist auch einfach deutlich leichter geworden. Ja, und dann maschinenlesbarer,
7:12 Moritz Heininger: ne, weil jetzt immer, Du kannst einfacher dokumentieren,
7:15 Moritz Heininger: also kannst Du Maschinen
7:17 Moritz Heininger: einfacher Prozesse erklären,
7:19 Moritz Heininger: die dann einfacher dann autonom,
7:21 Moritz Heininger: semiautonom
7:22 Moritz Heininger: diese Prozesse umsetzen können oder potenziell
7:26 Benjamin Wüstenhagen: optimieren können. Das Mittagessen ist verdaut. Es ist 14 Uhr 10.
7:31 Moritz Heininger: Im Kanal
7:32 Moritz Heininger: denkt jemand mit, der alles weiß. Claude sitzt in euren Slackernähren und arbeitet am Thema mit. Er kennt den ganzen Kontext, gibt Feedback, hält die Fäden zusammen wie
7:43 Moritz Heininger: ein Kollege oder eine Kollegin, die nie etwas vergisst. Ist ja dieses neue Tech Feature von Claude, erzähl das schon? Das ist das neue Cloud Tech Feature für alle, die das noch nicht kennen. Es ist im Prinzip wie eine weitere Person in deinem Stack Kanal. Es
7:58 Moritz Heininger: nennt sich Tag, weil Du Claude taggen kannst.
8:01 Moritz Heininger: Und im Prinzip hat
8:03 Moritz Heininger: Claude den kompletten Kontext dieses einen Kanals. Das heißt auch, dass es unterschiedliche
8:10 Moritz Heininger: Clouds gibt. Also der der Claude
8:13 Moritz Heininger: Agent, der in Kanal a ist,
8:15 Benjamin Wüstenhagen: ist nicht der Gleiche wie der in Kanal b, weil der aus Kanal a den Kontext von a hat, aber nicht den aus Kanal d. Okay, dann kannst Du also auch sagen, okay, dann kann ich die Kanäle aber auch ein bisschen untereinander getrennt halten und kann auch dafür sorgen, dass Informationen nicht überall hinlaufen. Genau und
8:16 Claude in Slack: Der Kollege, der nie vergisst
8:31 Moritz Heininger: wir nutzen das son bisschen einfach,
8:33 Moritz Heininger: Also es gibt ja irgendwie Diskussionspunkte,
8:35 Moritz Heininger: unterschiedliche Leute haben unterschiedliche Ideen Ansätze
8:38 Moritz Heininger: Und einfach, noch mal ein, ja, intelligentes Feedback von' externen Person zu bekommen, ne. Weil
8:45 Moritz Heininger: entweder hat die eine Person recht oder die andere oder es gibt noch ein Dimension, an die wir gar nicht gedacht haben. Und manchmal
8:51 Moritz Heininger: ist es tatsächlich auch konfliktentschärfend,
8:54 Moritz Heininger: wenn man noch mal die die neutrale
8:57 Moritz Heininger: Instanz sozusagen fragt, die das auch immer sehr gut formuliert und aber grundsätzlich einfach gute Ideen hat. Und je nachdem, was wir grade besprechen, ob's ein neues Konzept ist, ob's irgendwie darum geht,
9:08 Moritz Heininger: gehen wir auf die Messe oder wir wissen, wir haben irgendwo in dem Chat mal irgendwas besprochen, ja, wollt noch im Oktober zu irgend' Messe gehen in Köln, wie hießen die noch mal?
9:15 Moritz Heininger: Dann kann ich halt da alles klar direkt fragen und bekomme da eine Antwort und kann mich ja auch austauschen. Und das ist was, was wir tatsächlich jetzt häufiger nutzen. Gibt's erst seit ein paar Wochen, ist noch relativ neu.
9:27 Moritz Heininger: Hat sone gewisse,
9:29 Moritz Heininger: also es gab auch ein bisschen Shitstorm da für Claude aufgrund von Vender Log in. Das heißt, ich bin da natürlich für diese Funktion ein bisschen stuck mit Claude.
