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#67: Produktmanagement & KI: So baust du heute das Richtige
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0:00 Zukunft des Produktmanagements im KI-Zeitalter
0:00 Benjamin Wüstenhagen: Was bleibt vom Produktmanagement,
0:02 Benjamin Wüstenhagen: wenn KI schon ganz viel kann?
0:10 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück zu Co-Intelligence,
0:13 Benjamin Wüstenhagen: eurem KI Lernpodcast
0:15 Benjamin Wüstenhagen: mit Benjamin Wüstenhagen, das bin ich und heute Natalie
0:19 Benjamin Wüstenhagen: Witschel.
0:20 Benjamin Wüstenhagen: Moritz lässt sich nach wie vor entschuldigen.
0:23 Benjamin Wüstenhagen: Wir sind alle busy und ich entschuldige mich schon mal vorab für die vielleicht nicht super optimale Sound- und Bildqualität heute, denn wir sind nicht im Studio, wie ihr sehen könnt, sondern beide
0:34 Benjamin Wüstenhagen: irgendwo auf der Welt verteilt.
0:36 Benjamin Wüstenhagen: Dann ist es Sommer. Ich freue mich sehr, dass Natalie heute dabei ist. Natalie und ich kennen uns schon viele Jahre. Wir haben schon viel zusammengearbeitet
0:43 Benjamin Wüstenhagen: und kommen beide ursprünglich aus dem Produktmanagement,
0:47 Benjamin Wüstenhagen: sind also beides Produktnerds
0:49 Benjamin Wüstenhagen: und sehen auch, wie KI das Thema Produktmanagement,
0:53 Benjamin Wüstenhagen: ja, extrem verändert.
0:55 Benjamin Wüstenhagen: Natalie hat noch deutlich mehr Erfahrung in dem Bereich und arbeitet auch noch viel stärker und viel näher am Produkt.
1:02 Benjamin Wüstenhagen: Insofern wollen wir heute einmal unsere Erfahrungen reflektieren.
1:05 Benjamin Wüstenhagen: Was haben wir selber für Erfahrungen gemacht, sowohl mit unserer App als auch mit einem neuen Content Projekt, nämlich einem Kurs
1:13 Benjamin Wüstenhagen: zu KI?
1:14 Natalie Witschel: Freut mich, dabei zu sein und vielen, vielen Dank für die
1:18 Natalie Witschel: nette Intro, Ben.
1:20 Natalie Witschel: Und genau, es freue mich dadrauf, mit dir zu... Dadrüber zu sprechen, wie KI das Produktmanagement
1:27 Natalie Witschel: bisher verändert hat, was bleibt und wo die Reise hingeht.
1:32 Benjamin Wüstenhagen: Ja, wir sehen's ja irgendwie jeden Tag.
1:34 Benjamin Wüstenhagen: Ich hab das Gefühl, man kann mit Software jetzt
1:36 Benjamin Wüstenhagen: Software jetzt schreiben. Man braucht keine Entwickler mehr, man braucht keine Designer mehr. Designer werden schreien, Entwickler werden schreien und Sie haben auch recht,
1:43 Benjamin Wüstenhagen: aber
1:44 Benjamin Wüstenhagen: Produktmanagement ist ja eigentlich viel, viel mehr. Wo sagst Du,
1:48 Benjamin Wüstenhagen: wie viel hat sich deine Rolle verändert und was bleibt da auch oder was wird vielleicht auch wichtiger als bisher?
1:53 Natalie Witschel: Ja, also vielleicht fangen wir erst mal an mit dem, was, sag ich mal, wichtiger ist und was bleibt.
1:54 Wie KI die Rolle des Produktmanagers verändert
2:00 Natalie Witschel: Also ich denke, diese die Kundennähe.
2:02 Natalie Witschel: Ich mein, das ist immer noch einfach das A und O, dass wir wissen, wer unsere Kunden sind, wer unser Produkt nutzt,
2:11 Natalie Witschel: was sie für Probleme haben
2:14 Natalie Witschel: und dann natürlich gucken, wie wir diese Probleme am besten lösen.
2:18 Natalie Witschel: Also das ist das eine. Des Weiteren denke ich, dass Produkt Strategie und ein klarer Fokus haben,
2:24 Natalie Witschel: weiterhin superwichtig ist, dass wir uns auf die richtigen Outcomes fokussieren.
2:29 Natalie Witschel: Vor allem jetzt, da einfach so viel mehr möglich ist,
2:32 Natalie Witschel: ist es einfach noch mal wichtiger, den Fokus stärker setzen zu können.
2:38 Natalie Witschel: Das heißt,
2:39 Natalie Witschel: wirklich eine klare Strategie haben und eine Vision, wo wir hinwollen als Firma,
2:44 Natalie Witschel: als Produkt
2:45 Natalie Witschel: und dann natürlich auch
2:47 Natalie Witschel: im Produktmanagement
2:49 Natalie Witschel: selber als Produktmanager
2:51 Natalie Witschel: die Verantwortung übernehmen für die Lösungen, die gebaut werden.
2:55 Natalie Witschel: Das heißt, das sind wirklich so, sag ich mal, die essenziellen Sachen im Produktmanagement,
3:00 Natalie Witschel: die weiterhin bestehen, die auch keine KI so einfach ersetzen kann.
3:04 Natalie Witschel: Natürlich kann sie in der Entscheidungsfindung
3:07 Natalie Witschel: sehr viel beitragen,
3:08 Natalie Witschel: aber das eigene,
3:10 Natalie Witschel: sag ich mal, Verständnis und diese Vision dahinter zu haben
3:14 Natalie Witschel: und auch die Kultur im Team zu schaffen und in der Firma,
3:17 Natalie Witschel: die dazu beiträgt, das bleibt natürlich weiterhin bei uns.
3:21 Benjamin Wüstenhagen: Hat sich denn schon irgendwas verändert in letzten, ich sag mal, im letzten Jahr für dich? Machst Du Dinge mit KI, die Du vorher nicht mit KI gemacht hast?
3:29 Benjamin Wüstenhagen: Wie ist das?
3:30 Natalie Witschel: Ja, also ich denke, meine Rolle hat sich schon sehr stark verändert.
3:34 Natalie Witschel: Also einmal hast Du einfach mehrere Hüte auf mittlerweile.
3:39 Natalie Witschel: Was ich bei mir gesehen hab zum Beispiel, ist, dass ich
3:43 Natalie Witschel: dass ich einfach im Design auch mehr arbeite
3:47 Natalie Witschel: und das macht mir auch zum... Also macht mir wirklich Spaß, weil
3:50 Natalie Witschel: ich... Du machst natürlich die Interviews, Du verstehst die Probleme et cetera,
3:55 Natalie Witschel: aber das Ganze dann auch irgendwie zu übersetzen in eine Lösung, wie die dann aussieht, das hat mir früher immer ein bisschen schwergefallen. Natürlich hast Du coole Methoden mit crazy Aids et cetera, aber wie Du das Ganze wirklich visualisieren
4:09 Natalie Witschel: kannst, ist
4:11 Natalie Witschel: einfach, dass... Haben manche Menschen ein visuelleres Auge für und manche halt nicht so. Und das hat mir einfach total geholfen.
4:18 Natalie Witschel: Ich arbeite da mit Claude Design,
4:21 Natalie Witschel: die Probleme zu definieren und dann in unserem Designsystem sogar schon ein paar verschiedene Prototypen zu entwickeln.
4:29 Natalie Witschel: Das ist das eine. Also und die kannst Du dann natürlich auch viel schneller mit Kunden vertesten. Das hat früher einen Designer natürlich ein paar Wochen gedauert, bis da überhaupt ein Prototyp gestanden hat.
4:40 Natalie Witschel: Und ja, das ist einmal viel schneller.
