Co-Intelligence
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KI Hackathon Praxis - Hürden & Erfolge aus der Praxis

Erschienen 10. Juni 2026
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// KI-Zusammenfassung

Diese Episode beleuchtet die praktischen Erfahrungen aus der Organisation eines firmenübergreifenden KI-Hackathons für Nicht-Entwickler. Benjamin und Moritz teilen Learnings von der Ideenfindung über technische Vorbereitung bis zu den größten Hürden wie fehlenden Admin-Rechten. Im Fokus steht der enorme Mindset-Shift der Teilnehmenden, die plötzlich eigene Softwarelösungen mit KI bauen konnten, sowie die Herausforderungen und Erfolge bei der Umsetzung solcher Events.

// Die eine Idee

Der größte Wert eines KI-Hackathons für Nicht-Entwickler ist der Mindset-Shift: Die Erkenntnis, dass man eigene Ideen und Softwarelösungen mit KI selbst umsetzen kann.

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Kapitel

  1. 01
    0:00

    Intro & Hackathon-Formate im Überblick

  2. 02
    2:38

    Was ist eigentlich ein Hackathon?

  3. 03
    4:42

    Bewerbungsauswahl mit KI und Menschen

  4. 04
    7:17

    Vorbereitung auf den Hackathon

  5. 05
    10:01

    Startprobleme & Hiccups mit GitHub

  6. 06
    11:48

    Coaches und Teamaufteilung

  7. 07
    12:49

    Office-365-Hürden meistern

  8. 08
    15:25

    Der Ablauf des Hackathons

  9. 09
    16:19

    Mindset durch KI verändern

  10. 10
    17:09

    Die besten Anwendungsfälle & Prototypen

  11. 11
    18:15

    Zusammenarbeit und Blockaden

  12. 12
    19:47

    Typische Stolpersteine & Frustrationen

  13. 13
    21:40

    Wie es nach dem Hackathon weitergeht

  14. 14
    23:09

    Vom Workflow zur Neudenke

  15. 15
    27:04

    Learnings: Was nächstes Mal besser läuft

  16. 16
    28:10

    Ergebnispräsentation braucht mehr Zeit

  17. 17
    28:53

    Wie Hackathons schneller werden können

  18. 18
    30:51

    Feedback, Promoter-Score und Schlusswort

Shownotes

Willkommen zurück zu Co-Intelligence! In Episode 58 teilen Moritz Heininger und Benjamin Wüstenhagen ihre direkten Erkenntnisse aus der Organisation von zwei innovativen Formaten: einer internen Hack Week und einem firmenübergreifenden KI-Hackathon. Wir beleuchten die Planung und den "Human in the Loop"-Auswahlprozess, navigieren durch technische Hürden mit GitHub & Office 365 und feiern den größten Erfolg des Events – den spürbaren Mindset-Shift bei den Teilnehmenden. Erfahrt, wie Kolleginnen und Kollegen ohne Programmierkenntnisse plötzlich eigene Apps bauen und festgefahrene Workflows völlig neu denken.

Timestamps

  1. 0:00 Intro & Hackathon-Formate im Überblick
  2. 2:38 Was ist eigentlich ein Hackathon?
  3. 4:42 Bewerbungsauswahl mit KI und Menschen
  4. 7:17 Vorbereitung auf den Hackathon
  5. 10:01 Startprobleme & Hiccups mit GitHub
  6. 11:48 Coaches und Teamaufteilung
  7. 12:49 Office-365-Hürden meistern
  8. 15:25 Der Ablauf des Hackathons
  9. 16:19 Mindset durch KI verändern
  10. 17:09 Die besten Anwendungsfälle & Prototypen
  11. 18:15 Zusammenarbeit und Blockaden
  12. 19:47 Typische Stolpersteine & Frustrationen
  13. 21:40 Wie es nach dem Hackathon weitergeht
  14. 23:09 Vom Workflow zur Neudenke
  15. 27:04 Learnings: Was nächstes Mal besser läuft
  16. 28:10 Ergebnispräsentation braucht mehr Zeit
  17. 28:53 Wie Hackathons schneller werden können
  18. 30:51 Feedback, Promoter-Score und Schlusswort

Links

// Lerninhalte der Folge — was du mitnimmst

Erkenntnisse

  • 13:48

    Eine gute Vorbereitung durch strukturierte Markdown-Dateien, die Kontext, Problem und Limitationen definieren, beschleunigt die Lösungsfindung und verhindert einen Kaltstart.