9:38 Moritz Heininger: Ist aber was, was wir grad im Rahmen von unserem Betriebssystem und von unserem quasi Second Brain und so weiter auch selbst entwickeln. Bei uns ist da nicht Tag, bei uns ist da der Snippie Unser Chatbot immer der Snippie ist und unser Nodeaker und der sitzt dann in den verschiedenen Kanälen. Also quasi das ist eine eigene Entwicklung besser da
9:55 Moritz Heininger: mit dem gleichen Ziel. Aber da können wir halt die Modelle austauschen, wie wir wollen und haben halt nicht diesen Bänder Log in, dass wir an irgendwie gebunden sind. Aber ist superspannend,
10:04 Moritz Heininger: find ich eigentlich eine total
10:06 Moritz Heininger: gute und sinnvolle Idee und Ergänzung und mein Feature ist bisher recht positiv. Wir haben's, wie bei uns heißt der Kaiser,
10:14 Benjamin Wüstenhagen: ist noch in der Erprobungsphase von Dequide, ne, Kaiser, ja.
10:18 Benjamin Wüstenhagen: Und
10:19 Benjamin Wüstenhagen: jetzt zum Beispiel in dem, wir haben einen Kaiser Numbers
10:23 Benjamin Wüstenhagen: in dem Numbers Channel, wo der so täglich, wöchentlich, monatlich Analysen reinpostet.
10:28 Benjamin Wüstenhagen: Und da kannst Du ihn auch taggen Mhm. Und sagen, hey, geh mal bitte da auch noch mal tiefer rein oder was hat's mit der Zahl auf sich? Mhm.
10:37 Benjamin Wüstenhagen: Und da hängen auch verschiedene Modelle hinter. Das läuft auf OpenClaw zurzeit noch. Mhm.
10:42 Benjamin Wüstenhagen: Und über OpenRouter gehen wir auf verschiedene Modelle und dann bekommst Du Antworten.
10:46 Benjamin Wüstenhagen: Aber es war jetzt noch nicht so stabil, dass ich's auf die ganze Firma bisher ausgerollt habe.
10:52 Benjamin Wüstenhagen: Und wir haben in anderen in anderen Channels gibt's gibt's andere Kaisers, die haben jeweils so andere,
10:57 Benjamin Wüstenhagen: ich sag sozusagen, Superagenten.
10:59 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Und wir probieren da ja auch damit grade rum.
11:02 Benjamin Wüstenhagen: Audi. Ja, also ähnlich wie ihr selbst entwickelt,
11:06 Benjamin Wüstenhagen: aber nicht immer die Zeit ist, alles so weiterzuentwickeln.
11:09 Benjamin Wüstenhagen: Aber ich glaub, da geht's hin. Also ich vermute tatsächlich,
11:11 Benjamin Wüstenhagen: dass Du irgendwann dahin kommst, dass entweder eine Person ein Agenten hat oder dass Du sagen kannst, hey, such mir mal ein Termin raus, wo die 3 Leute Zeit haben
11:21 Benjamin Wüstenhagen: oder oder oder. Ja, ja. Weiter,
11:24 Moritz Heininger: 15 Uhr.
11:25 Benjamin Wüstenhagen: Vom Gedanken zum klickbaren Prototypen, eine Featureidee, Du erzeugst dir Screenshots eurer App mit dem neuen Feature, dann einen klickbaren Prototypen.
11:34 Benjamin Wüstenhagen: Du gehst nicht mit einem Satz ins Produktteam, sondern mit etwas Fassbarem.
11:37 Benjamin Wüstenhagen: 100 Prozent machen wir oft.
11:40 Benjamin Wüstenhagen: Erst vor Kurzem gesagt, hey, der Check out Prozess ist irgendwie blöd. Ich hätte gerne Apple Pay drin und Google Pay
11:46 Benjamin Wüstenhagen: reingepromptet,
11:47 Benjamin Wüstenhagen: gesagt, bauen bauen wir mal bitte einen Klick Dummy und dann gehen wir damit zu den Entwicklern und können diskutieren,
11:54 Benjamin Wüstenhagen: was, wie, wo, warum.
11:56 Benjamin Wüstenhagen: Und Du verkürzt im Prinzip diesen ganzen Designprozess
12:00 Vom Gedanken zum klickbaren Prototypen
12:00 Moritz Heininger: aufn Tag. Ja, und vor allem für so für so BWLer Caffer wie uns, die keine Ahnung von Product und Programmieren haben und vorher immer irgendwie ein Zettel genommen haben und dann irgendwas drauf gemalt haben, so, das will ich haben, machen wir das mal und dann kriegst Du irgendwas zurück nach' Woche. Dann so, ja, nee, so hab ich doch gesagt.