4:43 Natalie Witschel: Des Weiteren
4:45 Natalie Witschel: nimmst Du... Haben wir... Waren wir auf' Hack Week und da haben wir auch
4:49 Natalie Witschel: selber Sachen gecodet. Das ist natürlich auch noch mal was anderes, wo Du wirklich selber auch die Rolle des Softwareingenieers
4:56 Natalie Witschel: einnehmen kannst und einfach Dinge ausprobieren kannst.
5:01 Natalie Witschel: Und dann auf der anderen Seite, ich mein, im Vergleich zu früher hab ich einfach
5:05 Natalie Witschel: Ewigkeiten
5:06 Natalie Witschel: verbracht mit
5:07 Natalie Witschel: Interviews, Transkribieren,
5:09 Natalie Witschel: wirklich die Probleme und herauszufiltern.
5:12 Natalie Witschel: herauszufiltern.
5:13 Natalie Witschel: Dafür hab ich ein Skill auf Claude,
5:15 Natalie Witschel: der mir das superschnell einfach runterschreiben kann und
5:20 Natalie Witschel: das hat einfach super geholfen,
5:22 Natalie Witschel: das Ganze viel schneller zu machen.
5:25 Natalie Witschel: Was aber zum Beispiel auch noch nicht wirklich funktioniert,
5:27 Natalie Witschel: ist so ein Opportunity Solution Tree daraus zu erstellen.
5:31 Natalie Witschel: Das heißt,
5:32 Benjamin Wüstenhagen: ich Ich glaub, ich muss ja immer sagen, was das ist. Was was ist ein Opportunity Solution Tree für alle, die nicht so Produktnerds sind?
5:39 Natalie Witschel: Das ist, wo wir einmal draufschauen, was sind die
5:42 Natalie Witschel: Opportunities?
5:43 Natalie Witschel: Das heißt, was sind
5:45 Natalie Witschel: Probleme von unseren Kunden in unseren Apps,
5:49 Natalie Witschel: outcome... Also Probleme, die wir erreichen oder lösen wollen für unsere Kunden oder die... Wo wir das Produkt einfach besser machen wollen für unsere Kunden.
5:57 Natalie Witschel: Und die suchst Du sozusagen aus den Interviews heraus und versuchst dir dann ein bisschen zusammenzuclustern, wo
6:03 Natalie Witschel: wo Du sagst, okay, hier gibt es eine Higher Level Opportunity. Das fällt alles dadrunter zum Beispiel jetzt, sagen wir mal, irgendwie ich will mit unserer... Ich ich brauch mehr Flexibilität in unserer App zum Lernen, ja? Dass jemand unterwegs lernen will, dass jemand
6:18 Natalie Witschel: vielleicht auch einfach irgendwie, ne, den Speed anders anpassen will oder wie auch immer das.
6:23 Natalie Witschel: Das Ganze kannst Du dann clustern und da ist KI zum Beispiel noch nicht so gut drin, dass ihr sagt, okay, das sind hier die Zusammenhänge
6:31 Natalie Witschel: zwischen den verschiedenen Opportunities und so kannst Du die kannst Du dir son ganzen Baum daraus aufbauen.
6:38 Natalie Witschel: Das hab ich... Ja, da hab ich das... Da bin ich die Opportunities selber durchgegangen und hab das gemacht, weil da einfach nicht superviel Gutes dabei raus kam.
6:48 Natalie Witschel: Und da sieht... Aber da sieht man halt auch noch mal, es hilft dir natürlich auch selber einfach, das Ganze zu durchdenken und diese diesen Schritt selber zu machen. Ja.
6:57 Discovery vs. Delivery: Warum das Richtige bauen entscheidend ist
6:57 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Okay, also die die KI kann dich noch nicht komplett ersetzen. Ist doch schön. Noch nicht ganz.
7:02 Benjamin Wüstenhagen: Wir packen mal den... Wir packen mal das Buch von Teresa Torres. Teresa Torres heißt die Ja. Zum Opportunity Solution Tree, ich kann das Wort nie aussprechen,
7:10 Benjamin Wüstenhagen: in die Shownotes, dann könnt ihr euch das angucken.
7:12 Ja.
7:14 Benjamin Wüstenhagen: Es gibt... Wie... Ich kann mich erinnern, wir hatten vor vor Jahren mal so einen Buchclub
7:18 Benjamin Wüstenhagen: und haben da mal gemeinsam irgendwie Produktmanagement Bücher gelesen, unter anderem von dem Produktmanagementgott
7:24 Benjamin Wüstenhagen: von vielen aus der, ich sag mal, aus der Saas Ära von Marty Cagan,
7:29 Benjamin Wüstenhagen: der Organisation gegründet hat, die heißt Silicon Valley Product Group. Die haben hier einige Bücher rausgebracht, die irgendwie Inspired und
7:37 Benjamin Wüstenhagen: Loved und was weiß ich. Also Empowered gibt's auch, genau.
7:40 Benjamin Wüstenhagen: Genau. Und der hat vor Kurzem... Der war jetzt in der in dieser KI Zeit so relativ ruhig, aber fängt jetzt wieder an zu bloggen und hat vor Kurzem einen Blogartikel rausgebracht und hat da son KI,
7:52 Benjamin Wüstenhagen: ja,
7:53 Benjamin Wüstenhagen: Paradoxon Prinzip beschrieben. Das heißt, alles... Also es wird viel, viel leichter,
7:58 Benjamin Wüstenhagen: heute Lösungen zu bauen,
8:00 Benjamin Wüstenhagen: aber es ist immer noch genauso schwer, die richtige Lösung zu haben. Also ich kann viel mehr Crap irgendwo ranzimmern als Das ein neues
8:06 Benjamin Wüstenhagen: heißt aber nicht, dass es besser wird. Und der Engpass
8:10 Benjamin Wüstenhagen: ist eben nicht mehr die in Anführungszeichen Delivery,
8:13 Benjamin Wüstenhagen: also die Stunden, die ich habe mit Entwicklern oder mit Designern,
8:16 Benjamin Wüstenhagen: sondern es ist wirklich die Discovery, also die Phase, die Du gerade beschrieben hast. Ich spreche mit Nutzern, ich spreche mit Kunden, ich ich ich beobachte Menschen Ja. Dabei, wie sie Produkte nutzen und zieh daraus meine Rückschlüsse. Und das ist irgendwie auch ganz, ganz spannend,
8:30 Benjamin Wüstenhagen: dass man da wieder so ein Bottleneck hat,
8:33 Benjamin Wüstenhagen: den's vorher auch schon gab, aber der vorher nicht so stark war und der jetzt einfach gewandert ist, weil KI eben in dem Bereich Delivery schon wahnsinnig viel macht.
8:41 Natalie Witschel: Ja,
8:42 Erfahrungen aus der Hack-Week: Selber coden mit KI
8:42 Natalie Witschel: das stimmt.
8:43 Benjamin Wüstenhagen: Du hast vorhin die Hacking angesprochen.
8:46 Benjamin Wüstenhagen: Was was was waren deine Erfahrungen,
8:48 Benjamin Wüstenhagen: irgendwie in die Rolle des Entwicklers zu treten?
8:51 Natalie Witschel: Ja, war superspannend.
8:53 Natalie Witschel: Also es war wirklich cool zu sehen, was Du mit KI einfach alles schon machen kannst. Also
8:59 Natalie Witschel: wir haben wirklich ein Feature entwickelt gehabt in' Zeit, in fast 3 Tagen, was wahrscheinlich einen Entwickler
9:07 Natalie Witschel: die, sagen wir mal, 6 Monate gedauert hätte ohne KI. Und das waren wir Leute, die kein,
9:15 Natalie Witschel: ja, Software Engineering Background haben.
9:18 Natalie Witschel: Und das war einfach supercool zu sehen, wie das Ganze... Also es ist natürlich krass
9:23 Natalie Witschel: viel hin- und herillterieren, also Du sprichst die ganze Zeit mit der KI,
9:27 Natalie Witschel: aber einfach dann zu sehen, wie das Ganze
9:30 Natalie Witschel: to life kommt. Also erst mal war es natürlich so die Backend Arbeit, die wir gemacht haben und da sitzt Du dann die ganze Zeit und wusste, oh mein Gott, wird das überhaupt was? Was machen wir hier überhaupt gerade?