  • 15:46

    Es ist wichtig, die richtige Tool-Auswahl zu treffen und Nicht-Entwicklern keine komplexen CLI-Tools aufzuzwingen, wenn Web-Apps für die meisten Anwendungsfälle ausreichen und weniger Frustration erzeugen.

  • 18:49

    Herausforderungen wie fehlende Admin-Rechte und Konnektivitätsprobleme können den Start eines Hackathons erheblich verzögern und erfordern flexible Workarounds.

  • 22:49

    Nach dem Hackathon ist eine klare Strategie für die Produktivsetzung der Lösungen, inklusive DSGVO-Prüfung und ROI-Messung, entscheidend für den nachhaltigen Erfolg.

// Wortwörtliche Stellen aus dem Gespräch

Zitate

  • „Ich habe mich hier beworben, bin hier hingefahren, bisschen naiv. Mal gucken, was passiert. Bin durch dieses Tal gegangen, dass ich total frustriert war, dass nichts ging die ersten drei Stunden und nach einem Tag habe ich gemerkt, meine Idee kann ich wirklich umsetzen."

  • „Das war, das ist für mich das Wichtigste gewesen und dann auch tatsächlich Ergebnisse zu sehen, wo du jetzt schon sehen kannst, ja, das wird Zeitspar."

  • „Ich glaube, dass das jetzt kommt. Also, wenn du jetzt Menschen hattest, die vorher damit nichts zu tun hatten und das jetzt zum ersten Mal ausprobiert haben, dann gemerkt haben, ach krass, das geht ja."

  • „Glaub ich würde vorher mit den Menschen einchecken, mit den Klassern einchecken, bisschen klarer bekommen. Ist es das wirklich? Also, ich habe jetzt viel automatisiert."

  • „Ich glaube, in der ersten Iteration würde ich schon das auf ein oder zwei Tage anlegen, weil du auch eine emotionale Reise hast. Die du, wo du durchgehen musst."

Zahlen

  • Fast 10%

    Fast 10% der Mitarbeiter bewarben sich mit einem Problem für den Hackathon.

    3:57

  • 50

    Es gab etwa 50 Bewerbungen für den Hackathon, teilweise in Gruppen, teilweise alleine.

    4:00

  • 27

    Insgesamt nahmen 27 Personen am Hackathon teil, darunter 2 Nachrücker.

    4:39

  • Fünf

    Es gab fünf Coaches, die die verschiedenen Teams während des Hackathons betreuten.

    11:53

  • Über 90

    Der Hackathon erreichte einen Net Promoter Score (NPS) von über 90.

    31:51

Fragen

Wie wurde der KI-Hackathon für Nicht-Entwickler organisiert?

Der Hackathon wurde firmenübergreifend für zehn Unternehmen der Constellation Gruppe veranstaltet. Ziel war es, Business-Probleme mit KI zu lösen. Eine selbst entwickelte Website diente zur Bewerbung und Problembeschreibung. Die Auswahl der 27 Teilnehmenden erfolgte durch eine Mischung aus KI-Bewertung, Geschäftsführungs-Einschätzung und Rückfragen, um die Umsetzbarkeit der Ideen zu gewährleisten.

Welche technischen Vorbereitungen waren für den Hackathon notwendig?

Jeder Teilnehmende musste einen GitHub-Account erstellen. Vorbereitungsdateien mit Kontext, Fragen und Antworten wurden in Markdown-Dateien für Claude umgewandelt und in GitHub-Repositories abgelegt, um einen Kaltstart zu vermeiden. Zudem wurden Lizenzen und DSGVO-Aspekte geprüft. Die primären Tools waren Claude Code (App oder CLI) und Microsoft Office 365.