12:19 Moritz Heininger: Und dann gibt's Spannung zwischen Produktteam und dir mit deinen kreativen Ideen und das quasi, ja, mit' Prototyp reinzugehen, im Zweifel dann gemeinsam den Prototyp
12:30 Moritz Heininger: noch mal anzupassen, weil die Techies ja auch immer smarte Ideen haben, dann am Ende was zu kriegen, wo man sagt, okay, cool, wir wissen beide, was gemacht wird. So ungefähr soll's aussehen, go, go, go. Und
12:41 Moritz Heininger: ja, macht einfach ein Riesenunterschied. Und
12:44 Moritz Heininger: Und ich find grade in so in so größeren
12:46 Moritz Heininger: Unternehmen, ne, da sind ja oft Management Leadership Leute schon
12:50 Moritz Heininger: sehr weit weg von diesem Handwerkszeug und irgendwie von dem vom Produkt und denken oft sehr, sehr strategisch, denen dann irgendwie ein Werkzeug mit in die Hand zu geben, ihre strategischen Visionen und Gedanken auch mal wirklich
13:03 Moritz Heininger: visuell runterzubrechen,
13:05 Moritz Heininger: sodass es die Personen, die's am Ende umsetzen, dann auch viel leichter verstehen.
13:10 Moritz Heininger: Das ist ein riesen Gamechanger.
13:12 Benjamin Wüstenhagen: Ich... Also wir sehen jetzt bei uns ein Stück weit schon, dass wir teilweise über diese Klick damit hinausgehen,
13:17 Benjamin Wüstenhagen: direkt
13:18 Benjamin Wüstenhagen: auf eine eigene Instanz im Staging in der App Dinge weiterentwickeln können, die dann auch wirklich so funktionieren, wie sie in der App sind.
13:26 Benjamin Wüstenhagen: Das ist noch heute noch nicht auf dem Stand, dass Du sagen kannst, das geht in Produktion.
13:31 Benjamin Wüstenhagen: Aber so wie die Entwicklung in den letzten 2 Jahren war, vermute ich, dass wir wahrscheinlich in nem halben Jahr da dort sind, dass so was auch in Produktion gehen kann, wenn die Guardraits richtig gesetzt sind, wenn's genug Tests gibt, wenn die ganzen Sicherheitsvorkehrungen
13:44 Benjamin Wüstenhagen: betroffen sind. Aber da sehe ich auf jeden Fall die Entwicklung hingehen, sodass viele, viele Menschen mehr dann auf einmal nicht nur Click Tunnels produzieren, sondern auch letztlich Software produzieren.
13:54 Benjamin Wüstenhagen: Machen 16 Uhr 30 weiter. Das Angebot ist raus. Du hast es nie angefasst. Ich hoffe, Du hast es zumindest gelesen. Ja.
14:02 Moritz Heininger: Das ist für mich ein absoluter Gamechanger. Ja. Zweimal am Tag checkt bei mir der Agent
14:03 Angebote vollautomatisch erstellen und versenden
14:10 Moritz Heininger: alle meine Calls, die ich hatte, identifiziert
14:13 Moritz Heininger: Sales Calls,
14:14 Moritz Heininger: zieht das Transkript,
14:16 Moritz Heininger: versteht,
14:17 Moritz Heininger: was mit dem Kunden besprochen wurde.
14:20 Moritz Heininger: In der Regel geht's die KI Führerschein, Maske schaltet nach Wochenprogramme,
14:25 Moritz Heininger: versteht, was im Pricing besprochen wurde, versteht, wie wie viel Personen es geht, ja, weil größere Personenanzahl,
14:31 Moritz Heininger: mehr Kohorten, ein bisschen bessere Preise.
14:34 Moritz Heininger: Erstellt dann
14:36 Moritz Heininger: schön designte,
14:37 Moritz Heininger: in unserem Design
14:39 Moritz Heininger: PDF Angebote
14:41 Moritz Heininger: individualisiert
14:43 Moritz Heininger: auf den Kunden mit den Punkten, die besprochen wurden,
14:46 Moritz Heininger: auch mit teilweise den Inhalten, weil wir die Inhalte auch immer auf den Kunden anpassen, quasi direkt angewendet in dieser PDF.