9:42 Natalie Witschel: Und dann siehst Du das Ganze, wenn wir's... Als wir's dann mit dem Frontend auch kombiniert haben, wie's einfach funktioniert hat. Und das war wirklich, wirklich cool zu sehen.
9:51 Natalie Witschel: Und ich glaub, das ist natürlich auch etwas, was ich am Anfang schon gesagt hab, dass Du mehrere Hüte aufhast. Und das heißt, irgendwann wird sich... Werden sich wahrscheinlich viele Rollen,
10:01 Natalie Witschel: sag ich mal, auch zusammenfinden oder mehr... Stärker vereinen, wahrscheinlich vor allem auch in
10:06 Natalie Witschel: kleineren Firmen, kann ich mir vorstellen, ne, wo Du einfach noch nicht so viel
10:11 Natalie Witschel: vielleicht Geld zur Verfügung hast, große Teams zu haben und das ist aber auch möglich. Und natürlich sieht man jetzt auch schon, dass viele
10:19 Natalie Witschel: ja auch ihre eigenen
10:21 Natalie Witschel: Ideen einfach direkt umsetzen können. Das heißt natürlich, was das aber... Was auch passieren wird, ist einfach die... Der ganze Markt mit wahrscheinlich Softwareprodukten
10:29 Natalie Witschel: überflutet wird und deshalb
10:32 Natalie Witschel: ist es natürlich auch wieder wichtig, dass wir das Richtige bauen
10:36 Natalie Witschel: und dafür ist die Product Management Disziplin verantwortlich.
10:40 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
10:41 Benjamin Wüstenhagen: Ja, gut und das zum einen. Zum Zweiten ist, es gab vor einiger Zeit mal son son X
10:46 Benjamin Wüstenhagen: Post oder Ex heißt's jetzt von Aaron Levie, der ist der der ist CEO von Box, eine recht große
10:52 Benjamin Wüstenhagen: Scale up Company, mehrere Milliarden wert. Und der schrieb so, along the lines,
10:58 Benjamin Wüstenhagen: also es gibt son Short Tail, also Du kannst jetzt mit KI super schnell Software bauen, aber Du hast immer son Long Tail und der Long Tail ist halt, Du musst dich drum kümmern, dass das gepflegt wird, dass es gewartet wird, dass Fehler behoben werden, neue Anforderungen reinkommen, Schnittstellen gepflegt werden et cetera p p. Also auch wenn Du jetzt schnell irgendwas vorne bauen kannst, geht der Longtail nicht weg. Ja,
11:19 Benjamin Wüstenhagen: klar. Und das heißt natürlich auch,
11:22 Benjamin Wüstenhagen: ja, das das das macht dann dein Punkt ja noch mal stärker, ja? Weil ich das eben nicht die ganze Zeit maintained kann, weil ich das immer noch habe, sozusagen der Eisberg, der unter der Wasseroberfläche
11:30 Benjamin Wüstenhagen: da ist,
11:31 Benjamin Wüstenhagen: muss ich mich trotzdem darauf konzentrieren, was mich wirklich differenziert
11:36 Benjamin Wüstenhagen: und das muss ich natürlich rausfinden.
11:38 Benjamin Wüstenhagen: Wie findest Du was raus? Wie wie kriegst Du raus, was Menschen wirklich wollen? Das weiß ich ja selber nicht, was ich will.
11:44 Natalie Witschel: Ja, also das ist natürlich... Sind mehrere Sachen, auf die Du achtest im Produktmanagement.
11:49 Natalie Witschel: Also einmal ist es natürlich, dieses User Behavior selber anzuschauen.
11:53 Natalie Witschel: Das heißt Data Analytics, da hat KI auch wirklich krass viel geholfen. Also zum Beispiel hab ich jetzt wirklich selber Zugriff zur Database. Das heißt, jede Frage, die ich habe, kann ich einfach selber stellen.
12:08 Natalie Witschel: Was vorher nicht der Fall war, da hatten wir entweder mit... In verschiedenen Firmen entweder mit Data Analyst zusammengearbeitet.
12:15 Natalie Witschel: Die sind dann aber natürlich
12:17 Natalie Witschel: total voll, weil jedes Team seine Data Fragen hat. Das das heißt, Du musst dann erst mal so 2 Wochen bis einen Monat warten, bis Du da überhaupt eine Antwort bekommen hast. Ja. Oder aber als ich mit Ben gearbeitet hatte, hatten wir und das heißt, Du hast dir selber deine
12:32 Natalie Witschel: Graphen et cetera, deine Analysen fahren können, aber das dauert natürlich auch einfach viel länger, als wenn Du jetzt einmal eine Frage in einen Chat schreibst und dann direkt die Antworten bekommst.
12:42 Natalie Witschel: Das heißt, einmal User Behavior anschauen, wie nutzen unsere Kunden unsere Plattform selber? Welche Features nutzen sie? Welche Features nutzen sie nicht et cetera?
12:53 Natalie Witschel: Dann geht es natürlich auch dadrum, in Interviews zu gehen, das heißt wirklich Kunden... Mit Kunden selber zu sprechen und da muss man aufpassen, wie man Interviewfragen
13:01 Natalie Witschel: stellt. Da gibt's auch ein ganz gutes Buch, das heißt The Mom Test.
13:05 Natalie Witschel: Können wir vielleicht auch verlinken
13:07 Benjamin Wüstenhagen: und auch in Theresa Fritz Patrick. Ja, ja. Oh, Superbuch. Sehr empfehlend, 20 Seiten oder 40 Seiten und so ganz, ganz viele Sticken, aber Gold,
13:16 Natalie Witschel: ja. Genau.
13:18 Natalie Witschel: Und dann auch Teresa Torres, die hat auch viele gute Anleitungen, wie man am besten Fragen stellt, dass sie einfach nicht leading sind. Das heißt, Du fragst eher nach konkretem
13:28 Natalie Witschel: Verhalten,
13:30 Natalie Witschel: wie sie zum Beispiel unsere App nutzen, in welche Probleme sie reinlaufen, wie sie diese Probleme lösen et cetera,
13:36 Natalie Witschel: anstatt, sag ich mal, nach Wünschen zu fragen, ne?
13:40 Natalie Witschel: Das heißt, darauf wirklich achten und dann zuhören und nachhaken et cetera. Ein konkretes Beispiel
13:47 Natalie Witschel: zum in... Ich hatte mit einer gesprochen, die unseren anderen
13:52 Natalie Witschel: KI Kurs schon belegt hat Und
13:54 Natalie Witschel: Und
13:56 Natalie Witschel: die hat ist wirklich unsere ganzen Transkripte durchgegangen
13:59 Natalie Witschel: und hat sich...
14:01 Natalie Witschel: Ich ja, sie hat mir die Übung geschickt, hat sich bei jedem vierten Satz eine eigene Übung dahin und
14:07 Natalie Witschel: und die selber aus also sie selber ausgearbeitet.
14:11 Natalie Witschel: Was kann man davon lernen? Natürlich, dass wir
14:14 Natalie Witschel: viel mehr selber Übungen haben müssen, nicht nur also nicht nicht so viele, sag ich mal, Multiple Choice Fragen, sondern wirklich, wo die Leute selber ins Doing kommen,
14:24 Natalie Witschel: auch Praxistransfer,
14:26 Natalie Witschel: Anbindung auf ihren eigenen Kontext et cetera.
14:29 Natalie Witschel: Genau.
14:30 Vielleicht für diejenigen, die uns noch nicht so lange folgen,
14:33 Benjamin Wüstenhagen: kurz zur Einordnung,
14:35 Benjamin Wüstenhagen: Moritz, normalerweise hier ist und ich, wir sind beide jeweils mit unseren eigenen Firmen oder ich als Geschäftsführer unterwegs, Moritz auch als Eigentümer.