Was war die größte Erkenntnis für die Teilnehmenden des Hackathons?

Die größte Erkenntnis war der Mindset-Shift: Viele Teilnehmende, die vorher keine Programmiererfahrung hatten, erkannten, dass sie eigene Ideen und Softwarelösungen mit KI umsetzen können. Trotz anfänglicher Frustration über technische Hürden führte die Erfahrung dazu, dass sie Prozesse völlig neu denken und eigene Apps zur Problemlösung bauen konnten.

Welche Herausforderungen traten während der Durchführung des Hackathons auf?

Zu den größten Herausforderungen gehörten technische Probleme wie die fehlende Verbindung von Claude Code mit GitHub am Morgen des Events und Schwierigkeiten bei der Installation von Software wie Git aufgrund fehlender Admin-Rechte der Teilnehmenden. Auch unterschiedliche Microsoft 365 Tenants und Lizenzpakete in den Firmen führten zu Komplikationen bei Konnektoren und Power Automate.

Wie geht es nach dem Hackathon mit den entwickelten Lösungen weiter?

Nach dem Hackathon gaben die Teilnehmenden ein 30-Tage-Pledge ab, um ihre Prototypen weiterzuentwickeln. Vor der Produktivsetzung müssen die Lösungen eine Abnahme durch die IT durchlaufen, insbesondere hinsichtlich DSGVO und anderer Problemchen. Eine Art Gallery Walk und eine Community sollen den Austausch und die Weitergabe der Lösungen innerhalb der Gruppe fördern.

Welche Art von Problemen wurden im Hackathon gelöst?

Die Teilnehmenden lösten vorwiegend Probleme zur Effizienzsteigerung bestehender Workflows. Beispiele waren eine App zur Simulation mündlicher Prüfungen, Automatisierungen für manuelle Datenübertragungen (z.B. von Formularen in Excel) und eine kleine App zur Unterstützung bei Marketing- und Social-Media-Posts. Der Fokus lag darauf, alltägliche, nervige Prozesse smarter zu gestalten.

Zum Teilen

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  • // Erkenntnis

    Der größte Wert eines KI-Hackathons für Nicht-Entwickler ist der Mindset-Shift: Die Erkenntnis, dass man eigene Ideen und Softwarelösungen mit KI selbst umsetzen kann.

  • // Erkenntnis

    Man sollte Nicht-Entwicklern keine komplexen CLI-Tools aufzwingen, wenn Web-Apps für die meisten Anwendungsfälle völlig ausreichen und weniger Frustration bei der Einrichtung erzeugen.

  • // Zitat

    Ich habe mich hier beworben, bin hier hingefahren, bisschen naiv. Mal gucken, was passiert. Bin durch dieses Tal gegangen, dass ich total frustriert war, dass nichts ging die ersten drei Stunden und nach einem Tag habe ich gemerkt, meine Idee kann ich wirklich umsetzen.

  • // Zitat

    Das war, das ist für mich das Wichtigste gewesen und dann auch tatsächlich Ergebnisse zu sehen, wo du jetzt schon sehen kannst, ja, das wird Zeitspar.

  • // Zitat

    Ich glaube, dass das jetzt kommt. Also, wenn du jetzt Menschen hattest, die vorher damit nichts zu tun hatten und das jetzt zum ersten Mal ausprobiert haben, dann gemerkt haben, ach krass, das geht ja.

  • // Zitat

    Glaub ich würde vorher mit den Menschen einchecken, mit den Klassern einchecken, bisschen klarer bekommen. Ist es das wirklich? Also, ich habe jetzt viel automatisiert.

  • // Zitat

    Ich glaube, in der ersten Iteration würde ich schon das auf ein oder zwei Tage anlegen, weil du auch eine emotionale Reise hast. Die du, wo du durchgehen musst.

Verweise

Transkript

// Vollständiges Transkript

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