14:54 Moritz Heininger: Geht dann, versteht, wie viel Leute es geht, versteht, was im Pricing besprochen wurde, geht über den MCP Server automatisch in Hubspot rein, ruft die Person auf, ruft den Deal aus,
15:05 Moritz Heininger: aktualisiert
15:06 Moritz Heininger: den Deal, hängt genau an, welche Produkte besprochen wurde, hängt das Pricing an, verändert die Dealstage von Termin vereinbart zu in Verhandlung, ne, weil Call ja vorbei ist. Schreibt dann die E-Mail vor an die Person
15:20 Moritz Heininger: und
15:21 Moritz Heininger: gibt mir dann eine Nachricht,
15:23 Moritz Heininger: ich bin fertig, lies dir die E-Mail durch, das hab ich ein Abspot gemacht. Wenn Du was anderes willst, sag mir Bescheid. Und hier sind ist quasi PDF Angebot.
15:31 Moritz Heininger: Bitte einmal checken. Ist das eine Routine bei dir, die Du da einkauft? Ja, zweimal am Tag, 14 Uhr 30 für die ganzen Calls, die ich bis quasi zur Mittagspause in der Mittagspause gemacht habe. Ja. Und dann noch mal, glaub ich, 19 Uhr,
15:43 Moritz Heininger: weil in der Regel, bis dann alle Calls durch sind. Und dann kann ich quasi am gleichen Tag
15:48 Moritz Heininger: das Angebot rausschicken
15:50 Moritz Heininger: mit' nem perfekten Design, was alle Inhalte hat und ich muss fairerweise... Ich guck immer noch drauf. Mittlerweile bin ich an' Punkt, hab so optimiert, dass ich
15:58 Moritz Heininger: nichts mehr ändern muss. Also ich hab jetzt seit 2 Wochen muss ich keinerlei Änderungen machen, weder an der E-Mail noch an dem Angebot. Die Transkripte,
16:07 Moritz Heininger: ihr nutzt dann immer das gleiche Tool oder nutzt ihr Teams oder Google Meet oder was nutzt ihr? Ich hab ein Backup. Wir nutzen immer Demodesk aus München. Find ich extrem gut, weil kannst Du über API ansteuern, über MCP.
16:17 Moritz Heininger: Und das ist so gestaltet, das versucht erst mal Demodesk über die API, weil schneller. Wenn das nicht funktioniert über die API, versucht's Demodesk im MCP. Und das Backup ist dann immer, alle Calls, wir machen, transkribieren wir, laufen wir auf Google, transkribieren wir noch mal über Google Meet und dann wird da an jedes Meeting noch mal das Transkript angehängt. Das heißt, sollte er es irgendwie nicht bekommen oder
16:38 Moritz Heininger: ne, dann kann er hat er immer noch ein Backup, das Transkript vom Ohr aus zu ziehen. Liebe Veronika Wax, wenn Du das jetzt hier siehst oder hörst,
16:45 Benjamin Wüstenhagen: das war dein Plug. Ich hätte gern auch eine Lizenz, die ist mir nämlich zu teuer dafür, dass ich da nur reingucke. Wir nutzen das auch, aber ich nutz es für mich nicht. Ja,
16:53 Moritz Heininger: hier ist der Benny. Ich könnt hier gerne die Intro machen.
16:56 Moritz Heininger: Funfact, weil Monika und ich haben damals bei Bain zusammengearbeitet
17:00 Moritz Heininger: und daher kennen wir uns.
17:02 Moritz Heininger: Also sehr cooles Tool.
17:05 Benjamin Wüstenhagen: Wir haben was Ähnliches, nicht nicht ganz so so vieliziert, aber wir hatten immer das die Thematik
17:10 Benjamin Wüstenhagen: manchmal, also vieles ja bei uns komplett automatisiert. Das heißt, Du gehst auf die Webseite, suchst den Kurs aus, bezahlst den fertig, machst den. Aber teilweise gibt's dann so, hey, ich brauch ein Angebot für meinen Arbeitgeber oder ich muss das irgendwo einreichen.