14:44 Benjamin Wüstenhagen: SnipKI macht im weitesten Sinne KI Enablement und auch
14:48 Benjamin Wüstenhagen: ja, mit dem KI Führerschein auch ein Kursangebot,
14:51 Benjamin Wüstenhagen: the key academy. Wir machen auch Kurse, IHK zertifizierte Kurse zu allen möglichen relevanten Themen
14:58 Benjamin Wüstenhagen: für Professionals
15:00 Benjamin Wüstenhagen: und unter anderem auch natürlich KI.
15:02 Benjamin Wüstenhagen: Und wir sind gerade dabei, auch einen neuen Kurs aufzulegen,
15:07 Benjamin Wüstenhagen: an dem, ja, Natalie, Du viel mitgeholfen hast, überhaupt erst mal rauszufinden, in welche Richtung soll das gehen? Was sind die Anforderungen
15:13 Benjamin Wüstenhagen: der Menschen, die sich mit dem Thema, dass wir nicht so intensiv beschäftigt haben wie ihr, die diesen Podcast aktiv hört oder sind.
15:22 Benjamin Wüstenhagen: Genau. Ja, das als kleiner Einschub. Und Du hast Menschen dann gefragt, hey, was wenn's
15:27 Benjamin Wüstenhagen: KI Kurs geht, was wollt ihr eigentlich?
15:30 Nutzerbedürfnisse verstehen: Wer kauft thekey Academy?
15:30 Natalie Witschel: Nee, das habe ich gerade nicht gemacht, sondern Okay, ja gut, klar.
15:37 Natalie Witschel: Sondern mir ging's erst mal wirklich dadrum,
15:40 Natalie Witschel: zu verstehen, wer unsere Kunden sind.
15:43 Natalie Witschel: Ja. Warum belegen Sie unsere Kurse? Wer steckt dahinter?
15:47 Natalie Witschel: Wie sieht Ihre KI Nutzung aus? Wie sieht so ein Alltag aus von unseren Kunden?
15:52 Natalie Witschel: Und
15:53 Natalie Witschel: welche Probleme haben Sie grade mit unserer App? Warum haben Sie zum Beispiel einen Kurs gebucht? Warum haben Sie keinen Kurs gebucht bei uns, et cetera? Also erst mal wirklich son Verständnis aufbauen
16:03 Natalie Witschel: von, wer steckt eigentlich
16:05 Natalie Witschel: hinter unseren Kunden?
16:07 Natalie Witschel: Und
16:08 Natalie Witschel: da haben wir natürlich viel lernen können und
16:12 Natalie Witschel: zwar haben wir einmal son auch ein paar Surveys gemacht, wo wir einfach wirklich verstehen wollten, okay, wie sieht es denn jetzt gerade aus? Also KI Nutzung zum Beispiel
16:20 Natalie Witschel: reicht
16:21 Natalie Witschel: natürlich von, ich nutze KI täglich, aber auch bis hin zu, ich hab noch nie KI benutzt. Ich hab einmal mit einem Kunden gesprochen, der hatte noch gar keine Berührungspunkte mit KI,
16:32 Natalie Witschel: das natürlich schon echt krass ist
16:35 Natalie Witschel: heutzutage.
16:36 Natalie Witschel: Dann andere, die das auch von der Firma selber nicht erlaubt, also das Die durften einfach keine KI nutzen. Was natürlich dann aber passiert und das haben auch manche zugegeben,
16:45 Natalie Witschel: ist dann diese Schatten KI Nutzung,
16:48 Natalie Witschel: dass natürlich viele es trotzdem ausprobieren in ihrem Alltag, ohne dass die Firma davon weiß. Wir sind reingegangen
16:54 Natalie Witschel: und haben erst mal wirklich keine starken Hypothesen gehabt, sondern wir wollten erst mal verstehen, wer sind unsere Kunden überhaupt?
17:03 Natalie Witschel: Das heißt, wirklich verstehen, okay,
17:05 Natalie Witschel: zum Beispiel Leute, die einen Trial angefangen haben, warum haben Sie keinen Kurs gebucht?
17:10 Natalie Witschel: Leute, die bei uns auf der Plattform schon sind, wie, ne, was... Wie nutzen Sie unseren Kurs? Wie sieht so ein Alltag von Ihnen aus? Wie sieht Ihre KI Nutzung aus?
17:20 Natalie Witschel: Und haben erst mal wirklich versucht zu verstehen, wer steckt hinter unseren Teilnehmern?
17:26 Natalie Witschel: Wer kauft the key academy?
17:28 Natalie Witschel: Oder auch was sind Gründe, warum sie's nicht tun?
17:31 Natalie Witschel: Und darauf basierend
17:33 Natalie Witschel: haben wir dann verschiedene
17:35 Natalie Witschel: Sachen herausgefunden.
17:37 Natalie Witschel: Also einmal ist die KI Nutzung sehr breit gestreut von,
17:41 Natalie Witschel: ich darf gar keine KI nutzen oder ich hab noch gar keine KI
17:45 Natalie Witschel: Berührungspunkte
17:46 Natalie Witschel: gehabt, das, natürlich schon krass ist heutzutage,
17:50 Natalie Witschel: zu Leuten, die das auch täglich einsetzen schon,
17:53 Natalie Witschel: aber dann vielleicht eher unstrukturiert.
17:56 Natalie Witschel: Also einer hat auch gesagt, das ist so nichts Halbes, nichts Ganzes. Ich nutze KI, ja, aber
18:02 Natalie Witschel: ich bin nicht wirklich systematisch
18:04 Natalie Witschel: vorgegangen. Dann prompt ich ständig hin und her, hab einen Chat offen, eine Einstellung et cetera, weiß nicht, welche verschiedenen
18:11 Natalie Witschel: Aspekte ich nutzen kann oder wofür ich was einsetze oder wofür ich welches Tool einsetze, also son bisschen dieses unsystematische
18:17 Natalie Witschel: Vorgehen.
18:19 Natalie Witschel: Und was auch immer wieder genannt wurde von unseren Teilnehmern, ist,
18:24 Natalie Witschel: ich will wirklich
18:26 Natalie Witschel: ganz praktisch an die Hand genommen werden. Ich möchte, dass mir jemand zeigt, wo stelle ich was in diesem Tool ein?
18:34 Natalie Witschel: Wie kann ich genau zu dem Ergebnis kommen? Gebt mir da eine ganz klare Handlungsanweisung. Und
18:40 Natalie Witschel: Und da haben wir natürlich
18:42 Natalie Witschel: ein bisschen drüber
18:44 Natalie Witschel: nicht gestritten, sondern diskutiert, wie wir das Ganze am besten in' Kurs übersetzen.
18:49 Warum Klick-Anleitungen für KI-Tools sinnlos sind
18:49 Benjamin Wüstenhagen: Ja, Du kamst mit Antworten von unseren Nutzern, die mir gar nicht gefallen haben.
18:53 Benjamin Wüstenhagen: Nein.