17:21 Benjamin Wüstenhagen: Und dann haben die Menschen geschrieben und dann war jemand ein Support
17:25 Benjamin Wüstenhagen: und musste dann auf die Buchhaltung zugehen, die dann son Angebot generiert haben, weil nicht jeder hat ausm Support hat dann Zugriff aufs Buchhaltungsprogramm.
17:33 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt haben wir's so gemacht, es gibt in Slack einen Kanal,
17:36 Benjamin Wüstenhagen: da schreiben die Menschen ausm Support rein Slash Angebot,
17:39 Benjamin Wüstenhagen: tippen dann einmal so rein, was sie brauchen.
17:42 Benjamin Wüstenhagen: Und dann wird ein Angebot generiert und direkt in Intercom
17:46 Benjamin Wüstenhagen: als Not hinterlegt, sodass dann der Mitarbeiter im Support gucken kann, passt das? Wenn's passt,
17:52 Benjamin Wüstenhagen: wird's in eine Nachricht konvertiert
17:54 Benjamin Wüstenhagen: und dann bekommt's der Kunde. Und wenn's der Kunde annimmt, kann man dann wiederum in Slack sagen, schick dir Rechnung.
18:00 Benjamin Wüstenhagen: Das das ist ganz cool. Wir haben auch eine ähnliche Sache
18:04 Benjamin Wüstenhagen: im Sales, wenn da der Kollege in Hubspot ein Angebot erstellt.
18:09 Benjamin Wüstenhagen: Ist halt son Wort, wo Du das auch zusammenklickst.
18:11 Benjamin Wüstenhagen: Nicht ganz, also ist ja bei uns immer sehr standardisiert.
18:14 Benjamin Wüstenhagen: Und dann dieses Angebot angenommen wird, wird auch automatisiert in Easy Bill, weil wir über Easy Bill unsere Rechnung erstellen, die Rechnung erstellt und rausgesendet.
18:23 Benjamin Wüstenhagen: Aber ja, ein paar von den Ideen, die Du gerade sagtest, mit dem Transkript und so, ist natürlich megacool.
18:28 Benjamin Wüstenhagen: Moritz, wenn Du das hörst, hör es dir an.
18:33 Benjamin Wüstenhagen: Niemand unterbricht dich mehr für Altwissen.
18:35 Benjamin Wüstenhagen: Fragen zu alten Projekten. Das Team fragt euer Second Brain, das sich selbst aus Calls,
18:40 Second Brain: Das Ende der ständigen Unterbrechungen
18:40 Moritz Heininger: Mails und Chats aktualisiert. Habt ihr so was, son Second Brain? So was haben wir. Also wir bauen's grade auf. Wir haben eine einen Mitarbeiter,
18:49 Moritz Heininger: der quasi nichts anderes macht als dieses Second Brain aufzubauen.
18:53 Moritz Heininger: Der ist unser eine unserer Brains. Sagen wir haben viele Brands, ist 1 der 1 der Brands. Und
19:00 Moritz Heininger: das ist im Prinzip ist es eine quasi
19:03 Moritz Heininger: eine verlinkte, da benutzt Du jetzt auch das, das neue Google Format, das Open
19:08 Moritz Heininger: Protokoll, Open Document Protokoll. Ja, wahrscheinlich
19:13 Moritz Heininger: heißt irgendwie anders, irgendwie so Open, ich glaub Open Document Protokoll, keine Ahnung, fällt mir gar nicht ein.
19:17 Moritz Heininger: Aber im Prinzip eine Smart verlinktes
19:21 Moritz Heininger: markdown
19:22 Moritz Heininger: Struktur,
19:23 Moritz Heininger: so Obsidian
19:24 Moritz Heininger: Style, auch Obsidian kompatibel.
19:26 Benjamin Wüstenhagen: Obsidian kennt ihr ja, das ist dieses Programm, wo ich sozusagen in den in den den 3D Raum die Beziehung Zittern Punkte dann immer, wie so Ideen quasi so verbunden Und
19:35 Moritz Heininger: das funktioniert supergut schon. Es wird es entwickelt wir grade quasi weiter, hätten immer neue Quellen mit dazu und das
19:42 Moritz Heininger: klappt schon echt. Also das hat die Transkripte,
19:45 Moritz Heininger: das hat E-Mails, das hat Slack Nachrichten,
19:48 Moritz Heininger: das hat Drive.
19:50 Moritz Heininger: Das kann... Also was immer son bisschen das Thema mit, ich hab jetzt aber auch gelöst, wenn Du irgendwelche PDFs hast oder PowerPoint Präsentationen, müssen die ja irgendwie in ein Markdown verwandelt werden, dass das auch ausgelesen werden kann, son bisschen dieses ganze Fallthema.
20:02 Moritz Heininger: Aber das ist superspannend, weil Du jetzt einfach jetzt nicht Leute zu dir kommen und sagen, wie haben wir das? Wir waren das damals bei denen, ne? Du kannst jetzt einfach erst mal selbst erst das Second Brain anpingen, kannst gucken, was Du da für Informationen bekommst im Sinne von' von' schlauen Wissensmanagement
20:18 Moritz Heininger: und kannst dann natürlich alles, was Du nicht beantworten kannst, natürlich trotzdem noch fragen. Aber immer dieses, ne, wenn Du in' ner Managementrolle
20:24 Moritz Heininger: bist,
20:25 Moritz Heininger: dass ständig Leute reinkommen, wie ist ein das, wie war denn das, kannst Du mir das? Und das liegt dann immer daran, dass so viel Wissen in Unternehmen einfach
20:32 Moritz Heininger: in den Hirnen der Menschen ist, Ja. Was halt eine Katastrophe ist. Und quasi dieses
20:37 Moritz Heininger: im Wissen von implizit explizit zu machen und zugänglich zu machen Ja. Für viele Leute
20:44 Moritz Heininger: oder Agenten,
20:45 Moritz Heininger: das ist einfach ein absoluter Game Changer, ne. Dieses das ist dieses typische KI Betriebsmodell
20:51 Moritz Heininger: oder Operating System.
20:53 Benjamin Wüstenhagen: Was ich interessant finde, kam ja jetzt gestern, vorgestern, da hatten wir all hands und ein Kollege hat sich gemeldet, die ist erst seit ein paar Wochen da, meinte, hey,
21:01 Benjamin Wüstenhagen: gibt's denn mal son vernünftiges Organigramm? Ich möchte mal wissen, wer eigentlich wofür zuständig ist. Und dann nicht mehr, wir sind sone kleine son kleiner Laden. Ich kenn doch alle, ich weiß doch, wer was macht. Mhm. Aber gut, ich weiß halt, wer was macht. Ja.
21:12 Benjamin Wüstenhagen: Natürlich weiß das jetzt jemand, der jetzt neu dazukommt, nicht und in' großen Unternehmen hast Du das sofort aufm Schirm,
21:18 Benjamin Wüstenhagen: weil wie so wie anders soll's gehen, aber in' kleinen Laden hatte ich's gar nicht so aufm Schirm. Von daher ist es gute Inspiration, mal zu überlegen, ob wir so was auch bauen können, damit man sagen kann, hier Onboarding,
21:27 Moritz Heininger: sprich mit dem Second Brain. Ja, ja, und das Thema, also was man da beachten muss,
21:32 Moritz Heininger: ich hatte ja vorhin, glaub ich, gesagt, in der letzten Folge, dass wir nach dem KI Führerschein als nächsten Kurs jetzt den Agent Builder bauen und ein Teil davon ist eben dieses ganze Kontext Second Brain Thema.
21:43 Moritz Heininger: Und
21:44 Moritz Heininger: es ist noch mal ein Unterschied natürlich, ob Du so was erst mal für dich selbst baust
21:48 Moritz Heininger: oder ob Du so was auf Unternehmenslevel
21:50 Moritz Heininger: hochziehst, weil Du dann halt eben die
21:53 Moritz Heininger: so Governance Themen beachten musst, ne. Wer welcher Agent darf denn eigentlich auf was zugreifen?
21:59 Moritz Heininger: Stand jetzt, ne, wir sind irgendwie Flachjäger erschienen. Natürlich hab ich da keine weder Finanzdaten, noch irgendwelche HR Daten und so weiter aktuell drin. Deswegen ist es bei uns, Stand jetzt, auch noch so, dass jeder quasi alles sieht. Aber das sind jetzt genau die nächsten Schritte,
22:12 Moritz Heininger: die wir einziehen, ne. Diese Governance,
22:15 Moritz Heininger: ja? Wer darf auf welche Teile von diesem Brain eigentlich zugreifen?