18:55 Benjamin Wüstenhagen: Und wahrscheinlich Moritz würde dann jetzt sagen, wenn er hier wäre, ja, Du... Natürlich, Du kannst jetzt keinen KI Kurs machen, Das... Die Halbwertszeit ist viel zu gering. Ja. Ich glaube aber doch und ich glaube, dass diese Anforderung
19:06 Benjamin Wüstenhagen: oder dass Produktmanagement
19:08 Benjamin Wüstenhagen: auch darin besteht,
19:09 Benjamin Wüstenhagen: diese wunderbaren
19:11 Benjamin Wüstenhagen: Wünsche dahinter zu schauen, wirklich zu verstehen, was sind die Anforderungen und die umzusetzen. Das, was Du auch gemacht hast, gibt dieses wunderbare,
19:18 Benjamin Wüstenhagen: ja, etwas ganz so Wunderbares, aber dieses Zitat von Henry Ford,
19:22 Benjamin Wüstenhagen: was ihm zugetragen... Was ihm zugesprochen wird, ich weiß nicht, ob er's je gesagt hat, aber er meinte, hätte ich meine Nutzer gefragt, was sie sich wünschen, hätten sie mir gesagt, schnellere Pferde,
19:30 Benjamin Wüstenhagen: weil sie gar nicht aufs Automobil gekommen wären. Dennoch, sie wollten halt von a nach b kommen und konnten sich das Automobil gar nicht vorstellen. Ist jetzt vielleicht ein bisschen hochtrabend für unser Beispiel, aber dennoch finde ich's irgendwie ganz, ganz greifbar und
19:41 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Ich glaube halt, merken Sie merken es selber im Podcast, ja? Wir reden einen Tag über Modell XY, was weiß ich, Gemini 3 Punkt 1. Dann kommt der Podcast 3 Tage später raus und direkt in den Kommentaren, ja, aber da ist doch jetzt schon die 3 Punkt 1 1 draußen.
19:56 Benjamin Wüstenhagen: I know. Ist halt Das mittendrin
19:58 Benjamin Wüstenhagen: geht alles so schnell, dass Du gar nicht mehr mehr irgendwie in Modellfamilien
20:02 Benjamin Wüstenhagen: oder... Nicht Modellfamilien, aber so in
20:05 Benjamin Wüstenhagen: den Modellgenerationen
20:07 Benjamin Wüstenhagen: sprechen kannst, weil's so schnell geht und sich auch Oberflächen so schnell verändern. Das heißt, diese Klickanleitung
20:13 Benjamin Wüstenhagen: bitte ganz oben rechts und dann zweiter Menüpunkt,
20:16 Benjamin Wüstenhagen: das wird nicht funktionieren. Allein wenn ich bei mir schaue, wie oft ich Codex und Claude update,
20:20 Benjamin Wüstenhagen: gefühlt kommt da jeden Tag irgend ein Update. Aber
20:24 Benjamin Wüstenhagen: ich glaub, die Wirkprinzipien bleiben gleich. Was meinst Du?
20:27 Natalie Witschel: Ja, genau und das haben wir ja auch versucht, dann wirklich in den Kurs zu übersetzen.
20:32 Natalie Witschel: Das heißt, dass wir... Wir haben gesagt, okay,
20:35 Natalie Witschel: erst mal müsst ihr ein Grundverständnis
20:37 Natalie Witschel: aufbauen von,
20:38 Natalie Witschel: was ist denn KI eigentlich und wie funktioniert das Ganze?
20:43 Natalie Witschel: Und
20:44 Natalie Witschel: darauf basierend kannst Du dann auch schon viel besser Urteilen lernen, weil wenn Du verstehst, wie eine KI gebaut ist, dann kannst Du auch verstehen, okay, warum kommt es zu Halluzinationen?
20:55 Natalie Witschel: Warum kommt es zu
20:57 Natalie Witschel: bestimmten
20:58 Natalie Witschel: Formulierungen et cetera? Auf was muss ich denn achten bei sonem KI Output?
21:03 Natalie Witschel: Danach, genau, das heißt erst mal so dieses Grundverständnis aufbauen.
21:09 Natalie Witschel: Danach haben wir gesagt, okay,
21:11 Natalie Witschel: was brauchen unsere Kunden denn? Sie wollen auch selber
21:14 Natalie Witschel: sich ein Tool einrichten,
21:16 Natalie Witschel: sie wollen das Steuern lernen wirklich und sie wollen es dann auf ihren eigenen Kontext anwenden.
21:22 Natalie Witschel: Und das haben wir schon auch mit eingebracht in den Kurs. Das heißt, dass wir diese Kernkompetenzen
21:27 Natalie Witschel: erst mal vermitteln,
21:29 Natalie Witschel: zu lernen, okay,
21:31 Natalie Witschel: wie kann ich ein Ergebnis einschätzen?
21:33 Natalie Witschel: Wie kann ich das kritisch analysieren?
21:35 Natalie Witschel: Und dann aber auch in die Tools selber gehen
21:38 Natalie Witschel: mit praktischen Übungen und das Ganze für dich selber herauszufinden.
21:42 Natalie Witschel: Wir geben auch immer den Grund, warum machst Du eigentlich etwas?
21:47 Natalie Witschel: Und am Ende gehen wir dann noch mal tiefer drauf ein in dem Kurs auch, was darf ich denn eigentlich nach DSGVO,
21:54 Natalie Witschel: nach EU AI Act et cetera? Das Ganze ist aber auch immer wieder in den Kurs eingebunden.
22:01 Natalie Witschel: Das heißt, dass Du immer wieder über diese Fragen auch selber im Kurs in deiner Arbeit nachdenkst.
22:06 Benjamin Wüstenhagen: Ist halt auch son deutsches Thema, ne? In Deutschland haben wir das ja aus meiner Sicht schon im Datenschutz,
22:12 Benjamin Wüstenhagen: dass das oftmals so
22:13 Benjamin Wüstenhagen: vorangetragen
22:14 Benjamin Wüstenhagen: wird und gesagt wird, das können wir alles nicht machen wegen Datenschutz. Wenn ich dann aber weiß, was geht und was nicht geht, Genau. Dann kann ich auch besser argumentieren und sagen, nee, nee, wenn da keine personenbezogenen
22:24 Benjamin Wüstenhagen: Daten betroffen sind, dann kann man das sehr wohl und es ist auch okay. Und genauso ist es mit KI. Also in vielen Unternehmen gibt's ja schon die Diskussion, das und das und das darf alles nicht gemacht werden, was sicherlich auch alles in gewisser Weise eine Berechtigung hat, aber dennoch darf's das nicht darf's nicht als Totschlagargument genutzt werden. Ja. Und wir möchten im Prinzip Menschen befähigen dann zu sagen, na, ich kann's aber trotzdem nutzen und auch Ja. legal nutzen und Verantwortlich nutzen.
22:48 Natalie Witschel: Genau. Ich glaub, das ist das ist, sag ich mal, wirklich das Ziel des Kurses, dass wir Leute befähigen,
22:54 Natalie Witschel: dass wir ihnen die Sicherheit geben zu sagen, okay, ich weiß jetzt, was darf ich, was darf ich nicht und wie kann ich denn ein KI Tool selber nutzen, also selber in die Anwendung kommen und
23:06 Natalie Witschel: dadurch wirklich auch verantwortungsvolles
23:08 Natalie Witschel: Nutzen für eine verantwortungsvolle
23:10 Natalie Witschel: Nutzung von KI schaffen.
23:12 Natalie Witschel: Und ich glaube, das ist auch so wirklich das Problem, was ich öfters gehört hab, auch von unseren Nutzern, ist, dass sie sagen, okay, ich weiß einfach und was auch immer wieder in Surveys kamen, so, ich brauch mehr Anleitung.
23:24 Natalie Witschel: Was darf ich denn überhaupt? Was darf ich nicht? Wie kann ich damit umgehen?
23:29 Natalie Witschel: Wie kann ich das Ganze auch wirklich so ein bisschen systematischer
23:32 Natalie Witschel: steuern?
23:33 Natalie Witschel: Und
23:34 Natalie Witschel: diese Kompetenzen vermitteln wir in dem Kurs.
23:37 Benjamin Wüstenhagen: Ja, also aus meiner Sicht ist das dann so irgendwie so, ich brauch
23:40 Benjamin Wüstenhagen: Wissen zur Aufgabe und Kontext.
23:43 Benjamin Wüstenhagen: Also zu wissen, was ich machen kann, muss ich erst mal wissen, was soll entstehen und welche Informationen braucht dann das System?
23:49 Benjamin Wüstenhagen: Dann muss ich wissen, wie ich das abprüfen kann. Also wie erkenne ich irgendwie was Brauchbares, was
23:54 Benjamin Wüstenhagen: was Falsches und auch was ist was ist ein riskantes Ergebnis? Und letztens
23:58 Benjamin Wüstenhagen: letztlich die... Wer übernimmt die Verantwortung, ja? Ja.