22:19 Moritz Heininger: Und das irgendwie sinnvoll zu organisieren,
22:21 Moritz Heininger: das sind halt so bisschen die nächsten Schritte. Und das sind ganz viele irgendwie dran. Da gibt's meiner Meinung nach auch jetzt noch kein Best Practice, da gibt's verschiedene Ansätze.
22:30 Moritz Heininger: Das ist die Zukunft, wie Unternehmen arbeiten werden. Und das ist natürlich ein ganz großer Unterschied, ob 1 von unseren großen Kunden,
22:36 Moritz Heininger: die großen Enterprises,
22:38 Moritz Heininger: bis die dahin sind, das wird noch Jahre dauern, ne, weil das ja ganz andere, komplexere Systeme und Daten und Zugänge und ja, also das ist ein Was ist schon? Riesen ja Datenschutz, ein riesen Transformationsprojekt
22:50 Moritz Heininger: für große Unternehmen. Aber kleinere Unternehmen
22:53 Moritz Heininger: können so was deutlich schneller machen, haben dadurch meiner Meinung nach auch ein ganz guten
22:58 Moritz Heininger: Wettbewerbsvorteil
22:59 Moritz Heininger: irgendwo, weil man so viel agiler agieren kannst. Aber Devils sind Details,
23:03 Moritz Heininger: ne, das ist am Ende ist es auch ein komplexes Projekt,
23:06 Moritz Heininger: aber halt ein absoluter Gamechanger, weil Unternehmen in Zukunft einfach ganz anders arbeiten werden aufm KI Betriebssystem.
23:12 Benjamin Wüstenhagen: Ja und die Sache ist ja auch, das machst Du für deine Mitarbeitenden, das machst Du aber natürlich auch für deine Agenten. Ja, genau. Heißt, wenn Du mehr Agenten einsetzen willst, musst Du dir überhaupt die Information erst mal so zur Verfügung stellen, dass sie damit arbeiten können. Ja.
23:25 Benjamin Wüstenhagen: Du klappst den Laptop zu, es ist 18 Uhr. Bei uns ist es kurz vor 18 Uhr.
23:29 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Da klappt man eben auch kurz zu zum zum entweder zum Konzert gehen oder zum Abendessen, aber irgendwann wird er wieder auf dem Klang. Genau, wie Flamme? 5 Uhr? Das ist 55,
23:38 Moritz Heininger: 55,
23:39 Moritz Heininger: okay. 5 Minuten haben wir noch, dann muss ich zum Konzert. Aber
23:43 Moritz Heininger: das wir sind genau gut in der Zeit.
23:45 Moritz Heininger: Es wär schön, wenn wir an jedem Abend 18 Uhr unseren Laptop zuklappen würden, Benny. Ich glaub,
23:51 Moritz Heininger: wahrscheinlich können wir da im Durchschnitt 4
23:54 Benjamin Wüstenhagen: bis 6 Stunden noch mal obendrauf legen. Es kommt auf die Zeitzone an. In irgendeiner Teil der Welt ist es 18 Uhr, wenn ich ein Laptop zuklappe. Das stimmt. Aber ich sag mal,
24:03 Moritz Heininger: in der Regel arbeiten Leute auch ein bisschen weniger. Von daher in der Regel ist das, glaub ich, auch gesund. Und sollten die Leute 18 Uhr den Laptop zuklappen, weil's auch was anderes gibt als Arbeit. Es hat immer was ist ein anderes, wenn Du irgendwie CEO oder Gründer bist, aber
24:18 Moritz Heininger: irgendwann ist halt vorbei. Und dann
24:21 Moritz Heininger: kann man halt überlegen, was hat man, also was hat mir das denn jetzt gespart? Wie viel mehr hab ich denn geschafft im Vergleich zu früher, ne? Und wir haben hier son paar
24:30 Moritz Heininger: plakative Statistiken, 3 Stunden zurückgewinnen gewonnen allein heute. 0 Minuten Admin nach Calls, was und Meetings, was tatsächlich, glaub ich, so ist. 70 Prozent der Zeit für Führung statt Fleißarbeit, ne. Also es ist natürlich dadurch, dass... Ich hab jetzt viel mehr Zeit natürlich, mich ja meine Mitarbeiter zu kümmern und zwar die wirklich wertstiftenden
24:49 Moritz Heininger: Themen
24:50 Moritz Heininger: als Manager als irgendwie, keine Ahnung, ich korrigier dir da eine E-Mail oder sag dir noch mal zum zehnten Mal, wie man Konzepte irgendwie grundsätzlich aufbaut
24:59 Die Wahrheit über die gewonnene Zeit
24:59 Benjamin Wüstenhagen: oder Admin arbeitet. Das ist ein spannendes Thema. Also ich hab, man sagt ja immer, man spart zu viel Zeit und hat dann mehr Zeit.
25:06 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt mach ich diesen ganzen KI Kram jeden Tag und hab aber nicht das Gefühl, dass ich irgendwie wahnsinnig viel Zeit habe, sondern ich arbeite ich arbeite trotzdem gefühlt mehr als Ja. Weiß ich nicht, vor 5 Jahren. Nee, aber Du, ich find, Du hast halt einfach mehr Zeit. Ich arbeite viel, ja, deutlich mehr. Also es ist jetzt ist natürlich immer diese Frage, ne, ist es irgendwie dein eigenes Thema, was Du weitertreifst?
25:26 Moritz Heininger: Bist Du irgendwie
25:27 Moritz Heininger: Angestellter in' Konzern und musst da deine Aufgaben noch und wenn sie fertig sind, sind sie fertig. Und dann gibt dir keiner eine Medaille, wenn Du dir noch 100 Extraaufgaben
25:34 Moritz Heininger: suchst, ne, fair.
25:36 Moritz Heininger: Das ist dann immer das Problem, wenn das Unternehmen das nicht ganzheitlich angeht und jetzt halt auch weiß, dass man mehr schaffen kann.
25:43 Moritz Heininger: Du gewinnst Zeit, aber die knallst Du dir halt voll mit neuen Themen, neue Sachen zu machen. Du wirst halt einfach extrem viel schneller
25:51 Moritz Heininger: und schaffst's mehr in der gleichen Zeit, ne. Und grundsätzlich ist es halt, glaub ich, schon so,
25:56 Moritz Heininger: Du verbringst weniger Zeit mit dem Krams, auf den Du eigentlich halt keine Lust hast, ne. Hab ich Lust danach, irgendwie PDF Angebote zu erstellen? Hab ich Lust danach, irgendwie ein Call zusammenzufassen und die E-Mail zu schreiben?
26:07 Moritz Heininger: Nee, das sind die Tasks, die mir jetzt die KI abnimmt und Dafür knallst Du meine Meetings durch? Dafür, ja. Also ich hab teilweise 12 Meetings an einem Tag, die an dem gleichen Tag noch nachbearbeitet sind und Angebote rausgeschickt sind, ja. Vorher unmöglich.
26:20 Moritz Heininger: Find ich, ist geil, wenn ich 12 Meetings an einem Tag hab, wahrscheinlich nicht. Also wahrscheinlich muss ich mir selbst doch mal bisschen die Disziplin,
26:27 Moritz Heininger: ja, dafür sorgen, dass ich halt meine mehr Arbeitsblocker,
26:30 Moritz Heininger: Denkblocker und so weiter einbaue, ne. Das ist dann aber, glaube ich, irgendwie meine Schuld.
26:35 Moritz Heininger: Aber man bekommt in
26:37 Moritz Heininger: der gleichen Zeit entweder viel mehr hin oder man ist halt diszipliniert genug oder hat nicht den Druck,
26:44 Moritz Heininger: dass man dann auch potenziell ein bisschen früher
26:47 Moritz Heininger: Zeit für wichtige Dinge im Leben verwenden kann. Wir haben den Laptop zugeklappt.
26:52 Benjamin Wüstenhagen: Teil 2 ist durch.
26:54 Benjamin Wüstenhagen: Schön, dass ihr noch dabei wart.
26:56 Benjamin Wüstenhagen: Wenn's euch gefallen hat, sprecht ihr über uns, empfehlt uns weiter, gebt uns ein Like, abonniert unseren Kanal, all das, was man halt so sagt.
27:03 Benjamin Wüstenhagen: Und bis zum nächsten Mal. Genau, bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. Tschau. Tschau.