24:02 Benjamin Wüstenhagen: Was darf ich übernehmen? Wo brauche ich eine Freigabe oder wo brauche ich auch Fachwissen? Und dieses ganze Verantwortungsthema wird halt immer spannender. Ich weiß nicht, ob Du's mitbekommen hast, aber es gibt ja gerade diese größere Diskussion,
24:12 Benjamin Wüstenhagen: da ist ein Modell von Open AI.
24:15 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Also eine neue Modellfamilie wurde getestet
24:18 Benjamin Wüstenhagen: und das ist in Anführungszeichen aus der Aus dem Sandkasten Sandbox ausgebrochen,
24:23 Benjamin Wüstenhagen: hat also eine Schwachstelle gefunden,
24:26 Benjamin Wüstenhagen: ist ins Internet gekommen und hatte eine konkrete Aufgabe und ist dann zu einer Webseite gegangen, zu Hugging Face.
24:32 Benjamin Wüstenhagen: Da werden so alle möglichen KI Modelle gehostet und da ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man mehr Informationen findet zu gewissen Tests und hat diese Webseite angegriffen,
24:41 Benjamin Wüstenhagen: die zu hacken.
24:43 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
24:44 Benjamin Wüstenhagen: Klingt jetzt ein bisschen wie aus dem Science Fiction Film, aber auch Anthropic hat Ähnliches berichtet und meine Vermutung ist, wir werden wahrscheinlich in den nächsten Monaten mehr von diesen Themen hören und dann wird natürlich auch die Frage superrelevant,
24:56 Benjamin Wüstenhagen: wer ist dafür verantwortlich?
24:57 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ich kenn's ja selber bei mir manchmal. Manchmal schreibe ich dann in Claude, hier, danke, da ist ein Snack Thread
25:02 Benjamin Wüstenhagen: zu' Frage.
25:04 Benjamin Wüstenhagen: Schreib doch mal eine Antwort. So, dann kommt die Antwort zurück, was ist denn das für ein...
25:08 Benjamin Wüstenhagen: Hä?
25:09 Benjamin Wüstenhagen: Ja, ach so, ich hab dort geschrieben. Nee, nee, nee.
25:12 Benjamin Wüstenhagen: War ich schon.
25:13 Benjamin Wüstenhagen: Der Claude gesagt hat, schreib das mal, also muss ich dafür auch gar nicht Ich kann mich nicht irgendwie rausreden.
25:19 Benjamin Wüstenhagen: Sorry, das war meine KI.
25:22 Natalie Witschel: Das stimmt. Und das ist auch
25:23 Die Ära der KI-Agenten und die Frage der Verantwortung
25:25 Natalie Witschel: dass es natürlich jetzt auch noch mal in der
25:27 Natalie Witschel: Ära von den Agenten
25:29 Natalie Witschel: immer wichtiger wird, da wirklich zu sagen, okay, wo brauch ich noch mal den Human in the Loop?
25:35 Natalie Witschel: Was darf dieser Agent eigentlich selber machen?
25:39 Natalie Witschel: Da war auch, glaub ich, letztens hab ich einen Case gesehen von Open AI, wo 2 Agenten miteinander kommuniziert haben.
25:46 Benjamin Wüstenhagen: Ne. Ich weiß nicht, ob Du das auch gehört hattest. Ja, das war auch in diesem in diesem ganzen Konstrukt, wo dann sozusagen ein Modell fürs andere Modell
25:53 Benjamin Wüstenhagen: Genau. Links hinterlassen Links
25:55 Natalie Witschel: hinterlassen hat und die... Und dann haben sie das aufgedeckt
25:59 Natalie Witschel: und dann hatte davon aber schon ein weiteres Modell gelernt.
26:03 Natalie Witschel: Das heißt, dann sind die wieder zurückgegangen da... Also es ist es ist echt crazy, was mittlerweile alles schon passiert.
26:08 Ja.
26:10 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Aber auch das ist noch mal ein spannendes Thema,
26:12 Benjamin Wüstenhagen: dieses Agenten Ding und auch die Halbwertszeit. Also
26:15 Benjamin Wüstenhagen: Also ich erinnere mich, ich hatte ein ähnliches Set-up
26:18 Benjamin Wüstenhagen: mit Maggie im... Wann war's? Ich glaub, am Anfang Februar.
26:22 Benjamin Wüstenhagen: Und da haben wir auch... Da kam grad OpenClaw raus und wir waren halt völlig, oh Gott, OpenClaw, wow, müssen sofort da was machen im Podcast.
26:28 Benjamin Wüstenhagen: Dann haben wir das aufgesetzt, haben da irgendwie Stunden mit verbracht
26:32 Benjamin Wüstenhagen: und das alles sicher zu machen. Und ja, klar, hat dann auch funktioniert. Wir haben so einen kleinen Agenten bei uns in der Firma, der auf OpenClaw arbeitet, aber jetzt, also es ist 5 Monate später oder 6 Monate, ist ja...
26:43 Benjamin Wüstenhagen: Open Cloud, ist eigentlich Zeitverschwendung
26:45 Benjamin Wüstenhagen: gewesen, dass ich da mich mit beschäftigt habe, außer die
26:50 Benjamin Wüstenhagen: Grundprinzipien
26:51 Benjamin Wüstenhagen: zu verstehen, die sind ja gleich. Und jetzt kann ich irgendwie viel besser einschätzen,
26:55 Benjamin Wüstenhagen: wenn ich einen Agenten auf' anderen System baue oder irgendwie Claude dafür nutze oder so, ja, was sind die Grundprinzipien? Was muss ich sicherstellen, damit es läuft? Was sind... Und dafür werden mir dann einige Sicherheitsthemen abgenommen, die ich eben nicht mehr alleine
27:07 Benjamin Wüstenhagen: bewältigen muss. Also das ist auch wohl dann ein wunderbares Beispiel für... Wenn Du jetzt ein Kurs gemacht hättest zum Thema OpenClaw,
27:13 Benjamin Wüstenhagen: wo klicke ich hin?
27:15 Benjamin Wüstenhagen: Oder dann hättest jetzt einmal in Firmen treten, ja? Oder eher, NNN oder wie auch immer sie heißen, ja? Ja, genau. Das war... Also
27:22 Natalie Witschel: das ist auch etwas,
27:24 Natalie Witschel: was wir in dem... Was wir immer wieder von den Kunden auch gehört haben über die letzten Monate hinweg. Ich will Automatisierung und Automatisierung
27:32 Natalie Witschel: bauen.
27:33 Natalie Witschel: Das kannst Du ja mittlerweile halt mit den Agenten in den großen Chatmodellen schon selber
27:38 Natalie Witschel: und da kamen dann auch so spezifische Wünsche nach N8N, nach Make et cetera.
27:43 Natalie Witschel: Aber was wir im Kurs dann selber wieder vermitteln, ist halt wirklich die Prüffragen,
27:48 Natalie Witschel: also zu verstehen, okay, was soll KI denn konkret entwickeln, ne? Welche Daten darf... Auf welche Daten darf sie dafür zugreifen? Ja.
27:56 Natalie Witschel: Auf welche Quellen?
27:59 Natalie Witschel: Wie wird das Ergebnis dann geprüft?
28:01 Natalie Witschel: Wie soll der Output aussehen? Und dann halt wieder, was das... Darf das System eigentlich selber tun und was nicht? Und dafür musst Du aber, glaube ich, auch erst mal verstehen, okay, was sind denn überhaupt die Prozesse, die ich sozusagen
28:12 Natalie Witschel: automatisieren lassen will? Und da gehen wir in den Kurs auch wieder rein und sagen, okay, hey, schau doch mal, map doch erst mal, was ist denn ein Prozess, wo das überhaupt Sinn machen würde,
28:22 Natalie Witschel: einen Agenten für zu haben, ne? Und wo oft in diesem Prozess musst Du dann noch mal schauen, okay, da müsste ich aber jetzt noch mal draufschauen?
28:30 Natalie Witschel: Das ist
28:33 Benjamin Wüstenhagen: man dann erst mal vermitteln muss. Erinnert mich auch an... Es gibt auch son son Zitat, was dann, glaube ich, in' ehemaligen Siemens CEO zugeschrieben wird,
28:41 Benjamin Wüstenhagen: was dann so geht, Digitalisierung vor, was weiß ich, 10, 15, 20 Jahren,
28:45 Benjamin Wüstenhagen: ja, ging's Digitalisierung von Prozessen. Ja, wenn Sie einen Scheißprozess haben und die digitalisieren, haben Sie einen digitalen Scheißprozess.
28:52 Benjamin Wüstenhagen: Ich hoffe, ehrlich, das ist jetzt wahrscheinlich auch bei Agenten.
28:55 Ja.
28:58 Natalie Witschel: Ja, genau, das ist... Da muss man natürlich auch drauf achten. Also nur
29:05 Natalie Witschel: Bringt dir halt auch nix.
29:07 Benjamin Wüstenhagen: Was woran misst Du oder woran kannst Du messen? Woran würdest Du festmachen, ob jetzt ein Kurs, den Du entwickelt hast,
29:14 Benjamin Wüstenhagen: in' Jahr noch relevant ist?
29:17 Natalie Witschel: Ja,
29:17 Natalie Witschel: also ich denke, dass es
29:19 Natalie Witschel: dass es da wieder, was ich schon vorhin gesagt hab, die Befähigung von Menschen geht, dass sie sich wirklich wohlfühlen
29:27 Natalie Witschel: mit der Entwicklung, mit der rasanten Entwicklung von KI, dass sie wissen, okay,
29:32 Natalie Witschel: was darf ich? Was muss ich kritisch prüfen?
29:36 Natalie Witschel: Dass sie wissen, okay, ich kann meine Fähigkeiten, die ich jetzt in diesem Kurs gelernt habe, auf verschiedene Modelle, auf verschiedene
29:43 Natalie Witschel: Tools übertragen
29:45 Natalie Witschel: und nicht wieder von vorne anfangen müssen. Das ist nämlich das, wenn wären wir jetzt den Pfad gegangen, dass man wirklich eine ganz klare Klickanleitung hat und morgen sieht das Tool anders aus, dann kannst Du deine... Dann sind es ja keine Transferable
29:59 Natalie Witschel: Fähigkeiten, die Du gelernt hast. Das heißt Ja. Sich wohlfühlen,
30:04 Natalie Witschel: verantwortungsvoll
30:05 Natalie Witschel: mit KI umgehen und seine Fähigkeiten auf die sich rasant verändernde
30:10 Natalie Witschel: KI Landschaft
30:11 Natalie Witschel: anwenden können.
30:14 Benjamin Wüstenhagen: Ja, was ich auch jetzt, wenn ich so drüber nachdenke, auch noch mal sagen würde, jeder, der jetzt gerne mit KI Systemen was bauen möchte oder sich Agentensystem zusammenklickt oder nur Software für den internen für die interne Nutzung baut und mit Produktmanagement vorher noch nichts zu tun hatte,
30:29 Benjamin Wüstenhagen: den kann ich mir ans Herz legen, guckt's euch an. Ja, weil das sind schon... Da sind schon son paar Sachen qualifiziert,
30:35 Benjamin Wüstenhagen: die dabei helfen, solche Dinge zu durchdenken.
30:39 Benjamin Wüstenhagen: Und heute geht's ja nicht mehr darum, nur riesige Apps zu bauen für Millionen von Nutzern, sondern ich kann halt viel, viel einfacher auch intern Dinge umsetzen,
30:46 Benjamin Wüstenhagen: Dinge umsetzen,
30:47 Benjamin Wüstenhagen: aber da hilft es schon, mit so einer Produktmanagement Brille
30:50 Benjamin Wüstenhagen: ranzugehen und schaut euch gern auch die Dinger in der... In den Shownotes an, die wir da reinstellen von den Büchern.
30:56 Benjamin Wüstenhagen: Hätte ich, glaube ich, so von' halben Jahr auch noch gesagt, aber mittlerweile wird mir das noch mal klarer und ich glaube jetzt auch nicht daran, dass es in dem Bereich jetzt son riesiges
31:05 Benjamin Wüstenhagen: Jobsterben geben wird. Ich glaub tatsächlich auch, dass die besten Entwickler und auch die besten
31:10 Benjamin Wüstenhagen: Designer
31:12 Benjamin Wüstenhagen: sich mit so Produktmanagement
31:14 Benjamin Wüstenhagen: Prinzipien
31:15 Benjamin Wüstenhagen: auseinandersetzen
31:15 Benjamin Wüstenhagen: werden
31:16 Benjamin Wüstenhagen: und dann richtig zur Waffen werden.
31:19 Software für Agenten bauen: Der neue Shift im PM
31:19 Natalie Witschel: Ja,
31:20 Natalie Witschel: genau. Ich glaub, das geht in alle Richtungen, ne? Dass Manager
31:23 Natalie Witschel: Manager
31:24 Natalie Witschel: mehr in Software und ins Design gehen, aber genauso Designer, Produktmanagement
31:29 Natalie Witschel: und auch Softwareentwicklung
31:30 Natalie Witschel: et cetera. Also ich glaub, diese 3 Professions werden immer näher aneinanderkommen,
31:36 Natalie Witschel: ja.
31:39 Benjamin Wüstenhagen: Was natürlich auch spannend wird, wenn ich das auch an Discovery denke, ist,
31:42 Benjamin Wüstenhagen: wenn ich jetzt nach nach Software suche,
31:46 Benjamin Wüstenhagen: dann schaue ich immer mehr darauf, gar nicht mal so sehr, wie ist die UX, UI, kann ich damit gut umgehen?
31:52 Benjamin Wüstenhagen: Sondern kann ein Agent damit gut umgehen?
31:57 Ja? Ja.
31:58 Benjamin Wüstenhagen: So was sich jetzt auch total strange anhört, aber ich hab ein schönes Beispiel. Wir machen ja so für unseren... Für den Podcast hier gibt's ab und zu so kleine Clips
32:06 Benjamin Wüstenhagen: auf YouTube und,
32:07 Benjamin Wüstenhagen: was weiß ich, TikTok und so weiter und so fort.
32:10 Benjamin Wüstenhagen: Und das ist für mich ein Experimentierfeld,
32:12 Benjamin Wüstenhagen: ja? Das heißt, ich setz mich da jetzt sicher und mach irgendwie ein kleinen Clip, sondern das ist ein... Das macht eine KI.
32:17 Benjamin Wüstenhagen: Ja. Und die und die KI nimmt dann auch den Clip und lädt den in die verschiedenen Dinger da hoch
32:22 Benjamin Wüstenhagen: und da brauche ich dir eine Software für, weil ich hatte jetzt keinen Bock, das alles irgendwie von' Agenten selber schreiben zu lassen, weil...
32:28 Benjamin Wüstenhagen: Zu.
32:29 Benjamin Wüstenhagen: Und da gibt's jetzt... Da gibt's... Gab's halt früher so Buffer als ein... So ein Social Media Tool,
32:35 Benjamin Wüstenhagen: was halt darauf optimiert war, dass Du als Person damit gut umgehen kannst. Hat bei Heimia auch ein super Job gemacht, aber ich weiß gar nicht so sehr... Ich möchte gar nicht die Clips mir selber anschauen. Also nicht möchten, weil ich nicht möchte, sondern ich hab einfach keine Zeit.
32:46 Benjamin Wüstenhagen: Ich hab auch... Wir haben auch keine Person, die das im Backoffice machen kann.
32:50 Benjamin Wüstenhagen: Also möchte ich eine Software haben, die optimal mit Agenten spricht
32:54 Benjamin Wüstenhagen: und sozusagen über die APIs die Dinger hochlädt.
32:58 Benjamin Wüstenhagen: Und meine... Mein Blickwinkel war dann auf einmal,
33:01 Benjamin Wüstenhagen: okay, ich möchte die Software haben, die am besten mit Agenten klarkommt
33:04 Benjamin Wüstenhagen: Mhm. Und dann haben wir was gefunden.
33:06 Benjamin Wüstenhagen: Was auch noch mal ein spannender Twist ist, weil Du jetzt vielleicht sogar Discovery machen musst, also eher sone technische Discovery,
33:13 Benjamin Wüstenhagen: was musste mein Produkt machen, damit Agenten damit arbeiten können?
33:19 Benjamin Wüstenhagen: Ein völlig neu, ein völlig neuer Bereich für Produktmanagement.
33:22 Benjamin Wüstenhagen: Ja.
33:23 Benjamin Wüstenhagen: Andere andere Usergruppe.
33:26 Natalie Witschel: 1, genau.
33:27 Natalie Witschel: Okay.
33:29 Benjamin Wüstenhagen: Hast Du noch irgendwas, was Du was Du unseren
33:31 Benjamin Wüstenhagen: Zuschauerinnen und Zuschauern
33:33 Benjamin Wüstenhagen: mitgeben willst aus deiner Produktmanagement,
33:36 Benjamin Wüstenhagen: Product Leadership Perspektive im Umgang mit KI oder auch im Umgang mit, ja, den neuen neuen Möglichkeiten, die da sind?
33:43 Natalie Witschel: Ja, also ich glaube, es geht einfach wirklich dadrum,
33:46 Natalie Witschel: auszuprobieren,
33:48 Natalie Witschel: ne, starten mit KI, weil ich hab...
33:51 Natalie Witschel: Das vielleicht noch mal dazu. Ich hab in verschiedenen Arbeitsumfällen
33:55 Natalie Witschel: gearbeitet,
33:56 Natalie Witschel: wo die KI Nutzung in Produktmanagement,
34:00 Natalie Witschel: im Software Engineering sehr unterschiedlich war.
34:03 Natalie Witschel: Und in dem einen, da war's so, da hab ich das für mich selber eingesetzt, aber es war, sag ich mal, nicht mehr nicht wirklich in die Organisationskultur
34:11 Natalie Witschel: embedded. Das heißt, auch unsere Software Engineers haben da nicht sehr viel mit KI gearbeitet.
34:18 Natalie Witschel: Und ich glaube, das ist etwas, was...
34:21 Natalie Witschel: Wo man sich wirklich,
34:23 Natalie Witschel: sag ich mal, hinentwickeln muss auch als Firma,
34:25 Natalie Witschel: dass man sagt, man bettet das Ganze in seine Kultur auch wirklich stark ein und enabled die Leuten den die Leute wirklich KI zu nutzen und macht sie auch...
34:36 Natalie Witschel: Ja, befähigt sie dazu auch. Und das, muss ich sagen, war jetzt in meiner Erfahrung in den letzten 6 Monaten. Ich hab einfach so viel ausprobiert,
34:44 Natalie Witschel: hab so viele neue Fähigkeiten mit KI gelernt,
34:48 Natalie Witschel: bin so viel schneller geworden in vielen verschiedenen Bereichen, hab mir auch viel mehr zugetraut,
34:53 Natalie Witschel: ne? Also zum Beispiel halt Design und Coden et cetera.
34:57 Natalie Witschel: Das heißt, da wirklich
34:59 Natalie Witschel: das Ganze vielleicht auch so ein bisschen in der Firma selber voranzutreiben,
35:02 Natalie Witschel: wenn das bei euch noch nicht der Fall ist, dass KI
35:06 Natalie Witschel: stark genutzt wird, weil es einfach so viele neue Türen aufmacht.
35:12 Natalie Witschel: Und
35:13 Natalie Witschel: gleichzeitig
35:14 Natalie Witschel: muss man natürlich auch darauf achten, wie gesagt,
35:17 Natalie Witschel: dass wir nicht in tausende verschiedene Richtungen laufen, weil einfach die Dinge so viel schneller sind und man so viel mehr machen kann,
35:23 Natalie Witschel: sondern dass wir trotzdem noch einen klaren Fokus setzen
35:27 Natalie Witschel: und diesen Fokus
35:29 Natalie Witschel: wirklich, ne, mit' Unternehmensstrategie,
35:32 Natalie Witschel: Produktstrategie
35:33 Natalie Witschel: untermauern
35:34 Natalie Witschel: und darauf basierend dann auch wirklich unsere Research mit unseren Kunden machen, dass wir klare Outcomes haben, die wir vorantreiben
35:42 Natalie Witschel: wollen.
35:43 Benjamin Wüstenhagen: Da legst Du ja den Finger in eine offene Wunde bei mir. In der letzten Episode haben Maggie und ich darüber gesprochen,
35:50 Benjamin Wüstenhagen: dass uns das beiden so gegangen ist, dass wir sozusagen son bisschen in den KI Hype reingefallen sind und so angefixt waren, dass wir ganz viel gemacht, haben, aber nicht mehr so richtig kommuniziert haben und dann auch für ein paar Wochen lang, würd ich sagen, so die die Richtschnur in der Company verloren haben und da jetzt aktiv gegensteuern.
36:07 Benjamin Wüstenhagen: Ja, wenn
36:08 Benjamin Wüstenhagen: ihr Interesse an diesem Kurs habt, über den wir heute so viel gesprochen haben, ohne dass jetzt hier Teleshopping ist, Wir arbeiten noch dran. Wir arbeiten mit echten Menschen,
36:16 Benjamin Wüstenhagen: mit echten Kameras, keine KI Stimmen, sondern wir wir filmen das richtig und schneiden das dann auch richtig.
36:22 Benjamin Wüstenhagen: Und demnächst
36:24 Benjamin Wüstenhagen: könnt ihr das bei the key academy euch anschauen. Ansonsten, wenn ihr das Thema KI Enablement
36:28 Benjamin Wüstenhagen: spannend findet, guckt auch gerne bei SnipKI vorbei.
36:32 Benjamin Wüstenhagen: Und wenn ihr den Podcast interessant
36:35 Benjamin Wüstenhagen: findet,
36:36 Benjamin Wüstenhagen: sprecht drüber, empfehlt ihn weiter, gebt uns ein Like,
36:39 Benjamin Wüstenhagen: darüber freuen wir uns. Kommentiert gerne auf all den Plattformen und
36:43 Benjamin Wüstenhagen: bleibt uns gewogen.
36:45 Benjamin Wüstenhagen: Herzlichen Dank, lieber Natalie. Wo findet man dich? Bei LinkedIn wahrscheinlich oder?
36:50 Natalie Witschel: Ja, LinkedIn könnt ihr mich finden.
36:53 Natalie Witschel: Ja, das ist eigentlich so die größte Plattform, auf der ich unterwegs bin.
36:57 Natalie Witschel: Nicht so viel Social Media.
36:59 Benjamin Wüstenhagen: Okay, packen wir mit in die Shownotes und
37:02 Benjamin Wüstenhagen: herzlichen Dank an dich und bis zum nächsten Mal.
37:04 Natalie Witschel: Genau, danke schön, hat Spaß gemacht. Tschau, Ben.
37:07 Benjamin Wüstenhagen: Tschau, tschau.
37:09 Ist eine Produktion von the key academy in Zusammenarbeit mit SnipKI,
37:13 produziert im Constellation Studio in Berlin.
37:16 Redaktion und Moderation, Benjamin Wüstenhagen, Moritz Heininger. Und ich, ich bin eine KI, falls ihr das nicht schon längst erraten habt, einfach nur eine Stimme aus dem Algorithmus.
37:25 Aber hey, immerhin eine mit gutem Timing. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, abonniert diesen Podcast, keine Folge zu verpassen. Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.